Monday, 30. May 2016
11.04.2013
 
 

CO2-Mythos aufgeflogen: Warum wir für Pflanzen und Wälder mehr Kohlenstoffdioxid brauchen

Mike Adams

Wenn Sie mit den Erderwärmungs-Leuten reden, dann ist Kohlenstoffdioxid – CO2 – der größte Feind der Menschheit. Jegliche Produktion von CO2 sei schlecht für unseren Planeten, so erzählt man uns, sie müsse strikt eingeschränkt werden, um die Erde zu retten.

Und wenn es nun gar nicht so wäre? Wenn CO2 in Wirklichkeit ein lebensrettender Nährstoff für die Welt wäre, der die Lebensmittelproduktion vervielfachen und der Welt mehr nährstoffreiche gesunde Pflanzen liefern könnte?

 

CO2 ist ein lebenswichtiger Nährstoff für Nutzpflanzen

 

Wie sich herausstellt, brauchen Nutzpflanzen dringend CO2. Verglichen mit dem Wert, der für Pflanzen optimal wäre, herrscht zurzeit auf der Erde ein erheblicher Mangel an CO2. Treibhausgärtner kaufen sogar Kohlenstoffdioxid und leiten es in ihre Treibhäuser ein, damit die Pflanzen optimal wachsen. Die wissenschaftliche Begründung dafür ist unanfechtbar. Dazu nur ein Beispiel: Der Landwirtschaftsminister von Ontario sagt:

 

CO2 steigert die Produktivität durch stärkeres Wachstum und größere Kraft der Pflanzen. Unter anderem führt CO2 zu früherer Blüte, höherem Fruchtertrag, seltenerem Abfallen der Knospen bei Rosen, kräftigeren Stängeln und größeren Blüten. Erzeuger sollten CO2 als Nährstoff betrachten.

 

Wenn Sie verstehen wollen, warum CO2 ein wichtiger Nährstoff für das Wachstum von Nutzpflanzen ist, dann schauen Sie sich diese informative Präsentation an. Dort wird erklärt, dass »CO2 während der Pflanzenbildung bei Tageslicht sehr schnell verbraucht werden kann«, weil die Pflanzen der Luft das CO2 entziehen und es für die Fotosynthese nutzen.

 

Heutzutage finden sich in der Luft 340 ppm CO2. Lebensmittelpflanzen würden jedoch weit schneller wachsen, wenn die CO2-Konzentration näher an 1.000 ppm läge, das heißt rund dreimal so hoch wie heute. Tatsächlich verursacht die Pflanzenproduktion im Treibhaus einen »CO2-Schwund«, der die Fotosynthese bremst und die Lebensmittelproduktion einschränkt. Auf dem Merkblatt Carbon Dioxide in Greenhouses (Kohlenstoffdioxid in Treibhäusern) wird erklärt:

 

Der Wert von CO2 in der Außenluft beträgt ungefähr 340 ppm Volumenanteil. Bei diesem Wert wachsen alle Pflanzen gut, wird der CO2-Wert jedoch auf 1.000 ppm erhöht, nimmt proportional auch die Fotosynthese zu, so dass mehr Zucker und Kohlenhydrate für das Pflanzenwachstum zur Verfügung stehen. Jede aktiv wachsende Pflanze in einem gut isolierten Treibhaus ohne oder mit nur geringer Ventilation kann den CO2-Wert tagsüber auf Werte bis zu 200 ppm sinken lassen.

 

Den Treibhauspflanzen geht also das CO2 aus. Sie hungern regelrecht danach. Und wenn es Lebensmittelpflanzen zugesetzt wird, steigt der Ertrag, der Geschmack wird besser, die Blütezeit verkürzt, die Widerstandskraft gegen Schädlinge erhöht usw.

 

Warum wir Kohlenstoffdioxid in Treibhäuser pumpen sollten

 

Das führt uns zu einer offensichtlichen Antwort auf die Frage, was wir mit all dem CO2 tun sollen, das von Kraftwerken und Bürogebäuden produziert wird, ja sogar von Fitnesscentern, wo Menschen große Mengen CO2 ausatmen. Die Antwort: Bauen wir doch angrenzende Treibhäuser, in die wir das CO2 pumpen. Anders gesagt: Jedes Kohlekraftwerk sollte von großen Treibhausanlagen umgeben sein. Der meiste Ausstoß, den wir über den Schornsteinen von Kraftwerken beobachten, besteht aus Wasserdampf und CO2, beides wichtige Nährstoffe für das schnelle Wachstum von Nahrungspflanzen. Dadurch, dass wir Kohlenstoffdioxid und Wasser in Treibhäuser pumpen, ist das Problem der Emission umgehend gelöst, denn die Pflanzen arbeiten das CO2 auf und nutzen es für die Fotosynthese, sie »binden« das CO2 auf diese Weise im schnellen Wachstum der Nahrungspflanzen. Außerdem wird als »Abfallprodukt« auch noch Sauerstoff gebildet, der an die Atmosphäre abgegeben werden kann, wo er den Sauerstoffgehalt der Luft, die wir atmen, (geringfügig) erhöhen kann.

 

Es ist eine brillante Lösung, denn Menschen wollen auf einem Planeten Erde mit niedrigen CO2-Werten und mit vereisten Polkappen leben, damit der Meeresspiegel nicht ansteigt, aber sie wollen auch genug zu essen haben, und dafür ist eine hohe CO2-Produktion erforderlich. Die Antwort besteht darin, das CO2 in Treibhäusern zu konzentrieren, wo die Nahrungsmittelproduktion durch CO2 als Nährstoff vervielfacht wird.

 

Ich wette, dass Sie Al Gore noch nie über CO2 als »Nährstoff« reden gehört haben. Er erklärt es zum Schadstoff und möchte Sie für die Produktion besteuern. Aber in Wirklichkeit ist CO2 ein Nährstoffgas für Lebensmittelpflanzen. Ohne Kohlenstoffdioxid wären wir alle schon längst verhungert.

 

Kraftwerke stilllegen, um Amerikas Energieinfrastruktur zu zerschlagen

 

Die Lösung der US-Regierung für das Problem der Kraftwerksemissionen besteht darin, Kohlekraftwerke einfach stillzulegen, so dass es überall in Amerika zu Stromausfällen kommt, besonders an heißen Sommertagen. Die Umweltschutzbehörde EPA hat Hunderte von Kraftwerken stilllegen lassen und damit einen so weitreichenden Verlust der Energie-Infrastruktur bewirkt, wie ihn nicht einmal eine feindliche Invasion mit einer Bomberflotte zustande brächte.

 

Mit der Ausrede, »den Planeten zu retten«, zerstört die EPA Amerikas Energie-Infrastruktur und führt unser Land in Zustände wie in der Dritten Welt, wo die Energieversorgung schlecht und unregelmäßig ist. Es ist anscheinend Teil eines allgemeinen Plans, Amerikas Wirtschaft zu entkernen, Millionen von Arbeitsplätzen auszulagern, alle auf Wohlfahrtsunterstützung zu setzen und kleine Firmen kaputt zu machen.

 

Aber was wäre, wenn wir uns Kohlekraftwerke zunutze machten, anstatt sie stillzulegen? Wie wäre es, wenn wir sie als »CO2-Generatoren« nutzten, die große Mengen CO2 an Treibhausbetriebe lieferten, die organische, schnell wachsende Lebensmittel für Amerika produzierten? Kohlekraftwerke können gleichzeitig Strom und Nahrungsmittel liefern.

 

Besser noch wäre es, dieses Konzept mit der Aquaponik zu kombinieren, denn auf diese Weise könnte man gleichzeitig Pflanzen und Fische erzeugen, und zwar ohne Boden, ohne GVO und mit nur einem Zehntel des Wassers, das in der konventionellen Landwirtschaft verbraucht wird.

 

Sie sehen also: Die Lösung für all unsere Probleme existiert bereits. Wenn es uns als Land schlecht geht, so liegt es einzig und allein daran, dass politische Marionetten versuchen, uns einer Gehirnwäsche zu unterziehen, so dass wir vollkommen falsche Dinge glauben. Dinge wie die: »Kohlenstoffdioxid ist umweltschädlich« oder »Die Menschen brauchen keine gesunden Lebensmittel, sie brauchen Medikamente und Impfstoffe«. Eine Gesellschaft, die an falsche Dinge glaubt, wird kollabieren.

 

Genau darauf steuert Amerika zu. Und alles wird durch Bürokraten beschleunigt, die Sie glauben machen wollen, der Anbau von realen Lebensmitteln sei schlecht und wir alle sollten dafür bestraft werden, dass wir Kohlendioxid ausatmen, einen wichtigen Pflanzennährstoff. Kohlenstoffdioxid ist nicht der Feind, zu dem es gemacht wird. Es ist in Wirklichkeit ein Pflanzennährstoff, der hilft, Regenwälder, Nahrungspflanzen und Auen wieder wachsen zu lassen. In Wirklichkeit würden höhere CO2-Werte in der Atmosphäre der Erde ein reicheres Wachstum von Pflanzen, Wäldern, Bäumen und Nahrungspflanzen bescheren.

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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