Samstag, 3. Dezember 2016
26.09.2013
 
 

Islamistische Terrorgruppen morden weltweit Christen und Obama will, dass wir uns mit ihnen verbünden

Michael Snyder

In den letzten Tagen mussten wir einige absolut erschreckende Beispiele miterleben, wie islamistische Terrorgruppen gegen insbesondere Christen und Angehörige anderer nichtmoslemischer Religionen vorgingen. Leider ist das kein neues Phänomen. Auf der ganzen Welt greifen radikalislamische »Gotteskrieger«, die so genannten »Dschihadisten«, immer wieder Kirchen an und massakrieren Christen. Die jüngsten Ereignisse in Pakistan, Kenia und Ägypten haben diese Gräueltaten zwar auf ein bisher unbekanntes Niveau gehoben, aber im Prinzip ist dies nur die Fortsetzung einer Entwicklung, die in den letzten Jahren zugenommen hat.

Unglücklicherweise scheint sich Obama hinsichtlich islamistischen Terrors nicht allzu große Sorgen zu machen. Tatsächlich ordnete er an, gerade alle Bezüge auf den Islam aus Schulungsmaterialien zur Terrorismusbekämpfung, die von der Regierung in Washington

eingesetzt werden, herauszunehmen.

 

Und als wäre dies noch nicht schlimm genug, versorgt Obama gegenwärtig die radikalen dschihadistischen Rebellen, die die Macht in Syrien übernehmen wollen, mit Waffen und scheint bereit zu sein, das amerikanische Militär zu direkten Angriffen auf das Assad-Regime einzusetzen, sollten die »Verhandlungen« mit der syrischen Regierung scheitern. Im Kern läuft dies darauf hinaus, dass Obama darauf hinarbeitet, dass sich die USA mit psychotischen Dschihadisten verbünden, die der gleichen fanatischen Ideologie wie diejenigen anhängen, die in Pakistan, Kenia und Ägypten Christen ermorden.

 

Ist Obama noch klar im Kopf?


In Pakistan haben die Taliban (sozusagen engste Verwandte von al-Qaida) bereits die Verantwortung für den bisher schwersten Bombenanschlag auf eine Kirche in der Geschichte des Landes übernommen. Bei dem Selbstmordattentat starben 85 Menschen und fast die doppelte Anzahl erlitt zum Teil schwere Verletzungen. Dies als einen »schrecklichen Anschlag« zu bezeichnen, wäre eine massive Untertreibung. In dem Artikel in der britischen Daily Mail heißt es:

»Der Anschlag auf die Kirche Allerheiligen, bei dem auch 140 Menschen verwundet wurden, unterstreicht die Bedrohung, die von den pakistanischen Taliban ausgeht, und das zu einer Zeit, in der die Regierung des Landes einen Friedensvertrag mit den militanten Islamisten anstrebt.

Der Anschlag erfolgte, als einige Hundert Gläubige die Kirche verließen, um in dem Stadtviertel Kohati Gate ein kostenloses Mittagessen einzunehmen. ›Es gab Explosionen, und dann brach für uns die Hölle los‹, berichtete Nazir John, der sich zusammen mit mindestens 400 anderen Gottesdiensteilnehmern in der Kirche aufgehalten hatte. ›Als ich wieder zu Bewusstsein kam, sah ich um mich herum nichts als Rauch, Staub, Blut und schreiende Menschen. Es lagen abgerissene Körperteile herum, und überall befand sich Blut.‹«

 

Wer tut so etwas?


In Kenia stürmte eine Gruppe schwerbewaffneter Kämpfer der Harakat al-Shabaab al-Mujahideen ein Einkaufszentrum in der Hauptstadt Nairobi und ermordete mindestens 62 Menschen. Dieser Anschlag wirkt deshalb noch beunruhigender, weil die Terroristen gezielt Nichtmoslems ins Visier nahmen. Die Terroristen unterzogen ihre Geiseln einer Befragung, um herauszufinden, wer tatsächlich ein Moslem sei und wer nicht. Wer nicht die richtigen Antworten geben konnte, wurde ermordet:

»Die Motive der Islamisten, die mit AK-47-Sturmgewehren und Handgranaten das Westgate-Einkaufszentrum stürmten, traten von Anfang an offen zutage. Jeder, der offensichtlich kein Moslem war oder nicht beweisen konnte, einer zu sein, wurde festgehalten. Aus Berichten aus unterschiedlichen Stockwerken aus den ersten Stunden der Erstürmung und Geiselnahme geht hervor, wie die Angreifer, die selbst nur gebrochen Swahili und Englisch sprachen, Moslems aufforderten, sich als solche zu erkennen zu geben. Viele Menschen traten daraufhin vor. Sie wurden aufgefordert, arabisch zu sprechen oder Verse aus dem Koran zu rezitieren oder den Namen der Mutter des Propheten zu nennen. Diejenigen, die den Test bestanden, durften gehen; die anderen, darunter auch Kinder, wurden hingerichtet.«

Verstehen Sie nun, warum ich bei der Beschreibung dieser Terroristen Begriffe wie »psychotisch« verwende? Überall auf der Welt scheinen diese radikalen Dschihadisten besonderen Hass gegenüber Christen zu empfinden.

 

Erinnern wir uns nur an das, was sich in den vergangenen Monaten in Ägypten ereignete. Nachdem das Militär die Moslembruderschaft gestürzt hatte, reagierten radikale Islamisten mit der Zerstörung von mehr als 80 Kirchen:

»Am 4. Juli, am Tag nach der Befreiung Ägyptens von der Herrschaft der Moslembruderschaft durch das ägyptische Militär, wurden die koptischen Christen umgehend zu Sündenböcken gemacht und ins Visier genommen. Alle islamistischen Führer – vom obersten Chef der Moslembrüder Muhammad Badi’e über den ägyptischstämmigen Al-Qaida-Führer Aiman az-Zawahiri bis zum führenden sunnitischen Kleriker Scheich Jusuf al-Qaradawi – machten vor allem die ägyptischen Kopten für den Sturz des früheren islamistischen Präsidenten Mursi verantwortlich, was zu einem Monat andauernden Pogromen gegen die christliche Minderheit im Land führte.

Zudem wurden im gleichen Monat eine bisher beispiellose Zahl christlicher Kirchen angegriffen, geplündert, entweiht und in Brand gesteckt. Nach Angaben eines ägyptischen Menschenrechtsanwalts wurden »82 Kirchen, von den viele aus dem fünften nachchristlichen Jahrhundert stammten, innerhalb von nur zwei Tagen von Mursi-Anhängern angegriffen«. Auf einige Kirchen wurden Al-Qaida-Flaggen gehisst, und an die Seitenwände anderer Kirchen und koptischer Wohnhäuser wurden christenfeindliche Graffiti angebracht. Aufgrund der extrem christenfeindlichen Stimmung hielten viele Kirchen bis vor Kurzem keine Gottesdienste mehr ab. Dutzende von Kopten bewohnte Häuser und von Kopten betriebene Geschäfte wurden ebenfalls angegriffen, geplündert und in Brand gesteckt.«

Sollte amerikanisches Militär jemals zur Unterstützung radikaler Dschihadisten eingesetzt werden, die derartige Schreckenstaten begehen? Schon die Frage an sich ist so verrückt, dass sie vermutlich nie jemand stellen würde. Aber genau das hat Barack Obama vor.

 

In Syrien begehen radikale Dschihadisten genau die gleichen Verbrechen, wie wir sie eben beschrieben haben. Wie bereits berichtet, ermorden die syrischen »Rebellen« auf grausame Weise Christen, setzen schon wiederholt Chemiewaffen ein und zerstückeln kleine Mädchen.

 

Bereits zuvor hatte der christliche Missionar William Murray darüber berichtet, was sich nach der Eroberung eines mehrheitlich von Christen bewohnten Gebiets in Syrien durch »Rebellen« ereignete:

»Die christlichen Einwohner mussten sich zwischen vier Möglichkeiten entscheiden: 1. Abkehr vom christlichen ›Götzendienst‹ und Übertritt zum Islam; 2. Zahlung einer hohen Kopfsteuer an die Moslems für die Gnade, das Leben und den christlichen Glauben behalten zu dürfen (diese Steuer ist als ›Dschizya‹ bekannt); 3. den Tod und 4. sofortige, schnellstmögliche Flucht, um das schiere Leben zu retten. Der gesamte Besitz muss zurückgelassen werden.«

Und diese kranke fanatische Ideologie wird nun sogar Kindern eingetrichtert: In der syrischen Stadt Ra‘s al-Ayn wurden Kinder dabei gefilmt, wie sie scheinbar ihren Feinden den Kopf abschlugen und dabei laut »Allahu Akbar« (»Gott ist groß«) riefen.

Was soll nur aus Syrien werden, wenn Obama erfolgreich ist und das Assad-Regime gestürzt wird? Wird das Land zu einem Paradies für »Gotteskrieger«, in dem Christen und alle anderen Nichtmoslems systematisch vertrieben oder ausgelöscht werden?

 

Diese Dschihadisten sind ein Krebsgeschwür, und Obama scheint fest entschlossen, dafür zu sorgen, dass sich dieser Krebs in Syrien und darüber hinaus verbreiten kann.

 

Was um alles in der Welt geht nur in seinem Kopf vor?

 

 

 


 

 

 

 

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