Friday, 1. July 2016
11.11.2014
 
 

Tauziehen um Europa: Der Kontinent wird Zentrum beim strategischen Gerangel zwischen China und den USA

Markus Gärtner

Die neue Weltordnung ohne die USA als Weltpolizist nimmt mit hoher Drehzahl Form an. China präsentiert sich beim APEC-Gipfel in Peking als selbstbewusst expandierende Großmacht, die sogar Obama und Putin auf einem Foto zusammenbringen kann. Mehr zwar nicht in dieser Woche, aber immerhin. Vielleicht klappt es ja beim G20-Gipfel in Australien am Wochenende. Während er milde lächelt, stellt Staatspräsident Xi Jinping eilig und entschieden die Weichen für einen eigenen chinesischen Orbit, der nach Wirtschaftskraft, diplomatischem Einfluss und militärischem Gewicht in wenigen Jahren an die Weltmacht USA heranreichen wird.

 

Xi hält mit militärischer Expansion, Milliarden-Deals und Entwicklungsprojekten die USA davon ab, in Asien nach Jahren der Vernachlässigung ihren alten Einfluss zurückzugewinnen. Er baut für mehr als 40 Milliarden Dollar eine »neue Seidenstraße« bis nach Europa, mit einer Land- und einer Seeverbindung. Symbolisch reicht sie bis nach Venedig, politisch soll sie Berlin einbeziehen.

 

Gleichzeitig bindet Xi das von westlichen Sanktionen verprellte und isolierte Russland stärker in Chinas Sphäre ein und gräbt dem Dollar geduldig das Wasser ab. Währenddessen erreicht die Zahl der Begegnungen zwischen russischen Jets und westlichen Abfangjägern im Luftraum über Europa ein Niveau wie im Kalten Krieg zu Zeiten der Sowjetunion.

 

Wie passt das alles zusammen?

 

Ganz einfach: Wie im Rest der Welt ringen die USA und China zunehmend um Einfluss. Die USA, weil sie überdehnt, verschuldet und in vielen Teilen der Welt verhasst sind oder ihr darwinistisches Wirtschaftsmodell und ihre Kriegstreiberei abgelehnt werden. In Berlin und Brasilien haben auch die Spähaktionen gegen Angela Merkel und Dilma Rousseff zu schweren Irritationen geführt. Brasilien macht jetzt mit der bereits angekündigten Verlegung eines Internet-Glasfaserkabels von Fortaleza nach Portugal Ernst. Chinas Motivation ist klar: Die Volksrepublik will ihre Anteile an der Weltwirtschaft sowie ihr Gewicht in internationalen Organisationen stärken. Beide großen Mächte, die USA und China, haben dabei stark die Europäer im Visier.

 

Die USA wollen mit einem neuen Kalten Krieg die NATO-Verbündeten auf dieser Seite des Atlantiks dauerhaft an sich binden. Sie wollen die Europäer dem eurasischen Sog – der wachsenden Attraktivität einer Achse Peking-Moskau-Berlin – entziehen. Die Chinesen strecken ihre langen Arme nach Europa aus, weil sie Technologie und Absatzmärkte brauchen und Handelspartner, denen sie mehr vertrauen als den Amerikanern. Die Deutschen werden in Peking dabei besonders geschätzt: Als Technologie-Quelle, als Berater, als Markt sowie als ehrlicher und berechenbarer Partner. In Washington sieht man das und hält kräftig dagegen, wenn es sein muss, mit dem Anzetteln eines langen Russland-Konflikts.

 

In Südostasien zeigt China zwar aggressiv seine Muskeln, wenn es um die Nutzung und künftige Ausbeutung wichtiger Rohstoffvorkommen im Südchinesischen Meer geht. Doch die Volksrepublik errichtet mit 50 Milliarden Dollar Startkapital eine asiatische Infrastruktur-Bank, der sich schon 20 Nachbarländer angeschlossen haben. Mit riesigen Bauprojekten – wie einer 3000 Kilometer langen Schnellzugverbindung nach Singapur – erschließt sich China den strategischen Hinterhof in Asien, kontrolliert über neue Staudämme die Wasserzufuhr in die unmittelbaren Nachbarländer, verbreitet seine Währung in der Region und entzieht mit einer Welle von bilateralen Handelsabkommen und Investitionen ganze Länder wie Malaysia zunehmend dem amerikanischen Einfluss. In Thailand verlieren die USA seit dem Militär-Coup auch so an Einfluss. Mehr noch: Mit der Free Trade Area of the Asia-Pacific (FTAAP) hintertreibt China den Versuch der USA, mit der Trans-Pacific Partnership (TPP) zwölf Anrainer des Pazifiks stärker an sich zu binden.

 

Doch nicht nur in Asien schwimmen den USA die Felle davon. Den größten Preis haben sie – gemessen an der aktuellen Weltordnung – in Europa zu verlieren. Und hier strecken die Chinesen ihre Fühler genauso schnell aus wie in Asien. Um die vorläufige Übermacht der USA in internationalen Gewässern zu umgehen – und langfristig eine strategische Westachse bis Berlin zu entwickeln –, wird die historische Seidenstraße auf zwei Routen durch Zentralasien über den Nahen Osten bis nach Europa wieder aufgebaut.

 

Die Landverbindung soll in der nordwestchinesischen Stadt Xi ́an starten, in der Provinz Shaanxi. Die maritime Variante startet dagegen im Süden Chinas und zieht sich durch das Südchinesische Meer, die Straße von Malakka und den Indischen Ozean. Sie bezieht den gesamten afrikanischen Kontinent mit ein, wo China am raschen Ausbau des Eisenbahnnetzes arbeitet. Beide Routen enden in Venedig, einem von Europas führenden Handelszentren zu der Zeit, als europäische Entdecker und Händler Asien ins Visier nahmen.

 

Wie stark die Chinesen Deutschland im Visier haben, wurde beim Besuch von Xi Jinping in Deutschland im März deutlich. Da nahm der chinesische Staatspräsident persönlich einen Frachtzug aus China im Hafen von Duisburg in Empfang und forderte Deutschland offiziell auf, sich der neuen Seidenstraße anzuschließen. Der Zug nach Duisburg symbolisierte die neue Geopolitik auf dem Planeten. Der »Yuxinou«-Express war 11 000 Kilometer von der westchinesischen Stadt Chongqing durch Russland gefahren, auf einer Strecke, die von Trans Eurasia Logistics kontrolliert wird, einem Joint Venture der Deutschen Bahn und der Russian Railways. Seit September bricht für dieses größte Frachtunternehmen auf der Schiene zwischen China und Europa vier Mal in der Woche ein Zug ins Reich der Mitte auf. Im Juli waren es noch drei Mal.

 

Diese Strecke erfreut sich schnell wachsender Beliebtheit bei deutschen Technologie- und Autofirmen. Sie nutzen sie, um hochwertige Teile und Komponenten zwischen ihren Fabriken in China und Europa zu transportieren: doppelt so schnell wie auf dem traditionellen Seeweg, aber nur 20 Prozent teurer. Der Computer- und Zubehör-Konzern Hewlett-Packard verschickt bereits zwei Drittel jener Produkte, die er unweit von Chongqing herstellt, auf der Schiene nach Europa.

 

Dass Russland die wichtige neue Schienen-Seidenstraße bei wachsenden Spannungen mit der NATO torpedieren könnte, ist eine Angst, die es vor allem in den Mainstreammedien gibt. Wladimir Putin würde in Wirklichkeit jedoch bis zum Äußersten warten, bevor er dieses strategische Projekt der Chinesen stört. Sein Land profitiert langfristig ähnlich stark wie die Chinesen und Europäer von dieser wachsenden Logistik-Achse.

 

Zugegeben: Russland will mit der Transsibirischen Eisenbahn sein eigenes Netzwerk fördern. Doch die beiden Linien werden in den nächsten Jahrzehnten zu einem großen Netz zwischen China und Europa zusammenwachsen. Die neue Seidenstraße braucht aber trotz horrenden Wachstums noch etwas Zeit. Der größte Teil des Handels zwischen China und der EU wird immer noch auf dem Seeweg abgewickelt. Schon jetzt kommen fast täglich Züge aus China in Duisburg an. DB Schenker, die Fracht-Sparte der Deutschen Bahn, hat in den beiden vergangenen Jahren über 40 000 20-Fuß-Container zwischen Europa und China befördert, nach der Aufnahme des Dienstes 2011.

 

Während Europa in den von China dominierten eurasischen Orbit gezogen wird, schnürt Chinas Führung im Wochentakt Milliarden-Deals mit Russland. Im Mai – während der Westen erste Sanktionen gegen Moskau verhängte – unterzeichnete Putin mit Peking einen Liefervertrag für Erdgas über 400 Milliarden Dollar. Im Oktober unterzeichnete Xi Jinping bei einem Besuch in Moskau 38 Verträge und Abkommen, darunter eine Vereinbarung zum Devisentausch in Krisenzeiten und ein Steuerabkommen. Erst vor wenigen Tagen wurde ein zweiter gigantischer Milliarden-Deal zwischen beiden Ländern für Gaslieferungen aus Russland eingetütet.

 

Es ist wahr: Beide großen Gas-Deals müssen noch die letzten Stolpersteine überwinden. Doch sie sind von beiden Ländern gewollt. Es ist auch wahr: Die Chinesen nutzen Russlands Schwäche in dieser Situation stark aus, indem sie Kampfpreise für die Gaslieferungen sichern. Aber die neue Energie-Weltkarte wird trotzdem umgeschrieben, mit gravierenden Folgen für den Welthandel und den Einfluss der erodierenden Weltmacht USA. Das vielleicht größte Opfer wird der Petro-Dollar sein.

 

Aber mehr noch: China hat bereits 2010 Deutschland als Russlands größten Handelspartner überholt. Und die zweite Gaspipeline von Russland nach China, die so genannte westliche Altai-Route, verdoppelt nicht nur die Lieferungen Russlands an China, sie wird auch dazu führen, dass China Russlands größter Gaskunde wird. Die russischen Lieferungen nach China werden mit jährlich 68 Milliarden Kubikmetern Erdgas die Exporte nach Deutschland im Umfang von 40 Milliarden deutlich übertreffen.

 

Während Obama am Montag und Dienstag beim APEC-Gipfel versuchte, den amerikanischen Einfluss in Asien zu stabilisieren oder wieder auszubauen, wächst der Rest des asiatischen Kontinents rasant in das weit gefächerte chinesische Netzwerk aus Infrastruktur, Entwicklungsprojekten, Swap-Vereinbarungen, Schnellzugverbindungen und Handelsabkommen hinein, inklusive der rapiden Ausbreitung des chinesischen Yuan in Asien. Russland nähert sich derweil China so schnell – und so umfangreich – an, dass es für die Kehrtwendung nach Osten in Moskau kein Zurück mehr zu geben scheint.

 

Für die Europäer nimmt damit eine Zerreißprobe zu. Sie werden von Washington zu größeren militärischen Beiträgen in der NATO und zu einem zügigen Abschluss des Transatlantischen Freihandelsabkommens mit den USA gedrängt. Berlin weiß, dass die USA vor allem deshalb einen neuen Kalten Krieg mit Russland anzetteln, weil sie die Europäer gegen die wachsende eurasische Magnetwirkung besser bei der Stange halten wollen. Alte Dankbarkeiten – wie die für die Befreiung von den Nazis und die Rosinenbomber nach dem Krieg – sowie das NATO-Bündnis und die Wertegemeinschaft mit den USA sind starke Gründe, die USA als Partner nicht aufzugeben.

 

Doch im Osten wächst die Attraktivität Chinas und des asiatischen Marktes zu einer Größe heran, die früher oder später in Berlin eine brisante Grundsatzfrage aufwirft: Wie weit muss man den USA folgen, wenn der Preis neue militärische Konfrontationen mit strategisch wichtigen Handelspartnern und Nachbarn wie Russland ist? Zögern und Zaudern bei den Sanktionen gegen Moskau kaufen diesmal noch Zeit. Aber eine mögliche strategische Neuausrichtung – vielleicht eine gleichstarke Orientierung nach West UND Ost in einer neuen multipolaren Weltordnung, in der Technologie, Standards und Märkte zunehmend aus dem Osten kommen – lässt sich auf Dauer nicht vermeiden.

 

 

In diese Richtung schickte China mit dem offiziellen Bild der APEC-Runde eine deutliche Botschaft an die Welt. Direkt rechts neben Staatspräsident Xi stand der Ehrengast Wladimir Putin, flankiert vom philippinischen Präsidenten Aquino und dem superreichen Sultan von Brunei. Damit symbolisieren die Chinesen das in Asien eingebettete Russland. Doch mit sichtbarem Abstand zu Xi auf der linken Seite des Bildes – deutlich auf Distanz – stand zwischen der mitgereisten Damenrunde US-Präsident Obama. Das sind die kaltgestellten USA.

 

 

 

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Leser-Kommentare (39) zu diesem Artikel

16.11.2014 | 00:36

Ulrich

@Matthias, danke für Deine Erklärungen. Du hast recht. Nun stellt sich mir aber die Frage, wer und wie denn jetzt mit der russischen Regierung, die ja gerne mit Deutschland einen Friedensvertrag schließen würde, verhandeln könnte, und von wem denn dann die Initiative ausgehen müsste. Andere Staaten müßten ja erst mal eine deutsche Vertretung als verhandlungsberechtigt anerkennen... Hier hört meine Weißheit dann erst mal auf. Gute Nacht.


14.11.2014 | 07:29

Matthias

@Ulrich: Deine Frage wie wir wieder souverän werden, ist ganz einfach beantwortet: Du musst zuerst Deine Staatsangehörigkeit zurück holen. Z.Zt. sind alle Deutschen (mit Sicherheit 99%) nämlich staatenlos (ich übrigens nicht mehr). Deine deutsche Staatsangehörigkeit holst Du Dir, indem Du mit Geburts- und Heiratsurkunden Deiner Väter und Großväter bis zum Jahre 1914 nachweist, dass diese auf dem Gebiet des Deutschen Reiches geboren worden sind (--> RuStAG von 1913). Damit bist Du...

@Ulrich: Deine Frage wie wir wieder souverän werden, ist ganz einfach beantwortet: Du musst zuerst Deine Staatsangehörigkeit zurück holen. Z.Zt. sind alle Deutschen (mit Sicherheit 99%) nämlich staatenlos (ich übrigens nicht mehr). Deine deutsche Staatsangehörigkeit holst Du Dir, indem Du mit Geburts- und Heiratsurkunden Deiner Väter und Großväter bis zum Jahre 1914 nachweist, dass diese auf dem Gebiet des Deutschen Reiches geboren worden sind (--> RuStAG von 1913). Damit bist Du völkerrechtlich einwandfrei Deutscher. Niemand kann Dir das nehmen. Mit diesen Unterlagen kannst Du nun entweder beim Bundesverwaltungsamt in Köln eine Urkunde (gelben Schein) ausstellen lassen oder direkt bei der Exilregierung des Deutschen Reiches (www.friedensvertrag.org). Nun bist Du Deutscher, souverän und gehörst zum Staatsvolk des Deutschen Reiches. Damit wärst Du berechtigt Verhandlungen über einen Friedensvertrag aufzunehmen. Denn nur das Deutsche Reich auf der Verfassung von 1871 ist das letzte völkerrechtlich anerkannte Rechtssubjekt, das einen Friedensvertrag abschließen kann und damit die Souveränität Deutschlands = Deutsches Reich wieder herstellt. Alles andere ist dummes Zeug. Die BRD ist KEIN Staat ! Das sollte sich doch langsam herumgesprochen haben. Daher kann die Merkel und all die nachfolgen NIE einen Friedensvertrag abschließen. Zum Thema Verfassung: Wir haben eine; die von 1871!


12.11.2014 | 16:19

rotepmal

@AJD: Dreimal Bittte: Keine Propaganda für die Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Nationen. China ist keine Bedrohung für andere Nationen und war in der bekannten Menschheitsgeschichte auch nie eine gewesen. Seit dem "Westfälischen Frieden" gilt dieser Rechtsgrundsatz und er wurde gerade in der letzten Zeit von Leuten wie Georde W. Bush, Toni Blärr schon oft genug als Kriegsvorwand mit Füßen getreten und hat unendliches Leid über die "befreiten...

@AJD: Dreimal Bittte: Keine Propaganda für die Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Nationen. China ist keine Bedrohung für andere Nationen und war in der bekannten Menschheitsgeschichte auch nie eine gewesen. Seit dem "Westfälischen Frieden" gilt dieser Rechtsgrundsatz und er wurde gerade in der letzten Zeit von Leuten wie Georde W. Bush, Toni Blärr schon oft genug als Kriegsvorwand mit Füßen getreten und hat unendliches Leid über die "befreiten Menschen" gebracht. Sie und ich und kein anderer sind dazu befugt solche Feststellungen zu treffen und einzuschreiten. Das können nur die betroffenen Völker mit ihren Staatsführungen selbst ausmachen und es hat auch nichts mit der derzeitigen Regierung Chinas zu tun. Aber wenn wir schon bei Einmischungen sind, wo waren diese, als die NAZIS in den Sattel gehoben wurden, mit tätiger Hilfe der Bankereliten und einflussreichen Familien des Ostküstenetablishments? - jedenfalls solange es tüchtig und völkermörderisch gen Osten ging... Sehen Sie........?


12.11.2014 | 16:16

rotepmal

@Livia: Neutral ist gut, aber auf wessen Seite?


12.11.2014 | 13:13

Ulrich

@manfred friedmann, ,meine vorherige Bemerkung war ironisch gemeint, ich stehe nicht auf solche Gedanken, wie Sie sie hier formuliert haben.


12.11.2014 | 12:56

Leo

Was solls, die Zukunft ist geschrieben, denn die Prkpheten des Altertums bis zur Neuzeit haben dies zur Genüge getan, es liegt nur am Menschen ,noch, es können einige Ecken und Kanten gerundet werden. Kommen wird, was sich immer mehr manifestiert. Es wird wohl eine schlimme Zeit für eine große Weile für den Rest der Menschheit anstehen. Es besteht jedenfalls die Hoffnung, daß die Verbliebenen geistig gesunden und einen anderen Weg einschlagen. Es wird eine neue Spezie Mensch...

Was solls, die Zukunft ist geschrieben, denn die Prkpheten des Altertums bis zur Neuzeit haben dies zur Genüge getan, es liegt nur am Menschen ,noch, es können einige Ecken und Kanten gerundet werden. Kommen wird, was sich immer mehr manifestiert. Es wird wohl eine schlimme Zeit für eine große Weile für den Rest der Menschheit anstehen. Es besteht jedenfalls die Hoffnung, daß die Verbliebenen geistig gesunden und einen anderen Weg einschlagen. Es wird eine neue Spezie Mensch geben, die dann nur noch ungläubig staunt, welche Vorfahren sie hatten

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