Japan und die Folgen: Meersalz, Pilze und Apfelpektin
Nikki Vogt / Michael Grandt
Weltweit wächst die Sorge vieler Menschen in Hinblick auf möglicherweise radioaktiv kontaminierte Nahrung. Nachfolgend einige Hinweise, die Sie kennen sollten.

Weltweit litten als erste die Sushi-Restaurants unter hohen Umsatzeinbußen. Radioaktives Sushi zieht eben keine Gäste an. Die Sushi-Kette Umi im amerikanischen San Francisco wirbt jetzt nach Angaben des Nachrichtensenders CBS damit, dass man keine japanischen Fische, Oktopusse und
Krebse mehr verkauft. Auch in China wächst die Sorge vor radioaktiv kontaminierter Nahrung. Im Reich der Mitte stürmten Chinesen auf einen Schlag die Geschäfte und kauften alles, was an jodiertem Salz zu bekommen war. In Peking und Schanghai war binnen Stunden jodiertes Speisesalz komplett ausverkauft. Die Chinesen fürchten, radioaktiver Niederschlag werde von Japan aus ins Meer gelangen und das Meersalz kontaminieren. Der Preis für Meersalz hat sich seither in China verzehnfacht. Auch in Europa kaufen immer mehr Menschen jetzt Meersalz in großen Mengen, das sich problemlos viele Jahrzehnte lagern lässt. Denn sauberer, als es heute ist, wird es wahrscheinlich in Zukunft ganz sicher nicht mehr werden. Am vergangenen Sonntag fand man in Taiwan frisch aus Japan importierte Bohnen, die radioaktiv belastet und für den menschlichen Verzehr daher nicht geeignet waren. Auch Reisexporte sollen betroffen sein. Das alles ist bekannt. Aber es gibt viele weitere Nahrungsmittel, die wir keinesfalls mit der Atomkatastrophe in Japan verbinden würden – und die dennoch auf unseren Tellern in Europa landen. Die sollten Sie kennen.
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- Umerziehungskurse für rückständige Europäer?
- Japan und die Folgen: Risiko Fisch?
- Japan und die Folgen: Meersalz, Pilze und Apfelpektin
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- Tod nach Plan: Beeinflusst der Geburtsmonat die Sterblichkeit?

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