Saturday, 1. November 2014
15.12.2012
 
 

US-Intelligence-Dienste sehen bis 2030 möglichen Wirtschaftskollaps, Rohstoffkriege und den Absturz Amerikas voraus

Mike Adams

Im jüngsten Bericht des US National Intelligence Council werden Megatrends untersucht, die Amerika bis zum Jahr 2030 beeinflussen. Dem Leser stockt der Atem, denn hier wird ganz offen erklärt, dass China Amerika als führende wirtschaftliche Supermacht ablösen wird. Außerdem wird die Wahrscheinlichkeit von Megatrends wie einem weltweiten Wirtschaftskollaps, Kriegen über Nahrungsmittel und Wasser, Energieknappheit und einem allgemeinen Aufstand gegen den Staat dargelegt.

Der Bericht im Wortlaut kann von der Website des National Intelligence Council heruntergeladen werden. »Was die Indikatoren der allgemeinen Wirtschaftskraft – Verschuldungsrate, Größe der Bevölkerung, Militärausgaben und Investitionen in Technologie – angeht, wird Asien stärker sein als die USA und Europa zusammen«, lautet die Schlussfolgerung des Berichts. Die Welt werde nicht

mehr wie heute von einer einzelnen Supermacht dominiert werden, sondern China werde die globale Macht darstellen, mit der zu rechnen sein wird.

 

Weiterhin warnt der Bericht vor einer »globalen Anarchie«, falls die US-Regierung zusammenbrechen oder plötzlich geschwächt werde. Das ist angesichts von Obamas Politik der galoppierenden Staatsverschuldung besonders beunruhigend. Unter Obama sind die Staatsschulden (unvergleichlich) stärker gestiegen als unter allen anderen Präsidenten der US-Geschichte. Die Staatsverschuldung, die heute bei 16,3 Billionen Dollar liegt, wächst noch immer rapide, was das Land auf einen Kollisionskurs mit einem sicheren wirtschaftlichen Kollaps führt.

 

Der Aufstieg Chinas hat bereits begonnen

 

Erst in der letzten Woche hat China wichtige Betriebe des US-Privatsektors aufgekauft. Eine chinesische Firma erhielt jüngst den Zuschlag für den amerikanischen Batterienhersteller A123, einen von der Obama-Regierung bevorzugten Produzenten alternativer Energie. Jetzt übernimmt die Wanxiang Group Corp. das Unternehmen für 256 Millionen Dollar.

 

Außerdem kauft ein chinesisches Konsortium das Unternehmen IFLC, das Flugzeug-Leasing-Geschäft der AIG, für sage und schreibe 4,8 Milliarden Dollar.

 

Laut Reuters hat China 2012 »eine Vertrags-Orgie« gestartet, mit Firmenübernahmen im Wert von 56,8 Milliarden Dollar. Auch das kanadische Energieunternehmen Nexen wurde kürzlich von einem chinesischen Unternehmen aufgekauft.

 

Anfang dieses Jahres hat eine chinesische Firma für 2,6 Milliarden Dollar die Kinokette AMC übernommen, so dass China jetzt praktisch darüber entscheidet, welche Filme in Amerika gezeigt werden. Das hat bereits zur Zensur des Films Red Dawn (Die rote Flut) geführt, der sorgfältig verändert wurde, so dass jetzt, um die chinesische Regierung zu besänftigen, statt chinesischer Soldaten nordkoreanische zu sehen sind. Ohne diese Änderung wäre der Film in den AMC-Kinos wohl nicht gezeigt worden. So hat die chinesische kommunistische Propaganda bereits Amerika erreicht.

 

Wir bezahlen China für die Übernahme Amerikas

 

Und so funktioniert es: Amerikaner kaufen den billigen Plastikramsch, der in China hergestellt und bei Wal-Mart angeboten wird, und China nutzt das Geld, um damit amerikanische Energie- und Technologieunternehmen und Infrastruktur-Knotenpunkte aufzukaufen. Schritt für Schritt übernimmt China die Wirtschaft und einzelne Unternehmen in Amerika. Es ist Teil der Strategie, mit der sich China bis zum Jahr 2030 die globale Vorherrschaft sichert.

 

Der Aufstieg Chinas ist aber nur einer von vielen Trends, die in dem Bericht beschrieben werden. Beleuchtet werden auch die Alterung der Weltbevölkerung, das weitere Bevölkerungswachstum und die Urbanisierung der Bevölkerung (d.h. mehr Menschen leben in Städten). Es wird erwartet, dass im Jahr 2030 8,3 Milliarden Menschen auf der Welt leben, vorausgesetzt, es kommt nicht zu einer weltweiten Pandemie, die im Intelligence-Bericht als Möglichkeit erwogen wird. (Das wissen sie wahrscheinlich, denn schließlich sind es ja dieselben Leute, die planen, eine Pandemie-Biowaffe als Form der »Bevölkerungskontrolle« einzusetzen.)

 

Der Bericht warnt, der Lebensmittelbedarf werde bis 2030 um 35 Prozent zunehmen und der Wasserbedarf werde weltweit um 40 Prozent auf 6.900 Milliarden Kubikmeter steigen. Da eine so hohe Nachfrage mit der heutigen Wasserinfrastruktur nicht zu decken ist, prognostiziert der Bericht für den Nahen Osten und Afrika zukünftige regionale Kriege um Wasser, und außerdem einen erheblichen Wassermangel in Indien und China.

 

Außerdem wird im Bericht vorhergesagt, dass der weltweite Klimawandel zu zunehmender Radikalisierung der Getreide- und Lebensmittelproduktion führe, was die Ressourcenknappheit weiter verschärfe. Ob zufällig oder infolge eines größeren Musters – es hat in den letzten Jahren in Nordamerika extreme Wetterlagen gegeben, von der schlimmsten Dürre in 500 Jahren, die in diesem Jahr den Mittleren Westen heimgesucht hat, bis zu einer beispiellosen Dürre in Texas im vergangenen Jahr. Dadurch sind die Preise für die Lebens- und Futtermittelindustrie sprunghaft gestiegen, die schlimmsten Ausschläge werden für den Februar 2013 erwartet.

 

Darüber hinaus behandelt der Bericht die »Energie-Unabhängigkeit« der USA, die durch die Ausbeutung der riesigen in Amerika entdeckten Lagerstätten von Ölschiefer erreicht werde. Laut dem Bericht kann diese Energie in großem Stil gewonnen werden, so dass die USA zu völliger Energie-Unabhängigkeit zurückfinden können. Von den Folgen der Ausbeutung und Verarbeitung dieses Ölschiefers auf die Umwelt ist in dem Bericht allerdings nicht die Rede.

 

 

Eine tripolare »liberale Weltordnung« mit den USA, China und Russland

 

Einiges von der Wortwahl des Berichts deutet in die Richtung einer globalen Regierungsführung. Mehrfach wird von »liberaler Ordnung« und »Weltordnung« gesprochen, als sei dies die angestrebte Regierungsform.

Der Bericht geht davon aus, die Kooperation zwischen den drei Weltmächten – den USA, China und Russland – sei der Garant für eine bessere Zukunft. Starke USA seien wichtig für die globale Stabilität, eine geschwächte US-Regierung fördere die globale Instabilität.

 

Nirgendwo in dem Bericht kommt das Abgleiten der USA in Tyrannei und Unterdrückung durch den NDAA, die Willkür der Transportsicherheitsbehörde TSA oder die Entwicklung des NSA-Überwachungsstaats zur Sprache. Stattdessen wird die Erwartung geäußert, China und Russland könnten einen »Kollaps des Autoritarismus« erleben und demokratische Partner Amerikas werden. (Und den Kollaps der Freiheit hat Amerika ja tatsächlich bereits erlebt!)

 

Amerika ist auch 2012 schon nicht mehr demokratisch. Überall gibt es Wahlbetrug, die Geldmenge wird von einem privaten Bankenkartell namens Federal Reserve kontrolliert, die Grundrechte der Bill of Rights sind durch den Patriots Act, die NDAA und andere in den letzten zehn Jahren erlassene unterdrückerische Gesetze außer Kraft gesetzt. Sollte China plötzlich den Autoritarismus abschaffen, fände es sich erneut in Opposition zu den Vereinigten Staaten, die ihn jetzt offiziell übernommen haben. Amerika wird zum neuen Nordkorea. Nicht einmal im kommunistischen China werden Flugreisende von Schlägern im Staatsdienst sexuell belästigt, bevor sie ein Flugzeug besteigen dürfen.

 

 

Die Fragwürdigkeit der Erkenntnisse des National Intelligence Council

 

Insgesamt ziehe ich die Erkenntnisse des Berichts in Zweifel. Die wirklichen Zukunftstrends werden übertüncht – beispielsweise die Entwicklung der Tyrannei in Amerika –, während viele der behaupteten Trends kaum der Wahrheit entsprechen.

 

Weit besser informiert wären Sie mit einem Abonnement von Gerald Celentes Trends Research Journal, das einen unabhängigen, gut informierten Überblick darüber vermittelt, was uns in Zukunft erwartet. Auch InfoWars.com hat die Zukunft weit besser vorausgesagt als irgendeine staatliche Intelligence-Behörde. Alex Jones hat beispielsweise die Anschläge vom 11. September 2001 bereits Monate zuvor vorhergesagt.

 

Staatliche »Intelligence«-Behörden haben eine verdrehte Sicht der Realität, die von dem durch nichts begründeten Vertrauen in den Staat herrührt. Denn was wir zurzeit in unserer Welt wirklich beobachten, ist das Scheitern von Regierungen, sei es in Griechenland, Spanien, Japan, Amerika und anderswo.

 

Der wirkliche Trend für 2030 ist ein massenhaftes Erwachen, da die Menschen allmählich begreifen, wie unterdrückerisch und bösartig Staat und Regierung geworden sind. Dann erkennen die Menschen auf der Welt, wie sie von den Regierungen missbraucht und ausgebeutet werden. Die Menschen werden sich gegen Korruption, private Bankenkartelle, eine extreme Besteuerung und Unterdrückung der Freiheit à la Nordkorea erheben.

 

Das ist der Trend, den staatliche Intelligence-Organisationen niemals sehen werden, weil keine von ihnen Verbindung zu realen Menschen hat, die im Privatsektor (der realen Welt) für ihren Lebensunterhalt arbeiten. Für die Regierung zu arbeiten, von ihr zu leben und die Illusionen der Regierung zu fördern, heißt, in einer Fantasiewelt zu leben, in der die Realität keinen Platz hat. Nur wer im Privatsektor arbeitet, betrachtet die wirtschaftliche Realität so, wie sie ist.

 

Bis 2030 werden die Vereinigten Staaten von Amerika einen Wirtschaftskollaps und möglicherweise auch einen allgemeinen Aufstand oder eine Revolution hinter sich haben. Die Freiheit wird sich wieder über die Unterdrücker erheben und die globalen Bankkartelle werden entweder die Welt regieren oder ihr Führungspersonal wird zur Rechenschaft gezogen worden sein – abhängig davon, ob die Menschen rechtzeitig aufwachen, um ihre eigene Zukunft vor der Zerstörung zu bewahren.

 

Der wirkliche Trend für 2030 ist, dass Amerika bereits jetzt ein besetztes Land ist, das von Vertretern von Goldman Sachs regiert wird, zu denen auch Obama zählt. Elite-Bankster versuchen, die Welt zu übernehmen, und sind dabei weltweit schon ein beträchtliches Stück vorangekommen. Können sie gestoppt werden, bevor sie die wirtschaftliche Freiheit zunichte machen und ganze Volkswirtschaften zerschlagen? Das ist die wirkliche Frage, die sich die Intelligence-Behörden stellen sollten … immer vorausgesetzt, dass sie überhaupt intelligent sind.

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