Saturday, 28. May 2016
01.11.2013
 
 

China verlegt als »Vergeltungsmaßnahme« Aufklärungsschiff in die Gewässer vor Hawaii

Paul Joseph Watson

China hat erstmalig in einem beispiellosen Schritt ein Überwachungsschiff seiner Marine in die Gewässer vor Hawaii verlegt. Viele sehen diese Maßnahme als eine provokante »Vergeltung« für die amerikanische Marinepräsenz im Ostchinesischen Meer.

Einem Bericht der Internetplattform GoldSea.com zufolge, die sich besonders an Amerikaner asiatischer Herkunft richtet, wurde vor Kurzem ein Überwachungsschiff zur elektronischen Aufklärung der Chinesischen Volksarmee vor Hawaii innerhalb der von den USA beanspruchten

und 200 Seemeilen umfassenden so genannten »ausschließlichen Wirtschaftszone« (EEZ) gesichtet. Dieser Bericht wurde auch von dem in Honolulu erscheinenden Star Advertiser übernommen, der seinen Artikel mit der Überschrift versah: »China verlegt asiatischen Medienberichten zufolge Spionageschiff in Inselnähe«.

 

Das Schiff »ist mit verschiedenen elektronischen Geräten ausgestattet, die es ermöglichen, Funkkommunikationen abzuhören und den Weg von Schiffen und Flugzeugen nachzuverfolgen. Darüber hinaus sollen sich auch Störsender an Bord befinden, um die Funkkommunikation anderer Schiffe beeinträchtigen zu können«, heißt es in dem Bericht.

 

Diese Entwicklung ist beispiellos, denn bisher hatte China noch nie ein Schiff in die amerikanische EEZ entsendet, obwohl die USA ihrerseits seit Jahrzehnten vielfach in chinesische »Ausschließliche Wirtschaftszonen« eingedrungen waren. Ob das chinesische Kriegsschiff auch in die Territorialgewässer der USA eingedrungen ist, die nach der 1982 verabschiedeten UN-Seerechtskonvention zwölf Seemeilen umfassen, ist nicht bekannt. In dem Artikel heißt es weiter, die Tatsache, dass das Schiff sich bis auf 4 400 Kilometer San Francisco genähert habe, stelle ein »Offensivpotenzial der chinesischen Streitkräfte dar, das sich gegen die USA richtet«.

 

Diese Entwicklung ist offenbar Ausdruck des wachsenden militärischen chinesischen Selbstvertrauens, das sich auch in der vor Kurzem erfolgten Freigabe von Informationen über die nuklearbewaffnete U-Boot-Flotte der Xia-Klasse offenbart. Chinesischen Staatsmedien zufolge verkörpert diese Flotte eine Angriffskraft, die »jeden Angreifer erzittern lässt«.

 

Die zunehmende Aggressivität Chinas im Ostchinesischen Meer und der Territorialstreit mit Japan um die Senkaku-Inseln hat die Spannungen erhöht. Japan ließ in dieser Woche wiederholt Kampfflugzeuge aufsteigen, nachdem chinesische Kampfflugzeuge in der Nähe der Insel Okinawa aufgetaucht waren. Bereits im September hatte China Berichten zufolge Kriegsschiffe vor die Küste Syriens entsandt, um dort das Vorgehen amerikanischer und russischer Kriegsschiffe zu »beobachten«.

 

»Der jüngste Einsatz eines Aufklärungsschiffs der chinesischen Kriegsmarine vor Hawaii wird als Botschaft Pekings an die USA und den Rest der Welt verstanden, dass mit China nun auch in den Gewässern des westlichen Pazifik zu rechnen und die amerikanische Marine dort nicht länger unangefochten ist. Zugleich wertet man es als ›Vergeltung‹ für die als provokativ empfundenen Marinemanöver, die die USA kürzlich zusammen mit den Kriegsmarinen Südkoreas und Japans im Gelben Meer veranstalteten«, ist im Artikel zu lesen.

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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