Wednesday, 29. June 2016
03.09.2013
 
 

Wer profitiert von einem Krieg zwischen den USA und Syrien?

Michael Snyder

Irgendjemand will die USA unbedingt zu einem Krieg gegen Syrien bewegen. »Cui bono« ist eine häufig gebrauchte lateinische Redewendung, und sie bedeutet nichts anderes als die alte Frage: »Wem nützt es?« Der Schlüssel zur Erkenntnis, wer wirklich hinter diesem Drängen auf einen Krieg hin steckt, liegt in der Beantwortung der Frage, wer von diesem Krieg profitiert.

Sollte es zu einem offenen Krieg zwischen den USA und Syrien kommen, wäre dies sehr schlecht für die USA und genauso schlecht für Israel, für Syrien, für den Iran und die Hisbollah. Der größte Nutznießer wäre Saudi-Arabien, und es müsste sich nicht einmal direkt an den Kämpfen beteiligen. Bisher hat Saudi-Arabien bereits einige Milliarden Dollar in den Konflikt in Syrien

gesteckt, aber sein Ziel, Assad zu stürzen, hat es noch nicht erreicht. Jetzt wollen die Saudis ihre Trumpfkarte ausspielen – die amerikanischen Streitkräfte. Sollten sie damit Erfolg haben, würden sie die stärksten langjährigen strategischen Feinde des Islams sunnitischer Prägung gegen einander aufhetzen: auf der einen Seite die USA und Israel – auf der anderen Seite der schiitische Islam. In einem solchen Szenario wäre der Nutzen für die Sunniten desto größer, je mehr sich die streitenden Parteien gegenseitig schädigen.

 

 

Aber es gibt auch noch andere Länder, die von einem amerikanischen Krieg mit Syrien ebenso profitieren würden. So ist zum Beispiel bekannt, dass Katar eine Erdgaspipeline vom Persischen Golf aus durch Syrien nach Europa plant. Und das ist auch der Grund, warum auch Katar Milliarden von Dollar in den Bürgerkrieg in Syrien gesteckt hat.

 

Aber wenn wirklich Saudi-Arabien und Katar das Assad-Regime stürzen wollen, warum müssen deshalb die USA in den Krieg ziehen? Es sollte einmal jemand Barack Obama die Frage stellen, warum es notwendig sei, dass das amerikanische Militär die Schmutzarbeit für seine sunnitischen Moslemfreunde erledigt.

 

Obama verspricht, bei dem kommenden Angriff auf Syrien werde es sich nur um »einen begrenzten Militärschlag« handeln, und die USA würden nicht in einen offenen Krieg gegen Syrien hineingezogen. Dies wäre aber nur unter der Bedingung der Fall, dass Syrien, die Hisbollah und der Iran stillhielten und nichts gegen die drohenden amerikanischen Angriffe unternähmen.

 

Könnte es so kommen? Möglicherweise. Wir wollen es hoffen.

 

Aber wenn es zu einer Reaktion kommt, und ein amerikanisches Kriegsschiff wird getroffen oder amerikanisches Blut wird vergossen oder Raketen gehen auf Tel Aviv nieder – dann werden die USA in einen offenen Krieg eintreten. Und das wäre das Letzte, was wir jetzt gebrauchen könnten. Die große Mehrheit der Amerikaner will nicht in einen weiteren Krieg im Nahmittelosten verwickelt werden, und selbst einige führende Militärs haben »ernste Bedenken« gegen einen Angriff auf Syrien geäußert, wie die Washington Post berichtet:

»Die Pläne der Regierung Obama, einen Militärschlag gegen Syrien zu führen, werden von zahlreichen führenden amerikanischen Militärangehörigen mit ernsten Bedenken aufgenommen. Das US-Militär hat immer noch mit den Folgen zweier langer Kriege und einem rasch schrumpfenden Haushalt zu kämpfen, wie aktive und frühere Offiziere erklären.

Nachdem das Verteidigungsministerium seit Monaten angenommen hatte, ein militärisches Eingreifen der USA in Syrien sei unwahrscheinlich, drängt es mit einem Mal stark in Richtung Krieg, was bei vielen Militärangehörigen Unbehagen auslöst, wie aus Gesprächen mit mehr als einem Dutzend Offizieren vom Rang eines Hauptmanns bis zum Vier-Sterne-General hervorgeht.«

Für die USA kann es in Syrien keinen Erfolg geben. Wenn wir angreifen und Assad bleibt an der Macht, dann ist das sicher kein gutes Resultat für die USA.

Wenn wir dazu beitragen, das Assad-Regime auf diese Weise zu stürzen, übernehmen die Rebellen die Macht. Aber sie wären sogar noch schlimmer als Assad. Sie haben al-Qaida Gehorsam gelobt, und darüber hinaus vertreten sie eine vehement antiamerikanische, antiisraelische und insgesamt antiwestliche Einstellung.


Warum um alles in der Welt sollten sich die USA in diesen Konflikt hineinziehen lassen?


Auch für Israel hätte dieser Krieg keine positiven Konsequenzen. Ich habe zahlreiche angeblich israelfreundliche Internetseiten gesehen, auf denen man sich sehr euphorisch über die Aussichten eines Krieges mit Syrien äußerte, aber dies wäre ein riesiger Fehler. Syrien hat bereits angedroht, israelische Städte zu attackieren, sollten die USA Syrien angreifen. Wenn syrische Raketen im Herzen Tel Avivs einschlagen, wird Israel reagieren. Und sollte eine dieser Raketen mit einem unkonventionellen Gefechtskopf bestückt sein, wird Israel als Vergeltung Damaskus völlig zerstören. Ein gegenseitiger Raketenbeschuss zwischen Syrien und Israel würde mit fast absoluter Sicherheit die Hisbollah in den Konflikt mit hineinziehen. Derzeit verfügt die Hisbollah über 70 000 Raketen, die auf Israel gerichtet sind. Sollte die Hisbollah diese Raketen abfeuern, würden Abertausende unschuldige jüdische Bürger sterben. Diese ganzen »proisraelischen« Internetseiten, die sich so begeistert über einen Krieg mit Syrien äußern, sollten sich das Ganze noch einmal genau durch den Kopf gehen lassen. Wenn man wirklich israelfreundlich ist, kann man diesen Krieg nicht befürworten und wollen. Die Folgen für Israel wären negativ.

 

Wenn man auf der Seite Israels stehen will, muss man sich für Frieden einsetzen. Dieser Krieg brächte Israel nur negative Folgen. Selbst wenn Assad gestürzt würde, wäre die Rebellenregierung, die dann an die Macht käme, noch israelfeindlicher als Assad ist.

 

Krieg ist die Hölle. Man muss nur jemanden fragen, der einen erlebt hat. Warum sollte jemand ein Interesse daran haben, dass amerikanisches, israelisches und syrisches Blut vergossen wird? Wenn die Saudis diesen Krieg unbedingt wollen, dann sollten sie ihn selbst führen. Jeder weiß, dass die Saudis die Rebellen finanzieren. Selbst der amerikanische Fernsehsender CNN räumt das jetzt offen ein:

»Es ist ein offenes Geheimnis, dass Saudi-Arabien über Jordanien Waffen für die Rebellen nach Syrien schmuggelt. Aus Jordanien heißt es, man unternehme alles, um dies zu verhindern, und wolle die Situation in Syrien nicht noch weiter anheizen.«

Auch Assad weiß mit Sicherheit, wer hinter dem Bürgerkrieg in seinem Land steht. Der folgende Ausschnitt stammt aus einem Interview mit Assad mit der russischen Zeitung Iswestija vom 28. August dieses Jahres:

»Es ist natürlich allgemein bekannt, dass Länder wie etwa Saudi-Arabien, die über die nötigen finanziellen Mittel verfügen, die Rebellen im Sinne ihrer Interessen beeinflussen und manipulieren können.

In ideologischer Hinsicht setzen diese Länder die Rebellen direkt oder indirekt als extremistische Instrumente ihrer Interessen ein. Wenn es heißt, Moslems müssten in Syrien einen Dschihad führen, werden Tausende von Kämpfern darauf reagieren. Und nicht zuletzt bestimmen diejenigen, die diese Gruppen finanzieren und mit Waffen versorgen, auch darüber, dass Terrorakte durchgeführt werden und Anarchie verbreitet wird. Der Einfluss auf die Aufständischen wird noch verstärkt, wenn ein Land wie Saudi-Arabien sie sowohl über die wahhabitische Ideologie als auch über ihr Geld steuert.«

Kurz nachdem das britische Parlament eine militärische Intervention in Syrien abgelehnt hatte, erhöhte Saudi-Arabien seinen Alarmzustand (DEFCON) von Alarmstufe 5 [Friedenszeit] auf Alarmstufe 2 [erhöhte Alarmbereitschaft, Mobilisierung der Reserve]; ein klares Signal dafür, dass man dort mit einem Krieg rechnet. Die Nachrichtenagentur Reuters meldete in diesem Zusammenhang:

»Saudi-Arabien, das die Rebellen unterstützt, die Präsident Baschar al-Assad gewaltsam stürzen wollen, hat seinen militärischen Alarmzustand in Erwartung eines möglichen westlichen Militärschlags gegen Syrien erhöht, wie es am Freitag aus Kreisen hieß, die mit der Lage vertraut sind.

Die USA haben wegen des mutmaßlichen Giftgasangriffs auf einen Außenbezirk von Damaskus am 21. August, bei dem Hunderte von Menschen starben, Strafaktionen gegen die Regierung Assad gefordert.

Der saudische militärische Alarmzustand wurde von Stufe 5 auf Stufe 2 angehoben, erklärte ein saudischer Offizier, der anonym bleiben wollte, gegenüber Reuters. Stufe 1 ist die höchste Alarmstufe.«

Und jetzt raten Sie einmal, wer die Rebellen in Syrien mit chemischen Waffen versorgt hat? Wie die Associated-Press-Korrespondentin Dale Gavlak berichtet, waren es die Saudis:

»Syrische Rebellen in Ghouta, einem Außenbezirk der syrischen Hauptstadt Damaskus, haben gegenüber der Korrespondentin der Nachrichtenagentur Associated Press Dale Gavlak zugegeben, für den Chemiewaffenangriff in der vergangenen Woche verantwortlich gewesen zu sein. Vor allem westliche Mächte hatten den Streitkräften Baschar al-Assads die Schuld für diesen Angriff zugeschoben. Die Rebellen enthüllten, dass die Todesopfer und Verletzten die Folge eines Unfalls seien, der durch den unsachgemäßen Umgang der Rebellen mit den Chemiewaffen ausgelöst worden sei, die ihnen von Saudi-Arabien geliefert worden seien.

Aus zahlreichen Gesprächen mit Ärzten, Einwohnern Ghoutas, Kämpfern der Aufständischen und ihren Familien … glauben viele, dass bestimmte Rebellen Chemiewaffen über den saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar bin Sultan erhalten hatten und für den (tödlichen) Gasangriff verantwortlich sind«, schreibt Gavlak (und hier).

Bei Dale Gavlak handelt es sich nicht um eine unerfahrene Journalistin, die frisch von der Journalistenschule gekommen ist. Wie Paul Joseph Watson schreibt: »Dale besitzt als langjährige AP-Korrespondentin in der Nahmittelostregion eine hohe Glaubwürdigkeit. Darüber hinaus war sie auch für den amerikanischen Radiosender National Public Radio tätig und schrieb Artikel für BBC News.«

Auch der Radiosender Voice of Russia berichtete über die dramatischen Enthüllungen Gavlaks:

»Die Rebellen erklärten, der Giftgasangriff sei die Folge eines Unfalls gewesen, der durch den unsachgemäßen Umgang der Rebellen mit den ihnen gelieferten Chemiewaffen ausgelöst worden sei.

›Vor zwei Wochen kam mein Sohn zu mir und fragte mich, ob ich wisse, um welche Art Waffen es sich handelt, die er zu transportieren aufgefordert worden war‹, berichtete Abu Abdel-Moneim, der Vater eines Rebellen, der für den Sturz Assads kämpft.

Wie Gavlak berichtet, erzählte Abdel-Moneim weiter, sein Sohn und zwölf andere Rebellen seien in einem Tunnel, der als Waffenlager diente, gestorben. Nach Aussagen des Vaters wurden die Waffen von einem saudischen Kämpfer namens Abu Ajescha geliefert. Einige seien ›röhrenförmig‹ gewesen, andere hätten die Form einer ›großen Gasflasche‹ gehabt.

›Sie haben uns nicht gesagt, um welche Art Waffen es sich handelt und wie wir mit ihnen umgehen oder sie einsetzen sollen‹, beklagte sich eine Kämpferin, die ›K‹ genannt wurde. ›Wir hatten keine Ahnung, dass es sich um chemische Waffen handelt. Wir haben niemals gedacht, dass es sich um Chemiewaffen handelt. Wenn der saudische Prinz und Geheimdienstchef Bandar derartige Waffen an die Leute verteilt, sollte er sie denjenigen geben, die wissen, wie man damit umgeht und wie man sie einsetzt‹, sagte sie weiter. Wie viele andere Syrer wollte sie aus Angst vor Vergeltung nicht, dass ihre vollständigen Namen genannt werden.

Gavlak verweist auch auf einen Artikel in der britischen Tageszeitung The Telegraph über geheime russisch-saudische Gespräche. Prinz Bandar soll dort dem russischen Präsidenten mit Terroranschlägen bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi gedroht haben, sollte Moskau seine Haltung gegenüber Syrien nicht ändern.

›Prinz Bandar bot an, den russischen Marinestützpunkt in Syrien im Falle des Sturzes Assads zu schützen, deutete aber auch an, es könnte zu Anschlägen tschetschenischer Terroristen bei den Olympischen Winterspielen im russischen Sotschi kommen, sollte keine Einigung erzielt werden‹, heißt es in dem Artikel. ›Ich kann Ihnen eine Garantie für die Sicherheit der Winterspiele im kommenden Jahr geben. Die tschetschenischen Gruppen, die die Sicherheit der Spiele gefährden könnten, werden von uns kontrolliert‹, soll Prinz Bandar gegenüber dem russischen Präsidenten Wladimir Putin angeblich gesagt haben.«

Ja, die Saudis waren so verzweifelt bemüht, die Russen zum Stillhalten zu bewegen und einen Angriff auf Syrien zuzulassen, dass sie Russland tatsächlich drohten. Die Internetseite Zero Hedge veröffentlichte einige zusätzliche Einzelheiten über das besagte Treffen zwischen dem saudischen Geheimdienstchef Prinz Bandar bin Sultan und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin:

»Bandar erklärte Putin: ›Es gibt viele gemeinsame Werte und Ziele, die uns einander nahebringen. Dazu zählt insbesondere der Kampf gegen Terrorismus und Extremismus in der ganzen Welt. Russland, die USA, die Europäische Union und die Saudis stimmen darin überein, den internationalen Frieden und die allgemeine Sicherheit zu fördern und zu verstärken. Vor dem Hintergrund der Phänomene, die durch den Arabischen Frühling hervorgebracht wurden, wächst die terroristische Bedrohung. Wir haben einige Regime verloren. Im Gegenzug mussten wir terroristische Erfahrungen machen, wie sich an der Erfahrung mit der Moslembruderschaft in Ägypten und den extremistischen Gruppen in Libyen gezeigt hat… Ich kann Ihnen beispielsweise den Schutz der Olympischen Winterspiele in der Stadt Sotschi am Schwarzen Meer im kommenden Jahr garantieren. Die tschetschenischen Gruppen, die die Sicherheit der Spiele gefährden könnten, werden von uns kontrolliert, und sie werden sich nicht in Richtung des syrischen Territoriums bewegen, ohne dies mit uns abzusprechen. Diese Gruppen stellen für uns keine Gefahr dar. Wir benutzen sie gegen das syrische Regime, aber sie werden für die politische Zukunft Syriens keine Rolle spielen und diese nicht beeinflussen.‹

Es ist nett von den Saudis, offen zuzugeben, dass sie eine terroristische Organisation kontrollieren, die ›die Sicherheit‹ der Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 ›bedroht‹, und die das Haus Saud ›gegen das syrische Regime einsetzt‹. Möglicherweise kann dann einmal jemand, beim nächsten Mal, wenn es in Boston unter Beteiligung einiger mit Tschetschenien verbundener Terroristen zu einem Anschlag kommt, in Saudi-Arabien nachfragen, was sie eventuell darüber wissen.

Den Höhepunkt dieses diplomatischen Meisterstücks bildete aber das, was am Ende des Gesprächs zwischen den beiden führenden Politikern geschah. Kurz gesagt handelte es sich um eine unmissverständliche Drohung Saudi-Arabiens, die sich gegen Russland richtete:

Als Putin seine Rede beendet hatte, warnte Prinz Bandar angesichts des Verlaufs, den das Gespräch genommen hatte, die Dinge könnten sich – insbesondere was den syrischen Konflikt angehe – durchaus auch verschärfen, obwohl er das Verständnis der Russen für die saudi-arabische Position zu Ägypten und ihre Bereitschaft, die ägyptische Armee trotz ihrer Befürchtungen hinsichtlich der Zukunft Ägyptens zu unterstützen, begrüße.

Der Chef des saudischen Geheimdienstes erklärte, der Streit über die Herangehensweise an das syrische Problem führe zu der Schlussfolgerung, dass ›man um die militärische Option nicht herumkommt, das es derzeit die einzige verfügbare Option ist, da eine politische Beilegung in einer Sackgasse geendet ist. Wir sind der Ansicht, dass die Konferenz Genf II vor dem Hintergrund dieser stürmischen Entwicklungen sehr schwierig sein wird‹.

Am Ende der Begegnung einigten sich die russische und die saudische Seite darauf, die Gespräche unter der Bedingung fortzusetzen, dass über das derzeitige Treffen nichts an die Öffentlichkeit dringe. Später allerdings ließ eine der beiden Seiten Einzelheiten über die russische Presse durchsickern.«

Wird Ihnen das Gesamtbild allmählich klarer?

Die Saudis sind absolut entschlossen, diesen Krieg durchzusetzen, und sie erwarten von den USA, dass sie für sie kämpfen. Und Barack Obama ist entschlossen, Syrien auch ohne Unterstützung der amerikanischen Bevölkerung oder ohne Genehmigung durch den Kongress anzugreifen. Einer neuen, erst kürzlich veröffentlichten Umfrage von NBC News zufolge wollen fast 80 Prozent der amerikanischen Bevölkerung, dass der Kongress über einen Angriff auf Syrien entscheidet, bevor dieser stattfindet.

 

Wie die Internetseite Politico berichtet, haben bereits mehr als 150 Mitglieder des Kongresses an das Weiße Haus gesandte Briefe unterzeichnet, in denen sie fordern, dass Obama vor einem Angriff auf Syrien den Kongress um Zustimmung bittet:

»Bereits am Donnerstag haben mehr als 150 Mitglieder des Kongresses ihre Ablehnung von Luftangriffen auf Syrien ohne vorherige Abstimmung im Kongress signalisiert. Mitglieder des Repräsentantenhauses ließen zwei unterschiedliche Briefe an das Weiße Haus herumgehen, in denen gefordert wurde, der Kongress müsse in eine Entscheidung einbezogen werden, bevor eine Militäraktion stattfinde. Der eine Brief stammt vom republikanischen Abgeordneten Scott Rigell (aus Virginia) und wurde von mehr als 150 Demokraten und Republikanern unterzeichnet. Das zweite Schreiben wurde von der demokratischen Abgeordneten Barbara Lee (aus Kalifornien) verfasst. Bisher haben 53 weitere Abgeordnete unterschrieben, auch wenn einige zugleich auch Rigells Brief unterzeichnet hatten.«

Obama hat allerdings klar zu erkennen gegeben, dass er keine Absicht hat, den Kongress vorher darüber beraten und eine bindende Entscheidung treffen zu lassen.

 

Er ist absolut entschlossen, Syrien anzugreifen, und er will nicht zulassen, dass der amerikanische Kongress oder das amerikanische Volk ihn daran hindert.

 

Wir können nur hoffen, dass er im Zuge dessen nicht den Dritten Weltkrieg auslöst.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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