Monday, 27. June 2016
29.12.2013
 
 

Säbelrasseln: Neuer chinesischer Bomber kann amerikanische Militärstützpunkte mit Atomwaffen angreifen

Paul Joseph Watson

Chinesische Staatsmedien berichteten, der neue chinesische strategische Bomber vom Typ H-6K mit seinen atomar bestückten Langstrecken-Marschflugkörpern vom Typ CJ-10 sei in der Lage, amerikanische Militärstützpunkte in Südkorea sowie auf der japanischen Hauptinsel anzugreifen. Ein entsprechender Artikel erschien am 26. Dezember auf der bekannten, der Kommunistischen Partei nahestehenden Internetseite Want China Times. »Mit ihrer Reichweite von 1500 bis 2000 Kilometern erfüllen die Marschflugkörper CJ-10 die Erfordernisse der Luftwaffe der Volksbefreiungsarmee (VBA) für strategische Raketenangriffe gegen amerikanische Militäreinrichtungen und entsprechende Stützpunkte ihrer Verbündeten im Westpazifik«, heißt es dort.

In dem Artikel wird zudem betont, der H-6K sei in der Lage, die japanischen Hauptinseln, aber auch russische Städte im Fernen Osten, alle größeren Städte in Indien sowie Vietnam, Malaysia und die Philippinen »im Falle eines Krieges gegen einen südasiatischen Nachbarstaat aufgrund

territorialer Streitigkeiten im Südchinesischen Meer« anzugreifen, ohne den chinesischen Luftraum verlassen zu müssen. »Ein H-6K, der vom VBA-Luftwaffenstützpunkt der 10. Fliegerdivision in Anqing in der Provinz Anhui im Südosten Chinas startet, wäre in der Lage, sämtliche amerikanischen Stützpunkte in Südkorea anzugreifen«, meldet der Artikel weiter und weist darauf hin, dass die »Langstrecken-Marschflugkörper zu einem wichtigen Teil des chinesischen Atomwaffenarsenals geworden sind«.

 

Dies ist nur das jüngste Beispiel für die aggressive und kämpferische Rhetorik Chinas. Im Dezember hatte eine Internetseite der VBA berichtet, die erste Trägerkampfgruppe Chinas könne es fast schon mit der amerikanischen Kriegsmarine aufnehmen. Und im November hatten chinesische staatliche Medien eine Karte veröffentlicht, auf der die Lage größerer amerikanischer Städte verzeichnet war und dargestellt wurde, welche Auswirkungen ein Atomangriff durch die strategische U-Boot-Flotte der VBA auf diese Städte hätte.

 

Auch das Mondlandeprogramm Chinas wurde als Hinweis auf die wachsenden chinesischen Offensivkapazitäten eingesetzt. In einem Bericht war sogar davon die Rede, den Mond in einen »Todesstern« a la Krieg der Sterne zu verwandeln, von dem aus die VBA Raketen gegen jedes beliebige Ziel auf der Erde abfeuern könnte.

 

Und in einem Modell des Mondfahrzeugs »Jadehase« ist auf dem Bild im Hintergrund ein Atompilz über Europa zu erkennen – dieses alarmierende Detail wurde von einigen Experten als Hinweis darauf gewertet, dass das chinesische Weltraumprogramm nur ein Deckmantel für die Militarisierung des Weltraums sei.

 

China streitet derzeit mit Japan über die territoriale Zugehörigkeit der Senkaku- bzw. Diaoyu-Inselgruppe. Diese Spannungen verschärften sich gestern, als der japanische Ministerpräsident Shinzō Abe als erster Regierungschef seit sieben Jahren den umstrittenen Yasukuni-Schrein besuchte. In diesem Schrein werden neben japanischen Kriegstoten unterschiedlicher Kriege auch verurteilte Kriegsverbrecher des Zweiten Weltkriegs geehrt. Für die Opfer der aggressiven japanischen Politik wie China und Südkorea ist der Schrein Symbol des japanischen Militarismus.

 

 

 

 


 

 

 

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