Friday, 1. July 2016
30.10.2014
 
 

Rockefeller Foundation prognostiziert schon 2010 Polizeistaat nach Pandemie

Mikael Thalen

2010 erstellten die Rockefeller Foundation und das Global Business Network einen Planungsbericht. Darin heißt es, eine tödliche weltweite Pandemie würde voraussichtlich dazu führen, dass sich die USA in einen technokratischen Polizeistaat verwandeln.

 

In dem Dokument (Scenarios for the Future of Technology and International Development) werden Reaktionen des Staates auf unterschiedliche Katastrophen durchgespielt und die Lösung als Global Governance präsentiert.

Auf Seite 18 wird geschildert, wie es zum Ausbruch eines neuen, tödlichen Virus kommt und die US-Regierung sich weigert, die Grenzen zu schützen und den Flugverkehr einzuschränken.

»2012 trat die Pandemie, auf die die Welt seit Jahren gewartet hatte, endlich ein. Im Gegensatz zu H1N1 von 2009 war dieser neue Influenza-Stamm – der ursprünglich von Wildgänsen stammte – extrem bösartig und tödlich«, so das Szenario. »Selbst die am besten auf Pandemien eingestellten Nationen gerieten rasch an die Grenze ihrer Möglichkeiten, als das Virus im Eiltempo um die Welt raste, nahezu 20 Prozent der Weltbevölkerung infizierte und innerhalb von gerade einmal sieben Monaten acht Millionen Menschen tötete, der Großteil davon gesunde, junge Erwachsene.«

Es geht weiter mit erschreckenden Ähnlichkeiten zum aktuellen Ebola-Ausbruch. Ausführlich wird eine stümperhafte Reaktion der US-Regierung geschildert, während in Afrika große Bevölkerungsgruppen dezimiert werden.

»Die Pandemie befiel den gesamten Planeten, wobei unverhältnismäßig viele Menschen in Afrika, Südostasien und Zentralamerika starben. Dort fehlte es an offiziellen Protokollen zur Eindämmung, sodass sich das Virus wie ein Steppenbrand ausbreiten konnte. Selbst in den Industrienationen war die Eindämmung jedoch eine enorme Herausforderung«, heißt es in dem Dokument. »Die US-Regierung reagierte zunächst, indem sie ihren Bürgern ›strengstens abriet‹ zu fliegen. Diese Politik erwies sich in ihrer Nachsichtigkeit als tödlich und trug dazu bei, die Ausbreitung des Virus nicht nur innerhalb der USA, sondern auch außerhalb der Landesgrenzen zu beschleunigen.«

Interessanterweise wird bei diesem Szenario die kommunistische Regierung Chinas als die Staatsführung bezeichnet, die am besten reagierte. Explizit werden Pflichtquarantänen und Grenzschutz genannt.

»Einige wenige Länder traf es nicht ganz so hart. Das gilt insbesondere für China. Die Regierung verhängte rasch eine Quarantäne für alle Bürger und setzte diese streng um. Außerdem machte sie sofort alle Grenzen dicht und schloss sie nahezu hermetisch. Das rettete Millionen Menschen das Leben. Die Ausbreitung des Virus wurde auf diese Weise deutlich eher gestoppt als in anderen Ländern und das Land erholte sich nach der Pandemie deutlich rascher.

Nicht nur Chinas Regierung griff zum Schutz ihrer Bürger vor Risiken und Krankheiten zu Extremmaßnahmen. Während der Pandemie warfen Staats- und Regierungschefs in aller Welt ihre Autorität in die Waagschale und verhängten luftdichte Regeln und Bestimmungen. Das Tragen von Gesichtsmasken wurde ebenso Pflicht wie Temperaturkontrollen beim Betreten öffentlicher Räume wie Eisenbahnstationen oder Supermärkten.«

Auch lange nach Ende der Pandemie bleiben notwendige Taktiken zur Bekämpfung des Virus ebenso in Kraft wie fragwürdige. Unter dem Deckmantel, es geschehe zum Schutz der Öffentlichkeit, verhängten Regierungen »autoritäre« Kontrollen.

»Selbst nachdem die Pandemie wieder abgeebbt war, blieben diese stärker autoritären Kontrollen und Beaufsichtigungen von Bürgern und deren Aktivitäten bestehen und gewannen sogar noch an Kraft. Immer mehr Probleme – von Pandemien und grenzüberschreitendem Terrorismus bis hin zu Umweltkrisen und wachsender Armut – haben globale Wirkkraft. Um sich besser davor zu schützen, haben die politischen Führungen in aller Welt ihre Macht gefestigt.

Zunächst stieß die Idee einer stärker kontrollierten Welt auf mehr Akzeptanz und Zustimmung. Bereitwillig gaben die Bürger einen Teil ihrer Souveränität – und ihrer Privatsphäre – auf, damit ihnen zunehmend paternalistische Staaten im Gegenzug mehr Sicherheit und Stabilität boten. Die Bürger standen einer Beaufsichtigung und Kontrolle von oben toleranter und sogar bereitwilliger gegenüber, die politische Führung hatte entsprechend mehr Freiraum nach eigenen Vorstellungen für Ordnung zu sorgen.«

Die Pandemie wurde auch dazu genutzt, seit Langem gewünschte Technologien einzuführen, insbesondere bei den biometrischen Daten für die Bürger.

»In den Industrienationen nahm die verstärkte Beaufsichtigung diverse Formen an: Biometrische Daten beispielsweise wurden für alle Bürger vorgeschrieben, Industriezweige, die für die nationalen Interessen als von zentraler Bedeutung eingestuft wurden, wurden stärker reguliert. In vielen Industrienationen führte die erzwungene Einhaltung der neuen Auflagen und Vereinbarungen langsam, aber sicher zur Wiederherstellung der Ordnung und, noch wichtiger, zu Wirtschaftswachstum.

Ein anderes – und deutlich durchwachseneres – Bild dagegen ergab sich für die Schwellenländer. Die Machtausübung von oben nach unten stellte sich von Land zu Land unterschiedlich dar, wobei die Ausprägung vor allem von den Fähigkeiten, dem Format und den Absichten der jeweiligen Führung abhing. In Ländern, in denen die Führung stark und gedankenvoll war, verbesserten sich der wirtschaftliche Status der Bürger und die Lebensqualität. In Indien beispielsweise verbesserte sich nach 2016 die Luftqualität dramatisch, nachdem die Regierung stark emittierende Fahrzeuge verbot.«

Diese Planspiele sind natürlich rein fiktiv, aber wenn Denkfabriken und Regierungen Prognosen und Planspiele zu schweren Katastrophen durchführen, kann man daraus Rückschlüsse ziehen, welche Entscheidungen derzeit getroffen werden. Gewisse medizinische Protokolle sind zweifelsohne unerlässlich, aber die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Staat auf subtile Weise mehr Macht zu sichern sucht, ist definitiv vorhanden.

 

Bei Bürgerrechtlern stößt eine Exekutivorder auf Kritik, die Präsident Obama im Zuge der aktuellen Ebola-Krise beschlossen hat – umso mehr, als der Präsident bislang ansonsten eher glanzlos reagiert hat. Die Exekutivorder Revised List of Quarantinable Communicable Diseases ermöglicht es Präsident Obama, alle Amerikaner zu ergreifen und zu inhaftieren, die lediglich Anzeichen einer »Atemwegserkrankung« zeigen.

 

Umso beunruhigender wird diese Anweisung, wenn man weiß, dass der Arzt James Lawrenzi aus Missouri vergangene Woche exklusiv in der Alex Jones Show enthüllte, dass potenzielle Ebola-Patienten spurlos aus Krankenhäusern »verschwinden«.

 

»Diese Patienten verschwinden. Sie stellen irgendetwas mit den Patienten an und Gott weiß, wohin sie gebracht werden«, sagte der Arzt. Ist die katastrophale Reaktion der Regierung Obama reine Ignoranz oder soll die Öffentlichkeit auf diese Weise dazu gebracht werden, ein härteres Durchgreifen zu fordern? Warten wir es ab.

 

 

 

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Leser-Kommentare (6) zu diesem Artikel

31.10.2014 | 07:36

marco

ist es für einen athesisten nicht völlig egal was mit den menschen und dem planeten geschieht? abgesehen von der komischen hoffnung, welche den "virus mensch" auf andere bewohnbare planeten übersiedelt, vegeht doch eh alles eines tages, oder? schönen freitag... @zens ur, schreib mir einfach soundcook@yahoo.com


30.10.2014 | 09:50

Deus ex Machina

@Hans-Joachim: Ihre Vorschläge in allen Ehren, ich teile sie. Aber um selbige durchzusetzen, bedarf es wohl wirklich eines repressiven Staatswesens mit noch tiefer einschneidenden Maßnahmen gegen die Freiheiten (eigentlich: "Erlaubnisse seitens des Staates") seiner Bürgerinnen und Bürger (oder "Untertanen" bzw. "economic subjects"?) - denn in einer sog. freiheitlich verfaßten Demokratie - namentlich in den USA, wo die Drehtür zwischen Wirtschaft und...

@Hans-Joachim: Ihre Vorschläge in allen Ehren, ich teile sie. Aber um selbige durchzusetzen, bedarf es wohl wirklich eines repressiven Staatswesens mit noch tiefer einschneidenden Maßnahmen gegen die Freiheiten (eigentlich: "Erlaubnisse seitens des Staates") seiner Bürgerinnen und Bürger (oder "Untertanen" bzw. "economic subjects"?) - denn in einer sog. freiheitlich verfaßten Demokratie - namentlich in den USA, wo die Drehtür zwischen Wirtschaft und Politik sehr durchlässig ist und so sein soll - sind Ihre Vorschläge aufgrund von Lobbyismus und Steigbügelhaltermentalität der Politiker schwer, kaum, ja wohl gar nicht umsetzbar (wie viele Gefallen schuldet Obama gewissen Großkonzernen, die ihn - selbstredend indirekt! - finanziell im Wahlkampf unterstützt haben ...) Wenn man noch das "elitäre" Wahlsystem hinzunimmt ...


30.10.2014 | 09:11

yepp

Es macht mich glücklich zu sehen, dass der Zeitpunkt ihrer Planung nicht aufgegangen ist und warscheinlich auch n i c h t aufgehen wird. Aber es erlärt mir die Errichtung hunderter FEMA-Camps ( Google ) und Millionen gestapelter Särge sowie anderer "geplanten Massnahmen" einer durch und durch korrupten Obrigkeit.


30.10.2014 | 09:00

Hans-Joachim

Gerade die Multimilliardäre schützen ihr Vermögen, steuerlich gesehen hinter Stiftungen, die sie für ihr privates Interesse voll und ganz ausnutzen und der Öffentlichkeit wird vor gemacht, das es eine tolle Sache ist, eine Stiftung zu gründen geschweige denn zu haben. Diese Beeinflussung muss unterbunden werden und diese Milliardäre sollen ihre Steuern und Abgaben genau so bezahlen wie die Arbeitnehmer es tun müssen. Zudem soll eine Reichensteuer weltweit eingeführt werden, die...

Gerade die Multimilliardäre schützen ihr Vermögen, steuerlich gesehen hinter Stiftungen, die sie für ihr privates Interesse voll und ganz ausnutzen und der Öffentlichkeit wird vor gemacht, das es eine tolle Sache ist, eine Stiftung zu gründen geschweige denn zu haben. Diese Beeinflussung muss unterbunden werden und diese Milliardäre sollen ihre Steuern und Abgaben genau so bezahlen wie die Arbeitnehmer es tun müssen. Zudem soll eine Reichensteuer weltweit eingeführt werden, die das Privatvermögen auf 600 Millionen Euro limitiert. Diese Einflussnahme diese genannten Personen mit ihre messianischen Auftrag, ist mittlerweile eine Gefahr für den weltweiten sozialen Frieden.


30.10.2014 | 08:55

Livia

Um aus einem zuvor freiheitlich - demokratischem Staat eine Diktatur zu machen, braucht man keine Seuche, ein wirtschaftlicher Niedergang reicht aus! Da nach einer drastischen Bevölkerungsreduzierung zunächst einmal das Personal zur Unterdrückung fehlt, ist letzters Szenario sogar wahrscheinlicher. Gerade die US-amerikanische Bevölkerung, bei der es sich ja um (die Nachkommen von) Einwanderer aus aller Herren Länder, aber kein natürlich gewachsenes Volk handelt, braucht die...

Um aus einem zuvor freiheitlich - demokratischem Staat eine Diktatur zu machen, braucht man keine Seuche, ein wirtschaftlicher Niedergang reicht aus! Da nach einer drastischen Bevölkerungsreduzierung zunächst einmal das Personal zur Unterdrückung fehlt, ist letzters Szenario sogar wahrscheinlicher. Gerade die US-amerikanische Bevölkerung, bei der es sich ja um (die Nachkommen von) Einwanderer aus aller Herren Länder, aber kein natürlich gewachsenes Volk handelt, braucht die Klammer des Wohlstandes, um zusammenzuhalten. Fällt der weg - und das ist gerade zunehmend der Fall - hilft nur staatliche Gewalt bis hin zur Diktatur gegen ein Auseinanderfallen der Gesellschaft. Das galt bisher für alle Imperien und Vielvölkerstaaten: Von Darius´ Perserreich über Rom, die Donaumonarchie, die europäischen Kolonialreiche, Jugoslavien bis zur SU!


30.10.2014 | 07:53

Ilona

Vor diesem Hintergrund wird auch klar, warum wir jetzt Flüchtlinge aus aller Herren Länder aufnehmen sollen, die doch potenziell Ebola einschleppen könnten. Macht doch eigentlich keinen Sinn, oder? Wir müssten doch gerade jetzt unsere Grenzen abschotten, sollte man meinen! Nee, gehört alles zum Plan.

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