Friday, 1. July 2016
31.08.2013
 
 

25 Zitate zum kommenden Krieg mit Syrien, die jeder kennen sollte

Michael Snyder

Wenn Barack Obama Syrien angreift, so geschieht dies ohne die Unterstützung der Amerikaner, ohne die Zustimmung des Kongresses, ohne die Zustimmung der Vereinten Nationen und ohne die Hilfe Großbritanniens. Jetzt, wo das britische Parlament gegen einen Militärschlag votiert hat, sagt die Obama-Regierung, man werde »unilaterale Aktionen« gegen Syrien ergreifen.

Aber was würde ein »Schuss vor den Bug« tatsächlich ausrichten? Ein »begrenzter Schlag« wird das Assad-Regime nicht stürzen und ganz sicher den blutigen Bürgerkrieg in Syrien nicht beenden. Selbst wenn die USA am Ende Assad beseitigen würden, so wären die mit al-Qaida verbundenen Rebellen, die dann an seine Stelle träten, mit ziemlicher Sicherheit schlimmer als

Assad. Sogar mitten in diesem blutigen Bürgerkrieg hatten die Rebellen Zeit und Energie genug, ganze christliche Dörfer zu massakrieren. Warum ist Barack Obama so besessen davon, solchen Monstern zu helfen? Es gibt kein gutes Ergebnis in Syrien. Das Assad-Regime ist absolut furchtbar und die Rebellen sind noch schlimmer. Warum sollten wir uns wünschen, dass sich die US-Streitkräfte in einen solchen Schlamassel einmischen?

 

 

Es ist ja auch nicht so, als wäre das US-Militär überhaupt in der Lage, den Konflikt in dem Land zu lösen. Im Kern geht es bei dem Bürgerkrieg in Syrien um eine Auseinandersetzung zwischen dem schiitischen und dem sunnitischen Islam. Es ist ein Konflikt, der weit über tausend Jahre zurückreicht.

 

Assad ist Schiit, aber die Mehrheit der Syrer sind sunnitische Moslems. Saudi-Arabien und Katar haben Milliarden von Dollar in den Konflikt gesteckt, weil sie das Assad-Regime loswerden und eine sunnitische Regierung an die Macht bringen wollen. Auf der anderen Seite ist der Iran absolut entschlossen, dies nicht zuzulassen.

 

Saudi-Arabien und Katar haben kein Problem damit, sunnitische Terroristen (al-Qaida) einzusetzen, um ihre politischen Ziele zu erreichen. Und als wichtiger Verbündeter der Saudis haben die USA viel Geld ausgegeben, um die »Rebellen« in Syrien auszubilden und auszurüsten.

 

Aber da gab es ein Problem. Die syrische Regierung ist nämlich dabei, die Rebellen zu besiegen, also musste etwas unternommen werden.

 

Wenn man es so aussehen lassen könnte, dass das Assad-Regime tatsächlich Chemiewaffen einsetzt, so würde dies der US-Regierung die »moralische Rechtfertigung« verschaffen, die sie braucht, um sich militärisch auf der Seite der Rebellen einzumischen. Im Wesentlichen wäre es eine wunderbare Entschuldigung für die USA, in der Lage zu sein, die Schmutzarbeit für die Saudis zu erledigen.

 

Da stehen wir also heute. Die Rechtfertigung zum Angriff auf Syrien, die uns die USA liefern, geht ungefähr so…

- In Syrien wurden Chemiewaffen eingesetzt.

- Die Rebellen sind nicht in der Lage, Chemiewaffen einzusetzen.

- Deshalb muss das Assad-Regime für den Einsatz von Chemiewaffen verantwortlich sein.

- Das US-Militär muss Vergeltung für den Einsatz von Chemiewaffen üben, um sicherzustellen, dass es nie wieder geschieht.

Schlecht für die Obama-Regierung, dass ihr die Welt das nicht abkauft. Die Menschen durchschauen diese Scharade.

 

Die US-Regierung gibt pro Jahr 52 000 000 000 Dollar für »Intelligence« aus, aber offenbar weigert sich unsere »Intelligence Community«, das Offensichtliche zu sehen. WND ist es gelungen, Beweise dafür zutage zu fördern, dass die Rebellen in Syrien wiederholt Chemiewaffen eingesetzt haben, und dennoch bestehen Regierungsvertreter weiter darauf, es gäbe keine solchen Beweise und wir müssten sofort gegen Syrien losschlagen.

 

Sollten wir uns nicht wenigstens die Zeit nehmen, herauszufinden, wer im Unrecht ist, bevor wir Marschflugkörper fliegen lassen?

 

Denn die potenzielle Kehrseite eines Angriffs auf Syrien ist massiv. Wie ich vor wenigen Tagen geschrieben habe, könnten wir mit einem Angriff auf Syrien im Nahen Osten den Dritten Weltkrieg starten.

 

Wir könnten erleben, wie wir in einem endlosen Krieg mit Syrien, dem Iran und der Hisbollah versinken, der schlimmer wäre als es der Irakkrieg jemals war. Es wäre im Wesentlichen ein Krieg gegen den Schia-Islam, und das wäre ein Albtraum.

 

Wer es mit diesen Typen aufnimmt, der sollte sich auf einen langen Kampf gefasst machen. Sie kämpfen schmutzig und sind absolut unbarmherzig. Sie vergessen nie und werden niemals vergessen.

 

Ein voller Krieg gegen Syrien, den Iran und die Hisbollah wäre ein Kampf aufs Messer, sie würden nicht zögern, überall in den USA leicht verwundbare Ziele zu attackieren. Ich glaube, die meisten Amerikaner haben keine Vorstellung davon, was das bedeuten könnte.

 

Wenn die Menschen in Amerika diesen Krieg stoppen wollen, dann müssen sie es jetzt tun. Es folgen 25 Zitate über den kommenden Krieg mit Syrien, die jeder Amerikaner sehen sollte…

 

1. Barack Obama in einem Interview mit Charlie Savage am 20. Dezember 2007: »Der Präsident hat nach der Verfassung nicht die Macht, in einer Situation, in der es nicht darum geht, eine tatsächliche oder unmittelbar bevorstehende Bedrohung des Landes zu stoppen, einseitig einen militärischen Angriff zu autorisieren.«

 

2. Joe Biden 2007 in einem Fernsehinterview: »Der Präsident hat keine verfassungsmäßige Autorität … dieses Land in den Krieg zu führen …, es sei denn, wir werden angegriffen oder es gibt Beweise dafür, dass ein Angriff unmittelbar bevorsteht. Und wenn er es tut, würde ich ein Amtsenthebungsverfahren in Gang bringen.«

 

3. U.S. Representative Ted Poe [Kongressabgeordneter]: »Mr. President, Sie müssen den Kongress umgehend aus dem Urlaub zurückrufen, um über einen Militärschlag gegen Syrien abzustimmen. Assad mag eine rote Linie überschritten haben, aber das verleiht Ihnen nicht das Recht, die Verfassung auszugrenzen.«

 

4. U.S. Representative Kurt Schrader: »Ich sehe keinen überzeugenden Beweis dafür, dass es sich hier um eine unmittelbare Bedrohung für die Vereinigten Staaten von Amerika handelt.«

 

5. U.S. Representative Barbara Lee: »Uns ist klar, dass Sie als Oberkommandierender die verfassungsmäßige Pflicht haben, unsere nationalen Interessen vor einem direkten Angriff zu schützen, aber der Kongress hat die verfassungsmäßige Pflicht und Vollmacht, militärischer Gewalt zuzustimmen, auch wenn die Vereinigten Staaten oder ihre direkten Interessen (wie beispielsweise ihre Botschaften) nicht angegriffen werden oder ein Angriff droht.«

 

6. The New York Times: »Amerikanische Vertreter sagten am Mittwoch, es gebe keinen ›eindeutigen Beweis‹, der Präsident Assad direkt mit dem Angriff in Verbindung bringe, und sie versuchten, die Erwartungen über die öffentliche Präsentation der Erkenntnisse zu dämpfen.«

 

7. U.S. Senator Rand Paul: »Der Krieg in Syrien steht nicht in klarer Verbindung zur nationalen Sicherheit der Vereinigten Staaten, und ein Sieg egal welcher Seite wird nicht notwendigerweise amerikafreundliche Kräfte an die Macht bringen.«

 

8. U.S. Senator Tim Kaine: »Ich bin definitiv der Meinung, dass es eine Abstimmung geben muss.«

 

9. Donald Rumsfeld: »Es gibt von der Regierung keinen Hinweis darauf, was unsere nationalen Interessen bei dieser besonderen Situation sind.«

 

10. Robert Fisk: »Wenn Barack Obama sich für einen Angriff gegen das syrische Regime entscheidet, dann hat er erreicht, dass die Vereinigten Staaten – zum ersten Mal in der Geschichte – mit al-Qaida auf einer Seite stehen.«

 

11. Ex-Kongressabgeordneter Dennis Kucinich: »Was soll das? Werden wir jetzt zu al-Qaidas Luftwaffe?«

 

12. Der syrische Außenminister Walid al-Muallim: »Wir haben zwei Optionen: entweder zu kapitulieren oder uns mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln zu verteidigen. Die zweite Wahl ist die beste.«

 

13. Ein Offizier der syrischen Armee: »Wir haben in der syrischen Armee über 8000 Selbstmord-Märtyrer, die jederzeit bereit sind, Märtyreroperationen durchzuführen, um die Amerikaner und die Briten zu stoppen. Ich selbst bin bereit, mich gegen US-Flugzeugträger in die Luft zu sprengen, um zu verhindern, dass sie Syrien und sein Volk angreifen.«

 

14. Khalaf Muftah, ein ehemaliger Funktionär der Baath-Partei: »Wir besitzen strategische Waffen und können Vergeltung üben.«

 

15. Eine anonyme hochrangige Hisbollah-Quelle: »Ein groß angelegter Schlag des Westens gegen Syrien wird den Libanon unmittelbar in das Inferno eines Kriegs mit Israel stürzen.«

 

16. Ali Laridschani, Sprecher des iranischen Parlaments: »… das Land, das seit zwei Jahren von den Terroristen zerstört wird, wird weniger Schaden nehmen als die Kriegstreiber in diesem Krieg erleiden werden.«

 

17. Irans »oberster Führer« Ajatollah Ali Khamenei: »Dieses Feuer zu entfachen, gleicht einem Funken in einem großen Sprengstofflager, mit unabsehbaren Ergebnissen und Folgen.«

 

18. General Mohammad Ali Dschafari, Chef der Iranischen Revolutionsgarde: »(Ein Angriff auf Syrien) bedeutet die sofortige Zerstörung Israels.«

 

19. Israels Präsident Schimon Peres: »Israel war und ist nicht am syrischen Bürgerkrieg beteiligt, aber wenn man uns angreift, werden wir mit voller Kraft reagieren.«

 

20. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu: »Wir sind nicht Teil des Bürgerkriegs in Syrien, aber wenn wir irgendeinen Versuch identifizieren, uns anzugreifen, werden wir in aller Härte reagieren.«

 

21. The Jerusalem Post: »Die Grenzen zwischen der Hisbollah und dem syrischen Regime seien so verwischt, dass Israel Damaskus verantwortlich machen werde, wenn die Hisbollah in den nächsten Tagen Israel bombardiere, machten offizielle israelische Vertreter am Mittwoch deutlich.«

 

22. Ron Paul: »Die Gefahr einer Eskalation mit Russland ist sehr groß.«

 

23. Pat Buchanan: »Der einzige Nutznießer dieses offenbaren Einsatzes von Giftgas gegen Zivilisten in einem von Rebellen gehaltenen Gebiet scheinen die Rebellen zu sein, die schon lange darauf hoffen, dass wir eingreifen und ihren Krieg führen.«

 

24. Ex-US-General James Mattis: »Wir sind nicht moralisch verpflichtet, das Unmögliche zu tun und die Zukunft unserer Kinder aufs Spiel zu setzen, weil wir meinen, wir müssten etwas unternehmen.«

 

25. Der syrische Flüchtling Um Ahmad: »Sind denn die Gewalt und die Kämpfe, die wir jetzt schon im Land haben, nicht genug, dass uns Amerika jetzt auch bombardieren will?«

 

 

 

 


 

 

 

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