Thursday, 28. July 2016
17.03.2011
 
 

Hintergrundinformationen über die Ereignisse im Kernkraftwerk Fukushima in Japan – eine »schmutzige Bombe« steht kurz vor der Explosion

Mike Adams

NaturalNews hat Informationen direkt von einem Amerikaner erhalten, der sich zur Zeit des Nuklearunfalls in Tokio aufhielt und über Hintergrundwissen zu Atomenergie und Kernreaktoren verfügt. Er übermittelte uns einige extrem erschreckende Informationen, die darauf hindeuten, dass die Lage im Zusammenhang mit den Reaktoren in Japan weit, weit schlimmer ist, als die etablierten Medien berichten. Wir veröffentlichen den Namen dieser Person aus auf der Hand liegenden Gründen nicht (er hält sich immer noch in Tokio auf und ist praktisch unerreichbar), aber er ist mir persönlich bekannt und ich habe im Verlauf von zwei Jahren viele Stunden mit ihm verbracht. Er ist eine sehr integre Persönlichkeit und ist in der Welt der fortgeschrittenen Medizin gut vernetzt.

In seiner E-Mail aus Tokio schreibt er:

»… Kernreaktoren verwenden ›Päckchen‹ angereicherten Urans, die dann in rostfreie Brennstäbe aus Stahl gesteckt werden, um die Hitze zu erzeugen, die erforderlich ist, um die Turbinen anzutreiben. Man muss die Brennstäbe immer kühlen, da sie sonst schmelzen oder bersten …

Es scheint nun so, als habe man im Kraftwerk Fukushima verbrauchte Brennelemente (eine zusammengefasste Einheit aus Brennstäben) außerhalb des Reaktors gelagert, anstatt sie an einen anderen Ort zu bringen. Gerüchten zufolge könnten diese Lager mit den abgebrannten Brennelementen nun zusätzlich zu den Feuern, die bereits den Reaktor beschädigt haben, ebenfalls in Brand geraten sein. Das verschärft das Problem einer Kernschmelze erheblich, da diese abgebrannten Brennelemente die Kontamination verstärken werden, [da] sie extrem giftig sind.

Man hat es hier mit anderen Worten nicht nur mit einer möglichen Kernschmelze zu tun, sondern zugleich mit den Giftstoffen aus den verbrauchten Brennelementen, die die Verschmutzung noch erhöhen werden. Das ist eine außerordentlich negative Entwicklung. Die verbrauchten Brennelemente hätten bereits vor langer Zeit aus der Nähe des Reaktorkerns entfernt werden müssen. Vor dem Hintergrund der katastrophalen Folgen des Erdbebens für Japan stellen diese Reaktoren praktisch ›schmutzige Atombomben‹ dar, die durch eine weitere [Natur-]Katastrophe explodieren könnten

Ich möchte dieser Person für seine anhaltenden Berichte aus Tokio danken und versichere ihm, dass wir, sollte er NaturalNews weitere Informationen zukommen lassen, seine Anonymität schützen werden.

 

 

Atomkraftwerk wird zur »schmutzigen Bombe«, die jederzeit hochgehen kann

Das Fazit seiner Einschätzung besagt, dass sich das Kernkraftwerk Fukushima in eine »schmutzige Bombe« verwandelt hat, deren Explosion programmiert ist. Im Kraftwerk brennt es bereits. Die gemessenen Strahlungswerte steigen so rasant an, dass ein sicheres Arbeiten in der Nähe des Kraftwerkes nicht mehr möglich ist. Damit nähern wir uns mit großer Schnelligkeit einer Situation, in der Selbstmord-Freiwillige dort hineingehen und im Kernkraftwerk arbeiten müssen, dort aber nur einige wenige Minuten verbringen können und dann so schnell wie möglich wieder evakuiert werden müssen. Und trotzdem werden sie an Krebs erkranken.

Genau das passierte auch in Tschernobyl nach dem Unfall 1986. Hunderte mutiger Freiwilliger begingen praktisch Selbstmord, um über dem geschmolzenen Reaktor eine Schutzhülle zu errichten, damit keine weitere radioaktive Strahlung in die Umgebung entweichen konnte.

Wikipedia berichtet:

»Die schlimmsten radioaktiven Trümmer wurden in dem noch verbliebenen Teil des Reaktorgebäudes gesammelt; das meiste wurde von den Aufräumarbeitern, den sogenannten ›Liquidatoren‹, die schwere Schutzkleidung trugen (die Militärs nannten sie deswegen ›Bio-Roboter‹), dort hinein geschaufelt. Diese Arbeiter konnten sich jeweils nur maximal 40 Sekunden auf den Dächern der umliegenden Gebäude aufhalten, da die Graphitblöcke und andere Trümmer extrem hohe Dosen radioaktiver Strahlung abgaben. Der Reaktor selbst war mit Säcken bedeckt, die Sand, Blei und Borsäure enthielten und die von Hubschraubern abgeworfen worden waren (dabei handelte es sich in den Wochen nach dem Unfall um an die 5.000 Tonnen). Im Dezember 1986 wurde eine große Betonschutzhülle errichtet, um den Reaktor und seinen Inhalt zu versiegeln. Viele der Fahrzeuge, die von den ›Liquidatoren‹ benutzt worden waren, blieben bis heute im Gebiet um den Bezirk Tschernobyl stehen, die meisten geben noch 25 Jahre nach der Katastrophe Strahlungsdosen von 10–30 R/h (0,7–2 uA/kg) ab.«

 

 

Weitaus schlimmer als ein Terroranschlag

Wenn die Lage in Japan nicht schnell unter Kontrolle gebracht wird, könnten sich die Ereignisse in Tschernobyl in ähnlicher Weise wiederholen. Terroristen könnten kaum einen tödlicheren Anschlag durchgeführt haben, als die »wissenschaftliche« Kernenergie-Industrie nun dem japanischen Volk aufgebürdet hat.

Im Namen wissenschaftlichen Fortschritts wird die japanische Bevölkerung nun von der schlimmsten Art des Todes bedroht: Tod durch radioaktive Vergiftung – ein langsamer und leidvoller Zusammenbruch der Zellfunktion auf allen Ebenen. Tragischerweise musste Japan bereits am Ende des Zweiten Weltkriegs mit dem Abwurf der beiden Atombomben durch die Amerikaner auf die Zivilbevölkerung schon einmal ein solches Desaster erleben.

Am meisten erschrecken mich die Begriffe, mit denen unsere Quelle das Kraftwerk Fukushima als eine »schmutzige Bombe« bezeichnete, die jederzeit hochgehen könne. Aber wir können aus alledem eine Lehre ziehen: Wenn man mit dem Planeten Gott spielt, wäre es weise, dem Vorsorgeprinzip stärker zu folgen. Diese nukleare Katastrophe ist ein Spiegelbild von dem, was wir möglicherweise bald in der Zukunft der Landwirtschaft im Zusammenhang mit gentechnisch veränderten Organismen (gentechnisch verändertem Saatgut) erleben könnten. Dieses gentechnisch veränderte Saatgut entspricht einer »genetischen schmutzigen Bombe« der Landwirtschaft. Und auch sie könnte die menschliche Zivilisation auf die gleiche Weise schwer schädigen, in der die Kernkraft jetzt das Überleben einer gesamten Nation infrage stellt.

Aber zu viele sogenannte »Wissenschaftler« sind arrogant, so scheint es, und sie machen sich nur selten Gedanken über die Folgen ihres gefährlichen Tuns. In allen wichtigen Fragen – gentechnisch veränderter Organismen und gentechnisch verändertes Saatgut, künstliche Chemikalien, die Strahlung von Mobiltelefonen, Kernkraft, Flouride im Wasser, Quecksilber-Zahnfüllungen und vieles mehr – hat die »Wissenschaft« Leiden und Tod, aber keinen nachhaltigen Fortschritt gebracht. Weil es diesen Wissenschaftlern gelang die Regierungen davon zu überzeugen, auf Kernkraft oder gentechnisch veränderte Organismen oder Impfstoffe oder Medikamente zu setzen, sieht sich unsere Welt nun einer vielschichtigen lebensbedrohlichen Krise gegenüber, die die gesamte Zukunft des Lebens auf unserem Planeten gefährdet. Und Bill Gates ist der Ansicht, die Antwort können nur lauten: »Mehr Impfungen«. (Verrückt? Ich bitte Sie …)

Die Lehren, die wir aus Fukushima ziehen müssen, sind die gleichen Lehren, die die Menschheit auch in vielen anderen Bereichen ziehen muss: Man darf nicht so übermütig sein, zu denken, dass man so brillant sei, dass man Mutter Natur und die Gesetze von Ursache und Wirkung überlisten könne. »Wissenschaft« ist kein Allheilmittel. Die »Wissenschaft« verspricht so viel, was sie dann nicht halten kann (verbesserte Ernteerträge, saubere Energie, wirksame Impfungen ohne Nebenwirkungen usw.), und wenn die Nationen dann diesen sogenannten wissenschaftlichen Lösungen vertrauen, ernten sie letztlich nur Tod, Furcht und Finanzkrisen.

Man kann sagen: Die Pharmaindustrie hat der amerikanischen Wirtschaft das angetan, was das Kraftwerk Fukushima derzeit Japan antut. Die Versprechen, die uns im Namen der Wissenschaft und der Medizin gegeben wurden, blieben nicht nur alle unerfüllt, sondern hinterlassen nur eine trostlose Landschaft der Zerstörung und des Elends.

Es ist an der Zeit, dass wir unseren »Glauben« an die falschen Versprechen der Wissenschaft ernsthaft infrage stellen und stattdessen damit beginnen, eine eher ganzheitliche und demütige Sichtweise für ein nachhaltiges Leben auf unserem Planeten einzunehmen.

Die Lebensweise der Amish-Gemeinde zum Beispiel verzichtet auf Hochtechnologie und ist vielleicht nicht so »cool«, aber dort explodiert nichts und auch das ganze Land wird nicht verstrahlt. Und die Amish-Gemeinde kommt ohne Impfstoffe aus und dort gibt es auch praktisch keinen Autismus.

 

 

 


 

 

 

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