Friday, 30. September 2016
06.06.2011
 
 

Das Gebiet von Fukushima ist jetzt eine radioaktive Todeszone – wie ein von einer Atombombe getroffenes Gebiet

Mike Adams

Die atomare Katastrophe, von der uns zunächst versichert wurde, sie sei »nichts Besonderes«, hat sich inzwischen zur schlimmsten nuklearen Katastrophe in der Geschichte der menschlichen Zivilisation entwickelt. Mittlerweile ist die Lage so schlimm, dass Bodenproben, die außerhalb der 20-Kilometer-Sperrzone entnommen wurden (in einem Gebiet, das von der japanischen Regierung als sicher genug eingestuft wurde, dass Kinder dort zur Schule gehen dürfen), höhere Strahlungswerte aufweisen als den Grenzwert von 1,48 Millionen Bequerel pro Quadratmeter, der 1986 in der Region um Tschernobyl zur Evakuierung führte.

Mit anderen Worten: Die Strahlung, die heute 20 Kilometer von Fukushima entfernt im Erdboden gemessen wird, liegt heute über dem Wert, der für das Leben in der Nähe von Tschernobyl als zu hoch betrachtet wurde. Diese Informationen gehen aus einem neuen Forschungsbericht von Tomio Kawata, einem Wissenschaftler der Japanischen Organisation für das Management atomarer Abfälle, hervor. Sein Bericht enthüllt auch, dass sich die Strahlung von Fukushima über ein Gebiet von fast 600 Quadratkilometern erstreckt.

Leute, das heißt: eine Todeszone Fukushima, in der das Leben niemals wieder so sein wird wie vor Fukushima.

 

Strahlungswerte ähnlich hoch wie auf Atombombentestgelände

In einer Bloomberg-Meldung heißt es nun: »Nach Aussage von Tetsuya Tersawa entspricht die gemessene Strahlung den Werten nach einem Atombombentest, bei dem Plutonium freigesetzt wird. Eine weitere Stellungnahme wollte er nicht abgeben.«

Eine Bodenprobe, die in 25 Kilometern Entfernung von Fukushima entnommen wurde, ergab einen Cäsium-137-Wert von über fünf Millionen Becquerel pro Quadratmeter. Selbstverständlich ist das Gebiet bei diesem Wert für Menschen unbewohnbar – doch sowohl die Regierung Japans als auch die der USA spielen das Ganze weiterhin herunter, und erklären den unkundigen Massen in ihren Ländern, es gäbe keinen Grund zur Besorgnis. Entsprechend ihrer eigenen Logik, wonach alle Menschen ohnehin Herdentiere sind, ist das Gebiet, solange dort Schafe leben können, auch für Menschen sicher.

Sowohl Japan als auch die USA haben jede nur erdenkliche Anstrengung unternommen, die Grenzwerte der zulässigen Strahlungsbelastung in Lebensmitteln und Getränken heraufzusetzen. Mit dieser Taktik soll natürlich erreicht werden, dass jede Strahlenkontaminierung als auf magische Weise »sicher« freigegeben wird, weil einfach die Definition verändert wird.

Die unverfrorenen Lügen und Täuschungsmanöver, die angewendet werden, um herunterzuspielen, wie schwerwiegend der radioaktive Fallout von Fukushima in Wirklichkeit ist, sind schlicht widerwärtig. Zu einer Zeit, wo Sicherheit und Nahrungsmittelversorgung von mehreren hundert Millionen Menschen durch die Strahlung bedroht sind, wird das Problem Fukushima einfach übertüncht.

Fukushima ist heute weit schlimmer, als es Tschernobyl jemals war, und man will uns weismachen, es gäbe kein Problem, die Regierung habe alles unter Kontrolle. Ich frage: Sind fünf Millionen Becquerel pro Quadratmeter etwa kein Problem? Es ist ja ohnehin erstaunlich, dass wir solche Informationen überhaupt erhalten, wenn man berücksichtigt, wie oft die Betreiberfirma Tepco behauptet, ihre Sensoren und Messgeräte funktionierten nicht (nämlich jedes Mal, wenn die Messungen »zu hohe« Werte ergeben).

Die japanische Regierung kann es übrigens gar nicht erwarten, die Herdenmenschen zurück auf den radioaktiv verseuchten Boden zu schicken. »Im Wesentlichen besteht bei den zurzeit abgesteckten Zonen keine Besorgnis einer negativen gesundheitlichen Auswirkung«, erklärte der Erste Sekretär des Kabinetts, Yukio Edano. »Mithilfe des Berichts von Herrn Kawata werden wir alle erdenklichen Maßnahmen zur Verbesserung des Bodens einleiten, damit die Menschen so schnell wie möglich zurückkehren können.«

Vor knapp zwei Wochen hat Tepco endlich eingeräumt, dass es in Fukushima in den Stunden nach dem Tsunami zu mehreren Kernschmelzen gekommen ist. Es war das erste Mal, dass Tepco öffentlich zugab, was in den alternativen Medien seit Monaten gemeldet wurde.

Bei der Berichterstattung über Fukushima hat sich eindeutig gezeigt, dass

  • Regierungen die Menschen belügen,
  • Mainstream-Medien die Menschen belügen, und dass
  • nur die alternativen Medien korrekt über die Schwere der Kernschmelze und die Freisetzung radioaktiven Materials in die Umwelt berichtet haben.

Deshalb kehren jetzt immer mehr Menschen den traditionellen (Fehl-)Informationsquellen den Rücken und holen sich zutreffende Informationen über weltpolitische Ereignisse aus den alternativen Medien.

 

 


 

 

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