Thursday, 25. August 2016
06.12.2014
 
 

Amerika auf dem »Kriegspfad«: Repräsentantenhaus ebnet Krieg mit Russland den Weg

Prof. Michel Chossudovsky

Amerika hat sich auf Krieg ausgerichtet. Das Szenario eines Dritten Weltkriegs wird in den Planungsabteilungen des Pentagons schon seit mehr als zehn Jahren vorangetrieben, aber nun setzt man ein militärisches Vorgehen gegen Russland auf die »operationelle Ebene«. Sowohl der amerikanische Senat, als auch das Repräsentantenhaus haben Gesetze eingebracht, die den rechtlichen Hintergrund für einen Krieg gegen Russland liefern.

 

Wir haben es nicht mit einem »Kalten Krieg« zu tun. Die gesamte Sicherheitsarchitektur des Kalten Krieges ist zerstört. Die Ost-West-Diplomatie ist praktisch zusammengebrochen, und hinzu kommt noch eine massive Kriegspropaganda. Die Vereinten Nationen ignorieren die umfassenden Kriegsverbrechen, die von dem westlichen Militärbündnis begangen wurden und werden.

 

Dass dieses umfassende Gesetz (H.Res.758) am 4. Dezember vom amerikanischen Repräsentantenhaus verabschiedet wurde, bedeutet (eine entsprechende Abstimmung im Senat steht noch aus) praktisch »grünes Licht« für den amerikanischen Präsidenten und Oberkommandierenden der Streitkräfte, ohne weitere Zustimmung des Kongresses in einem Prozess der militärischen Konfrontation mit Russland einzutreten.

 

Die weltweite Sicherheit steht auf dem Spiel. Diese historische Abstimmung, die möglicherweise das Leben von hunderten Millionen Menschen weltweit beeinflusst, wurde in den Medien praktisch völlig ausgeblendet – und dieser Zustand hält an.

 

Die Welt steht an einem gefährlichen Scheideweg. Moskau hat auf die Drohgebärden der USA und der NATO reagiert. Seine Grenzen sind bedroht. Am 3. Dezember kündigte das russische Verteidigungsministerium die Einführung einer neuen militärisch-politischen Organisation an, die im Kriegsfall die Regierungsgeschäfte übernehmen würde:

»Russland richtet eine neue nationale Verteidigungsorganisation ein, die in Friedenszeiten die Bedrohungen der nationalen Sicherheit überwachen, im Falle eines Krieges aber die Kontrolle über das gesamte Land übernehmen soll.« (RT, 3. Dezember 2014)

 

Der zeitliche Ablauf der Kriegsvorbereitungen

 

Am 1. Mai 2014 wurde das »Gesetz zur Verhinderung einer russischen Aggression« (»Russian Aggression Prevention Act«, RAPA) in den US-Senat eingebracht. Es fordert die Militarisierung Osteuropas und der baltischen Staaten sowie die Stationierung amerikanischer und NATO-Truppen vor der russischen Haustür:

»Das S.2277 – Gesetz zur Verhinderung einer russischen Aggression weist den Präsidenten an: 1. Planungen für eine Verstärkung der Unterstützung der Streitkräfte Polens, Estlands, Litauens und Letlands und anderer NATO-Mitgliedsstaaten zu beginnen; 2. weist den ständigen Vertreter der USA bei der NATO an, sich für die ständige Stationierung von NATO-Kräften in diesen Ländern einzusetzen; weist den Präsidenten an, dem Kongress einen Plan für die Beschleunigung der Bemühungen der NATO und Europas im Bereich Raketenabwehr vorzulegen.«

Dieser Gesetzesentwurf wurde zunächst dem Auenpolitischen Ausschuss des Senats zur Beratung vorgelegt, aber seine wesentlichen Aspekte werden bereits umgesetzt. Mitte Juli forderte der NATO-Oberbefehlshaber für Europa (SACEUR) General Philip Breedlove in Abstimmung mit dem Pentagon und dem britischen Verteidigungsminister:

»… einen Stützpunkt mit ausreichend Waffen, Munition und anderen Militärgütern auszustatten, damit von dort aus ein schneller Einsatz von tausenden Soldaten gegen Russland möglich ist« (RT, 24. Juli 2014)

Laut Breedlove benötige die NATO »vorgelagerte und vorbereitete Versorgungslager und andere Kapazitäten sowie Bereiche, in denen man sehr schnell nachrückende Einheiten stationieren könnte«:

»Seine Pläne sehen vor, in den Hauptquartieren Lagermöglichkeiten für Waffen, Munition und Nahrungsmittelrationen einzurichten, um auf einen plötzlichen Zustrom von tausenden NATO-Soldaten vorbereitet zu sein«. (Deborah Haynes, »Russia fears prompt NATO to look east for HQ«, in: The Times, 24. Juli 2014, Hervorhebungen vom Verfasser.)

Breedloves »Blitzkriegsszenario«, das sehr leicht zu einer militärischen Eskalation führen könnte, wurde auf dem NATO-Gipfel im September dieses Jahres in Wales verabschiedet. Ein sogenannter NATO-Aktionsplan, der sich gegen die Russische Föderation richtet, wurde dort ebenfalls beschlossen. Der NATO-Gipfel in Wales hatte also »grünes Licht« gegeben.

 

Schon etwas mehr als einen Monat später wurden in den baltischen Staaten Manöver der USA und der NATO abgehalten. Anfang November fand dann im Baltikum und Osteuropa eine zweite Runde von Militärübungen statt.

 

Als Teil dieser erweiterten Bestrebungen veranstaltete die NATO dann Anfang November unter Beteiligung von neun Mitgliedsstaaten des atlantischen Bündnisses in Litauen ihr Manöver Eisernes Schwert 2014:

»Dass in Litauen zu einem früheren Zeitpunkt dieses Monats amerikanische Panzer rollten, war ein Zeichen der Stärke an die Adresse Russlands, [um zu zeigen, dass] es in der Region nicht willkommen ist

Diese Manöver richteten sich ausdrücklich gegen Russland. Aus Moskauer Sicht liefen sie darauf hinaus, die »Operationsbereitschaft zu erhöhen« sowie den »Transfer militärischer Infrastruktur an die russischen Grenzen« voranzutreiben.

 

Als Reaktion auf den Einsatz von NATO-Truppen an seiner Grenze hielt die Russische Föderation Anfang November ebenfalls ausgedehnte Militärmanöver in der Barentssee ab.

 

Mit diesen Übungen wollte Russland »seine gesamte nukleare Triade aus strategischen Bombern Unterseebooten« und die silogestützten ballistischen Interkontinentalraketen vom Typ Topol-M , die von Plesezk im Oblast Archangelsk aus am 1. November abgefeuert wurden, testen.

 

Der Gesetzesentwurf H.RES. 758

 

Am 18. November wurde der Gesetzesvorschlag H.RES.758 in das Repräsentantenhaus eingebracht. In seiner wesentlichen Stoßrichtung charakterisiert er Russland als einen »Aggressorstaat«, der in die Ukraine einmarschiert sei, und fordert ein gegen Russland gerichtetes militärisches Vorgehen:

 

»H.Res.758 – Präsident Barack Obama erklärte bei seinem Amtsantritt 2009 seine Absicht, die Beziehungen zur Russischen Föderation … , ›neuzustarten‹ (im Parlament eingebracht)…

HRES 758 IH

113. Kongress

Zweite Sitzung

H. Res. 758

verurteilt in aller Schärfe das Vorgehen der Russischen Föderation unter Präsident Wladimir Putin, die eine Politik der Aggression gegen benachbarte Länder betreibt, die auf politische und wirtschaftliche Vorherrschaft abzielt.«

In diesem Gesetzentwurf wird Russland nicht nur vorgeworfen, in die Ukraine einmarschiert zu sein, darüber hinaus wird auch Artikel fünf des Washingtoner Vertrages (Bündnisfall), die NATO-Doktrin kollektiver Sicherheit, angeführt, nach der ein Angriff auf einen Mitgliedsstaat als ein Angriff gegen die Allianz als Ganze betrachtet wird.

 

Dieses zugrunde liegende Narrativ wird durch eine ganze Reihe weiterer haltloser Beschuldigungen, die sich gegen die Russische Föderation richten, unterstützt. Russland soll in die Ukraine einmarschiert sein. Ohne irgendwelche entsprechenden Beweise vorzulegen, wird behauptet, Russland stecke hinter dem Abschuss der Passagiermaschine der Malaysia Airlines MH17, und man wirft Russland militärische Aggression vor.

 

In einer ungewollten ironischen Wendung wird der Russischen Föderation auch vorgeworfen, nicht nur gegen die Ukraine, Georgien, Moldawien, sondern auch gegen einige nicht genannte Mitgliedsstaaten der Europäischen Union Wirtschaftssanktionen verhängt zu haben. Darüber hinaus wird die Russische Föderation beschuldigt, die »Energieversorgung zur politischen und wirtschaftlichen Druckausübung« einzusetzen.

 

Im Kern würde H.RES.758, sollte dieser Entwurf Gesetzeskraft erlangen, dem Präsidenten der USA faktisch »grünes Licht« für eine Kriegserklärung gegenüber der Russischen Föderation geben, ohne dass der Kongress noch einmal formell zustimmen müsste. In diesem Zusammenhang könnte man von einem »leichten Verstoß gegen die Verfassung« sprechen, denn immerhin heißt es dort in Artikel eins, Abschnitt acht: »Der Kongress hat das Recht… Krieg zu erklären«. H.RES.758 fordert den Präsident auf, in Abstimmung mit dem amerikanischen Kongress:

»eine Überprüfung der Wehrverfassung, Bereitschaft und Kompetenzen der Streitkräfte der USA und der Streitkräfte anderer NATO-Mitgliedsstaaten durchzuführen, um dann entscheiden zu können, ob die Beiträge und das Vorgehen jedes einzelnen [Landes] ausreichen, um den Verpflichtungen der kollektiven Selbstverteidigung nach Artikel fünf des Nordatlantik-Vertrages, nachzukommen, und Maßnahmen zu ergreifen, um alle Defizite zu beseitigen.«

Dieser Abschnitt deutet darauf hin, dass die USA erwägen, die NATO-Doktrin kollektiver Sicherheit nach Artikel fünf dazu einzusetzen, einen Prozess der militärischen Konfrontation mit der Russischen Föderation in Gang zu setzen.

 

Die Struktur von Militärbündnissen ist dabei von ausschlaggebender Bedeutung. Artikel fünf (Bündnisfall) ist ein vorteilhafter Mechanismus, der Westeuropa von den USA aufgezwungen wurde. Er zwingt die NATO-Mitgliedsstaaten, von denen die meisten zugleich auch der Europäischen Union angehören, Krieg im Interesse Washingtons zu führen.

 

Zudem wird über ein Referendum zur Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO nachgedacht. Eine Mitgliedschaft der Ukraine in der NATO sowie/oder eine Neubestimmung der Sicherheitsvereinbarungen von Ukraine und NATO könnten als Rechtfertigung eines von der NATO unterstützten Krieges gegen Russland werden.

 

Gesetz wurde durchgewinkt

 

Die Geschwindigkeit, mit der dieser Gesetzesvorschlag den gesetzgeberischen Prozess durchlief, ist in der Geschichte des amerikanischen Kongresses ungewöhnlich. H.RES.758 wurde erst am 18. November eingebracht, wurde dann zügig im Außenpolitischen Ausschuss diskutiert und zurück an das Repräsentantenhaus zur Aussprache und Verabschiedung verwiesen.

 

Am Morgen des 4. Dezember, also nur 16 Tage nachdem der Abgeordnete Kinzinger das Gesetz eingebracht hatte, wurde es mit 411:10 Stimmen, d.h. praktisch einstimmig, verabschiedet.

 

Amerikanische Kongressmitglieder sind Marionetten. Ihre Stimmen werden von den Lobbygruppen in Washington kontrolliert. Für die Rüstungskonzerne, die Wall Street und die texanischen Erdölkonzerne »ist Krieg gut fürs Geschäft«. In einem Offenen Brief schrieb der frühere Abgeordnete Dennis Kucinich am 2. Dezember:

»Dieser Gesetzentwurf verlangt die Isolierung Russlands … Mit anderen Worten: Wir sollten uns auf einen Krieg gegen Russland vorbereiten.

Genau dieses Säbelrasseln führt letzten Endes zum Kalten Krieg und dessen Eskalation. Es ist an der Zeit, im Streben nach einer internationalen Ordnung von den USA mehr Diplomatie und keine höheren Militärausgaben zu fordern.«

 

Stillschweigen in den Medien

 

Man hätte eigentlich erwartet, eine Entscheidung dieser historischen Tragweite wäre Thema einer breiten Berichterstattung gewesen. Tatsächlich aber herrschte völliges Schweigen. Die nationalen Medien versagten bei der Berichterstattung über die Debatte im Repräsentantenhaus und die Verabschiedung von H Res 758 am 4. Dezember völlig.

 

Die Mainstream-Medien waren angewiesen worden, nicht über die Entscheidung des Kongresses zu berichten. Niemand wagte es, die dramatischen Folgen dieser Entscheidung und ihre Konsequenzen für die »weltweite Sicherheit« anzusprechen: »Der Dritte Weltkrieg ist nicht titelseitenwürdig.«


Ohne eine Berichterstattung in den Mainstream-Medien über die Kriegsvorbereitungen der USA und der NATO ist sich die breitere Öffentlichkeit der Tragweite der Kongressentscheidung nicht bewusst.

 

Es ist an der Zeit, die Nachrichtensperre der Mainstream-Medien zu durchbrechen.

 

 

 

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Leser-Kommentare (86) zu diesem Artikel

28.03.2015 | 11:02

Kwisatz Haderach

Deutschlandfunk prangert westliche Rolle in der Ukraine-Krise an 25. März 2015 • 13:15 Uhr In einem für deutsche Verhältnisse bislang ungewöhnlichen Beitrag aus der offiziellen Medienlandschaft erschien am 20.3. im Deutschlandfunk ein aufschlußreiches Dossier zum Thema „Ukraine am Abgrund“, der auf die Verantwortung des Westens für die Entwicklung der Krise eingeht. In der schriftlichen Zusammenfassung des Beitrages heißt es: „Die EU muss sich fragen, warum sie die...

Deutschlandfunk prangert westliche Rolle in der Ukraine-Krise an 25. März 2015 • 13:15 Uhr In einem für deutsche Verhältnisse bislang ungewöhnlichen Beitrag aus der offiziellen Medienlandschaft erschien am 20.3. im Deutschlandfunk ein aufschlußreiches Dossier zum Thema „Ukraine am Abgrund“, der auf die Verantwortung des Westens für die Entwicklung der Krise eingeht. In der schriftlichen Zusammenfassung des Beitrages heißt es: „Die EU muss sich fragen, warum sie die innerukrainische Polarisierung zu einen Kulturkampf gegen Russland übersteigert, den alle Seiten nur verlieren können - in erster Linie die ukrainische Bevölkerung.“ http://www.deutschlandfunk.de/politik-die-ukraine-am-abgrund.1170.de.html?dram%3Aarticle_id=311262 Die Sendung liefert, in begrenzter Weise, endlich einer breiten Öffentlichkeit nützliche Beispiele dafür, wie der Westen (mit aktiver Unterstützung von Personen wie George Soros und Victoria Nuland) korrupte oligarchische Kreise unterstützte, um einen gegen Rußland gerichteten Regimewechsel herbeizuführen und behandelt die dominante Rolle rechtsextremer Kreise und deren historischen Hintergrund, der die Ukraine auf Grund ethnischer Trennlinien spaltet und das Land ein Jahr nach dem "Maidan" in Bürgerkrieg und Chaos geführt hat. Lesen Sie hier das Ukraine-Dossier der BüSo. Diese Informationen stehen Medien und Politik seit Frühjahr 2014 zur Verfügung. http://www.bueso.de/ukraine Weitere Analysen zum Thema: USA: Kandidat O’Malley wirbt für Glass-Steagall, Steinmeier interveniert für den Frieden http://www.bueso.de/node/7959


13.02.2015 | 20:15

Paul Barsch

Bin gespannt ob die Bundeswehr noch genügend Personal bekommen? Ob die jetzigen Soldaten alle bereit sind an die Ostfront in den Krieg zu ziehen. Was will Gauck den Hinterbliebenen erzählen, wenn der erste deutsche Soldat, dort getötet wurde? "„Die Sicherheit Deutschlands wird auch in der Ukraine verteidigt" Nur was sollen unsere Soldaten dort machen angesichts ihrer katastrophalen Ausrüstung und mangelhaften Technik. In Afghanistan wurden die Mohnfelder bewacht im...

Bin gespannt ob die Bundeswehr noch genügend Personal bekommen? Ob die jetzigen Soldaten alle bereit sind an die Ostfront in den Krieg zu ziehen. Was will Gauck den Hinterbliebenen erzählen, wenn der erste deutsche Soldat, dort getötet wurde? "„Die Sicherheit Deutschlands wird auch in der Ukraine verteidigt" Nur was sollen unsere Soldaten dort machen angesichts ihrer katastrophalen Ausrüstung und mangelhaften Technik. In Afghanistan wurden die Mohnfelder bewacht im Auftrage der Amis und der Ukraine dann bestimmt den Genfelder von Monsanto.


27.01.2015 | 20:51

Paul Fischer

Ich finde es sehr beruhigend, dass die USA die Gefahr, die von Putin ausgeht, ernstnehmen und sich politisch und militärisch darauf einstellen. Bisher hat der Westen doch dadurch geglänzt, dass Bedrohungen nicht wahrgenommen wurden oder viel zu spät.


17.12.2014 | 22:03

Shimananda

Eingabe: Petition 55830 - Friedensverfassung für Deutschland – v.11.11.2014 Antwort (Rohfassung): Pet-1-18-06-10000-014074-Bundestag – v. 9.12.2014 Dießen, 17. Dezember 2014 Sehr geehrte Frau Kersten Steinke, verehrte Menschen des Plenums Deutscher Bundestag, liebe Mitwirkende des Petitionsausschusses, ….. Die Einschätzung, ob die Petition...

Eingabe: Petition 55830 - Friedensverfassung für Deutschland – v.11.11.2014 Antwort (Rohfassung): Pet-1-18-06-10000-014074-Bundestag – v. 9.12.2014 Dießen, 17. Dezember 2014 Sehr geehrte Frau Kersten Steinke, verehrte Menschen des Plenums Deutscher Bundestag, liebe Mitwirkende des Petitionsausschusses, ….. Die Einschätzung, ob die Petition erfolgreich ist, sollten Sie dem deutschen Volk anvertrauen. Eine Petition ist ja gerade dafür gedacht, eben vom Volk ein Stimmungsbild über diesen Punkt „Friedensverfassung für Deutschland“ zu erhalten. Sollte sich herausstellen, daß die in Deutschland lebenden Bürger kein Interesse an einer Friedens-Verfassung haben*, so können Sie immer noch auf Bundestagsebene abstimmen. In einer Demokratie ist es Ihre Freiheit und die des Volkes, darüber abzustimmen, ob die friedliebenden Wurzeln der Deutschen in einer Verfassung, die vom Volk gewählt wird, sich manifestiert. Ich persönlich möchte meinen Kindern und Enkelkindern von ganzem Herzen von einer „nicht-egoistischen nationalen Friedensbewegung“ erzählen. Einer großen Familie, die unsere Erde liebt und zum erblühen bringt. Aus diesem menschlichen Gründen bitte ich Sie persönlich um Unterstützung in diesem Anliegen und fordere die BRD dazu auf, diese Petition öffentlich vorzutragen und verständlich zu vermitteln. „Friede ist ein Same, aus jedem Menschenkind geformt, einer fruchtbaren Erde anvertraut, in der die äußeren Umstände sein Wachstum und Erblühen fördern.“ Ganz einfach gesprochen, alle Lebewesen sind glücklicher, wenn sie die Freude ihrer Brüder und Schwestern, alle Lebewesen – Pflanzen und Tiere – auf der gesamten Erde spüren. Der erste Schritt hierzu ist, diesem inneren Wunsch einen sichtbaren Ausdruck zu schenken: „Friedens-Verfassung für Deutschland“ Mit herzlichen vorweihnachtlichen Grüßen Michael S. Rotter, staatl.Erzieher & Autor P.S. weitere Dokumente unter: peace@natural-holistic-guidance.com *Die Struktur von Militärbündnissen: Artikel fünf (Bündnisfall) ist ein Mechanismus, der Westeuropa von den USA aufgezwungen wurde. Er zwingt die NATO-Mitgliedsstaaten, von denen die meisten zugleich auch der Europäischen Union angehören, Krieg im Interesse Washingtons zu führen.


17.12.2014 | 09:04

Michael Ziem

Vor einem Krieg gibt es meist Sanktionen, die zu einer Schwächung der Wirtschaft und der Verhinderung der Aufrüstung dient. Die Regierung wird in einen desolaten und desorientierten Zustand versetzt. Der Artikel 5 der NATO, also Bündnisfall wurde nach dem 9.11 nicht aufgehoben, was zum schnellen Eingreifen ohne weitere Mandate oder Bewilligung des Bundestages notwendig wäre. Die Ukraine war für die Strategie gegen Russland nur Mittel zum Zweck. Der kommende Krieg wird nuklear,...

Vor einem Krieg gibt es meist Sanktionen, die zu einer Schwächung der Wirtschaft und der Verhinderung der Aufrüstung dient. Die Regierung wird in einen desolaten und desorientierten Zustand versetzt. Der Artikel 5 der NATO, also Bündnisfall wurde nach dem 9.11 nicht aufgehoben, was zum schnellen Eingreifen ohne weitere Mandate oder Bewilligung des Bundestages notwendig wäre. Die Ukraine war für die Strategie gegen Russland nur Mittel zum Zweck. Der kommende Krieg wird nuklear, davon geht sogar die NATO aus. Europa wäre gut beraten, Russland zu helfen ,nur das könnte die Pläne der USA- Aggressoren noch stoppen ! Der Rubel ist im absoluten Tiefflug und kündigt die Pleite Russlands an. Wir haben mit diesen Politikern dazu beigetragen ! Die Vernunft lag mal wieder zuerst am Boden...Kriegseintrit wird Mai 2015 sein denn schon 2016 sind US Präsidentenwahlen...Amerika hat 100 Mio. Arbeitslose, die kann man noch mit verheizen.


16.12.2014 | 17:51

Franz

Ich lese mit immer größeren Erstaunen wie wir von den Kriegstreibern/USA NATO in einen Krieg mit
Rußland gedrängt werden sollen.

Wir sollten endlich anfangen als erstes diesen Kriegsverbrecher " Bush" Verursacher des
IRAQ Krieges vor das Kriegverbrecher-Tribunal , Den Haag zu bringen.
Der Marionette - Obama den Friedenpreis aberkennen.

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