Monday, 29. August 2016
17.01.2014
 
 

China mobilisiert 100 000 Soldaten in Erwartung einer Krise auf der koreanischen Halbinsel

Paul Joseph Watson

Um auf eine Eskalation auf der koreanischen Halbinsel vorbereitet zu sein, hat China 100 000 Soldaten mobilisiert, die an einem Grenzmanöver auf der Halbinsel teilnehmen sollen. Selbst für chinesische Verhältnisse ist diese Zahl von Soldaten, wie Quellen aus der Volksbefreiungsarmee (VBA) berichten, ungewöhnlich hoch.

»Bei der Übung handelt es sich um ein normales Militärmanöver, um die Soldaten den Kampf im Winter und unter Bedingungen großer Entfernungen üben zu lassen«, hieß es im chinesischen Staatsfernsehen China Central Television (CCTV). Aber wie aus VBA-Kreisen zu hören war, ist es

sehr selten, dass im Rahmen eines normalen Manövers 100 000 Soldaten und andere Militärangehörige mobilisiert werden. Die 39. Armeegruppe hat erst kürzlich Ende letzten Jahres das Manöver »Eiserner Strom 134« in der Region abgeschlossen, berichtete die Want China Times.

 

Mit den Übungen war begonnen worden, nachdem Jang Song-thaek, der frühere stellvertretende Vorsitzende des nordkoreanischen Nationalen Verteidigungsausschusses überraschend hingerichtet worden war. Dies löste in China Bestürzung aus, da Jang als vertrauenswürdiger Vermittler zwischen Nordkorea und China galt.

 

Die Manöver finden nur 200 Kilometer von der nordkoreanischen Sonderverwaltungszone Sinuiju entfernt statt und sind daher als Machtdemonstration zu werten, um Chinas Einfluss in der krisengeschüttelten Region sicherzustellen und hervorzuheben.

 

Wie bereits berichtet, hat sich das aggressive militärische Säbelrasseln Pekings in den letzten Monaten deutlich verstärkt. So legten Berichte staatlicher chinesischer Medien nahe, China bereite offenbar die gewaltsame Invasion der von den Philippinen besetzten Insel Zhongye (auch Thitu-Insel) vor, auch wenn sich diese aus chinesischer Sicht begrenzte Militäroperation zu einem Flächenbrand in der Region des Südchinesischen Meeres entwickeln könnte.

 

Und in einem längeren Leitartikel, der im Dezember über die chinesischen Staatsmedien verbreitet wurde, hieß es, der gegenwärtige Umgestaltungsprozess der chinesischen Streitkräfte sei Teil eines Maßnahmenkatalogs des chinesischen Präsidenten Xi Jinping, um die Volksbefreiungsarmee (VBA) als Reaktion auf amerikanische Aggression in der Großregion Asien-Pazifik auf Krieg vorzubereiten, da diese Entwicklungen und andere Bedrohungen die nationale Sicherheitslage Chinas »massiv verändert« hätten.

 

Inmitten der Spannungen über die gleichermaßen von Japan und China beanspruchte Inselgruppe Senkaku (jap.) bzw. Daioyu (chin.) richtete Peking seine scharfe Rhetorik auch gegen die USA. In verschiedenen Artikeln hieß es, China sei nunmehr auch in der Lage, amerikanische Militärstützpunkte im westlichen Pazifik anzugreifen. Und im November hatten chinesische staatliche Medien eine Karte veröffentlicht, auf der die Lage größerer amerikanischer Städte verzeichnet war und dargestellt wurde, welche Auswirkungen ein Atomangriff durch die strategische U-Boot-Flotte der VBA auf diese Städte hätte.

 

 

 

 


 

 

 

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