Mittwoch, 23. August 2017
17.06.2012
 
 

Finanzkollaps steht bevor: Was genau bedeutet »früher oder später«?

Dr. Paul Craig Roberts

Seit Ausbruch der Finanzkrise und der massiven Ausweitung der Geldmenge durch die so genannte »quantitative (monetäre) Lockerung« (das »Quantitative Easing«, QE) waren wir mit der Frage konfrontiert: Wie kann die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) auf lange Sicht die Zinsen für die Banken praktisch auf null senken und andererseits Sparer und Besitzer von Anleihen mit negativen Realzinsen (wenn die Zinsen zum Beispiel geringer als die Inflation sind) abspeisen, wenn die amerikanische Regierung die Staatsverschuldung über das Haushaltsdefizit alljährlich um 1,5 Billionen Dollar erhöht? Vor Kurzem kündigte die Fed an, sie wolle ihre bisherige Politik auch in den kommenden zwei oder drei Jahren fortsetzen. Tatsächlich ist die Notenbank in dieser Politik gefangen. Denn ohne die künstlich niedrig gehaltenen Zinsen wären die Schuldendienste im Zusammenhang mit der staatlichen Verschuldung so immens, dass sich die Frage stellte, ob die Kreditwürdigkeit des amerikanischen Finanzministeriums nicht herabgestuft werden müsste und inwieweit der Dollar noch überlebensfähig ist, was wiederum das Kartenhaus aus den Billionen von Dollar, die in Zinsswaps und andere Finanzderivate investiert wurden, einstürzen ließe.

Die Regulierung der Finanzmärkte, die in die Kasinowirtschaft der Wall Street mündete, die Entscheidung der amerikanischen Regierung, die angeschlagenen Banken nicht nur zu retten, sondern ihnen ein Weitermachen zu ermöglichen, sowie die Nullzins-Politik der Federal Reserve gefährden mit anderen Worten die wirtschaftliche Zukunft der USA und ihrer Währung auf unhaltbare und gefährliche Weise. Es ist einfach unmöglich, die Anleihemärkte weiterhin mit neuen Anleihen in Höhe von 1,5 Billionen Dollar alljährlich zu überfluten, wenn die Anleihezinsen unterhalb der Inflationsrate liegen. Jeder, der unter diesen Bedingungen in eine Anleihe investiert, erwirbt einen Titel, der ständig an Wert verliert. Darüber hinaus steigt das Risiko, in Staatsanleihen zu

investieren, enorm an. Die niedrigen Zinsen für die Anleihen führen dazu, dass die zu zahlenden Kosten für die Anleihen sehr hoch ausfallen. Ein über kurz oder lang notwendiger Zinsanstieg ließe die Anleihepreise einbrechen und führte sowohl bei ausländischen wie inländischen Investoren zu Kapitalverlusten.

 

Die Frage lautet daher: Was genau bedeutet »früher oder später«? Dieser Artikel will eine Antwort auf diese Frage liefern.

 

Als erstes wollen wir uns der Frage zuwenden, wie eine derartige unhaltbare Politik so lange durchgehalten werden konnte?

 

Die Stabilität des Dollar und der Anleihemärkte beruht auf einer Vielzahl von Faktoren. Die Lage in Europa ist ein sehr wichtiger Faktor. Auch dort (in Europa) hat man mit ernsten Problemen zu kämpfen, und die Finanz- und Wirtschaftsmedien lenken unsere Aufmerksamkeit besonders auf Griechenland, Europa und den Euro. Wird Griechenland die Euro-Zone auf eigenen Wunsch verlassen oder wird das Land sogar herausgeworfen? Wird die Staatsschuldenkrise auch auf Spanien, Italien und praktisch auf die ganze Euro-Zone mit Ausnahme Deutschlands und der Niederlande übergreifen?

 

Bedeutete dies das Ende der Europäischen Union und des Euro? Diese sehr dramatischen Probleme lenken die Aufmerksamkeit von der Lage in den USA ab, die möglicherweise noch verheerender ist.

 

Einen weiteren stützenden Faktor der Märkte für Staatsanleihen bildet die Angst der einzelnen Anleger vor den Aktienmärkten, die sich aufgrund des Hochfrequenzhandels (mit seinen kurzen Haltefristen und hohem Tagesumsatz) in ein riesiges Spielkasino verwandelt haben.

 

Dieser computergestützte Hochfrequenzhandel gründet sich auf mathematische Modelle, die letztlich die Kauf- oder Verkaufsentscheidungen treffen. Die Investmentunternehmen versuchen sich gegenseitig an Geschwindigkeit zu überbieten, um Gewinne von Bruchteilen eines Cents zu erzielen, wobei sie oft die Positionen lediglich für einige wenige Sekunden halten. Hier agieren keine langfristigen Investoren. Sie begnügen sich mit ihren täglichen Gewinnen und stellen ihre Positionen am Ende jedes Handelstages glatt.

 

Der Hochfrequenzhandel macht heute 70 bis 80 Prozent des gesamten Handelsvolumens auf den Aktienmärkten aus. Diese Entwicklung löste bei traditionellen Investoren so großes Unbehagen aus, dass sie sich immer mehr aus den Aktienmärkten herausziehen. Oft wenden sie sich dann den Anleihemärkten zu, weil sie der Zahlungsfähigkeit der Banken misstrauen, die praktisch keine Zinsen für Einlagen zahlen, während Staatsanleihen mit einer Laufzeit von zehn Jahren zwei Prozent Nominalzinsen erwirtschaften, so dass sie auf der Grundlage des offiziellen Verbraucherpreis-Indexes alljährlich etwa ein Prozent ihres Kapitals einbüßen. Legt man die zutreffenden Berechnungen der Inflationsrate von John Willams (www.shadowstats.com) zugrunde, liegen ihre Verluste noch weitaus höher. Aber immerhin fallen die Verluste hier immer noch um zwei Prozent geringer als bei den Banken aus, und anders als die Banken kann das Finanzministerium die Fed anhalten, das notwendige Geld für die Einlösung der Anleihen (über QE) bereitzustellen. So gesehen erwirtschaften Investitionen in Staatsanleihen immerhin den Nennwert der Investition, auch wenn der reale Wert erheblich darunter liegt (siehe dazu: http://de.wikipedia.org/wiki/Hochfrequenz-Handel).

 

Die sich prostituierenden Finanzmedien wollen uns weismachen, die Flucht aus dem europäischen Schuldendesaster, aus der zum Untergang verurteilten Euro-Zone und der anhaltenden Katastrophe im Immobilienbereich in amerikanische Staatsanleihen werde weiterhin das alljährlich um 1,5 Billionen Dollar anwachsende Defizit finanzieren. Diejenigen Investoren, die der Finanzpresse auf den Leim gehen, reagieren vielleicht auf diese Weise. Eine andere Erklärung für die Stabilität der eigentlich unhaltbaren Geldpolitik der Federal Reserve betrifft die heimlichen Absprachen zwischen Washington, der Fed und der Wall Street. Wir werden darauf noch im weiteren Verlauf zu sprechen kommen.

 

Anders als in Japan, das die höchste Staatsverschuldung insgesamt aufweist, halten die Amerikaner ihre Staatsschuldverschreibungen nicht selbst. Ein Großteil der amerikanischen Staatsanleihen wird von ausländischen Investoren, vor allem China, Japan und den OPEC-Ländern, den Mitgliedsländern der Organisation der erdölexportierenden Länder, gehalten. Damit befindet sich die amerikanische Wirtschaft praktisch in ausländischer Hand. Sollte sich beispielsweise China zu Unrecht von Washington provoziert fühlen, könnte es in Dollar ausgewiesene Wertpapiere in der Größenordnung von zwei Billionen Dollar auf den Weltmarkt werfen. Das gesamte Preisgefüge wäre erschüttert und die Fed müsste sehr schnell die erforderliche Liquidität bereitstellen, um die von den Chinesen abgestoßenen Wertpapiere und Finanzinstrumente aufzukaufen.

 

Diese für den Aufkauf der von den Chinesen abgestoßenen Wertpapiere erforderlichen Dollars würden die Dollarmenge auf den Devisenmärkten massiv ausweiten und den Wechselkurs des Dollar nach unten drücken. Da es der Fed an Devisen zum Dollarankauf mangelt, müsste sie sich mit Währungsswaps hilfesuchend an das ebenfalls in einer Staatsschuldenkrise steckende Europa wenden, um an Euros zu kommen, an die Russen wenden, die sich durch ein US-NATO-Raketenabwehrsystem eingekreist fühlen, um an Rubel zu kommen, und an Japan wenden, das sich schon über beide Ohren Amerika verpflichtet hat, um an Yen zu kommen, um dann die Dollars mit Euro, Rubel und Yen aufkaufen zu können.

 

Diese Währungsswaps stünden dann uneinlösbar in den Bilanzen und erschwerten so eine zusätzliche Inanspruchnahme derartiger Swaps. Selbst wenn die US-Regierung ihre Verbündeten und Marionettenstaaten über sanften oder massiven Druck dazu bringen könnte, ihre relativ härteren Währungen gegen die unter massivem Abwertungsdruck stehende amerikanische Währung einzutauschen, wäre dies ein einmaliger Vorgang, der sich nicht wiederholen ließe. Die Klientelstaaten des amerikanischen Empire wollen immer weniger mit dem Dollar zu tun haben, und gleiches gilt auch für die BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika).

 

Aber für China zum Beispiel wäre es mit erheblichen Verlusten verbunden, würfe es alle seine in Dollar ausgewiesenen Anleihen auf einmal auf den Markt, da ihr Wert schlagartig sinken würde. Solange sich China keinem unmittelbar bevorstehenden militärischen Angriff seitens der USA gegenübersieht und daher den Aggressor schwächen müsste, zöge es China als rationaler Wirtschaftsakteur vor, sich allmählich aus dem Dollar zurückzuziehen. Auch Japan, Europa oder den OPEC-Staaten ist nicht daran gelegen, ihren eigenen Wohlstand, der auch auf dem amerikanischen Handelsbilanzdefizit beruht, durch einen schlagartigen massiven Wertverlust des Dollar zu vernichten. Aber alle Anzeichen deuten darauf hin, dass diese Länder ihre Dollar-Reserven abbauen wollen.

 

Im Gegensatz zur amerikanischen Finanzpresse verfolgen die staatlichen oder privaten ausländischen Investoren, die in Dollar ausgewiesene Wertpapiere besitzen, die Entwicklung des amerikanischen Haushalts- und Handelsdefizits und den Niedergang der amerikanischen Wirtschaft. Sie beobachten argwöhnisch die ungesicherten Kasinowetten der Wall Street und die Kriegspläne der in ihrem Wahn gefangenen Weltmacht und kommen zu dem Schluss: »Ich muss mit aller Vorsicht versuchen, hier einigermaßen heil herauszukommen.«

 

Auch die amerikanischen Banken sind stark daran interessiert, den gegenwärtigen Zustand aufrecht zu erhalten. In ihren Bilanzen verbirgt sich möglicherweise die größte Menge an Dollaranleihen. Sie können Kredite von der Fed zu null Zinsen aufnehmen, und diese dann in den Kauf von auf zehn Jahre angelegten Staatsanleihen investieren, die mit zwei Prozent verzinst werden, so dass sie einen Nominalgewinn von zwei Prozent einstreichen, mit dem sie Verluste aus ihren Derivatspekulationen ausgleichen können. Sie können die von der Fed geliehenen Gelder aber auch mittels Hebelwirkung in risikoreiche Derivatgeschäfte investieren. Nomi Prins formulierte es so: Die amerikanischen Banken wollen eben nicht gegen sich selbst handeln und so ihren eigenen Interessen schaden und ihre frei verfügbare Finanzierungsquelle, den Verkauf ihrer Anleihen, verlieren. Darüber hinaus könnte die Fed im Falle einer Flucht ausländischer Investoren aus dem Dollar die ausländische Nachfrage nach Dollar dadurch anregen, dass sie ausländische Banken, die in den USA Geschäfte machen wollen, dazu verpflichtet, ihre Dollar-Reserven zu erhöhen.

 

Ich könnte noch andere Aspekte anführen, aber ich glaube, das Bisherige reicht aus, um zu zeigen, dass selbst die Akteure in diesem Prozess, die ihn eigentlich aufhalten könnten, ein großes Interesse daran haben, nicht für Irritationen zu sorgen. Sie ziehen es vor, sich langsam und in aller Stille aus dem Dollar zurückzuziehen – bevor die Krise zuschlägt. Dies lässt sich aber nicht zu lange aufrecht erhalten, da es bei einem schrittweisen Zurückziehen aus dem Dollar zu kleinen, aber anhaltenden Abwertungen des Dollar kommen würde, die sich dann rasch zu einer haltlosen Flucht aus dem Dollar ausweiten könnten. Aber die Amerikaner sind nicht die einzigen Menschen, die die Augen vor der Wirklichkeit verschließen.

 

Schon ein sehr langsamer Ausstieg aus dem Dollar könnte das amerikanische [Karten-] Haus zum Einsturz bringen. Die BRICS-Staaten – Brasilien, die größte südamerikanische Volkswirtschaft; die Atommacht Russland mit ihrer in Bezug auf Energie praktisch autarken Wirtschaft, von deren Energielieferungen Westeuropa (Washingtons NATO-Marionetten) abhängig ist; Indien, ebenfalls Atommacht und einer der beiden aufstrebenden asiatischen Wirtschaftsgiganten; China, Atommacht  und Washingtons größter Gläubiger (von der Fed einmal abgesehen), Lieferant der USA für die Bereiche Fertig- und Hochtechnologieprodukte und das neue Feindbild des nächsten profitablen Kalten Krieges des militärisch-sicherheitspolitischen Komplexes; und nicht zuletzt Südafrika, die stärkste afrikanische Volkswirtschaft –  sind dabei, eine neue Bank aufzubauen. Diese neue Bank würde es den fünf genannten großen Volkswirtschaften ermöglichen, ihren Handel ohne US-Dollar abzuwickeln.

 

Zusätzlich steht Japan, seit dem Zweiten Weltkrieg ein amerikanischer Vasallenstaat, kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung mit China, durch die der japanische Yen und der chinesische Yuan direkt konvertibel würden. Der Handel zwischen den beiden asiatischen Ländern würde dann unter Ausschluss des Dollar in ihren eigenen Währungen abgewickelt. Dies verringerte auch die Kosten des Außenhandels zwischen den beiden Ländern. Schließlich entfielen die Gebühren für den Ankauf von Dollardevisen, da weder Yen noch Yuan erst in Dollar umgewechselt und dann wieder zurückgetauscht werden müssten.

 

Aber diese offizielle Erklärung für die neuen direkten Wirtschaftsbeziehungen unter Umgehung des Dollar ist der Diplomatie geschuldet. Wie die Chinesen hoffen auch die Japaner endlich damit aufhören zu können, immer mehr Dollardevisen anzuhäufen, indem sie ihren Handelsüberschuss in amerikanischen Staatsanleihen »zwischenparken«. Die japanische, von den USA kontrollierte Marionettenregierung hofft, dass die amerikanische Vormacht von ihr nicht verlangt, dieses Abkommen mit China aufzugeben.

 

Nun nähern wir uns allmählich dem Wesentlichen. Die zahlenmäßig wenigen Amerikanerinnen und Amerikaner, die informiert sind und sich Sorgen machen, fragen sich, warum die Banker mit ihren Finanzverbrechen davongekommen sind, ohne strafrechtlich verfolgt zu werden. Eine Antwort könnte darin bestehen, dass diese Banken eben »zu groß sind, als dass sie zusammenbrechen dürften« und zusammen mit Washington und der Federal Reserve die Stabilität des Dollar und der Märkte für Staatsanleihen vor dem Hintergrund der eigentlich unhaltbaren Politik der Fed sichern helfen.

 

Betrachten wir zunächst, wie es diesen Großbanken trotz des ständigen Anstiegs der Staatsverschuldung, gemessen als Anteil des BIP, gelingen konnte, die Zinsen für Staatsanleihen unter dem Inflationsniveau zu halten, wodurch das Finanzministerium in der Lage war, seinen Schuldverpflichtungen nachzukommen.

 

Diese angeschlagenen Banken, deren Scheitern das Finanzsystem angeblich zum Einsturz bringen könnte, sind sehr an niedrigen Zinsen und einem Erfolg der Fed interessiert. Diese Großbanken sind so aufgestellt, dass sie der Politik der Fed zum Erfolg verhelfen können. JPMorgan Chase und andere Großbanken können die Zinsen des Finanzministeriums niedrig halten und damit die Preise für Anleihen in die Höhe treiben und eine Markterholung auslösen, indem sie Zinsswaps verkaufen.

 

Ein Finanzunternehmen,  das Zinsswaps verkauft, verkauft eine Vereinbarung, durch die variable Zinssätze durch einen festen Zinssatz ersetzt werden. Der Käufer erwirbt eine Vereinbarung, die ihn verpflichtet, einen Festzinssatz im Tausch für einen variablen Zinssatz zu bezahlen. In diesem Fall wettet der Leerverkäufer dieser Short-Positionen darauf, dass die Zinsen sinken werden, und ist deshalb bereit, einen variablen Zinssatz zu übernehmen. Leerverkäufe können dazu führen, dass die Zinsraten sinken und so die Preise für Staatsanleihen in die Höhe treiben. Wenn dies geschieht, kommt es zu einer Markterholung auf den Märkten für Staatsanleihen, wie die Diagramme auf der Internetseite http://www.marketoracle.co.uk/Article34819.html verdeutlichen. Dies wird dann von den korrupten Finanzmedien als »Flucht in sichere Anlagewerte wie Dollar und Staatsanleihen« verkauft. In Wirklichkeit, und das ergibt sich aus Indizien wie den im obigen Link angeführten Diagrammen, werden diese Swaps von der Wall Street immer dann auf den Markt gebracht, wenn die Federal Reserve einen Zinsanstieg verhindern will, um ihre ansonsten unhaltbare Politik zu stützen. Diese Swapverkäufe lassen dann den Eindruck einer Flucht in den Dollar entstehen, auch wenn es überhaupt nicht dazu gekommen ist. Zudem ist der Umfang der Zinsswaps praktisch unbegrenzt, da es bei ihnen nicht zu einem Austausch von Kapital- oder anderen realen Vermögenswerten kommen muss und es sich bei ihnen um reine Wetten auf Zinsschwankungen handelt.

 

Diese scheinbaren heimlichen Absprachen veranlassen einige Beobachter zu der Vermutung, dass die Bankster der Wall Street für ihre Verbrechen deshalb nicht zur Rechenschaft gezogen wurden, weil sie selbst ein wesentlicher Faktor der Bemühungen der Federal Reserve sind, den Status des US-Dollars als Weltreservewährung zu behaupten. Wahrscheinlich sind die geheimen Absprachen zwischen der Federal Reserve und den Banken gut organisiert, aber das muss nicht notwendigerweise der Fall sein. Die Banken gehören zu den Nutznießern der Nullzinspolitik der Notenbank, und es liegt daher im Interesse der Banken, diese Politik zu unterstützen. Organisierte Absprachen sind daher nicht unbedingt erforderlich.

 

Wenden wir uns nun den Edelmetallen wie Gold und Silber zu. Auf der Grundlage ihrer umfassenden Analysen sagten Gerald Celente und andere renommierte Prognostiker einen Goldpreis von 2.000 Dollar pro Feinunze zum Ende des vergangenen Jahres voraus. Die Gold- und Silberpreise setzen zwar auch 2011 ihren seit zehn Jahren anhaltenden Anstieg fort, aber in diesem Jahr kam es zu einem Absturz um 350 Dollar gegenüber dem Höchststand von 1.900 Dollar pro Unze.

 

Wie könnte eine Erklärung dieses Sachverhalts vor dem Hintergrund meiner bisherigen Analyse aussehen? Auch hier lautet die Antwort: Leerverkäufe. Einige Experten innerhalb des Finanzsektors sind der Ansicht, die Federal Reserve (und möglicherweise auch die Europäische Zentralbank) tätige Leerverkäufe von Gold über die Investmentbanken, um so praktisch durch die Betätigung einer Computertaste Verluste in jeglicher gewünschten Höhe auslösen zu können, da die Zentralbanken Geld praktisch aus dem Nichts schaffen können.

 

Intime Kenner der Märkte haben mir berichtet, dass der Umfang der Leerverkäufe an Gold und Silber praktisch nach oben hin unbegrenzt sei, da nur sehr wenige Käufer tatsächlich reales Gold erwerben wollten, sondern vorrangig an den Finanzwetten interessiert seien. Die Leerverkäufe können daher vom Umfang her die Menge des tatsächlich physisch vorhandenen Goldes übersteigen.

 

Einige Experten, die die Entwicklungen über die letzten Jahre hin verfolgt haben, vertreten die Ansicht, diese von der Regierung gesteuerten Leerverkäufe seien schon jahrelange Praxis. Aber auch ohne Beteiligung der Regierung können die Banken das Volumen des nur auf dem Papier erfolgenden Handels mit Gold und Silber kontrollieren und von den von ihnen selbst erzeugten [Preis‑]Schwankungen profitieren. In der letzten Zeit haben die Leerverkäufe an Aggressivität so zugelegt, dass sie den Preisanstieg für diese Edelmetalle nicht nur bremsten, sondern sogar einen Preisrückgang auslösten. Ist dieses aggressive Vorgehen als Anzeichen dafür zu werten, dass dieses manipulative System kurz vor dem Zusammenbruch steht?

 

»Unsere Regierung«, die angeblich unsere Interessen und nicht in erster Linie die einflussreichen Privatinteressen derjenigen vertritt, die mit ihren millionenschweren Wahlkampfspenden (die nun vom republikanisch dominierten Obersten Gerichtshof der USA für rechtens erklärt wurden) eigentlich »unsere Regierung« bestimmen, unternimmt alles in ihrer Macht Stehende, um uns »Normal«bürger, Sklaven, Frondienstleistende und »einheimische Extremisten« daran zu hindern, uns selbst und den uns noch verbliebenen Wohlstand vor der ausschweifenden Geldpolitik der Federal Reserve zu schützen. Ungedeckte Leerverkäufe verhindern, dass die steigende Nachfrage nach realem Gold die Edelmetallpreise steigen lässt.

 

Jeff Nielson schildert noch eine weitere Möglichkeit, wie Banken Leerverkäufe mit Edelmetall tätigen können, auch wenn sie keine eigenen Barren besitzen (http://www.gold-eagle.com/editorials_08/nielson102411.html). Nach Nielsons Angaben verwaltet und verwahrt JPMorgan die größte Menge an Silbervorräten [für Anleger] und tätigt zugleich die umfangreichsten Leerverkäufe an Silber. Immer dann, wenn weitere Silberbarren zu den schon vorhandenen Vorräten hinzukommen, tätigt JPMorgan Leerverkäufe in entsprechender Höhe. Diese Leerverkäufe gleichen den Preisanstieg aus, der ansonsten aufgrund der steigenden Nachfrage nach realem Silber erfolgt wäre. Nielson berichtet weiter, die Preise für ungemünztes Silber könnten niedrig gehalten werden, wenn man verpflichtende Mindesteinschusspflichten für diejenigen einführte, die physische Edelmetalle fremdfinanziert erwerben. Der Schluss drängt sich auf, dass die Edelmetallmärkte ebenso wie der Anleihemarkt und die Zinsen manipuliert werden können.

 

Aber wie lange lassen sich diese Manipulationen durchhalten? Und wann wird es wirklich brenzlig?

 

Wenn wir das genaue Datum kennen würden, wären wir wahrscheinlich die kommenden Mega-Milliardäre.

 

Im Folgenden einige der potenziellen Faktoren, die den Flächenbrand auslösen könnten, der den Markt für Staatsanleihen und den US-Dollar vernichten würde:

  • Ein Krieg gegen den Iran, wie ihn die israelische Regierung anstrebt, könnte in Syrien seinen Anfang nehmen. Eine Störung der reibungslosen Versorgung mit Erdöl und damit eine Gefährdung der Stabilität der Volkswirtschaften des Westens wären die Folgen. Darüber hinaus könnte eine solche Entwicklung auch in einem bewaffneten Konflikt der USA und ihrer NATO-Vasallenstaaten mit Russland und China eskalieren. Eine massive Erhöhung der Erdölpreise würde die ohnehin angeschlagenen Volkswirtschaften der USA und Europas weiter schwächen, aber die Wall Street würde weiter ihren Gewinn aus dem Handel schlagen.
  • Ungünstige Wirtschaftsdaten könnten die Investoren wachrütteln, indem sie ihnen den wahren Zustand der amerikanischen Wirtschaft vor Augen führen. Die korrupten Medien wären nicht in der Lage, diese Statistiken herunterzuspielen.
  • Eine Provokation gegenüber China könnte die chinesische Regierung zur der Einschätzung führen, die USA auf Dritte-Welt-Status herunterzudrücken sei schon eine Billion Dollar wert.
  • Es kommt zu weiteren massiven Fehlspekulationen bei Derivaten (etwa von der Größenordnung der jüngsten Verluste bei JPMorgan Chase), die die Wirtschaft erneut ins Trudeln bringen und uns daran erinnern, dass sich eigentlich nichts geändert hat.

 

Diese Liste ließe sich noch lange fortsetzen. Auch größte Geduld des Restes der Welt gegenüber der Vielzahl dummer Fehler und der korrupten Finanzpolitik der USA geht einmal zu Ende. Wenn diese Grenze erreicht ist, ist der Untergang der »einzig verbleibenden weltweiten Supermacht« und der Besitzer von in Dollar ausgewiesenen Finanzinstrumenten besiegelt.

 

Die Deregulierung der Finanzmärkte hat das Finanzsystem, das ursprünglich der allgemeinen Wirtschaft und den Verbrauchern diente, in ein Spielkasino verwandelt, dessen Wetten ungedeckt sind. Diese ungesicherten Wetten haben zusammen mit der Nullzins-Politik der amerikanischen Notenbank den amerikanischen Lebensstandard massiv abgesenkt und Wohlstand vernichtet. Die Rentner, die von ihren Ersparnissen und Kapitalanlagen oder ihrer privaten Rentenvorsorge [so genannten »Individual Retirement Arrangements« (IRA) und so genannten »401 k« (die vom Monatslohn abgezogen werden)] leben müssen, erzielen keine Rendite mehr und müssen ihr Kapital zu Lasten potenzieller Erben angreifen. Angesparter Wohlstand wird aufgezehrt.

 

Die Auslagerung amerikanischer Arbeitsplätze ins Ausland verstärkte die Importabhängigkeit der USA immer mehr. Dies gilt gleichermaßen für Fertiggüter, aber zum Beispiel auch für Kleidung und Schuhe. Verliert der Dollar an Außenwert, steigen im Land selbst die Preise und der reale Konsum in den USA wird deutlich zurückgehen. Es wird weniger konsumiert, und entsprechend wird auch der Lebensstandard dramatisch sinken.

 

Die ernsten Folgen der massiven Fehlentscheidungen in Washington, an der Wall Street und in den Chefetagen der Konzerne werden durch eine unverantwortliche und unhaltbare Nullzinspolitik und die Propaganda einer korrupten Finanzpresse eingedämmt, während sich immer neue Schulden auftürmen. Schon einmal befand sich die Fed in einer solchen Situation. Während des Zweiten Weltkriegs hielt die Federal Reserve die Zinsen auf einem niedrigen Niveau (0,375 Prozent), um durch diese deutliche Verminderung der Zinslast auf die Kriegsschulden die Kriegsfinanzierung durch das Finanzministerium zu erleichtern. Die niedrigen Zinsen erreichte sie durch den Ankauf von Staatsanleihen. Die daraus folgende Inflation der Nachkriegszeit [Preisanstieg 1947: 14 Prozent, 1948: acht Prozent] führte 1951 zum so genannten »Abkommen zwischen der Federal Reserve und dem Finanzministerium« (»Federal Reserve-Treasury-Accord«), indem sich die Fed verpflichtete, die »Monetarisierung« der Schulden (durch den Kauf von Staatsanleihen durch die Fed) einzustellen. Zugleich wurden Zinserhöhungen möglich gemacht.

 

Fed-Chef Ben Bernanke hat verschiedentlich von einer »Exit-Strategie« gesprochen. Bei Inflationsgefahr sei die Fed in der Lage, erklärte er, eine Inflation zu verhindern, indem Geld aus dem Bankensystem genommen würde. Dies kann er aber nur über den Verkauf von Staatsanleihen bewirken, was zwangsläufig Zinserhöhungen nach sich zöge. Ein solcher Zinsanstieg gefährdete aber die komplexe Struktur der Derivate, würde zu Verlusten bei Anleihen führen und die Kosten für die Bedienung privater und öffentlicher Schulden in die Höhe treiben. Wenn man versuchte, die durch die Monetarisierung der Schulden entstandene Inflation zu verhindern, entstünden daraus noch weitaus größere Probleme. Und wäre die Fed nicht eher bereit, die massive Verschuldung durch Inflation zu verringern, als das ganze System zum Einsturz zu bringen?

 

Letzten Endes würde die Inflation die Kaufkraft des Dollar und zugleich dessen Rolle als Weltreservewährung schwächen. Auch die Kreditwürdigkeit der amerikanischen Regierung löste sich in Luft auf. Aber die Fed, die Politiker und die Finanzgangster zögen es vor, wenn eine Krise lieber jetzt als später ausbräche. Die Verantwortung für ein sinkendes Schiff auf andere abzuwälzen, ist immer noch besser, als selbst mit dem Schiff unterzugehen. Solange Zinsswaps dazu benutzt werden können, die Anleihepreise hoch zu halten, und solange über Leerverkäufe von Gold und Silber verhindert werden kann, dass die Preise dieser Edelmetalle steigen, wird am Trugbild der USA als »sicherer Hafen für Anleger« festgehalten werden.

 

Allerdings könnten die etwa 230.000.000.000.000 Dollar an Derivatwetten, die von amerikanischen Banken gehalten werden, für Überraschungen ganz besonderer Art sorgen. JPMorgan Chase musste einräumen, der vor Kurzem bekanntgegebene Verlust aus Derivatgeschäften, der zunächst mit zwei Milliarden Dollar beziffert wurde,  falle wohl deutlich höher aus. Um wie vieles höher, bleibt abzuwarten. Nach Angaben der US-Bankenaufsicht halten die fünf größten Banken 95,7 Prozent aller Derivatkontrakte. Diese fünf Banken mit ihren Derivatwetten in einer Größenordnung von 226 Billionen Dollar finanzieren ihre Wetten größtenteils über Kredite. So verfügt JPMorgan Chase etwa über Vermögenswerte in Höhe von 1,8 Billionen Dollar, hält aber 70 Billionen Dollar an Derivatwetten; das heißt, jedem Dollar an Eigenkapital stehen 39 Dollar an Derivatwetten gegenüber. Eine solche Bank muss nicht viele Derivatwetten verlieren, um zahlungsunfähig zu werden.

 

Bei Vermögenswerten handelt es sich natürlich nicht um risikoorientiertes Kapital. Einem Bericht der amerikanischen Bankenaufsicht zufolge hielt JPMorgan Chase am 31. Dezember 2011 Derivatekontrakte in einer Höhe von 70,2 Billionen Dollar und risikogewichtete Kapitalanlagen im Wert von nur 136 Milliarden Dollar. Das Volumen der Derivatwetten ist also 516-mal größer als das Kapital, das diese Wetten decken soll.

 

Eine leichtsinnigere und wackeligere Position einer Bank, die zudem noch selbst verschuldet ist, erscheint kaum denkbar, aber Goldman Sachs gelingt es. Den Derivatwetten dieser Bank in Höhe von 22 Billionen Dollar  stehen 19 Milliarden Dollar an risikogewichtetem Kapital gegenüber; damit übersteigt der Umfang der Derivatwetten das Deckungskapital um das 2.295-fache. Wetten auf Zinsentwicklungen machen 81 Prozent aller Derivatkontrakte aus. Einige Derivate setzen dabei trotz des massiven Anstiegs der amerikanischen Staatsverschuldung und der Monetarisierung dieser Schulden auf hohe Anleihepreise.

 

Diese zum allergrößten Teil von fünf amerikanischen Großbanken gehaltenen Derivatwetten im Umfang von 230 Billionen Dollar übersteigen das amerikanische BIP um das 15,3-fache. Einem gescheiterten politischen System, das zulässt, dass deregulierte Banken ungedeckte Wetten in einem Umfang halten können, der 15-mal größer als die Leistung der amerikanischen Wirtschaft ist, droht ein katastrophaler Zusammenbruch. Und während sich die Erkenntnis des flagranten Mangels an Urteilskraft der amerikanischen Politik und Finanzwelt verbreitet, wird die bisher nur drohende Katastrophe bittere Wirklichkeit.

 

Jeder ruft nach einer Lösung, hier ist mein Vorschlag: Die amerikanische Regierung sollte die Derivatwetten in Höhe von 230 Billionen Dollar einfach für null und nichtig erklären. Da es sich um reine Wetten auf fiktive Werte handelt und keine realen Vermögenswerte daran beteiligt sind, würde diese Vorgehensweise lediglich diese 230 Billionen Dollar an kreditfinanziertem Risikokapital (das vor allem aus außerbörslichen Kontrakten zwischen Geschäftspartnern besteht) aus dem Finanzsystem herausnehmen. Natürlich würden die Finanzgangster, die weiterhin ihre Wetten platzieren wollen, während die Verluste sozialisiert werden, jammern und die Unantastbarkeit von Verträgen beschwören. Aber eine Regierung, die ihre eigenen Bürger ermorden oder sie ohne rechtsstaatliches Verfahren in finstere Verliese werfen kann, kann wohl im Namen der nationalen Sicherheit auch diese Verträge für nichtig erklären. Und sicherlich würde eine Säuberung des Finanzsystems von den Derivatwetten, anders als der so genannte »Krieg gegen den Terror«, die nationale Sicherheit tatsächlich enorm erhöhen.

 

 


 

 

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