Sunday, 26. June 2016
30.05.2015
 
 

Die Unteilbarkeit der Menschenrechte – Perfide US-Strategie in Nahost

Massoud Harun-Mahdawi

Solange das eigene Blut dicker ist als das Blut anderer, solange bei der Anwendung der Menschenrechte Ausnahmen gemacht werden, solange wird es auch keine Gerechtigkeit und keinen Frieden geben

 

Unser vermeintlicher »Großer Bruder«

 

Die jüngsten Ereignisse in der allgemein als »der Nahe und Mittlere Osten« bezeichneten Region, die medial seit über 40 Jahren als der Unruheherd der Erde dargestellt wird, zwingen mich zur Klarstellung einiger Fakten im Zusammenhang mit der Entwicklung in den vorwiegend islamisch regierten Ländern. Dabei werde ich zur Analyse der aktuellen Weltpolitik der Großmächte, insbesondere der geopolitischen Ziele der USA – dem vermeintlichen »Großen Bruder« unserer Bundesrepublik –, auch die aktuellen Ereignisse in der Ukraine durchleuchten.

 

Bis heute haben die sogenannten oder selbsternannten Weltmächte nicht nur ihr eigenes Schicksal, sondern auch immer das Schicksal der schwächeren Länder in ihre Hände genommen und deren Entwicklung in der Regel an den Interessen dieser Länder vorbei bestimmt. Seit dem Zweiten Weltkrieg hat die Weltmacht USA im Namen von Demokratie und Menschenrechten eine Reihe von Kriegen geführt oder sich direkt und/oder indirekt daran beteiligt. Die wichtigsten und bekanntesten Kriege sind (nicht vollständige Aufzählung):

  • Korea Krieg 25. Juni 1950 bis 27. Juli 1953
  • Vietnamkrieg 1955 bis 1. Mai 1975
  • Kambodscha Krieg 1970–1975
  • Jom-Kippur-Krieg 6. Oktober 1973 bis 26. Oktober 1973
  • II. Golfkrieg 2. August 1990 bis 5. März 1991
  • III. Golfkrieg 20. März 2003 bis 1. Mai 2003 (Besatzung bis 2011)
  • Afghanistan-Krieg 7. Oktober 2001 (Operation Enduring Freedom) bis heute (ISAF-Einsatz)
  • Invasion in Haiti 29. Februar 2004
  • Libyen-Krieg 15. Februar bis 23. Oktober 2011
  • Syrien-Krieg März 2011 bis heute

Den aufmerksamen Beobachtern bzw. politischen Kennern und Interessierten ist es sicherlich nicht entgangen, dass die angebliche Mission dieser Kriege – Demokratie und Menschenrechte – für die betroffenen Staaten und deren Bevölkerung in jedem Fall als gescheitert zu bezeichnen ist. Und trotzdem scheinen die USA nichts daraus gelernt zu haben, oder vielleicht doch?

 

Das System hinter den Kriegen

 

Um ehrlich zu sein, stellt der politische Beobachter tatsächlich ein System hinter den kriegerischen Aktivitäten fest. Es ging nie um die Demokratie und nie um die Menschenrechte in den betroffenen Regionen bzw. Ländern, sondern immer nur um den Erhalt der Vormachtstellung der USA gegenüber ihren Kontrahenten. Es gibt seit dem Zweiten Weltkrieg, mit Ausnahme der 80er-Jahre, kein Jahrzehnt ohne einen Krieg mit US-Beteiligung. Die 1980er übrigens nur deswegen, weil da der Irak/Iran-Krieg wütete, an dem die USA und der Westen in der Außenwirkung nur indirekt beteiligt waren.

Nach dem »Kalten Krieg« und dem Zusammenbruch der Sowjetunion musste die nun allein herrschende Großmacht USA eine neue Strategie entwickeln, denn EU und China standen schon in den Startlöchern, um die Position der Sowjetunion einzunehmen. Auch die politische Zukunft Russlands war damals nicht klar vorherzusehen. Mit dem Zweiten Golfkrieg, also vor 25 Jahren, leiteten die USA einen geopolitischen Weltkrieg ein, um rechtzeitig die Weltherrschaft auf dem Energiesektor für sich abzusichern.

 

Von langer Hand geplant

 

Die Vorbereitung für den Zweiten Golfkrieg hatten die USA bereits mit dem Sturz des Schahs, der einen Krieg gegen den Irak in den 1970ern abgelehnt hatte, gelegt. Kaum war der Schah gestürzt, schon hatten Saddam Hussein und Khomeini die passende Gelegenheit gefunden, um den Ersten Golfkrieg auch »Heiliger Krieg« genannt, zwischen Irak und Iran anzuzetteln. Damals hatten die USA zuerst Saddam Hussein mit Waffen beliefert und später, unter dem Vorwand des Deals für die Freilassung der US-Geiseln, auch noch Waffen an den Iran. Damit sicherten die US-Regierung und ihre Verbündeten eine militärische Pattsituation, die zu einem acht Jahre andauernden zerstörerischen Krieg der vermeintlichen Militärmächte der Region führte. Zuvor wurden die beiden islamischen Staaten Irak und Iran jeweils von der Sowjetunion und den USA militärisch hoch aufgerüstet. Damit waren Irak und Iran mögliche starke Regionalmächte in direkter Konkurrenz zu den Interessen Israels. Israels Regierung hatte – trotz aller Bekundungen – weder dem Schah noch einer Regierung nach dessen Ableben vertraut und daher auch dessen Sturz gebilligt. Ihrer Meinung nach hätten Irak und Iran als regionale Militärmächte für Israel gefährlich werden können. Damit war es auch im Interesse Israels, dass diese beiden Mächte sich gegenseitig in einem zermürbenden Krieg im wahrsten Sinne des Wortes zerfleischen.

 

Mit den Golfkriegen II und III, mit der völkerrechtlich nach wie vor zu verurteilenden US-Kriegsführung gegen den Irak und mit der Invasion Afghanistans, haben die USA, in der Ermangelung weltpolitisch ebenbürtiger Mächte, mit Hilfe ihrer Verbündeten im Westen und Israel, eindeutig die Machtübernahme in der Region besiegelt.

 

Neue Multipolarität


Heute stehen die USA aber vor einem anderen Weltbild. Russland hat sich wieder konsolidiert und ist nicht mehr gewillt allem klein beizugeben. Es wirft seine militärische Potenz und seine Macht als Erdöl- und Gaslieferant in die Waagschale der Machtverteilung. Darunter fallen politische Maßnahmen, wie die Allianz mit Syriens Machthaber Assad und die wirtschaftliche und militärische Kooperation mit der Islamischen Republik Iran, das militärische Eingreifen durch die Unterstützung der sogenannten Separatisten in der Ukraine und der organisierte »Beitritt der Krim zu Russland«.

 

China hat eine große wirtschaftliche Potenz erreicht und seine Militärausgaben zwischen dem Jahr 2000 und dem Jahr 2014 auf ca. 216 Milliarden US-Dollar verzehnfacht (siehe Statistik SIPRI) – wohlweislich um sich gegen die politischen Strategien der USA militärisch aufzurüsten. China will unbedingt so schnell wie möglich eine international schlagkräftige Truppe aufbauen und dazu gehören Flugzeugträger. Diese Aufrüstung gleicht der atomaren Aufrüstung in den 1980er-Jahren. Wirtschaftlich sind die USA ohnehin derzeit in einer sehr schwierigen Position. Daher müssen sie unter Berücksichtigung chinesischer Interessen sehr diplomatisch vorgehen. »Stellvertreterkriege« zwischen Nord-/Südkorea oder China/Japan, kleine Krisen in Tibet oder mit der uighurischen Minderheit, Menschenrechtsfragen usw. sind dann die Spitze des Eisbergs in der Krisenbewältigung der beiden Großmächte.

 

Kriegstreiberei über die NATO


Auch die vermeintlichen Verbündeten der USA haben Schwierigkeiten ihre blinde Gehorsamkeit unter Beweis zu stellen. Die EU ist in ihrer politischen Einstellung schon lange nicht mehr einig. Über die NATO versuchen die USA die Führung der Europäischen Union wieder in Reih‘ und Glied zu bringen. Beide Generalsekretäre, Anders Fogh Rasmussen (01.08.2009 bis 30.09.2014) und Jens Stoltenberg (ab 1.10.2014) haben hier gute Frondienste geleistet. Der Herausgeber der Nachdenkseiten, Wolfgang Lieb, schreibt beispielsweise zur Rolle von Rasmussen:

»Seit wann entscheidet eigentlich ein Nato-Generalsekretär über den Einsatz der Nato. Oder tut das Rasmussen in Abstimmung mit der deutschen Verteidigungsministerin? Warum pfeift von der Leyen Rasmussen nicht zurück? Seit wann ist die Ukraine Mitglied der Nato? Seit wann besteht eine Bündnisverpflichtung? Rasmussen wirft Russland die Unterstützung der Separatisten vor und droht gleichzeitig mit Unterstützung der Nato für die Militäreinsätze von Seiten der Kiewer Regierung. Viel mehr Kriegstreiberei geht nicht.«

Bei Kriegsgefahr und Krisenregionen an ihren Grenzen oder in Europa agieren die Regierungen zeitweise so, als würden sie einem Fraktionszwang unterliegen.

 

Europäische Sonderinteressen


Deutschland hat eigene Vorstellungen, insbesondere im Umgang mit dem Iran und in Bezug auf die Politik in der Ukraine. Deutsche Firmen wünschen sich eine Konsolidierung des Verhältnisses mit Iran, weil sie wirtschaftlich gesehen seit Jahrzehnten in der »Pole Position« stehen, um unvorstellbar große Umsätze mit dem Iran zu tätigen. Krieg in der Ukraine stört die Geschäftsbeziehungen mit Russland, aber auch die mit der Ukraine. Viele deutsche Firmen arbeiten mit Zulieferern in der Ukraine, um zu Niedriglohnpreisen zu fertigen. All diese Geschäftsbeziehungen sind derzeit quasi auf Eis gelegt und kosten die Deutsche Wirtschaft Milliarden. Großbritannien hat natürlich eigene Interessen, die nicht nur historisch begründet sind. Großbritannien hat kein Interesse seine historischen Einflussgebiete an die USA abzugeben.

 

Aber mit der Einflussnahme auf die US-Politik und durch die Anstachelung der US-Regierung hat es Großbritannien in den vergangenen 30 Jahren sehr gut verstanden seine eigenen Interessen zu schützen. Diese Einflussnahme geht soweit, dass ausgesandte BBC Mitarbeiter Kontrolle über ganze Redaktionsteile des Regierungssenders Voice Of America übernehmen und Widersacher im Team reihenweise ausschalten und damit den Mainstream in den US-Medien bestimmen. Frankreich, Italien, Spanien, Portugal, Griechenland und alle anderen EU-Staaten haben natürlich auch ihre eigenen Vorstellungen von der zukünftigen Weltpolitik, die wirtschaftlich und geopolitisch ausgerichtet sind.

 

Aus diesem Grund haben die USA größte Schwierigkeiten, ihre Großmachtpolitik mit der nötigen Rückendeckung durchzusetzen. Neben den USA sieht auch die Regierung Israels eine große Gefahr in der derzeitigen Situation der Weltpolitik. Eine Schwächung der USA wäre eine existenzielle Gefahr für Israel. Nun sind verschiedene Ansätze für die Großmachtpolitik in Gang gebracht worden.

 

Projekt »Wespennest«


Edward Snowden berichtet über das Projekt »Wespennest«. Die Wespenlarven wurden bereits 1920 im Vertrag von Sèvres ausgelegt. Nach dem Untergang des Osmanischen Reiches und der willkürlichen Ziehung der Grenzen und der Errichtung des Irakischen Königreiches, hatten die Briten damals in der gleichzeitigen Absicht, die Türkei weiter zu teilen, der kurdischen Bevölkerung in Aussicht gestellt, im britischen Mandatsgebiet eine autonome Region mit dem Namen »Kurdistan« einzurichten. Interessanterweise wurde damals einschränkend festgehalten, dass der Völkerbund noch darüber entscheiden solle, ob die kurdische Bevölkerung reif für die Unabhängigkeit wäre! Die Vermessenheit dieser Vereinbarung spricht für sich. Dieses Versprechen konnte natürlich völkerrechtlich nie umgesetzt werden, da der Vertrag, auf den sich die Kurden noch heute gerne berufen, nie ratifiziert wurde. Auch Israel hat in den 1970er-Jahren die Bedeutung des Wespennestes entdeckt.

 

 

Auf diesem Bild, aufgenommen im Nordirak im Jahre 1971 sind folgende Personen von links nach rechts zu sehen:

  1. Mesud Barzani

  2. Menahem Nahik Navut (Vizepräsident des Mossad 1984-1986)

  3. Mahmoud Osman (Irakischer Parlamentsabgeordneter)

  4. Zvi Zamir (Mossad Präsident 1968-1974)

  5. Nahum Admoni (Mossad Präsident 1982-1989)

  6. Ein kurdischer Wachmann

Die immer wieder auflodernde Krise im Wespennest beschäftigte die Regierungen der Länder Syrien, Türkei, Irak und Iran nicht nur in der Vergangenheit. Das Wespennest hat seine Wirkung bis heute nicht verloren. In den nachfolgenden Bildern sieht man, wie der »Dirigent des arabischen Frühlings« den Grundstein dafür gelegt hat, das Wespennest langfristig aufzuscheuchen, sodass unter dem Deckmantel der religiösen Fehde zwischen Sunniten und Schiiten, die Anhänger der unterschiedlichen Glaubensrichtungen des Islam sich nun gegenseitig abschlachten.

 

Perfider Plan


Dieser perfide Plan soll die Weltöffentlichkeit davon überzeugen, dass dem Problem eine religiöse und kulturelle Problematik von WILDEN zugrunde liegt. Die USA und ihre sich nun in Aktionismus überschlagenden Verbündeten sind sich dabei einig, dass hier militärisch eingegriffen werden müsse, um die Region vor weiteren großräumigeren Kriegshandlungen zu schützen. Prompt liefert die Bundesrepublik Deutschland Waffen an die Peschmerga der Kurden im Nordirak. Aber um das Wespennest noch lange aggressiv zu halten, unterstützt die Türkei die Terroristen des IS und bietet die nötige Infrastruktur für die darüber hinaus von den USA, Großbritannien und Israel unterstützten Terrorgruppe Islamischer Staat (IS).

 

Nachfolgende Bilder zeigen US-Senator John McCain zusammen mit dem IS-Führer Al-Baghdadi sowie anderen IS-Terroristen:

 

 

Die Unterstützung Israels zeigt sich alleine dadurch, dass Israel bis heute nicht ein einziges Mal einen Angriff gegen IS-Stellungen geführt hat oder sich gar über die Entwicklung des IS besorgt gezeigt hat, obwohl aus dem Verhalten des IS klar sein durfte, dass ein IS-Gottesstaat keine freundschaftliche Beziehung zu Israel eingehen würde. Aber Israel fühlt sich, bezüglich der Rolle des IS, offensichtlich ganz sicher.

 

Dafür wird Netanjahu nicht müde, den Iran in die Reihe der Terrorstaaten zu stellen. Ganz besonders heute, da die Obama-Regierung versucht, die Islamische Republik Iran, im Gegenzug zu einem Atom-Deal, aus der wirtschaftlichen und politischen Isolation zu holen. Die letzte Entwicklung geht nun so weit, dass Netanjahu den Iran mit dem Nazi-Regime gleichstellt.

 

Sündenbock und Staatsterror


Ohne die Islamische Regierung heilig sprechen zu wollen, möchte ich aber hier festhalten, dass im Iran immer noch eine Vielzahl von iranischen Juden leben. Deren Synagogen sind alle unversehrt. Jüdische Abgeordnete sind im Parlament und gehen ihrem religiösen Leben unbeschadet und ungefährdet nach. Netanjahu geht mit seiner Politik und seinen überheblichen Äußerungen zu weit. Wenn der Iran ein Nazi-Regime ist, sollte Netanjahu seine Augen aufmachen und sich fragen, womit die Weltöffentlichkeit die Vorgehensweise der israelischen Regierung gegenüber den Palästinensern im Gazastreifen vergleicht, und zwar nicht mehr hinter der vorgehaltenen Hand. Und da wirkt auch nicht mehr die stets geschwungene »Antisemitismus-Keule«!

 

Das ist weiß Gott nicht antisemitisch. Im Übrigen wird der Begriff »Antisemitismus« inflationär und semantisch falsch gebraucht, da auch Araber, Aramäer und Malteser semitischsprachige Völker sind. Dank der globalen Information der Medien empört sich die Weltbevölkerung über den systematischen Staatsterror, die Ungerechtigkeiten und Menschenrechtsverletzungen gegen die palästinensische Bevölkerung durch die israelische Regierung. Das ist keine Frage der Religionsfeindschaft, wie es so oft und so gerne dargestellt wird. Wenn Israel ein Recht auf Frieden, Freiheit und unbegrenzten Fortschritt für sich einfordert, so muss auch gerade Israel dieses Recht allen anderen Staaten dieser Erde zugestehen – auch Palästina.

 

Wider die Hetzer


Ich möchte festhalten, dass Hetztiraden eines offensichtlich verwirrten Präsidenten Ahmadinedschad keinerlei Berechtigung haben, aber auch die Aussagen des Ministerpräsidenten Netanjahu sind völkerrechtswidrig. Die Firststrike-Strategie Israels und deren Vergeltungstaktik gegen Palästinenser sind ebenso völkerrechtswidrig. Hierfür gibt es keinerlei Entschuldigung und auch die erlebten Grausamkeiten des jüdischen Volkes durch den Holocaust rechtfertigen die Ermordung ganzer Volksgruppen nicht.

 

Wenn Israel einen Apartheitsstaat führen will, dann muss die israelische Regierung als Beispiel die Kosten für die Umsiedlung der Palästinenser in den von der israelischen Regierung propagierten »Palästinenserstaat Jordanien« übernehmen. Aber um Missverständnissen vorzubeugen, es ist nicht das Recht Israels über den souveränen Staat Jordanien zu bestimmen. Es wäre das Recht Jordaniens und der Palästinenser zu prüfen, ob sie diesen Plan annehmen wollen oder nicht. Israel kann hier nur Vorschläge machen und die Betroffenen auf friedlichem Weg zur Annahme seiner Pläne durch Reparationszahlungen etc. ermutigen. Völkermord und gewaltsamer Exodus sind völkerrechtswidrig und haben in den letzten 40 Jahren zu genau dem Unfrieden in unserer Welt geführt, dessen Zeugen nun mehrere Menschengenerationen sein mussten und auch unter den gegebenen Umständen noch sein werden.

 

Reaktionen der Großmächte


Angesichts dieser Politik sehen wir nun, wie die anderen Großmächte agieren. Russland hat nach dem Verlust Libyens seine concordiale Politik gegenüber den Westmächten geändert. Im Wissen darüber, dass diese Politik auch gegen die Interessen Russlands gerichtet ist, hat sich die russische Regierung unter Putin auf die Seite Assads gestellt und eine Dreier-Allianz zwischen dem Assad-Regime, der Islamischen Regierung im Iran und Russland aufgebaut. Der Iran hat seinen Einfluss in der schiitisch geführten Regierung Iraks aufgebaut. Die Islamische Republik Iran (IRI) hilft seit Monaten auf Seiten der Syrischen und Irakischen Regierungstruppen militärisch im Kampf gegen den IS. Auch die Kurden im Irak berichten von ihrer Dankbarkeit für die erfolgreiche Ersthilfe der IRI auf ihrer Seite beim Kampf gegen den IS. Der Iran und Russland stützen sich gegenseitig im Kampf gegen die Machtpolitik in der Region, die eindeutig gegen ihre Interessen ausgefochten wird.

 

Um nun diese Allianz zu schwächen hat die US Regierung mehrere Rochaden eröffnet. Erst einmal hat man der IRI im Gegenzug zum Atom-Deal eine positive Änderung der Sanktionspolitik in Aussicht gestellt. Um die IRI auch ganz bestimmt zur Annahme des Atom-Deals zu zwingen wurde die Jemen-Krise von den USA medial aktiviert und ohne jegliche Beweise der IRI in die Schuhe geschoben. Seit 36 Jahren steht der Iran stets militärisch unter Druck, durch den Irak oder die stetigen Forderungen Israels nach einem militärischen Angriff gegen die atomare Aufrüstung Irans.

 

Vorbereitung eines regionalen Krieges


Heute erleben wir eine Zuspitzung der Situation. Wir beobachten die Vorbereitung des Szenarios eines großen regionalen Krieges. Weil Netanjahu es nicht geschafft hat, die USA zu einem Angriff auf den Iran zu überreden, wird nun im Schatten des IS-Krieges eine militärische Allianz, bestehend aus Saudi Arabien, den arabischen Golfanrainerstaaten, Pakistan und der Türkei, für einen Angriff gegen den Iran motiviert. Diese Länder stehen alle in einer großen Abhängigkeit von den USA – sei es wirtschaftlich oder politisch bzw. militärisch, z.B. durch den Bestand von US-Militärbasen in deren Ländern.

 

Das Ziel eines solchen Krieges ist, die »Islamische Gefahr« für Israel durch die »Islamischen Staaten« selbst zu bereinigen, ohne selbst daran beteiligt zu sein. Die Waffengeschäfte würden florieren, das Öl würde weiterhin noch billig zur Verfügung stehen und käme den machtpolitischen Interessen der USA und Israels entgegen. Bei dieser Konstellation können beide Länder ihre Hände in Unschuld waschen.

 

Europa als Verlierer der US-Kriegsstrategie


Wer hat das Nachsehen? Abgesehen von den fatalen Folgen für die betroffenen Menschen dieser Länder, ob Soldaten oder Zivilisten, kommen noch größere Aufgaben bei der Bewältigung noch größerer Flüchtlingsströme in erster Linie auf Europa zu. Millionen Kriegsflüchtlinge würden nicht in die USA reisen, sondern beispielsweise über das Mittelmeer den beschwerlichen Weg in Richtung Europa auf sich nehmen und sich gewissenlosen Schleppern ausliefern. Europa müsste diese Last dann stemmen. Europa trägt wieder einmal die Folgen eines von den USA lancierten Konflikts. Auf der anderen Seite wurde Russland von der EU, mit in Windeseile abgestimmten Sanktionen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise, wirtschaftlich in die Knie gezwungen.

 

Planmäßig gebrochene Versprechen


Russland hat die »Annexion« der Ukraine durch die EU dieses Mal nicht ohne Widerstand hingenommen. Russland hat bislang toleriert, dass die NATO bis an die Grenzen Russlands vorgerückt ist. 1999 wurden Polen, Tschechien und Ungarn in das NATO-Bündnis aufgenommen, im Jahr 2004 die drei baltischen Staaten Bulgarien, Rumänien, die Slowakei und Slowenien, und 2009 schließlich noch Albanien und Kroatien. Der damalige Bundesaußenminister Genscher erklärte am 31. Januar 1990, dass es eine Ausdehnung des NATO-Territoriums nach Osten nicht geben würde, Moskaus Sicherheitsinteressen dürften nicht beeinträchtigt werden. Doch die Versprechen des Westens wurden offensichtlich planmäßig gebrochen.

 

Das Interesse der USA an der Ukraine ist sowohl strategischer aber auch eindeutig und in erster Linie wirtschaftlicher Natur. Dabei ist es den USA vollkommen egal, ob es in Europa zu einem Krieg gegen Russland kommen wird oder nicht. Das konnte bereits in der Entwicklung der Ukraine-Krise sehr deutlich beobachtet werden.

 

Fakt ist, dass die verhältnismäßig massiven Sanktionen sehr wohl die wirtschaftliche Situation Russlands in Bedrängnis gebracht haben. Fakt ist aber auch, dass die EU und die Regierung der BRD sich sehr wohl über die Absichten der USA im Klaren sind und hier mit allen Mitteln diplomatisch eine Eskalation, deren Blutzoll in erster Linie Europa bezahlen müsste, vermeiden wollen und bisher auch vermieden haben. Die Frage ist nur, wie lange kann Europa diese Eskalation unter dem Druck der USA noch verhindern?

 

Immenses Interesse der USA


Die USA haben hier ein immenses wirtschaftliches aber auch geopolitisches Interesse. Die Schwächung der Allianz Russland/Syrien/Iran steht weltmachtpolitisch im Vordergrund. Dann kommt das wirtschaftliche Interesse einiger US-Firmen, die bereits vertraglich Milliarden für Fracking-Rechte in der Ukraine investiert haben. Die US-amerikanischen Energiekonzerne Chevron, Shell und ExxonMobil haben ihre Ansprüche auf Schiefergasrechte und Erdgasfelder in der Ost- und Westukraine angemeldet, es geht hier nicht nur um Energie, sondern um die Vormachtstellung US-Amerikanischer Energiekonzerne in der Ukraine:

 

 

Die Ukraine besitzt laut Schätzungen nach Norwegen und Frankreich die drittgrößte Quelle an Schiefergas in Europa.

»Im Schatten der Gefechte in der Ostukraine sollen ukrainische Soldaten Fracking-Technik installieren. Der größte private Gasproduzent der Ukraine, die Burisma Holding, hat in dem erdgasreichen Gebiet die Förderrechte erworben. Im Mai 2014 wurde der Sohn des US-Vizepräsidenten Joe Biden in den Vorstand geholt. Das Dnjepr-Becken in der Ostukraine ist die erdöl- und erdgasreichste Region des Landes. Gleichzeitig liegt sie auch im Kampfgebiet. Im Schatten der Gefechte wird die Region auf eine Fracking-Offensive vorbereitet. Ukrainische Soldaten sollen technisches Gerät, welches fürs Fracking gebraucht wird, in der Nähe von Slawjansk installieren. Jener Stadt, die die vergangenen drei Monate hart umkämpft wurde.«

Das berichtet die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass.

 

Auf Linie gebracht


Um die EU-Verbündeten auf Linie zu bringen haben die USA versprochen, die bisherige Gasversorgung aus Russland selbst für die EU-Staaten zu übernehmen. Der Ukraine hat man eine Verdopplung der bisherigen eigenen Gasförderung versprochen und damit eine Reduktion der Energieausgaben und eine weitere Unabhängigkeit von Russland. Natürlich versprechen sich die USA eine unvorstellbare Menge an Schiefergas aus den Gebieten in der Ukraine zu fördern. Um den Preisverfall in den USA nicht noch stärker anzutreiben, muss das Gas nach Europa geliefert werden. Damit winken den US-Firmen Milliardeneinnahmen, auf die diese nicht verzichten wollen.

 

Freibrief für US-Konzerne


Ein Makel des Projektes ist aber, dass die Schätzungen im Fracking-Verfahren sehr unsicher und auch die Konsequenzen für die Umwelt mehr als unüberschaubar sind. Hochgiftige Chemikalien, die bei der Fracking-Methode zur Anwendung kommen bzw. als Abfallprodukt entstehen, sind eine große Gefahr für das Grundwasser und für die Umwelt im Allgemeinen. Der Umgang damit ist noch nicht gesichert. Die US-amerikanischen Firmen haben sich bereits vertraglich von jeglicher Schadensersatzzahlung aufgrund von Umweltschäden freigekauft.

 

Ein geplanter Fracking-Deal in der Olesko-Region (Westukraine) mit dem US Energiekonzern Chevron scheiterte dagegen am Veto der Regionalparlamente in Lviv (Lemberg) und Iwano-Frankiwsk. Es lässt hoffen, dass den Menschen in der Ukraine bewusst wird, dass private Investoren immer nur an Profit interessiert sein werden und nicht an der Entwicklung der Energieunabhängigkeit des Förderlandes. Aber mit der medialen Ausschlachtung einer vermeintlichen Gefahr, die von Russland drohen würde, sollen die EU-Staaten in die Hände der US-Industrie getrieben werden.

 

Fazit


Die US-Regierung und ihre mehr oder weniger Verbündeten sollten die Intelligenz und den Wissenstand der Menschen nicht unterschätzen. Die Fatalität liegt darin, dass es zu einem Politikverdruss kommt und Politikverdruss bedeutet eine andere Wahl der Waffen gegen die Ungerechtigkeit. Es kommt zu einem Flächenbrand des Terrors und der Gewalt. Politikverdrossenheit ist das Ende der Politik und damit des Weltfriedens. Das politische Erbe Gandhis und Mandelas und Ihresgleichen wird durch solche politischen Machtausübungen verraten. Die heutige US-Außenpolitik untergräbt die Demokratie und die heutige israelische Regierung macht die Menschenrechtscharta zu einem Fußabstreifer. Schweigen gegenüber Unrecht gilt nicht als Neutralität sondern als Verrat an der Gerechtigkeit.

 

Da diese Entwicklung ein jedes Individuum auf der Erde betrifft, müssen wir alle wachsam bleiben und uns gemeinsam dagegenstellen. Bedauerlicherweise muss man heute zur Einforderung seines natürlichen Rechtes sehr mutig sein. Die gängigen Medien sind zunehmend unkritisch geworden, vertreten US-amerikanische Interessen oder unterliegen einem Diktat.

 

Wir sind alle aufgefordert, mutig zu sein und der ungerechten und menschenrechtsverachtenden Großmachtpolitik rechtzeitig die rote Karte zu zeigen. Das heißt auch, Informationen aus den Medien zu hinterfragen und sich nicht indoktrinieren zu lassen. Wenn unisono Meldungen verbreitet werden, bedeutet dies nicht, dass sie neutral und unabhängig entstanden sind.

 

 

Quellen

 

Bilder zum Treffen zwischen McCain und Al-Baghdadi

youtube.com

voltairenet.org

koptisch.wordpress.com

socioecohistory.wordpress.com

tagesschau.de

 

Bild im Kurdengebiet von 1971

turkishtimes.org

 

Ukraine

deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

russia-insider.com

nachdenkseiten.de

deutschlandfunk.de

 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (26) zu diesem Artikel

19.06.2015 | 17:05

Franz S.

Ich kann nur an jeden Leser appellieren, die in dem Artikel von Herrn Harun-Mahdawi offenbarten Zusammenhänge weiter zu teilen, mit den Menschen in Ihrer Umgebung. Öffnen Sie Ihren Nächsten die Augen, erklären Sie das große Ganze, ermutigen Sie Ihr Umfeld zu politischen Diskussionen und scheuen Sie sich vor allem nicht den Sichtweisen der etablierten Medien zu widersprechen Entfernen Sie das Brett vor Ihrem Kopf, das Ihnen Medien, Industrie und Politiker seit Jahrzehnten immer...

Ich kann nur an jeden Leser appellieren, die in dem Artikel von Herrn Harun-Mahdawi offenbarten Zusammenhänge weiter zu teilen, mit den Menschen in Ihrer Umgebung. Öffnen Sie Ihren Nächsten die Augen, erklären Sie das große Ganze, ermutigen Sie Ihr Umfeld zu politischen Diskussionen und scheuen Sie sich vor allem nicht den Sichtweisen der etablierten Medien zu widersprechen Entfernen Sie das Brett vor Ihrem Kopf, das Ihnen Medien, Industrie und Politiker seit Jahrzehnten immer wieder neu verpasst haben. Politik, Medien und Industrie werden immer die herrschenden Zustände und damit die Herrschende Klasse verteidigen - mit aller Macht! Was Herr Harun-Mahdawi ist seinem Artikel beschreibt, sind keine Verschwörungstheorien, es ist eine Wahrheit. Und mehr Menschen als Sie denken werden Ihnen zustimmen. Hören Sie sich Volker Pispers an. Hören Sie sich den Papst an. Immer mehr Menschen trauen sich die Wahrheit zu sagen. Es sind keine Verschwörungstheorien oder Spinnereien. Herr Harun-Mahdavi hat Ihnen den Ball zu gespielt, bleiben Sie nicht untätig. Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur (der Herrschenden Schichten) auf. Irgendwann ist es zu spät sich gegen die wirtschaftlichen Interessen der obersten Schichten auf zu lehnen. Und trauen Sie sich den Staat Israel zu kritisieren, aber trennen Sie als Deutscher fein säuberlich Bevölkerung und Staat Israel. Genau wie es Herr Harun-Mahdavi in seinem Artikel getan hat. Die Menschen in Israel wollen keinen Krieg. Und überzeugen Sie Ihre Bekannten sich zum Pazifismus zu bekennen. Deutschland braucht keine Soldaten und keine Rüstungsindustrie. Volle Power in neue Technologien, da wird es genug Arbeitsplätze für Alle geben. Und helfen Sie mit, wenn Sie können, Herrn Harun-Mahdawi ein mediale Präsenz zu ermöglichen. Wir alle brauchen Aufklärung. Herr Harun-Mahdawi kann uns hier helfen.


09.06.2015 | 18:02

Joachim G.

Schlicht und einfach gesagt ist dieser Bericht von Herrn Mahdavi eine politische Geisteserweiterung, die man selten so offen und ehrlich zu hören bekommt. Diese aufklärenden aber auch überzeugenden Argumente in diesem Bericht sollte jeder politisch interessierte Leser zur seiner eigenen Meinungsbildung gründlich lesen. Es dürfte doch nicht allzu schwer fallen, den Verantwortilchen im öffentlichen oder privaten TV eimal Herrn Mahdavi in eine der vielen fast täglich laufen Polit-...

Schlicht und einfach gesagt ist dieser Bericht von Herrn Mahdavi eine politische Geisteserweiterung, die man selten so offen und ehrlich zu hören bekommt. Diese aufklärenden aber auch überzeugenden Argumente in diesem Bericht sollte jeder politisch interessierte Leser zur seiner eigenen Meinungsbildung gründlich lesen. Es dürfte doch nicht allzu schwer fallen, den Verantwortilchen im öffentlichen oder privaten TV eimal Herrn Mahdavi in eine der vielen fast täglich laufen Polit- Talksendungen einzuladen, seine Erläuterungen aber auch Erkenntnisse würden sicherlich viele Zuschauer interessieren. Ich würde es sehr befürworten, wenn so ein politisch aber auch humaner, erfahrener Publizist demnächst bei einer TV-Diskussion angekündigt würde. J.G.


01.06.2015 | 16:29

geneigter Leser

@saumagen__„Da sagte Jesus (zu den Juden): ‚Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr nicht fähig seid, mein Wort zu hören. Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun. Dieser war ein Menschenmörder von Anbeginn; er steht nicht in der Wahrheit, weil in ihm nicht Wahrheit ist. Wenn er die Lüge sagt, so sagt er sie aus dem, was ihm eigen ist; denn ein Lügner ist er und Vater von ihr. Mir aber, der ich die Wahrheit rede, glaubt ihr nicht. Wer...

@saumagen__„Da sagte Jesus (zu den Juden): ‚Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr nicht fähig seid, mein Wort zu hören. Ihr stammt aus dem Teufel als Vater und wollt nach den Gelüsten eures Vaters tun. Dieser war ein Menschenmörder von Anbeginn; er steht nicht in der Wahrheit, weil in ihm nicht Wahrheit ist. Wenn er die Lüge sagt, so sagt er sie aus dem, was ihm eigen ist; denn ein Lügner ist er und Vater von ihr. Mir aber, der ich die Wahrheit rede, glaubt ihr nicht. Wer von euch kann mich einer Sünde zeihen? Wenn ich Wahrheit verkünde, warum glaubt ihr mir nicht? Wer aus Gott ist, hört auf Gottes Wort; deshalb hört ihr nicht, weil ihr nicht aus Gott seid.‘“ – Johannes-Evangelium Und jetzt hören Sie bitte auf hier pausenlos nur verlogenen Unsinn zu schreien!


01.06.2015 | 13:20

Saumagen

Wäre es nicht so traurig, man könnte über die Naivität der Menschen hier Tag und Nacht nur noch lachen. Wir haben Millionen Feinde im eignen Land und manche Leute regen sich über die wenigen Juden auf die es hier gibt. Weltweit nur ca. 14 Millionen und hier bei uns in Deutschland nur ca. 200.000 . Die meisten die hier so Juden- und Israelfeindlich kommentieren kennen noch nicht mal einen einzigen Juden persönlich. Seit hier Millionen Türken und Araber Deutschland besetzt...

Wäre es nicht so traurig, man könnte über die Naivität der Menschen hier Tag und Nacht nur noch lachen. Wir haben Millionen Feinde im eignen Land und manche Leute regen sich über die wenigen Juden auf die es hier gibt. Weltweit nur ca. 14 Millionen und hier bei uns in Deutschland nur ca. 200.000 . Die meisten die hier so Juden- und Israelfeindlich kommentieren kennen noch nicht mal einen einzigen Juden persönlich. Seit hier Millionen Türken und Araber Deutschland besetzt halten wird auch die Judenfeindlichkeit jeden Tag schlimmer. Auch aus diesem Grunde sage ich: Der Islam gehört nicht in unser Deutschland, nicht in unsere jüdisch-christliche Kultur. Sie sollen in ihre eigenen islamischen Länder gehen, 57 an der Zahl, oder gleich dort bleiben. Wir lassen als Deutsche hier bei uns keine Judenfeindlichkeit mehr zu. Wir stehen zu unseren älteren Geschwister. Als Christen verdanken wir den Juden z.B unter anderem unseren Jesus der bekanntlich auch Jude war. Und natürlich alle großen Propheten der Bibel, die alle Juden waren. Also ihr Judenfeinde, hört auf, hier eure unverschämten Lügen zu verbreiten. Sie können uns nicht beeinflussen. Wir halten felsenfest zu unseren Juden hier in Deutschland und überall auf der Welt. Schalom.


01.06.2015 | 05:59

MassivAttack

>>>Wissen weitergeben!<<< Da kann einem die Spucke wegbleiben! https://www.netzplanet.net/muslimische-terroristen-in-deutschland/ XXX Verschiedene Video-Beweise bei youtube! https://www.youtube.com/results?search_query=Muslimische+Terroristen+in+Deutschland XXX Neue Weltordung für BRD… https://www.youtube.com/watch?v=eEYdwCkg8WY XXX https://www.youtube.com/watch?v=E4SbBFfjCeI XXX https://www.youtube.com/watch?v=fURGfIQ5Ujg XXX https://www.youtube.com/watch?v=t1SeL6qv06M XXX...

>>>Wissen weitergeben!<<< Da kann einem die Spucke wegbleiben! https://www.netzplanet.net/muslimische-terroristen-in-deutschland/ XXX Verschiedene Video-Beweise bei youtube! https://www.youtube.com/results?search_query=Muslimische+Terroristen+in+Deutschland XXX Neue Weltordung für BRD… https://www.youtube.com/watch?v=eEYdwCkg8WY XXX https://www.youtube.com/watch?v=E4SbBFfjCeI XXX https://www.youtube.com/watch?v=fURGfIQ5Ujg XXX https://www.youtube.com/watch?v=t1SeL6qv06M XXX https://www.youtube.com/watch?v=eEYdwCkg8WY XXX Der Untergang der Menschlichkeit… XXX "Würden die Menschen das Geldsystem verstehen, hätten wir eine Revolution noch vor morgen früh" - Henry Ford, 1863-1947 XXX „Eine Gesellschaft, die Gleichheit über Freiheit stellt, wird nichts von beidem erhalten. Eine Gesellschaft, die Freiheit vor Gleichheit stellt, wird viel von beidem bekommen.“ – Milton Friedmann XXX Glaube nicht was ich sage/schreibe, weil ich es sage/schreibe, sondern öffne deinen Geist für alle Möglichkeiten und entscheide selbst, welche Teile du davon als Realität akzeptierst. Informiere dich nicht nur bei den Menschen die ihre vorgegebenen News vom Teleprompter ablesen. Mach dich Schlau und sei auch mal unbequem XXX Von imperialistischen Bestien… Ukraine: Grosse Kolonne von US-Militärfahrzeugen bewegt sich auf Lugansk zu: https://www.netzplanet.net/grosse-kolonne-von-us-militaerfahrzeugen-bewegt-sich-auf-lugansk-zu/ XXX Was da geschieht, ist, als wenn Putin in Florida einmaschiert! Die Menschenverachtung der Bilderberger… wie auch die Zonenwachtel! – wie alle deutschen Politiker unsere Todfeinde sind! – sie rotten uns aus und versklaven uns!


31.05.2015 | 20:00

Dario

Ein Beitrag, der die komplizierte amerikanische Weltpolitik als Weltmacht sachlich veranschaulicht. Der Autor will zeigen auf wesen Kosten werden die US Interessen durchgesetzt werden . Hier sind weder von Juden weder von Amerikaner die Rede, sondern sind die Regierungen gemeint, die die Relilgion instrumentalisiert haben um Ihre Vorhaben zu realisieren.HAMAS wurde durch israelische Regierung ins Leben gerufen! Für Westeuropär ist wichtig zu wissen, daß die Flüchtlingsprobleme...

Ein Beitrag, der die komplizierte amerikanische Weltpolitik als Weltmacht sachlich veranschaulicht. Der Autor will zeigen auf wesen Kosten werden die US Interessen durchgesetzt werden . Hier sind weder von Juden weder von Amerikaner die Rede, sondern sind die Regierungen gemeint, die die Relilgion instrumentalisiert haben um Ihre Vorhaben zu realisieren.HAMAS wurde durch israelische Regierung ins Leben gerufen! Für Westeuropär ist wichtig zu wissen, daß die Flüchtlingsprobleme von Brandenburg in Kabul, Mali, Tripolis oder bald auch in Sana oder Kiev zu suchen sind! Darum geht es uns direkt an, was in der Weltpolitik geschieht !!!!

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