Donnerstag, 8. Dezember 2016
27.07.2012
 
 

Bill Gates finanziert Experiment, bei dem Schwefelpartikel in der Atmosphäre versprüht werden

Paul Joseph Watson

Im Rahmen eines vom Microsoft-Gründer Bill Gates finanzierten Experiments sollen einige Tausend Tonnen Schwefelpartikel versprüht werden.

Dieser Versuch über dem amerikanischen Bundesstaat New Mexico findet als Teil einer Untersuchung zum so genannten Geo-Engineering statt (unter »Geo-Engineering« versteht man bewusste und großflächige Eingriffe in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe der Erde),

obwohl selbst renommierte Umweltschutzexperten warnten, diese Eingriffe könnten sich katastrophal auf das Ökosystem der Erde auswirken.

 

»David Keith, einer der mit der Studie beauftragten Wissenschaftler, argumentierte, die Beeinflussung der Sonneneinstrahlung könnte sich als kostengünstige Methode zur Verlangsamung der Klimaerwärmung erweisen, aber andere Wissenschaftler erklärten, dies könnte unvorhersehbare, verheerende Folgen für die Wettersysteme der Erde und die Nahrungsmittelversorgung haben«, berichtete die englische Tageszeitung The Guardian.

 

Und weiter hieß es: »Sein [Keiths] Experiment, das er mit seinem Landsmann James Anderson in Amerika durchführen will, soll innerhalb eines Jahres stattfinden. Geplant ist die Ausbringung von bis zu einigen Hundert Kilogramm der Partikel, um zu messen, inwieweit sie die chemischen Vorgänge im Zusammenhang mit Ozon beeinflussen, und Möglichkeiten zu testen, Schwefel-Aerosole in angemessener Größe herzustellen. Es sei unmöglich, so Keith, die komplexen Verhältnisse und Abläufe in der Stratosphäre, der zweiten Schicht der Erdatmosphäre zwischen 15 km und 50 km Höhe, im Labor zu simulieren. Daher werde das Experiment die Möglichkeit eröffnen, mathematische Modelle zu verbessern, die zeigen, wie die Ozonschicht durch großräumiges Versprühen von Schwefel verändert werden könnte.«

 

Im Rahmen dieses Projekts der Universität Harvard sollen Partikel, die die Sonnenstrahlen reflektieren, von einem Ballon aus in einer Höhe von etwa 24,5 Kilometer über Fort Sumner in New Mexico versprüht werden. Dieses Vorhaben wird von Bill Gates finanziert, der bereits zuvor schon in diesem Jahr erhebliche finanzielle Mittel für Projekte zur Verfügung gestellt hatte, das Erdklima durch Geo-Engineering zu beeinflussen.

 

Die Risiken, die damit verbunden sind, Schwefelpartikel in den oberen Schichten der Erdatmosphäre zu versprühen, sind so erheblich, dass selbst Umweltschützer wie der britische Greenpeace-Chefwissenschaftler Doug Parr, die vehement die Auffassung vertreten, vom Menschen erzeugte Klimagase und andere Faktoren seien für die Klimaerwärmung verantwortlich, strikt vor diesen Vorhaben gewarnt haben. Parr bezeichnete die Versuche, die Verhältnisse auf der Erde durch Geo-Engineering zu beeinflussen, als »haarsträubend« und »gefährlich«.

 

Vor allem für die Bevölkerung der so genannten Dritten Welt könnten die Folgen verheerend sein. Der Meteorologe Alan Robock von der Rutgers-Universität im amerikanischen Bundesstaat New Jersey »erarbeitete Computersimulationen, nach denen Schwefelwolken den Sommermonsun in Asien und Afrika abschwächen könnten. Dies könnte dann die Niederschlagsmenge verringern, von denen die Bewässerung der dort wachsenden Nahrungsmittel für Millionen von Menschen abhängt«.

 

»Stellen Sie sich nur einmal vor, wir lösen mit unseren Versuchen, den Planeten abzukühlen, eine Trockenheit und anschließende Hungersnot aus«, erklärte Robock 2010 auf einer Konferenz zum Thema Geo-Engineering.

 

Stephen Schneider von der Universität Stanford, der einmal den etwas abwegigen Plan vorgeschlagen hatte, Raumschiffe in die oberen Schichten der Atmosphäre zu entsenden, die dort dann die Sonneneinstrahlung abhalten sollten, räumte ein, Geo-Engineering könnte zu »Konflikten zwischen Staaten führen, wenn etwa ein Geo-Engineering-Projekt fehlschlägt«.

 

»Zu den [möglichen Folgen] gehören eine potenzielle weitere Schädigung der Ozonschicht und das Ausbleiben von Regenfällen vor allem in tropischen und subtropischen Regionen – mit potenziell verheerenden Konsequenzen für die Nahrungsmittelversorgung von Millionen von Menschen«, sagte Pat Mooney, Geschäftsführer der in Kanada ansässigen Aktivistengruppe ETC [zu deutsch: Erosion, Technologie, Konzentration, die sich mit den Folgeabschätzungen von Technologien und Unternehmensstrategien beschäftigt]: »[Solche Vorhaben] tragen nichts dazu bei, die Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphäre zu verringern oder die Versauerung der Ozeane zu stoppen. Und solares Geo-Engineering könnte sogar das Risiko internationaler Konflikte im Zusammenhang mit dem Erdklima erhöhen – denn die heutigen [Computer-] Modelle zeigen, dass es größere Risiken für die Südhalbkugel der Erde birgt.«

 

Neben den bisher noch unbekannten Gefahren ist das, was der Umwelt bekannterweise widerfährt, wenn sie massiven Schwefeldioxiden ausgesetzt ist, schon schlimm genug, da diese Substanz den Hauptbestandteil des sauren Regens ausmacht, der nach Angaben der amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA »die Versäuerung von Seen und Flüssen hervorruft und zur Schädigung des Baumbestandes in hohen Lagen (etwa bei der Amerikanischen Rotfichte in Lagen über 600 Meter) und vieler empfindlicher Waldböden führt. Darüber hinaus beschleunigt saurer Regen die Verwitterung von Baumaterialien und Farben und schädigt damit unwiederbringlich Gebäude, Statuen und Skulpturen, die zu unserem nationalen kulturellen Erbe gehören.«

 

Die gesundheitlichen Folgen, die entstehen, wenn man Schwefeldioxid in den höheren Luftschichten versprüht, reichen für sich genommen schon aus, um begründete Zweifel zu wecken, ob derartige Programme überhaupt zugelassen werden sollten.

 

Folgende Gesundheitsschäden werden mit dem Kontakt mit Schwefel in Verbindung gebracht:

  • Schädigungen des Nervensystems und Verhaltensänderungen,
  • Störung der Blutzirkulation,
  • Herzschäden,
  • Schädigungen des Auges und der Sehkraft,
  • Beeinträchtigung der Fortpflanzungsfähigkeit,
  • Schädigung des Immunsystems,
  • Magen- und Magendarmerkrankungen,
  • Beeinträchtigung der Funktionen von Leber und Nieren,
  • Gehörschäden,
  • Störungen des Hormonstoffwechsels,
  • Hautschädigungen,
  • Erstickungsgefahr und Lungenembolien.

 

Auf der Internetseite der Organisation LennTech [, die 1993 von Absolventen der niederländischen Technischen Universität in Delft gegründet wurde, um umweltreinigende Systeme zu entwickeln und herzustellen,] heißt es: »Laborversuche an Tieren haben gezeigt, dass Schwefel zu schweren Schäden der Blutgefäße, des Gehirns, des Herzens und der Nieren führen kann. Zugleich deuten diese Tests darauf hin, dass bestimmte Schwefelverbindungen fötale Schädigungen und Erbschädigungen auslösen können. Mütter können sogar über die Muttermilch Schwefelvergiftungen an ihre Kinder weitergeben. Und nicht zuletzt kann Schwefel die Enzymsysteme von Lebewesen schädigen.«

 

Selbst Mark Watson, ein Wissenschaftler, der Geo-Engineering positiv gegenübersteht, räumt ein, wenn man Schwefel in der Atmosphäre versprühe, könne das zu »saurem Regen, einer Verringerung der Ozonschicht oder der Veränderung von Wetterlagen führen«.

 

Bedenkt man noch, dass Bill Gates zu einem elitären und geheimen Club von Milliardären gehört, auf dessen Treffen die Gefahren der Überbevölkerung beschworen werden, empfinden es viele als hinterlistig, wenn Gates gleichzeitig Vorhaben finanziert, die zur Entvölkerung armer Weltregionen durch künstlich herbeigeführte Trockenheiten führen könnten, als deren Folge potenziell Millionen von Menschen der Hungertod droht.

 

 

 

 


 

 

 

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