Wednesday, 29. June 2016
20.10.2011
 
 

Ägyptischer Agitator im Dienste des US-Außenministeriums berät die Bewegung »Occupy Wall Street«

Paul Joseph Watson

Ein vom amerikanischen Außenministerium unterstützter Aktivist der ersten Stunde des sogenannten »arabischen Frühlings« in Ägypten, der jetzt möglicherweise zu einer Militärdiktatur führt, »berät« nun die Protestbewegung »Occupy Wall Street« (OWS) in New York und Washington – ein weiterer  Hinweis darauf, dass Establishmentkreise versuchen, die Bewegung zu unterwandern und zu vereinnahmen.

Ahmed Maher gehört zu den führenden Aktivisten des »arabischen Frühlings« in Ägypten, der jetzt zunächst in eine Militärdiktatur mündete.


Der vom US-Außenministerium finanzierte ägyptische Aktivist Ahmed Maher »berät nun eine neue Protestbewegung: die Bewegung ›Occupy Wall Street‹«, berichtete der Internet-Informationsdienst Wire News. Dem Bericht zufolge steht Maher seit einigen Wochen per Internetchat im engen Gedankenaustausch mit OWS-Aktivisten und bietet ihnen »praktische Ratschläge eines

erfolgreichen ägyptischen Revolutionärs« an. [Am 18. Oktober kam es zu einem ersten persönlichen Treffen in Washington.]

Wenn Wired News es als eine »erfolgreiche Revolution« bezeichnet, dass ein 30 Jahre lang herrschender Machthaber durch eine Militärdiktatur ersetzt wird, unter der die Ägypter in ihrer persönlichen Freiheit noch weiter eingeschränkt werden, dann sollte man die »Unterstützung« Mahers für die OWS-Bewegung mit äußerstem Argwohn betrachten.

Der ägyptische Aktivist Kareem Amer schreibt dazu: »Der ›arabische Frühling‹ in Ägypten hat keine Demokratie gebracht – sondern nur eine weitere grausame Diktatur«, unter der »das Militär Minderheiten tötet und Dissidenten einkerkert«. Es ist aus offensichtlichen Gründen nicht damit zu rechnen, dass die etablierten Medien über diese »unwichtige Einzelheit« berichten, denn der »arabische Frühling« wurde immer als ein organischer Aufstand der Massen dargestellt. Tatsächlich handelt es sich aber zum großen Teil um ein von langer Hand vorbereitetes geopolitisches Manöver unter Federführung der USA, Englands und Israels, mit dem »Schurkenstaaten« destabilisiert und die dortigen autokratischen Machthaber, die für die Globalisten keinen Nutzen mehr hatten und nicht mehr ins Bild einer angeblichen »Demokratisierung« passten, gestürzt werden sollten.

Im vorliegenden Fall zeigt sich, dass eben jener Ahmed Maher, einer der führenden Revolutionäre in Ägypten, dessen »Expertise« jetzt den OWS-Demonstranten zugutekommen soll, ein »Faustpfand« des US-Außenministeriums ist. »Dies ist sicherlich nicht die erste Reise Mahers in die USA«, erklärte Tony Cartalucci. »Bereits Jahre vor der ägyptischen Revolution bauten die Vereinigten Staaten in aller Stille eine weltweite ›Armee‹ auf, die aus Jugendlichen bestand und als Kanonenfutter dazu eingesetzt werden sollte, buchstäblich und politisch in bestimmten Regionen in aller Welt ›Feuersbrünste‹ zu entfachen. Die [von Mahers mitbegründete] Organisation, die Jugendbewegung des 6. April, hielt sich im Jahr 2008 anlässlich des ersten Treffens führender Vertreter der ›Alliance of Youth Movements‹, das vom amerikanischen Außenministerium veranstaltet wurde, in New York auf. Seine Gruppe reiste dann nach Serbien weiter, wo sie von der von den USA finanzierten Organisation CANVAS unterwiesen wurde, bevor sie 2010 zusammen mit Mohamed ElBaradei, einem führenden Vertreter der amerikanischen International Crisis Group (ICG) nach Ägypten zurückkehrte, um dort das folgende Jahr damit zu verbringen, den ›arabischen Frühling‹ vorzubereiten«.

Im Rahmen seiner Rolle als einer der Wortführer des Aufstandes gegen Mubarak verbrüderte  sich Maher auch mit Persönlichkeiten wie Zbigniew Brzezinski und George Soros, die beide ebenfalls in der ICG aktiv sind.

Maher ist die perfekte Wahl, die bisher noch unklaren Forderungen der »Occupy«-Bewegung in eine feste Form zu gießen. Viele seiner früheren Mitaktivisten in Ägypten haben sich von ihm distanziert und beschreiben ihn als »diktatorisch«. Zudem habe er immer versucht, zu verhindern, dass andere größeren Einfluss in der Jugendbewegung des 6. April gewinnen.

Angesichts der Tatsache, dass es sich bei Maher um einen vom US-Außenministerium finanzierten Agitator handelt, der dazu benutzt wurde, die Demokratiebewegungen im Nahen Osten und Nordafrika zu unterwandern und zu kontrollieren, sollte seine Beteiligung an den Demonstrationen der Bewegung »Occupy Wall Street« alle Alarmglocken schrillen lassen.

Diese Entwicklung ist ein weiterer klarer Hinweis darauf, dass das Establishment versucht, mit allen verfügbaren Mitteln sicherzustellen, dass die OWS-Bewegung unterwandert wird und die Demonstranten durch falsche Ratschläge manipuliert und dazu gebracht werden, sich für trügerische Lösungen einzusetzen, während sich ihre Wut gegen die falschen Ziele richtet.

Hoffen wir, dass wir keine Wiederholung des Ergebnisses der »Revolution« in Ägypten erleben müssen – Panzer auf den Straßen und eine Militärdiktatur, die noch schlimmer als ihre Vorgänger ist.

 

 


 

 

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