Wednesday, 29. June 2016
06.08.2013
 
 

Durchbruch bei kostenloser Energie? Der Heilige Gral der Wasserspaltungs-Technologie ist mit Sonnenlicht, Spiegeln und Meerwasser gefunden

Mike Adams

Wissenschaftler an der University of Colorado Boulder scheinen den »Heiligen Gral« der Wasserspaltungs-Technologie zur Produktion und Speicherung sauberer, im Überfluss verfügbarer Energie gefunden zu haben. Da das Sonnenlicht kostenlos ist, spreche ich von »kostenloser Energie«.

Um diesen Durchbruch zu begreifen, sollte man zunächst verstehen, warum die Sonnenenergie so vielen Beschränkungen unterliegt. Sonnenenergie ist wunderbar, wenn die Sonne scheint, aber die Speicherung der Energie erfordert den Einsatz vieler schwerer, teurer und toxischer elektrischer Speichergeräte, die auch als »Deep-Cycle-Batterien« bezeichnet werden. Platt gesagt: Die Deep-Cycle-Batterie-Technologie ist wertlos. Es gibt nichts Gutes an Batterien, es sei

denn, Sie wuchteten gerne schwere, unnütze Objekte herum.

 

Der »Heilige Gral« der Sonnenenergie bestand also stets darin, ein Speicherverfahren zu finden, das tragbar, dicht und relativ leichtgewichtig ist. Bisher war diese Entdeckung nicht gelungen.

 

Aber jetzt hat eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe in Boulder, Colorado, nach eigenen Angaben »eine radikal neue Technik« entwickelt, die »die Energie des Sonnenlichts nutzt, um Wasser effizient in seine Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zu zerlegen und damit den Weg für die breite Anwendung von Wasserstoff als sauberem, grünem Treibstoff freizumachen«.

 

Sonnenlicht, Spiegel und eine Reaktionskammer

 

Das System nutzt eine große Anzahl von Spiegeln am Boden, die das Sonnenlicht auf einen hohen Reaktionsturm richten. Dort liefert die intensive Hitze (2500 Grad Fahrenheit oder rund 1400 Grad Celsius) die Energie für eine Reaktionskammer, die Metalloxide enthält. Die Hitze treibt die Sauerstoffatome aus den Metalloxiden heraus und veranlasst sie, den Sauerstoff aus dem heißen Dampf, der in die Kammer geleitet wird, »aufzusaugen«. Heißer Dampf besteht natürlich aus Wasser (H2O), wird also dem Wasser das Sauerstoffatom entzogen, bleibt Wasserstoffgas übrig, das gesammelt werden kann.

 

Faktisch nutzt der Turm das Sonnenlicht, um Wasser in Wasserstoffgas und Sauerstoffgas aufzuspalten. Das Wasserstoffgas wird anschließend gesammelt, gereinigt und in Hochdruck-Wasserstoffbehälter gepumpt, die dann extrem dichte »Batterien« darstellen, die chemische Batterien bei Weitem übertreffen.

 

Damit nicht genug: Das Wasserstoffgas hält die gesamte Energie mit hundertprozentiger Effizienz, so dass nichts verloren geht, selbst wenn sie Jahrzehnte lang gespeichert würde. Auch vom Standpunkt des Umweltschutzes ist Wasserstoff ein super-sauberer Treibstoff, der keine Kohlendioxid- oder Feinstaubemissionen verursacht. (Wasserstoff produziert bei der Verbrennung kein CO2, weil er keinen Kohlenstoff enthält. Die Bildung von CO2 setzt eine Kohlenstoff-basierte Treibstoffquelle wie Kohlenwasserstoffe voraus – Kohle, Benzin, Diesel usw.)

 

Wasserstoff ist das häufigste Element in den vier Prozent des Universums, die wir bisher entdeckt haben

 

Wissenschaftler sagen gern, Wasserstoff sei das häufigste Element im Universum. Da aber 96 Prozent des bekannten Universums noch immer eine rätselhafte »dunkle Materie« darstellen, die weder sichtbar ist noch angefasst werden kann, ist das in Wirklichkeit nur eine Vermutung. Es könnte ein »dunkles Wasserstoff«-Äquivalent geben, das weit häufiger vorhanden ist als der Wasserstoff, den wir kennen.

 

Trotzdem, angesichts der Dinge, die wir sehen, fühlen, anfassen und produzieren können, ist Wasserstoff unglaublich sauber und leicht verfügbar. Der Planet Erde – ein »Wasserplanet«, auf dem es jede Menge Wasser gibt – verfügt über riesige Vorräte an Wasserstoff-Treibstoff, der in Wassermolekülen gebunden ist. Wenn die Sonnenenergie effizient eingesetzt werden kann, um H2O in sauberen Wasserstoff-Treibstoff aufzuspalten, dann haben wir endlich einen realistischen Weg, von der auf fossilen Brennstoffen basierenden Wirtschaft auf eine Wasserstoff-Wirtschaft umzusteigen.

 

Dieser vom Sonnenlicht mit Energie versorgte Turm für die Wasserspaltung könnte genau der wunderbare Durchbruch sein, den die Welt braucht, um von der Kohlenwasserstoff-Abhängigkeit loszukommen. Er könnte auch den Nordwesten Mexikos in ein Drehkreuz der Energieproduktion verwandeln, denn die besten Orte zum Aufbau dieser Wasserstoff-Produktionstürme wären trockene, wolkenlose Wüsten in der Nähe zum Meerwasser. Das mexikanische Gebiet rund um den Golf von Kalifornien wäre für solche Projekte ideal.

 

Wasserstoff zu verbrennen ist ein Kinderspiel; Fusionsreaktoren sind der bessere Weg

 

So vielversprechend die Spaltung von Wasser und die Nutzung von Wasserstoff als Treibstoff auch sind, ich halte es für wichtig zu betonen, dass das Verbrennen von Wasserstoff ein törichter Weg ist, um Wasserstoff in Treibstoff zu verwandeln. Die viel klügere Nutzung von Wasserstoff besteht darin, ihn als Treibstoff in Fusionsreaktoren zu verwenden, die »haufenweise« Elektrizität produzieren.

 

Theoretisch können aus Meerwasser gewonnene Wasserstoff-Isolate durch die Anwendung einfacher Separationstechniken als Treibstoff in Fusionsreaktoren genutzt werden. In einem Fusionsreaktor wird Wasserstoff-Masse gemäß Einsteins berühmter Formel e=mc2 in Energie umgewandelt.

 

Bei der Umwandlung von Masse in Energie kann eine sehr kleine Menge Wasserstoff um Größenordnungen mehr Energie produzieren als die Verbrennung derselben Menge Wasserstoff (die Verbrennung ist nur eine chemische Reaktion, keine Kernreaktion). Ich weiß nicht genau, über wie viele Größenordnungen mehr Energie wir hier reden, aber ich vermute irgendetwas im Bereich von neun bis zehn (und bin jedem dankbar, der die genaue Zahl weiß und sie uns mitteilt, damit wir sie hier aktualisieren können). Neun Größenordnungen sind eine Milliarde mehr Energie.

 

Um Ihnen eine Vorstellung davon zu geben, wie viel Energie Wasserstoff produzieren kann: Sie haben das Wort »Wasserstoffbombe« gewiss schon einmal gehört. Dabei handelt es sich um eine Bombe, die so gebaut ist, dass sie Wasserstoff (und besondere Isotope) in reine Energie umwandelt, um eine maximale taktische Zerstörung herbeizuführen.

 

Letztendlich sollte es zu den Zielen der menschlichen Zivilisation gehören, Wege zu finden, Fusionsreaktoren zu betreiben, die überschüssige Energie produzieren. Bis der Tag kommt, ist das Verbrennen von Wasserstoff als Treibstoff zumindest eine sauberere chemische Reaktion als das Verbrennen von Kohlenwasserstoffen. Und sonnenbetriebene Technologien zur Wasserspaltung können der Schlüssel zur kostengünstigen und reichlichen Produktion von Wasserstoff sein.

 

Und machen Sie sich keine Sorgen, dass uns der Wasserstoff ausgehen könnte. Wenn Sie ihn »verbrennen«, reagiert er mit Sauerstoff aus der Luft und bildet Wasser, das Nebenprodukt der Wasserstoffverbrennung. Wasserstoff wird in dem Prozess nicht zerstört, kann also niemals ausgehen. So lange die Sonne weiter scheint, haben wir hier auf der Erde immer Wasserstoff-Energie im Überfluss, denn Wasserstoff ist nur der »Träger« der Energie, er verbraucht sich nicht wie das Erdöl.

 

 

Quellen für diesen Beitrag waren u.a.:

 

Colorado.edu

NaturalNews.com

NaturalNews.com

 

 

 


 

 

 

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