Thursday, 1. September 2016
14.10.2013
 
 

Empfänger von Lebensmittelhilfe in Panik, da das elektronische EBT-System zusammenbricht

Mike Adams

Ich hatte schon wiederholt darauf hingewiesen, dass spätestens drei Tage nach dem Nichtfunktionieren des EBT-Kartensystems die amerikanischen Städte ins Chaos stürzen würden. Das Electronic-Benefit-Transfer-System (EBT-System) sieht vor, dass Lebensmittelhilfe und auch finanzielle Unterstützung über aufladbare elektronische Geldkarten bereitgestellt werden, mit denen in am System teilnehmenden Einzelhandelsmärkten bezahlt werden kann. Damit wurden etwa herkömmliche Lebensmittelkarten abgelöst.

»Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise ist die Zahl der Amerikaner, die solche Karten im Portemonnaie tragen, in die Höhe geschossen. Im März bezogen 46,4 Millionen Bürger Essensmarken – 70 Prozent mehr als vor Ausbruch der Finanzkrise«, berichtete die Tageszeitung Die Welt im Juni dieses Jahres. Die Karten werden jeden Monat in der den Betroffenen

zustehenden Höhe aufgeladen. Aufgrund der knappen Finanzlage des Staates wird ein Teil der Leistungen über Kreditaufnahme finanziert, was die Staatsverschuldung weiter in die Höhe treibt.

 

Unter Obama hat die Zahl der Empfänger von Lebensmittelhilfe stark zugenommen. Die jährliche Statistik für Lebensmittelhilfe kann man eigentlich hier einsehen – aber im Moment leider nicht, da diese Seite (USDA.gov) im Rahmen des von der Regierung Obama eingefädelten »Shutdown-Theaters« aus dem Internet genommen wurde. Das Lebensmittelhilfeprogramm ist allerdings weiterhin online (zumindest den größten Teil der Zeit), ein weiteres Anzeichen dafür, dass es keinen wirklichen »Regierungs-Shutdown« gibt, wie Obama behauptet. Die Zahlen zur Entwicklung der Lebensmittelhilfe zwischen 1975 und 2012 kann man auf dieser privaten Internetseite nachlesen.

 

Man erkennt deutlich, dass die Zahl unter Präsident Obama und insbesondere nach der Finanzkrise 2008 stark zugenommen und sich gegenüber 1981 etwas mehr als verdoppelt hat. Sieht so das Verständnis der Demokraten von »Wirtschaftswachstum« aus, je mehr Menschen von staatlichen Transferleistungen abhängen, desto besser geht es der Wirtschaft?

 

EBT-Systeme stürzen in 17 US-Bundesstaaten ab


Am Sonntag stürzte das EBT-System ab. Lebensmittelhilfeempfänger in mehr als 17 amerikanischen Bundesstaaten waren nicht mehr in der Lage, ihre Cupcakes, Donuts, ihre Diätlimonade und Junkfood anderer Art zu kaufen, die ihrer Gesundheit schaden und sie übergewichtig werden lassen. (Tatsächlich wird die Lebensmittelhilfe vorrangig dafür benutzt, fabrikmäßig hergestelltes Junkfood zu kaufen.)

 

»Das System wurde zwar wieder hochgefahren und funktioniert auch weitgehend, aber in den 17 betroffenen Bundesstaaten haben die Empfänger der Lebensmittelhilfe immer noch Probleme mit der Internetverbindung, um ihre Leistungen abrufen zu können«, berichtete ein Mitarbeiter der zuständigen Behörde gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press (AP). Weiter heißt es in der Meldung: »In der Regel kann man eine spezielle Hotline anrufen, wenn die Karte beim Einzelhändler nicht funktioniert, um die Höhe der noch verfügbaren Summe abzufragen. Aber aufgrund des Shutdown war dort auch niemand zu erreichen, so dass Kunden ihre EBT-Karten nicht benutzen konnten.«

 

Die Behörde erklärte, Grund der Schwierigkeiten sei eine »Aktualisierung des Systems«, aber das ist wahrscheinlich eine Lüge. Denn nach jedem Zusammenbruch eines Computersystems der Regierung – einschließlich der Internetseite Healthcare.gov – heißt es nun, die Geräte seien wieder »voll funktionsfähig«, das hört sich an, als stünde jeder Regierungsmitarbeiter unter Drogeneinfluss.

 

Die IT-Basisnetze des amerikanischen Empire brechen zusammen


Das heutige Versagen des EBT-Kartensystems ist ein weiteres Indiz dafür, dass das amerikanische Empire immer rascher in sich zusammenbricht. Die massiven Schwierigkeiten der Leute, sich über die Internetseite Healtcare.gov für Obamacare anzumelden, belegen, dass die Regierung Obama nicht einmal in der Lage ist, ein einfaches Forschungs- und Entwicklungsprogramm durchzuziehen. Und anstatt die amerikanische Bevölkerung dabei zu unterstützen, unabhängiger und autarker zu werden, unternimmt Obama alles, um so viele Leute wie möglich in den staatlichen Sozialhilfeprogrammen unterzubringen. Dies weitet den Einfluss der Regierung in einem Maße aus, dass immer weniger Amerikaner in der Lage sind, selbstbestimmt nach einer Arbeit zu suchen oder selbst dafür zu sorgen, über die Runden zu kommen.

 

Als ein Beispiel für diese Entwicklung zitiert AP eine Kassiererin namens Eliza Shock mit den Worten: »Es war schrecklich. Die Leute waren einfach nur wütend. Viele Menschen hängen von der Lebensmittelhilfe ab.«

 

Und das stimmt, ohne ETB-Karten sind Millionen von Menschen nicht in der Lage, sich mit Lebensmitteln zu versorgen. Sie hängen vollständig von der Regierung ab, wenn es darum geht, etwas zu essen auf den Tisch zu bekommen. Und wenn das nicht klappt, geraten sie in Panik.

Aus diesem Grund bin ich seit Langem davon überzeugt, dass an dem Tag, an dem die EBT-Karten mehr als 72 Stunden lang nicht funktionieren, Amerika im Chaos versinken wird.

 

Der Tag, an dem die amerikanische Regierung zahlungsunfähig wird, rückt immer näher heran


Da eine exponentielle Erhöhung der Staatsverschuldung nicht ewig so weitergehen kann, wird die amerikanische Regierung irgendwann einfach ihre Zahlungsunfähigkeit erklären müssen. Wenig später wird dann in jeder größeren Stadt der USA das Kriegsrecht ausgerufen werden, um Unruhen zu verhindern oder niederzuschlagen. Stellen Sie sich nur einmal vor, 50 Millionen Amerikaner müssten hungern und ihnen würde allmählich klar, dass ihre Lebensmittelhilfekarten wahrscheinlich nie mehr funktionieren werden – dann beginnen Sie langsam zu erkennen, dass es in den Städten praktisch unmöglich sein wird, zu überleben, wenn das Chaos losbricht.

 

Das drohende Scheitern der Regierung in Washington liegt nun offen vor aller Augen. Selbst Ron Paul spricht nun in aller Öffentlichkeit vom kommenden Zusammenbruch des amerikanischen Empire, der an den überraschenden, praktisch über Nacht erfolgten Kollaps des sowjetischen Empire erinnere, nach dem die frühere Sowjetunion in zwölf unabhängige Republiken zerbrach.

 

Viele Menschen sind heute der Überzeugung, den USA stünden eine vergleichbare Entwicklung bevor, und auch diese Entwicklung könne, so meinen sie, praktisch über Nacht eintreten. Der Zusammenbruch des EBT-Systems könne der fallende Dominostein sein, der dies alles auslöse. In praktisch jedem US-Bundesstaat gibt es heute sezessionistische Bewegungen, die sich für Unabhängigkeit einsetzen, und das Tenth Amendment Center steht an der Spitze der Bewegung zur staatlichen Abschaffung der Tyrannei der Bundesregierung in Washington. Andere Gruppen wie die Oath Keeper stehen bereit, einzugreifen und dazu beizutragen, auf lokaler Ebene Recht und Gesetz wiederherzustellen, sollte es nach der Auflösung des amerikanischen Empire kurzfristig zu chaotischen Verhältnissen kommen.

 

Heutzutage ist von den USA nichts mehr als ein hochverschuldeter Wohlfahrtsstaat geblieben, der von einer Gruppe korrupter, intriganter Tyrannen gelenkt wird, die über keinerlei moralische Legitimität mehr verfügen, denen die Bevölkerung nicht mehr vertraut und die keine Lösungen anzubieten haben. Amerika hat sich zu einer korrupten, bankrotten und inkompetenten Regierungstyrannei entwickelt, die vor dem Abgrund steht.

 

 

 

 


 

 

 

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