Monday, 29. August 2016
11.06.2012
 
 

Carnegie-Institut fordert Versprühen von Aerosolen, um die Sonnenstrahlung abzublocken

Paul Joseph Watson

Wie die Internetseite New Scientist berichtet, sollen nach einem Vorschlag eines Carnegie- Wissenschaftsinstituts aus dem kalifornischen Stanford als Beitrag zur Lösung des Problems der Klimaerwärmung Aerosolpartikel in den oberen Luftschichten der Atmosphäre versprüht werden, um die Sonneneinstrahlung abzuschwächen.

Aus einem wolkenlosen blauen Himmel würde dann ein dunstiger weißbewölkter Himmel. Dieser umstrittene Prozess vollzieht sich mit den Folgen der so genannten Chemtrails (Kondensstreifen mit Flugzeugabgasen und weiteren zugesetzten Chemikalien) bereits jetzt vor unseren Augen. »Wenn die Geoingenieure als Gegenmittel gegen die globale Erwärmung lichtstreuende Aerosole, ein Gemisch aus festen oder flüssigen Schwebeteilchen und einem Gas in den oberen Schichten

der Atmosphäre versprühten, würde sich das Blau des Himmels in ein dunstiges Weiß verwandeln. Kritiker hatten bereits vor einem solchen Vorgehen gewarnt, aber jetzt konnten die Auswirkungen quantifiziert werden«, heißt es in dem Bericht weiter.

 

»›Die Einbringung schwefelhaltiger Aerosole in den oberen Bereich der Atmosphäre sollte der Theorie nach die weltweiten Temperaturen absinken lassen, da ein kleiner Prozentanteil der Sonneneinstrahlung von der Erde abgelenkt würde. Diese zusätzlichen Luftpartikel würden darüber hinaus das verbleibende Licht in der Atmosphäre streuen. Dadurch verringerte sich die Sonnenlichtmenge, die direkt den Boden erreicht, um etwa 20 Prozent. Der Anteil matteren, diffus gestreuten Lichts würde ansteigen‹, erklärte Ben Kravitz von der Carnegie Institution for Science im kalifornischen Stanford«.

 

Aber es geht schon lange nicht mehr nur um reine Vorschläge. Eine Vielzahl von Hinweisen belegt, dass seit längerem geoingenieurtechnische Projekte laufen, bei denen es schwerpunktmäßig darum geht, in den oberen Schichten der Atmosphäre Teilchen auszubringen, ohne dabei gesundheits- und umweltschädliche Auswirkungen in irgendeiner Weise zu berücksichtigen.

 

Wissenschaftler räumen heute ein, dass die Abgase der Flugzeuge »künstliche Wolken« erzeugen, die die Sonneneinstrahlung beeinträchtigen. Dies ist heute unstrittig. Die seit Mitte der 1990er Jahre diskutierte These, die Kondensstreifen der Flugzeuge bestünden noch über Stunden fort und bildeten künstliche Wolken, wurde lange als Verschwörungstheorie abgetan. Jetzt zeigt sich, dass sie richtig ist.

 

Der Wolkenexperte Professor Keith Shine von der Universität Reading erklärte gegenüber der britischen Tageszeitung Daily Mail, die »von den Flugzeugabgasen erzeugten« Wolken »könnten ›einige Stunden lang‹ bestehen«. In Regionen mit starkem Luftverkehr wie London und dessen Umgebung würde dadurch im Sommer die Sonneneinstrahlung verringert.

 

Der Bericht bezieht sich auch auf eine Untersuchung des britischen Wetteramtes Met Office aus dem Jahr 2009, in dem es hieß, Winde in den oberen Luftschichten zerstreuten entgegen der Annahme die Kondensstreifen, die später eine dünne Wolkenschicht bildeten, nicht. Diese Wolkenschicht bedeckte am Himmel eine Fläche von mehr als 50.000 km2.

 

Wie wir dokumentiert haben, laufen diese Programme zur Ausbringung künstlicher Aerosole, mit denen großräumig in geochemische oder biogeochemische Kreisläufe auf der Erde eingegriffen werden soll (das so genannte »Geoengineering«), bereits seit Jahren. Zu den daran beteiligten Einrichtungen gehört zum Beispiel das Savannah River National Laboratory in Aiken im US-Bundesstaat South Carolina, das dem amerikanischen Energieministerium untersteht. Dort wurden 2009 Untersuchungen begonnen, in deren Verlauf man unter anderem große Mengen von Feinstaub, in diesem konkreten Fall handelte es sich um »gläserne Mikrokügelchen mit einer porösen Oberfläche«, in die Stratosphäre (die zweite Schicht der Atmosphäre, die sich in einer Höhe von 15 bis 50 Kilometer befindet) schoss.

 

Ein anderes Forschungsprogramm der Abteilung für Atmosphärenwissenschaft des US-Energieministeriums sollte »ein umfassendes Verständnis der atmosphärischen Prozesse erarbeiten, die den Transport, die Umwandlung und den Verbleib von energiebezogenen Spurenelementen und Feinstaub beeinflussen«.

 

Auf der Internetseite des Energieministeriums heißt es dazu: »Die Klimawirksamkeit der Aerosole: Aerosolbildung und -entwicklung sowie Eigenschaften der Aerosole, die mittelbar und unmittelbar das Klima und den Klimawandel beeinflussen, stehen im Zentrum der Forschungsprogramme.« Bereits schon jetzt bewirken diese Programme eine erhöhte Lichtundurchlässigkeit der Atmosphäre. Parallel zum Auftreten der mit den Chemtrails verbundenen Phänomene sank die Sonnenlichtmenge, die den Boden erreichte, um durchschnittlich 22 Prozent.

 

Eine Recherche des amerikanischen Fernsehnachrichtensenders KSLA News ergab, dass Substanzen, die aus Chemtrails in großer Höhe auf die Erde herabgefallen waren, erhebliche Mengen an Barium (6,8 ppm) und Blei (8,2 ppm) sowie Spuren anderer chemischer Substanzen wie Arsen, Chrom, Kadmium, Selen und Silber enthielten. Mit einer Ausnahme handelt es sich bei allen diesen Substanzen um Metalle; einige von ihnen sind giftig, während andere selten oder nie in natürlichen Umgebungen vorkommen.

 

Die Nachrichtensendung konzentrierte sich vor allem auf das Barium, das den Ergebnissen zufolge für Chemtrails typisch ist. Bei der Untersuchung der Proben ermittelte KSLA einen Bariumanteil von 6,8 ppm, was dem »Sechsfachen des Grenzwerts entspricht, den die amerikanische Umweltschutzbehörde EPA als giftig ansieht«. Die Behörde für Umweltqualität des US-Bundesstaats Louisiana bestätigte, dass der hohe Anteil an Barium »sehr ungewöhnlich« sei, meinte dann aber in den Gesprächen mit KSLA, herauszufinden, wer der Verursacher wäre, sei eine ganz andere Frage.

 

KSLA sprach auch mit Mark Ryan, Direktor des Poison Control Center (»Zentrum zur Kontrolle giftiger Substanzen«), über die Auswirkungen von Barium auf den menschlichen Organismus. Ryan erläuterte, auch ein kurzfristiger Kontakt könne zahlreiche Symptome von Magenschmerzen bis hin zu Schmerzen im Brustbereich auslösen. Sei man Barium über längere Zeit ausgesetzt, könnte dies zu Problemen mit dem Blutdruck führen. Das Poison Control Center berichtete darüber hinaus, wie bei jedem Kontakt mit gefährlichen Substanzen könnte ein längerer Kontakt mit Barium das Immunsystem schwächen.

 

Jetzt ist die Zeit des Leugnens und Abstreitens vorbei. Wissenschaftler diskutieren in aller Offenheit über Möglichkeiten, die Sonneneinstrahlung durch ihre Geoengineering-Programme zu verringern und das Blau des Himmels durch ein dunstiges Weiß zu ersetzen. Als Folge drohen weltweit Dürren und Hungersnöte. Viele Hinweise belegen, dass derartige Experimente schon seit geraumer Zeit in großem Umfang laufen.

 

Selbst der britische Chefwissenschaftler von Greenpeace, Doug Parr, der zu den überzeugten Verfechtern der These gehört, dass vor allem von Menschen zu verantwortende Prozesse für die globale Erwärmung verantwortlich sind, bezeichnete diese Vorhaben als »haarsträubend« und »gefährlich«.

 

Diese Geoengineering-Agenda wird ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit und höhnisch ohne Rücksicht auf langfristige gesundheits- und umweltschädliche Auswirkungen durchgezogen – unter dem Vorwand, ein Problem – den weltweiten Klimawandel – zu lösen, das sich immer mehr als grandioser Schwindel entpuppt.

 

 


 

 

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