Sonntag, 4. Dezember 2016
30.08.2013
 
 

Angriff der USA auf Syrien soll am Samstag beginnen

Paul Joseph Watson

Amir Mizroch, Journalist einer der meistgelesenen Zeitungen Israels – Israel HaYom –, hat in einer Twitter-Nachricht erklärt, Vertreter des israelischen Verteidigungsestablishments hätten ihm mitgeteilt, ein von den USA angeführter Angriff auf Syrien werde am Samstag beginnen und am Mittwoch enden, wenn sich Barack Obama mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin treffe.

 

Trotz einer gewissen Abschwächung der Rhetorik des britischen Premierministers David Cameron, der sich einer Revolte im Parlament im Zusammenhang mit einer Militärintervention gegenübersah, und ungeachtet der Berichte, nach denen die Beweise gegen das Assad-Regime

keineswegs »auf festem Grund stünden«, berichtete Mizroch, der amerikanische Angriff werde beginnen, sobald die UN-Inspekteure am Samstag Syrien verlassen hätten.

 

Die Inspekteure hatten ursprünglich geplant, nach Beendigung ihrer Ermittlungen erst am Sonntag abzureisen. Daher hat die Meldung ihrer vorgezogenen Abreise bereits am Samstag heftige Spekulationen ausgelöst, dass Luftangriffe unmittelbar bevorstünden.

 

Die britischen und amerikanischen Einheiten befinden sich an ihren vorgesehenen Positionen und sind zum Losschlagen bereit. Nach Meinung von Experten werden die Angriffe durch Marschflugkörper erfolgen, die von Kriegsschiffen oder U-Booten abgefeuert werden. Mizroch verweist auch auf Äußerungen des früheren Direktors des israelischen Geheimdienstes Mossad, Dani Jatom, der erklärt hatte, die offensichtliche Verzögerung der Angriffe solle verhindern, dass Baschar al-Assad die UN-Inspekteure als menschliche Schutzschilde benutze. Dem Journalisten wurde auch mitgeteilt, Israel habe Assad über Russland eine Botschaft zukommen lassen: Sollte Syrien versuchen, Israel anzugreifen, werde man Damaskus angreifen und das Assad-Regime stürzen.

 

Diese Drohungen wurden trotz der Versuche einiger Golfanrainerstaaten ausgesprochen, die Israel zu der Zusicherung bewegen wollten, sich zurückzuhalten, sollte Syrien als Vergeltung für die Luftschläge des Westens Angriffe gegen Israel starten. Israel hatte entgegnet, es würde mit Mäßigung reagieren. Dies gelte aber nur dann, wenn die Aggression »vernünftige Grenzen nicht überschreitet«.

 

In einem ähnlichen Zusammenhang wurde berichtet, der amerikanische Botschafter in Israel, Daniel Shapiro, habe eine »massive und erste Reaktion« auf die mutmaßlichen Chemiewaffenangriffe Assads versprochen, obwohl amerikanische Regierungsvertreter gegenüber der New York Times einräumten, dass es keine augenfälligen Beweise gebe, die Assad unmittelbar mit den Angriffen in Verbindung brächten. Amerikanische Geheimdienstler erklärten gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press, die Informationen, die die Schuld Assads beweisen sollten, seien keineswegs so eindeutig und belastbar – was schon ganz anders als die Rhetorik der Regierung Obama klingt, die der Auffassung ist, Assads Verantwortung sei »unbestreitbar«.

 

 

 


 

 

 

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