Sunday, 26. June 2016
05.07.2010
 
 

Klare Sicht für einen Schlag der USA gegen Iran

Niki Vogt

Victor Kotsev ist freier Journalist und politischer Analyst mit Schwerpunkt Mittlerer Osten. Am 3. Juli veröffentlichte er untenstehend übersetzten Artikel in der »Asia Times«. Wir wollen unseren Lesern diese Analyse und Einschätzung nicht vorenthalten. In den bundesdeutschen Medien wird das bedrohliche Szenario des möglichen dritten Weltkrieges – der sich gerade vor unseren Augen entwickelt – überhaupt nicht analysiert und erörtert. Allerdings ist die entspannte »so-schlimm-wird’s-schon-nicht«-Haltung des Herrn Kotsev anscheinend von einer verblüffenden Naivität.

Man sollte aber bedenken, wo dieser Artikel erscheint: Die »Asia Times« ist die Online-Ausgabe einer chinesischen Zeitung. Die Vermutung liegt nahe, dass durch diesen Artikel eine dringende Empfehlung der Chinesen an die Amerikaner ergeht, den möglicherweise anstehenden Konflikt nicht eskalieren zu lassen. Ansonsten könnte nicht nur Rußland sich gezwungen sehen, rigoros dazwischen zu gehen.

Aber lesen Sie selbst:

 

Die Kriegstrommeln im Mittleren Osten dröhnen. In kürzester Zeit haben die USA die Anzahl ihrer Flugzeugträgerkampfgruppen vor der Küste des Irans auf drei erhöht. Es wimmelt nur so von Berichten, der Ring von amerikanischen und israelischen Truppenkonzentration um die islamische Republik ziehe sich immer enger zusammen.

Auf der diplomatischen Front sind die Israelis ungewöhnlich besorgt um ihr internationales Ansehen – zum Beispiel machen sie nun Konzessionen in Gaza. Derweil pendeln ihre Spitzenpolitiker – einschließlich Verteidigungsminister Ehud Barak und Premierminister Benjamin Netanjahu selbst – hektisch zwischen Jerusalem und Washington hin und her.

Jeder in der Region ist unruhig. Die Türkei vollführt spektakuläre diplomatische Pirouetten, in Ägypten brodelt es leise, in Saudi Arabien weniger leise. Der jordanische König sah im Frühjahr angsterfüllt einen Krieg heraufziehen, wenn bis zum Sommer kein Frieden erreicht werden könne, und der Sommer ist nun gekommen.

Syrien und der Libanon igeln sich vor einem heraufziehenden Sturm ein. Im Jemen herrscht Chaos. Russland, China, Indien und ein paar andere Mächte kabbeln sich darum, aus dem ganzen Aufruhr das Beste für sich herauszuholen. Das Regime des Iran selbst scheint sich für einen Kampf in die Schützengräben einzugraben.

Allem Anschein nach kommt die Katastrophe auf uns zu. Dem Analysten Tony Badran zufolge ist die Situation »wohl die gleiche, die unmittelbar vor dem Israelisch-Arabischen Krieg 1967 herrschte«. Es gibt auch sehr detaillierte Analysen der technischen Einzelheiten eines israelischen Schlags gegen den Iran, wie beispielsweise der Beitrag von David Moon in der Asia Times Online »Die Anatomie eines Angriffes gegen den Iran«.

Eine israelische ›Expedition‹ in den Iran könnte genauso ablaufen, allerdings sieht es zur Zeit stark danach aus, dass – falls ein solcher Schlag geführt wird – Israel und die USA im Tandem agieren würden.

Es sieht ganz so aus, als ob die USA beschleunigt verdeckte Operationen und Vorbereitungen durchführen, um gegen den Iran loszuschlagen. Ständig neue Berichte enthüllen, dass amerikanische Truppen sich um den persischen Golf und den Kaukasus herum konzentrieren, ganz besonders auffällig im Jemen und in Aserbeidschan, und dass amerikanische und israelische Luftstreitkräfte kürzlich gemeinsame Bombenabwurfübungen trainiert haben. Daher kann es durchaus sein, dass die USA zielgerichtet auf geostrategischem Kollisionskurs mit dem Iran sind und sich nicht ganz sicher sind, ob Israel den Job allein schafft.

Nach einer wissenschaftlichen Analyse vom 27. Februar von STRATFOR (einem geostrategischen Thinktank) unter dem Titel »Die Geopolitik des Iran« erschienen, kann beispielsweise die Islamische Republik keine US-Präsenz an ihren Grenzen dulden, und hat daher auch große Anstrengungen unternommen, »ethnische und religiöse Spannungen in Irak und Afghanistan zu manipulieren, um die amerikanischen Positionen zu unterminieren, und dadurch die amerikanische Aufmerksamkeit eher auf defensive als auf offensive Zielsetzungen gelenkt«. STRATFOR schreibt:

»In den letzten Jahrhunderten waren die größte Bedrohung für den Iran fremde Mächte, die den Irak dominierten – ottomanische (türkische) oder britische. Und die Ausweitung der Macht nach Osten, nicht durch offene Machtausübung, sondern durch Subversion und politische Manipulation. Die heutige iranische Regierung sieht es so, dass die Vereinigten Staaten die Rolle Großbritanniens in den 1950er Jahren übernehmen, die damals ihre Position im Irak nutzten um iranische Politik zu manipulieren und den Schah an die Macht zu bringen.«

Das allein – von den Interessen anderer lebenswichtiger amerikanischer Alliierter wie Saudi Arabien und Ägypten einmal ganz abgesehen – könnte Grund genug für eine amerikanische Militärintervention sein.

Allerdings ist all das nur ein Ausschnitt des gesamten Bildes. Ein Angriff auf den Iran wird wahrscheinlich zum Zündfunken eines brutalen und heftigen Konfliktes, der aber relativ kurzlebig bleibt und militärisch ergebnislos enden wird. Es liegt im Interesse der USA, am Ende so wenig Blut wie möglich vergossen zu haben. In der Regel haben Kriege im Mittleren Osten in den letzten 60 Jahren nicht länger als einen Monat gedauert. Der kürzeste und spektakulärste endete nach nur sechs Tagen. Das ist kein Zufall. Niemand in dieser Region – einschließlich Iran und Israel – kann einen ›totalen‹ Feldzug sehr lange aufrechterhalten, und tatsächlich hat auch niemand die Absicht, einen ›totalen Feldzug‹ zu führen. So eine Option wäre viel zu verheerend in Anbetracht des Zerstörungspotentials der modernen Militärtechnologie und bärge das Risiko eines Einschreitens von außen. Russland hat schon wiederholt gewarnt, es werde keinen großen Krieg an seinen Grenzen dulden.

Die geostrategische Prognose von STRATFOR zeigt auch eine Art Pattsituation auf:
»Wie immer sehen sich die Perser einer größeren Macht gegenüber, die an den Grenzen ihrer Berge herumpirscht. Die Berge werden sie vor deren Hauptschlagkraft beschützen, aber nicht vor der drohenden Destabilisierung. Deshalb schweißen die Perser ihre Nation durch eine Kombination von politischer Einbindung und Repression zusammen. Die Großmacht wird irgendwann verschwinden. Persien wird so lange bleiben, wie seine Berge stehen.«

Die Hauptauswirkung eines militärischen Feldzugs wir daher nicht militärisch sein. Die wahre Schlacht wird auf dem Gebiet der Beeinflussung stattfinden, und das Ziel ist sowohl das iranische Volk als auch die weitere internationale muslimische Gemeinschaft. Glücklicherweise sieht es für die USA, Israel und deren Alliierte im Mittleren Osten danach aus, dass es einen wachsenden internationalen Konsens gegen den Iran gibt, und dass zumindest die meisten Staaten wieder einmal sich einer zu lauten Kritik an der dominanten Supermacht enthalten werden. Wenn das passiert, würde das iranische Regime sehr schnell gedemütigt und geschwächt werden, sein Nuklearprogramm um viele Jahre zurückgeworfen und seine internationale Isolation vertieft werden. In diesem Falle würden brodelnde innere Spannungen irgendwann zu einem Wechsel des Regimes in der Islamischen Republik führen.

Darüber hinaus würde eine solche Entwicklung den Status quo im Mittleren Osten erschüttern und damit Barack Obama den dringend benötigten Ansatzhebel liefern, einen arabisch-israelischen Friedensvertrag durchzudrücken. Im Gegenzug würde Netanjahu eher geneigt sein einen Kompromiss zu schließen, wenn dadurch sein wichtigstes Wahlversprechen erfüllt werden würde. Die Hamas würde dadurch mehr oder weniger ins Abseits geraten und Initiativen wie die PR-Friedenskampagne des Präsidenten Mahmoud Abbas von der Palästinenserverwaltung könnten es schaffen Fuß zu fassen und auf einmal Unterstützung in der ansonsten desillusionierten israelischen und palästinensischen Öffentlichkeit mobilisieren.

Es gibt auch pessimistische Szenarios, aber apokalyptische Vorhersagen eines großen Krieges, der Syrien und den Libanon mit hineinreißt, werden wahrscheinlich nicht stattfinden. In diesem Zusammenhang macht der im rechten Flügel angesiedelte israelische Blog »Der geblendete Samson« ein paar scharfe Beobachtungen: »Der syrische Präsident Bashar al-Assad erinnert sich schon daran, dass die Ayatollahs ihm nicht geholfen haben, als die IAF (Israeli Air Force) seinen Atomreaktor platt gemacht haben, und er wäre gar nicht scharf drauf, ihnen seinerseits zu helfen. Er weiß genau, dass es ihn Damaskus kosten würde, wenn er Scuds auf Israel abfeuerte – und vielleicht noch wichtiger, seinen Thron kosten würde. Wie das arabische Sprichwort so schön sagt, ›Syrien ist bereit gegen Israel bis zum letzten ägyptischen Soldaten zu kämpfen‹.«

Es ist aber immer noch unklar, ob wenigstens ein großes Blutvergießen vermieden werden kann, und Iran hart getroffen würde. Ob Irak und Afghanistan, die sowieso schon an der Schwelle zum Chaos stehen, zusätzlich destabilisiert werden würden – obwohl ein angenommener Sieg der USA über den Iran der amerikanischen Präsenz eine gewisse Glaubwürdigkeit verschaffen würde. Selbst kleinere Betriebsstörungen bei der Frachtschifffahrt durch die Straße von Hormuz würden Verheerungen in der Weltwirtschaft anrichten.

Trotz all dieser möglichen Probleme könnte Obama eine Chance bekommen, aus der im Großen und Ganzen schlimmen Situation, der er im Mittleren Osten gegenübersteht, etwas zu machen.

Wenn er es schafft, den direkten Fallout (schädliche Auswirkungen) eines Iranfeldzuges zu minimieren und daraus Gewinn in Form eines zumindest teilweisen Fortschrittes in den arabisch-israelischen Friedensgesprächen zu schlagen, könnte der bedrängte US-Präsident einen großen außenpolitischen Erfolg verzeichnen im Ausgleich zu den dunklen Wolken, die überall anders bedrohlich den Horizont verdunkeln.

Alles in allem sieht es so aus, als sei ein militärischer Showdown zwischen Amerikanern, Israelis und Iranern dennoch nicht unvermeidlich. (Einfügung des Übersetzers: Im Falle, dass er doch geschieht) - wird die wichtigste Frage dann sein, in welchem Maße man den Schaden begrenzen kann, und welche Möglichkeiten sich daraus noch ergeben könnten.

Wenn Herr Kotsev schreibt, es liege im Interesse der USA, am Ende eines solchen Konfliktes möglichst wenig Blut vergossen zu haben, bleibt er den Beleg für diese Behauptung schuldig. In Anbetracht des Verhaltens, das die USA im vergangenen Jahrhundert in punkto Schonung von Menschenleben weltweit vorgeführt hat, wäre ich – vorsichtig ausgedrückt – weit weniger optimistisch.

Allein in den allerletzten Tagen des Zweiten Weltkrieges wurden nicht nur deutsche Städte mitsamt allen darin lebenden Zivilisten in Schutt und Asche bombardiert, man benutzte auch Japans Bevölkerung als Testfeld für die ersten Atombomben. Und das, obwohl ein Kapitulationsangebot schon erfolgt und der Einsatz militärisch nicht mehr nötig war.

Im Irak, dem vorerst letzten von der Demokratiemission der USA beglückten Land, sind zivile Opfer auch in Millionenhöhe zu beklagen. Die auf vielen Webseiten eingebauten Zähler für getötete Zivilisten im Irak laufen sogar heute noch munter weiter.

Weiterhin vermisst der aufmerksame Leser dieses von einem Experten verfassten Artikels doch schmerzlich ein nicht ganz unwichtiges Detail: Warum sollten sich denn die USA eigentlich auf einen halbherzigen Schlagabtausch beschränken? Wozu träten sie denn überhaupt auf dem Schlachtfeld an?

Das Säbelrasseln gegen den Iran hören wir schon lange. Das ewige Hickhack um die Behauptung von Seiten Israels und Amerikas, ob der »Irre aus Teheran« bereits die Atombombe habe oder nicht, füllte monatelang die Medien. Nun heißt es, die Iraner seien 2012 in der Lage, eine Atombombe zu bauen. Eine Massenvernichtungswaffe, wie sie schon als Kriegsgrund gegen Saddam Hussein behauptet wurde. Peinlicherweise hat man nie eine Massenvernichtungswaffe im Irak auftreiben können.

Selbstverständlich reicht die Vermutung, der Iran könne in Zukunft eine Massenvernichtungswaffe haben, aus, um heute vorbeugend mal Massen an iranischen Menschenleben zu vernichten.

Die USA stehen wirtschaftlich vor dem Abgrund. Ein großer Krieg käme jetzt gerade recht, um das gesamte System auf Kriegswirtschaft umzustellen, und die letzten Maßnahmen auch noch umzusetzen, die ganzen USA via Kriegsrecht vollkommen unter die Staatsfuchtel zu stellen und alle Reste bürgerlicher Freiheit im Innern zu beseitigen. Die totale Machtergreifung machte die Bahn frei, alle Probleme auf einmal rigoros und rücksichtslos aus dem Weg zu räumen. Mögliche Sezessionsbestrebungen einzelner Bundesstaaten könnten schlagartig beendet werden. Die Teaparty-Bewegung könnte dann in den bereits erbauten FEMA-Lagern weiterfeiern.

Ein großer Krieg erstickt schnell die Unruheherde im Innern.

Das ist immer schon ein probates Mittel gewesen. Ein bisschen herumscharmützeln irgendwo am Hindukusch erfüllt die Anforderungen für solche Maßnahmen nicht, das kann man sich in Afghanistan live und in Farbe ansehen – seit vielen Jahren. Und Afghanistan liegt genau neben dem Iran.

Zu behaupten, dieser Krieg würde zwar heftig, aber nur kurz sein, weil das da unten im mittleren Osten so üblich sei, ist auf diesem Hintergrund doch etwas sehr frohgemut.

Es gibt noch eine weitere Dimension, die für uns Europäer kaum vorstellbar ist. Der religiöse Fundamentalismus bei den Eliten in den USA ist für uns Westeuropäer etwas Unverständliches, gleichwohl aber vorhanden. So wie Kongressabgeordnete kürzlich öffentlich darüber philosophierten, die Ölkatastrophe im Golf sei »Gottes Wille«, gibt es auch einflussreiche Kreise in der Regierung, die es als ihre Aufgabe sehen, das biblische und gottgewollte »Armageddon», die Erfüllung der Offenbarung des Johannes, die alles vernichtende Schlacht, herbeizuführen.

Welchen Einfluss diese Kreise auf die Art und Weise einer Kriegsführung gegen den Iran hätten, ist schwer abzuschätzen.

Europa wurstelt sich durch eine Finanzkrise und schaut weg, Deutschland diskutiert, ob wir bei der Fußballweltmeisterschaft ins Endspiel kommen und gegen wen.

Vor unseren Augen entfalten sich die schrecklichen Vorbereitungen für einen möglichen Dritten Weltkrieg.

Kein Grund zur Sorge, Leute. Wird schon nicht so schlimm. Es wird ganz bestimmt nur ein kleiner Krieg mit ein paar hunderttausend toten Männern, Frauen und Kindern, kein Ding.

 


Quelle:

http://atimes.com/atimes/Middle_East/LG03Ak01.html

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