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Da das Landwirtschaftsministerium möglicherweise dieses Dokument von seiner Seite nehmen wird, haben wir eine Kopie hier gespeichert: http://www.naturalnews.com/files/USDA-Bye-Bye-Blackbird.pdf.
Die Originalseite finden Sie unter: http://www.aphis.usda.gov/wildlife_damage/prog_data/2009_prog_data/PDR_G_FY09/Basic_Tables_PDR_G/Table_G_FY2009_Short.pdf
Dieses Dokument beweist, dass allein 2009 die unten aufgeführten Vogelpopulationen vom amerikanischen Landwirtschaftsministerium, finanziert aus Steuermitteln, vergiftet und getötet wurden:
(unter der Rubrik gewollt und getötet/eingeschläfert)
Braunkopf-Kuhstärling: 1.046.109
Stare: 1.259.714
Rotschulterstärling: 965.889
Kanadagans: 24.519
Grackeln: 93.210
Tauben: 96.297
Hinzu kommen Zehntausende Krähen, Taubenvögel, Enten, Falken, Finken, Möwen, Habichte, Reiher, Eulen, Spatzen, Schwalben, Schwäne, Truthähne, Geier und Spechte sowie andere Tiere.
Aus der Tabelle geht sogar hervor, dass das USDA »unabsichtlich« einen Weißkopf-Seeadler einschläferte.
Im gleichen Jahr wurden auch noch andere Tierarten durch das USDA dezimiert:
27.000 Biber, 1.700 Rotluchse, 81.000 Kojoten, 2.000 Graufüchse, 336 Pumas, 1.900 Waldmurmeltiere, 130 Stachelschweine, 12.000 Waschbären, 20.000 Hörnchen, 30.000 Wildschweine, 478 Wölfe.
Die Liste kann unter http://www.naturalnews.com/files/USDA-Bye-Bye-Blackbird.pdf eingesehen werden.
Massentötungen durch eine Regierung, die sich von Gewalt distanziert?
Die Ermordung von Tieren ist ein Akt der Gewalt. Nach dem Attentat auf die Kongressabgeordnete Giffords sieht man Regierungsvertreter, die lautstark erklären, sie distanzierten sich deutlich von Gewalt. »Gewalt darf niemals dazu benutzt werden, Probleme zu lösen«, erklären sie.
Aber ihre Taten lehren etwas anderes: Gewalt gegen nicht menschliche Lebensformen wird durch die US-Bundesregierung nicht nur toleriert und genehmigt, sondern sogar dazu ermutigt. Mit diesen Massentötungen von Vögeln, Pumas, Enten und anderen Tieren beteiligt sich die Regierung der Vereinigten Staaten aktiv an massiver Gewalt gegen die Natur, indem sie jedes Jahr Millionen von Tieren umbringt.
Die oben aufgeführten Zahlen gelten nur für das Jahr 2009. Eine vergleichbare Zahl von Tieren wurde durch das Landwirtschaftsministerium auch in den anderen zurückliegenden Jahren getötet, denn das Programm Bye Bye Blackbird begann in den 1960er-Jahren.
Nach meinen Schätzungen war das US-Landwirtschaftsministerium in den vergangenen 40 Jahren aktiv an der Tötung von mindestens 100 Millionen Tieren in Amerika beteiligt. Von ihrer Größenordnung her kann man diese Taten nur als »Holocaust an Tieren« und als Verbrechen an der Natur bezeichnen.
Es geht nicht um Fadenkreuze oder gezielte Schüsse
In den politisch korrekten Nachwehen der Schüsse auf Giffords löste schon die simple Erwähnung des Begriffs »Fadenkreuz« eine direkte Entschuldigung seitens der Nachrichtensendungen aus. Auch die Bezeichnung, jemand sei »geradeheraus« (im englischen »straight shooting«), war nun praktisch verboten.
Wenn man aber für das Landwirtschaftsministerium tätig ist, kann man Zigmillionen Tiere ermorden, und praktisch keine Nachrichtensendung oder Zeitung greift die Geschichte auf. Es reicht anscheinend nicht, dass Menschen bereits die großflächige Zerstörung tierischen Lebensraumes in Nordamerika zu verantworten haben, jetzt ist auch unsere eigene Regierung alljährlich aktiv an der Ermordung von buchstäblich Millionen Tieren beteiligt.
Aus welchem Grund? Wie rechtfertigt man ein solches Vorgehen? Nach Angabe des Ministeriums stellten die Tiere eine »Plage« für die Landwirte dar.
Wann ist es zulässig, ein Tier zu töten?
Ich habe große Achtung gegenüber Landwirten, und ich kann nachvollziehen, dass ein Raubtier manchmal außer Kontrolle geraten und schwere Schäden anrichten kann. Kojoten können in den Hühnerstall eindringen und die Hühner töten. Aus der Sicht vieler Landwirte stellen Kojoten daher bei jeder sich bietenden Gelegenheit ein lebendiges Übungsziel dar. Aus einem ähnlichen Grund besitzen fast alle Landwirte Gewehre, mit denen sie Jagd auf Murmeltiere und Maulwürfe machen, die sich manchmal mehr als ihren gewöhnlichen Anteil an den Gartenfrüchten holen.
Ich kenne einen Landwirt, der versuchte, eine Obstplantage anzulegen. Eines Morgens erwachte er und fand seine ganzen neugepflanzten Bäume durch eine kleine Gruppe hyperaktiver Biber vernichtet. Es erübrigt sich eigentlich, zu erzählen, dass alle Biber im Fadenkreuz eines Gewehrs Kaliber .22 endeten.
Ich kann auch verstehen, dass Wildschweine bei ihrer Nahrungssuche wertvolle Ackerfrüchte ausgraben. Es gibt Zeiten, in denen bestimmte Tierarten Züchtern und Landwirten das Leben sehr
schwer machen können. Auch wenn ich den Gedanken persönlich nicht mag, kann ich zumindest nachvollziehen, dass es aus der Sicht der Landwirte und Züchter eine wirtschaftliche Rechtfertigung dafür geben kann, bestimmte Tiere zu töten, wenn diese das Getreide (oder die Hühner oder Obstbäume) zerstören oder töten. Ich habe noch keinen Landwirt getroffen, der Tiere zum Spaß tötet. Die Munition ist zu kostspielig, und Landwirte haben auch nicht so viel Zeit. Die meisten Landwirte haben nebenbei bemerkt großen Respekt vor dem Leben und töten nur, wenn es ihrer Ansicht nach keine Alternative gibt.
Aber wie können Spatzen, Stare und Amseln jemals eine wirkliche Gefahr darstellen? Sie werden niemals mit Rindern in ihren Krallen losfliegen, und man kann ihnen auch nicht vorwerfen, das Getreide zu fressen, was eigentlich für die Rinder gedacht ist, was an sich schon komisch ist, weil Rinder eigentlich kein Getreide fressen.
Wenn ein ökologischer Faktor aus dem Gleichgewicht gerät (in dem man etwa Getreide an Kühe verfüttert), entwickeln sich daraus andere Probleme, denen man dann vielleicht wieder mit einer anderen destruktiven Herangehensweise zu begegnen versucht (etwa mit der Vergiftung der Vögel). Dieser Kreislauf von Disharmonie setzt sich immer weiter fort und verstärkt sich noch, bis das gesamte Ökosystem aus den Fugen gerät. Und dann taucht das Landwirtschaftsministerium mit einem Lastwagen voller Giftköder auf und geht seiner Arbeit nach, indem Tiere vergiftet werden.
Die Lösung liegt bestimmt nicht darin, Tiere zu vergiften, und zu versuchen, die Populationen durch giftige Chemikalien in den Griff zu bekommen, sondern in einer Rückkehr zu ganzheitlichen landwirtschaftlichen Methoden, die Leben als ein allumfassendes Netzwerk verstehen, die im Einklang mit der Natur stehen, anstatt die Natur wie einen Feind zu behandeln.
Auch in diesem Zusammenhang kommen wir auf das US-Landwirtschaftsministerium zu sprechen. Selbst wenn es über zahlreiche wirklich sinnvolle Programme verfügt (wie die Plakette für organischen Anbau, das hohe Glaubwürdigkeit besitzt), bleibt die Behörde als Ganze dennoch in der konventionellen landwirtschaftlichen Ideologie von Pestiziden, gentechnisch veränderten Organismen und »Schädlingsvergiftung« gefangen.
Wie die Bundesregierung unsere Steuergelder verschwendet
Bei alledem stellt sich für mich die Frage, wie es um den Streit zwischen einer übermächtigen Regierung und einer zurückhaltenden Regierung bestellt ist. Diejenigen, die behaupten, wir sollten alle unsere Steuern zahlen, argumentieren, die Regierung benötige unser Geld, um »Straßen und Schulen« zu errichten. Aber sie vergessen zu erwähnen, dass die Regierung unsere Gelder auch zu sehr zerstörerischen Zwecken einsetzt, wie die Vergiftung von Tieren, und den Versuch, den europäischen Nationen gentechnisch veränderte Organismen aufzuzwingen.
Ich persönlich lehne es aus moralischen und ethischen Gründen ab, dass mein Geld für solche zerstörerischen Ziele verwendet wird. Ich zahle zwar weiterhin meine Steuern, aber ich tue es unter Protest dagegen, dass meine eigene Regierung mithilfe des Geldes, das ich widerstrebend an Washington zahlte, einen »Vogel-Holocaust« begeht – ein Verbrechen an der Natur.
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Schon der Gedanke daran macht mich krank. Ich wäre mehr als glücklich, finanziell dazu beizutragen, dass tatsächlich Schulen und Straßen gebaut werden können. Aber zu sehen, wie mein hartverdientes Geld vom US-Landwirtschaftsministerium dazu benutzt wird, unschuldige Tiere zu ermorden, ist extrem abstoßend und stellt eine Verletzung meiner ethischen Prinzipien dar. Oberstes Ziel meiner Tätigkeit als Herausgeber von NaturalNews.com ist der Schutz des Lebens. Und aus meiner Sicht beschränkt sich das nicht allein auf menschliches Leben. Wir sind nach meinem Verständnis auch vernünftigerweise verpflichtet, das Leben der Tiere um uns herum zu bewahren und das ganze Ökosystem, von dem wir letztlich abhängen, zu schützen.
Auch wenn ich einräume, dass es einige seltene Fälle gibt, in denen die Tötung eines Tieres die einzige logische Entscheidung für einen Landwirt darstellt, der sein Getreide verliert und dessen Lebensgrundlage auf dem Spiel steht, erscheint das derzeitige Töten von Tieren durch das Landwirtschaftsministerium völlig willkürlich, und es erfolgt ohne angemessene moralische oder zumindest wirtschaftliche Rechtfertigung.
Sollen auch Menschen vergiftet werden?
Das bringt mich zur umfassenderen Frage: Wenn die Regierung der USA sich nichts dabei denkt, Zigmillionen Vögel und Säugetiere zu töten, die angeblich zur Plage geworden sind, was geschieht dann, wenn die menschliche Bevölkerung »zu groß« wird und auch kontrolliert werden muss?
Wird man uns dann vergiften und hoffen, dass wir wie die Vögel sterben?
Man könnte denken, ein solches Programm liefe bereits. Man nennt es Fluoridierung des Wassers. Nahrungsmittelzusätze. Impfstoffe. Medikamente.
Und natürlich bezeichnet die Regierung das nicht als Mord. Sie ziehen die Bezeichnung »Sterbehilfe« vor.
Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie die Menschen langsamer töten.
NaturalNews
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