Thursday, 25. August 2016
07.08.2015
 
 

Die früheren »Millenniums-Entwicklungsziele« der Vereinten Nationen sollen durch die »Nachhaltigen Entwicklungsziele« abgelöst werden

Michael Snyder

Wenn Sie die alte Agenda 21, wie die Millenniums-Entwicklungsziele auch genannt wurden, abgelehnt haben, werden Sie auch mit den neuen »Nachhaltigen Entwicklungszielen« (SDG) der Agenda 2030 nicht einverstanden sein.

 

Vom 25. bis 27. September soll die Agenda 2030 im Rahmen einer Konferenz in New York von den Staats- und Regierungschefs beraten und verabschiedet werden. Zur Eröffnung der Konferenz wird sogar Papst Franziskus aus Rom anreisen, um mit seiner Rede den Startschuss für die Versammlung zu geben.

 

Anders als die Agenda 21, in der es im Wesentlichen um die Umwelt ging, liefert die neue Agenda 2030 die Vorlage für die Beherrschung der ganzen Welt. Zusätzlich zum Klimawandel werden etwa auch für die Bereiche Wirtschaft, Gesundheitswesen, Energie, Erziehung und Bildung, Landwirtschaft, Geschlechtergleichstellung und noch zahlreiche andere Fragen ehrgeizige Vorgaben festgelegt.

Wie Sie im Weiteren sehen werden, wird diese weltumspannende Initiative als eine »neue universelle Agenda« für die Menschheit angepriesen. Wenn Sie ähnliche Auffassungen wie ich vertreten, werden spätestens jetzt bei Ihnen alle Alarmglocken zu schrillen beginnen.

 

Diese neue Agenda ist in einem Dokument niedergelegt, das als »Agenda 21« bekannt ist und ursprünglich 1992 von den Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Der endgültige Text ist das Ergebnis von Beratung, Entwürfen und Verhandlungen, die 1989 begonnen hatten und dann in der u.g. zweiwöchigen Konferenz mündeten. Die folgenden Informationen stammen aus Wikipedia:

»Die Agenda 21 ist ein entwicklungs- und umweltpolitisches Aktionsprogramm für das 21. Jahrhundert, ein Leitpapier zur nachhaltigen Entwicklung, beschlossen von 172 Staaten auf der Konferenz für Umwelt und Entwicklung der Vereinten Nationen (UNCED) in Rio de Janeiro (1992). An dieser Konferenz nahmen neben Regierungsvertretern auch viele nichtstaatliche Organisationen teil. Nachhaltige Entwicklung – und damit die Agenda 21 – ist vielerorts zur Leitlinie öffentlichen Handelns geworden. Ihre kommunale Umsetzung ist die Lokale Agenda 21.«

Seit dieser Zeit wurde die Agenda 21 immer wieder verändert und ergänzt. Wichtige Veränderungen wurden 1997, 2002 und 2012 vollzogen. Aber jetzt soll diesem UN-Programm für nachhaltige Entwicklung ein ganz neuer Name und auch eine ganz neue, dramatisch erweiterte Dimension verliehen werden. Im Folgenden ein Auszug aus der offiziellen Internetseite der Vereinten Nationen zu diesem Thema:

»Die Vereinten Nationen sind derzeit dabei, als Teil einer neuen Agenda für nachhaltige Entwicklung so genannte Nachhaltige Entwicklungsziele (SDG) festzulegen, um die noch offenen Probleme zu lösen und allen Menschen eine entsprechende Entwicklung zu ermöglichen. Diese Agenda, die auf dem Gipfeltreffen für Nachhaltige Entwicklung im September 2015 beschlossen werden soll, wird gegenwärtig von der Vollversammlung der Vereinten Nationen diskutiert, in der Vertreter der Mitgliedsstaaten und der Zivilgesellschaft ihre Beiträge zu der Agenda leisten.«

Vor wenigen Tagen nun wurde die letzte Fassung des Kerndokuments der Agenda 2030 fertiggestellt. Sollte der Inhalt dieses Dokuments an die Öffentlichkeit geraten, wird dies vor allem unter den Teilen der amerikanischen Bevölkerung, die über die Bestrebungen der Globalisten besorgt sind, große Unruhe auslösen. Der folgende Auszug stammt aus der Präambel dieses Dokuments:

»Diese Agenda ist ein Aktionsplan für die Menschen, den Planeten und den Wohlstand. Sie zielt darüber hinaus darauf ab, allgemeinen Frieden in größerer Freiheit zu stärken. Wir erkennen an, dass die Abschaffung der Armut in allen ihren Formen und Dimensionen, einschließlich extremster Armut, die größte weltweite Herausforderung bildet und eine unverzichtbare Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung darstellt.

Alle Länder und alle Stakeholder, die in einer durch Zusammenarbeit geprägten Partnerschaft handeln, werden diese Pläne und Absichten umsetzen. Wir sind entschlossen, die Menschheit von der Tyrannei der Armut zu befreien, und wollen unseren Planeten heilen und sein Wohlergehen sichern. Wir sind entschlossen, die kühnen und tiefgreifenden Veränderungen durchzuführen, die dringend geboten sind, um die Welt auf einen nachhaltigen und belastbaren Weg zu bringen. Wenn wir uns auf diese gemeinsame Reise machen, versprechen wir, niemanden zurückzulassen.

Die 17 Nachhaltigen Entwicklungsziele und 169 Einzelziele, die wir heute ankündigen, machen das Ausmaß und die ehrgeizige Zielsetzung dieser neuen universellen Agenda deutlich. [Diese Ziele] knüpfen an die Millenniums-Entwicklungsziele an und wollen das verwirklichen, was von diesen Zielen noch nicht erreicht werden konnte.

Sie wollen Menschenrechte für alle verwirklichen und Geschlechtergleichstellung sowie die Stärkung aller Frauen und Mädchen erreichen. Diese Ziele stehen in einem inneren Zusammenhang zueinander und sind untrennbar miteinander verbunden und stellen ein Gleichgewicht zwischen den drei Dimensionen nachhaltiger Entwicklung her: der wirtschaftlichen, sozialen und Umwelt-Dimension.«

Wie man leicht erkennt, geht es in dieser Agenda keineswegs mehr allein darum, den Klimawandel aufzuhalten.

 

Vielmehr handelt es sich um den Entwurf zur Umbildung der Weltgesellschaft.

 

Im Zentrum dieser Agenda stehen 17 besondere Oberziele:

 

 

Ziel 1: Armut in allen ihren Erscheinungsformen und überall abschaffen

Ziel 2: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern

Ziel 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Ziel 4: Inklusive, gleiche und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten des lebenslangen Lernens für alle fördern

Ziel 5: Geschlechtergleichstellung und Selbstbestimmung für alle Frauen und Mädchen erreichen

Ziel 6: Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten

Ziel 7: Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und fortschrittlicher Energie für alle sichern

Ziel 8: Dauerhaftes, inklusives und nachhaltiges Wirtschaftswachstum, produktive Vollbeschäftigung und menschenwürdige Arbeit für alle fördern

Ziel 9: Eine belastbare Infrastruktur aufbauen, inklusive und nachhaltige Industrialisierung und Innovationen fördern

Ziel 10: Ungleichheit innerhalb von und zwischen Ländern verringern

Ziel 11: Städte und menschliche Siedlungen inklusiv, sicher, widerstandsfähig und nachhaltig machen

Ziel 12: Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster gewährleisten

Ziel 13: Umgehend Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen

Ziel 14: Ozeane, Meere und Meeresressourcen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung erhalten und nutzen

Ziel 15: Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen, Bodenverschlechterung stoppen und umkehren und Biodiversitätsverluste stoppen

Ziel 16: Friedliche und inklusive Gesellschaften im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern, allen Menschen Zugang zu rechtsstaatlichen Justizwesen ermöglichen und effektive, rechenschaftspflichtige und inklusive Institutionen auf allen Ebenen aufbauen

Ziel 17: Mittel zur Umsetzung stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung wiederbeleben

Vieles davon hört sich wirklich positiv an. Wer will nicht »Armut abschaffen« oder die »Artenvielfalt erhalten«? Aber fragen Sie sich einmal, welche Formen menschlicher Handlungen genau dadurch ausgeschlossen würden. Mir persönlich fallen dazu keine Beispiele ein.

 

In einem anderen Artikel von dieser Woche habe ich bereits darauf hingewiesen, dass die Globalisten das Konzept der »nachhaltigen Entwicklung« als Vorwand benutzen, um bis ins Kleinste in das Leben aller Menschen auf der Welt einzugreifen.

 

Es wird uns gesagt, Bürgerrechte und individuelle Freiheit seien »gefährlich«, denn wenn jeder das tue, was immer er wolle, wirke sich dies äußerst negativ auf die weitere Entwicklung der Erde aus.

 

So besteht beispielsweise eines der Ziele der Befürworter nachhaltiger Entwicklung darin, die gesamte menschliche Bevölkerung in gigantische »Megastädte« einzuzwängen, damit die Natur große Teile dessen »zurückerobern« könne, was schon von Menschen besiedelt worden ist.

 

Die folgende Karte stammt aus dem Projekt America 2015 und liefert einen konkreten Einblick in die tatsächlichen Absichten dieser Leute. Ich wurde durch einen Artikel von Dave Hodges auf diese Karte aufmerksam gemacht. Sie zeigt, wie die USA in einigen Jahrzehnten aussehen könnten, wenn sich die Globalisten durchsetzen. Aber dies ist nur die Spitze des Eisberges.

 

 

Tatsächlich streben die Globalisten eine grundlegende Veränderung praktisch aller Aspekte unserer Gesellschaft an. Dies schließt unsere Wirtschaft, unsere Regierung, unser Freizeitverhalten, unseren sozialen Umgang miteinander, unsere Familien und selbst unsere religiösen Überzeugungen mit ein.

 

Lassen Sie sich also nicht von den wohlklingenden Worten hinters Licht führen.

 

Diese »neue universelle Agenda« ist weitaus gefährlicher, als es die vorangegangene Agenda 21 jemals war. Sie ist ein gewaltiger Schritt in Richtung eines Eine-Welt-Systems, das von technokratischen Kontrollfreaks regiert würde.

 

 

 

 


 

 

 

 

 

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Leser-Kommentare (23) zu diesem Artikel

10.08.2015 | 16:10

Amateur-Opa

Nachdem der zuerst " bis 2015 die Armut in der Welt halbieren" Plan eines Massenmords nicht "erfolgreich" umgesetzt werden konnte, trotz - u. a. - chemtrails, planned parenthood und metallic-Lackierung der Impfstoffe, wird nun halt ein erneuter 5-Jah---, äh, 15-Jahresplan gebaut. Der Wolf in "Rotkäppchen" erblasst vor Neid über diese 17 Punkte. Damit kann er endlich auch den Förster noch rumkriegen. ..! Im Märchen! Nur im Märchen!!!


09.08.2015 | 22:56

Rudolf-Robert Davideit

Tja Michl Schneider, wohl angekommen in der Welt des "Renegaten" Edgar Gärtner "Ökonihilismus. Grün in die Katastrophe"! Noch Fragen?


08.08.2015 | 19:14

Tobias Allermann

@karoL: Man muss auch Verrückten ihre Chance geben, sich zu widersprechen. Wäre sonst langweilig;-)


08.08.2015 | 09:08

Elisa

Was diese Lügen- und Mörderbande real treibt, steht völlig diametral dem gegenüber, was sie ihre Ziele nennen. Das ist ja zum lachen! Wer solchen Gangstern, die ihren selbstgerechten Wohlstand auf Krieg und Zerstörung aufgebaut haben, nur ein Wort abkauft, hat eine Schraube locker.


08.08.2015 | 08:46

Verrückter meint

@ werter Menschenfreund: so wird Ihnen das keiner glauben. Weil es halt bekloppt klingt. Um daran ,was Sie schreiben unglaubwürdig zu machen,wurde Jahrzehnte ,hunderte oder Tausende, ganze Arbeit geleistet. Was möchten Sie den gehirngewaschenen Masse denn noch vermitteln? Es ist Aussichtslos.


08.08.2015 | 07:43

Menschenfreund

SCHUFTEN FÜR JEHOVA Die Menschen-Bundesvasallen des Invasoren vom Mond, dessen Stellvertreter auf Erden der Papst ist und immer war - der "Antichrist" also, sollten sich darüber im klaren werden das sie alle - ALLE - nur benutzt werden - egal was ihnen im geheimen, oder offiziellen versprochen wird. Jehovea ist ein Menschenfresser. Nein er ist kein Repto, sondern sieht aus wie ein Progeriakranker-das ist seine wahre Gestalt, er ist dem Zauberer von Oz gleich, die die...

SCHUFTEN FÜR JEHOVA Die Menschen-Bundesvasallen des Invasoren vom Mond, dessen Stellvertreter auf Erden der Papst ist und immer war - der "Antichrist" also, sollten sich darüber im klaren werden das sie alle - ALLE - nur benutzt werden - egal was ihnen im geheimen, oder offiziellen versprochen wird. Jehovea ist ein Menschenfresser. Nein er ist kein Repto, sondern sieht aus wie ein Progeriakranker-das ist seine wahre Gestalt, er ist dem Zauberer von Oz gleich, die die Welt mit Illusion und Angst lenkt - um sie vollständig auszuplündern, wie er es einst mit dem Mars tat. Lasst und diesen verdammten Bastard mitsamt seinem Todessterns(Mond) in die Luft jagen.

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