Samstag, 10. Dezember 2016
28.03.2011
 
 

Radioaktiver Niederschlag aus Fukushima fast schon gleiche Stärke wie Tschernobyl

Mike Adams

Trotz aller verzweifelter Bemühungen der Regierungen weltweit, die Schwere der Freisetzung radioaktiven Materials aus Fukushima herunterzuspielen, zeigen die Strahlungssensoren überall auf der Welt die hässliche Wahrheit über die Katastrophe in Fukushima, von der die Atomindustrie nicht will, dass sie bekannt wird: Der radioaktive Niederschlag entspricht nun 73 Prozent der Tagesdosis, die in Tschernobyl nach der Kernschmelze freigesetzt wurde. Dies betrifft vor allem Jod-131, ein radioaktives Jodisotop, das sich derzeit weltweit ausbreitet. Die Menge an Caesium-137, das in Fukushima freigesetzt wird, hat ebenfalls schon 60 Prozent der in Tschernobyl freigesetzten Dosis erreicht.

Strahlung breitet sich über Ozeane und Kontinente aus

Die entsprechenden Werte stammen aus einem Netz weltweit verteilter Strahlungssensoren, die ursprünglich zur Überwachung des Kernwaffenteststopp-Vertrages (CTBT) eingesetzt wurden. Sie sollten dazu dienen, illegale Kernwaffentests festzustellen. Jetzt haben sie ihre Fähigkeit unter Beweis gestellt, die massive Freisetzung tödlicher Strahlung aus dem Kernkraftwerkskomplex Fukushima, in dem es immer noch brennt, nachzuweisen. Die Überwachungsstationen befinden sich in Alaska, Hawaii, Montreal und anderen Städten. Ihre Messungen deuten darauf hin, dass der radioaktive Niederschlag aus Fukushima bereits Ozeane und Kontinente überquert hat.

In Fukushima wird weiterhin Strahlung freigesetzt, sodass die gesamte radioaktive Freisetzung die in Tschernobyl möglicherweise noch übersteigen könnte. In Fukushima befindet sich mit 1.760 Tonnen an Kernbrennstoff ein Vielfaches der Menge, die in Tschernobyl gelagert wurde (180 Tonnen). Damit sind in Fukushima die zehnfache Menge an frischen und verbrauchten Brennelementen wie in Tschernobyl vorhanden. Und immer noch wird radioaktive Strahlung freigesetzt. Nahrungsmittel und Wasser in Japan sind bereits kontaminiert, die Ozeane sind radioaktiv, die Luft ist radioaktiv, Neutronenstrahlung wird aus der Nuklearanlage heraus freigesetzt, es regnet gelbes Wasser, die Arbeiter vor Ort müssen mit radioaktiven Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert werden und immer noch behauptet die Atomindustrie, es bestehe kein Anlass zur Sorge … es sei alles sicher!

Fukushima stieg sehr rasch an die Spitze der Liste der schlimmsten Atomkatastrophen auf

Nun stellt sich mir die Frage: Wie schlimm kann es eigentlich noch kommen? Noch in der vergangenen Woche erzählte man uns, die Reaktoren könnten wieder mit Strom versorgt werden, und die Krise sei beigelegt, erinnern Sie sich? Die etablierten Medien haben die Reaktorkatastrophe bereits ad acta gelegt und zeigen keine besondere Besorgnis mehr wegen der Situation vor Ort. Aber die Katastrophe von Fukushima stieg sehr schnell an die Spitze der weltweit schlimmsten Katastrophen in einem Kernkraftwerk auf – auch wenn die Medien die Gefahr herunterspielen.

Fukushima könnte sich durchaus als noch schlimmer erweisen als Tschernobyl!
Wohin gelangt diese ganze Strahlung letztlich? Nach Angaben der japanischen und amerikanischen Regierungen verschwindet sie irgendwie auf magische Weise, und es bestehe daher kein Grund zur Beunruhigung. Aber die Leser von NaturalNews wissen es besser: Die freigesetzte Strahlung findet sich in Nahrungsmitteln, im Wasser und zirkuliert in der Umwelt. Wo wird das alles enden? Das weiß niemand genau. Aber wenn wir eins aus den Ereignissen in Tokio in dieser Woche gelernt haben, dann dieses: Es ist an der Zeit, sich jetzt vorzubereiten.

Handlungsoptionen:

  • Lagern Sie immer mindestens 40–80 Liter Trinkwasser in Ihrer Wohnung oder Ihrem Haus; ohne Ausnahme. Die Bewohner Tokios mussten auf schmerzliche Weise erfahren, welches Risiko es birgt, von Trinkwasser aus dem Wasserhahn abhängig zu sein.
  • Halten Sie immer für alle Fälle zusätzliche Nahrungsmittel bereit. In der kommenden Woche werden wir auf NaturalNews eine neue Produktlinie aus besonders nahrhaften und gesunden, aber zugleich lange haltbaren Lebensmitteln sowie Bio-Lebensmitteln vorstellen, die in BPA-freien Verpackung und dann zusätzlich in Stahlkanistern verstaut sind.
  • Wenn Sie bisher noch kein Kaliumjodid oder eine anderes natürliches Jod im Hause haben, aber in einer Gegend leben, die von radioaktivem Niederschlag getroffen werden könnte, sollten Sie sich vernünftigerweise diese Substanzen beschaffen.
  • Bereiten Sie sich auf mögliche Natur- oder von Menschen gemachte Katastrophen vor. Regierungen belügen Sie, wenn es um Katastrophen geht; das ist fast schon eine Selbstverständlichkeit. Sie warten zu lange damit, die Menschen dazu aufzufordern, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, und so verbreitet sich schnell Panikstimmung, wenn es dann soweit ist. Um das zu vermeiden, sollten Sie sich auf solche Situationen vorher vorbereiten, sodass man einigermaßen sicher ist, zuversichtlich sein kann und die Versorgungslage nicht noch durch Hamsterkäufe verschärft.

Bedenken Sie, dass die Menschen, die sich auf eine solche Situation vorbereitet haben, in einer Notfallsituation die Versorgungskrise mildern helfen und notwendige Güter für andere bereitgestellt werden können, die unvorbereitet in Not geraten sind. Je mehr Menschen sich auf eine Notlage vorbereitet haben, desto weniger Menschen werden in Panik verfallen. Dies kann die Arbeit der Hilfsorganisationen erleichtern.

Aus diesen Gründen ist Vorsorge offensichtlich sinnvoll. Nur ein Narr würde der amerikanischen Bevölkerung raten, sich nicht auf unbekannte Notsituationen vorzubereiten – vor allem wenn Kernkraftwerke aufgrund einer Kernschmelze zu »schmutzigen Bomben« mit katastrophalen Folgen zu werden drohen.
Bleiben Sie auf der sicheren Seite. Auch wenn es bedeutet, sich nur auf das Wesentliche zu beschränken. Werfen Sie keine geleerten Flaschen weg, sondern füllen Sie sie wieder mit Wasser auf, das wäre ein Anfang.

 

 


 

 

 

 

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