Donnerstag, 8. Dezember 2016
11.04.2011
 
 

Amerikas geplanter atomarer Angriff auf Libyen

Prof. Michel Chossudovsky

Beim Pentagon ist ein Krieg gegen Libyen bereits seit über 20 Jahren in Planung. Der Einsatz von Atomwaffen gegen Libyen wurde 1996 erstmals ins Auge gefasst.


 

Am 14. April 1986 gab Ronald Reagan den Befehl zur »Operation El Dorado Canyon«, einen Luftangriff gegen Ziele in Libyen, als Antwort auf einen angeblich von Libyen unterstützten terroristischen Bombenanschlag auf eine Berliner Diskothek. Es war ein fingierter Vorwand. Im Verlauf dieser Luftangriffe, die von Frankreich und Italien verurteilt wurden, fielen auch Bomben auf Gaddafis Wohnsitz, seine jüngere Tochter fand dabei den Tod.

Weitgehend unbeachtet von den westlichen Medien hatte die Clinton-Regierung 1996 – auf dem Höhepunkt des Monica-Lewinsky-Skandals – einen Angriff auf Libyen unter Einsatz von Atomwaffen erwogen.

Das US-Verteidigungsministerium hatte eine neue Generation von bunkerbrechenden taktischen Nuklearwaffen für den Einsatz im Nahen und Mittleren Osten sowie in Zentralasien entwickelt:

»Militärs und führende Vertreter von Amerikas Atomwaffenlabors [hatten] die USA bedrängt, eine neue Generation von Präzisions-Atomwaffen geringer Sprengkraft (low-yield nuclear weapons) zu entwickeln […] die in konventionellen Konflikten mit Ländern der Dritten Welt zum Einsatz kommen könnten.« (Federation of American Scientists, 2001 – Hervorhebung durch den Autor M. C.)

Die mit einem Atomsprengkopf bestückte erdeindringende Waffe B61-11 war noch nicht getestet worden. Sie war Teil der B61-Serie, gekoppelt mit einem Atomsprengkopf »geringer Sprengkraft«. Laut amerikanischen Militärquellen könnte sich »der radioaktive Fallout [der B61-11] im Falle ihres Einsatzes in Nordkorea über benachbarte Länder wie Japan verteilen.« (B61-11 Earth-Penetrating Weapon, Globalsecurity.org). Die erdeindringende Version B61-11 der B61 wurde ursprünglich für eine »geringe« Sprengkraft von 10 Kilotonnen – das sind 66,6 Prozent einer Hiroshima-Bombe – für den Einsatz in Kampfgebieten im Nahen/Mittleren Osten und Zentralasien in der Zeit nach dem Kalten Krieg ausgelegt.

 

Der Pentagon-Plan für einen Atomangriff auf Libyen

Die taktische Atomwaffe B61-11 war vom Pentagon für den Einsatz gegen das »Gaddafi-Regime« im Jahr 1996 vorgesehen:

»Hohe Vertreter des Pentagon lösten im vergangenen April [1996] eine Kontroverse aus, als sie andeuteten, dass die erdeindringende [Atom-] Waffe schon bald für den möglichen Einsatz gegen eine mutmaßliche unterirdische Chemiefabrik, die Libyen in der Nähe von Tarhunah errichte, zur Verfügung stehen könnte. Diese kaum verhüllte Drohung erfolgte nur elf Tage nach Unterzeichnung des Vertrags über eine atomwaffenfreie Zone in Afrika (African Nuclear Weapons Free Zone) durch die USA. Durch diesen Vertrag sollten die Unterzeichnerländer daran gehindert werden, Atomwaffen gegen ein anderes Unterzeichnerland einzusetzen oder ihnen mit dem Einsatz zu drohen, darunter auch Libyen.« (David Muller, Penetrator N-Bombs, International Action Center, 1997)

Die rund 60 Kilometer östlich von Tripolis gelegene Stadt Tarhunah hat mehr als 200.000 Einwohner, Männer, Frauen und Kinder. Wäre diese »humanitäre Bombe« (mit einer »Sprengkraft« von zwei Dritteln einer Hiroshima-Bombe) gegen diese »mutmaßliche« Anlage zur Herstellung von Massenvernichtungswaffen zum Einsatz gekommen, hätte dies den Tod von Zehntausenden zur Folge gehabt, von dem nuklearen Fallout ganz zu schweigen …

Der Mann hinter diesem teuflischen Projekt, Libyen mit Atomwaffen anzugreifen, war Pentagon-Staatssekretär Harold Palmer Smith jun. »Schon bevor die B61 hergestellt wurde, war Libyen als mögliches Ziel ausgemacht«. (Bulletin of the Atomic Scientists – September/Oktober 1997, S. 27; Hervorhebung M. C.)

Präsident Bill Clinton hatte Harold Palmer Smith die Aufsicht über die atomaren, chemischen und biologischen Verteidigungsprogramme übertragen, der Schwerpunkt lag auf »Reduzierung und Instandhaltung des US-Atomwaffenarsenals«. Sein tatsächlicher Auftrag bestand von Anfang jedoch darin, das nukleare Arsenal nicht zu »reduzieren«, sondern es vielmehr durch die Förderung der Entwicklung einer neuen Generation von »harmlosen« Mini-Atomwaffen für den Einsatz auf dem Kriegsschauplatz Nahost »auszubauen«.

 

Die B61-11 Atombombe gegen ein reales Land »testen«

Die Zielsetzung des von Harold Smith beratenen Verteidigungsministeriums lag darin, die »Erprobung« der Atombombe B61-11 gegen ein reales Land zu beschleunigen:

Fünf Monate, nachdem [Pentagon-Staatssekretär] Harold Smith die Beschleunigung der Produktion der B61-11 verlangt hatte, ging er mit der Erklärung an die Öffentlichkeit, die Air Force werde die [Atomwaffe] B61-11 gegen Libyens mutmaßliche unterirdische Chemiefabrik in Tarhunah einsetzen, wenn der Präsident zu dem Schluss käme, dass die Anlage zerstört werden müsse. »Wir könnten [Tarhunah] mit rein konventionellen Waffen nicht außer Gefecht setzen«, erklärte Smith gegenüber Associated Press. In Jane’s Defense Weekly bezeichnete er die B61-11 als »die Atomwaffe der Wahl«.

Smith gab diese Erklärung während eines Frühstücks-Interviews mit Reportern ab, nachdem Verteidigungsminister William Perry bereits zuvor bei einer Anhörung des Auswärtigen Ausschusses des Senats über chemische und biologische Waffen ausgesagt hatte, die USA hielten sich die Option offen, Atomwaffen gegen Länder einzusetzen, die über chemische und biologische Waffen verfügten. (Hervorhebung M. C.)

Das Pentagon dementierte zwar später, die Bombardierung der Fabrik in der libyschen Stadt Tarhunah geplant zu haben, bestätigte jedoch gleichzeitig, »Washington schließe den Einsatz von Nuklearwaffen [gegen Libyen] nicht aus.« (Ebenda; Hervorhebung M. C.)

 

Atomwaffen und mini-nukes: Irak und Afghanistan

Das US-Militär behauptet, »mini-nukes« – »Mini-Atombomben« – seien »humanitäre Bomben«, durch welche »Kollateralschäden« minimiert würden. Laut vom Pentagon in Auftrag gegebenen Rechtsgutachten sind sie »für die Bevölkerung im umliegenden Gebiet harmlos, da die Explosion unterirdisch stattfindet.«

Die B61-11 ist eine echte thermonukleare Bombe, eine Massenvernichtungswaffe (WMD) im wahrsten Sinne des Wortes.

In militärischen Dokumenten wird unterschieden zwischen Nuclear Earth Penetrators (NEP, erdeindringende Atomwaffe) und »mini-nukes«, das sind Atomwaffen mit einer Sprengkraft von weniger als zehn Kilotonnen (zwei Drittel einer Hiroshima-Bombe). Die NEP kann eine Sprengkraft von bis zu 1.000 Kilotonnen oder das 70-Fache einer Hiroshima-Bombe besitzen.

Diese Unterscheidung zwischen mini-nukes und NEP ist in mehrfacher Hinsicht irreführend. In der Praxis gibt es keine Trennungslinie. Es handelt sich in groben Zügen um denselben Typ von Waffen: die B61-11 verfügt über eine unterschiedlich einstellbare Sprengkraft, sie reicht von »geringer Sprengkraft« von weniger als einer Kilotonne über den mittleren Bereich bis hin zur 1.000-Kilotonnen-Bombe.

In allen Fällen ist der radioaktive Fallout verheerend. Darüber hinaus gehören zur Serie von B61-Atomwaffen verschiedene Modelle mit besonderen Spezifikationen: die B61-11, die B61-3, B61-4, B61-7 und B61-10. Jede dieser Bomben hat eine unterschiedlich einstellbare Sprengkraft.

Für den Einsatz auf dem Kriegsschauplatz wird die Bombe mit »geringer Sprengkraft« von 10 Kilotonnen, zwei Drittel einer Hiroshima-Bombe, in Erwägung gezogen.

 

Die »Nuclear Option« von 1997 für Libyen hat die Bühne bereitet …

Weder die Regierung Bush noch die Regierung Obama haben den Einsatz bunkerbrechender Atomwaffen im Kriegsschauplatz Naher/Mittlerer Osten ausgeschlossen. Diese Waffen sind eigens für den Einsatz bei »konventionellen Konflikten mit Ländern der Dritten Welt« in der Zeit nach dem Kalten Krieg entwickelt worden. 2002 genehmigte der US-Kongress im Anschluss an die Annahme der [US-Nuklearstrategie] 2001 Nuclear Posture Review ihren Einsatz auf dem konventionellen Kriegsschauplatz.

Im Oktober 2001, unmittelbar im Gefolge des 11. September, erwog US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld den Einsatz der B61-11 in Afghanistan. Erklärtes Ziel waren die Höhlenbunker der al-Qaida im Tora-Bora-Gebirge.

Damals erklärte Rumsfeld, auch wenn die »konventionellen« bunkerbrechenden Bomben »dafür ausreichend sein werden […] schlösse er den möglichen Einsatz von Atomwaffen nicht aus.« (Zitiert im Houston Chronicle, 20. Oktober 2001; Hervorhebung M. C.)

Der Einsatz der B61-11 wurde auch während der Bombardierung und Invasion des Irak 2003 in Erwägung gezogen. In diesem Zusammenhang wurde die B61-11 als »präzise, erdeindringende Nuklearwaffe geringer Sprengkraft gegen hochrangige unterirdische Ziele« beschrieben, zu denen auch Saddam Husseins unterirdische Bunker zählten:

Wenn Saddam wohl das hochrangigste Ziel im Irak darstellen dürfte, so wäre dies ein gutes Argument für den Einsatz einer Nuklearwaffe wie der B61-11, um sicherzustellen, dass er getötet und dem Regime dadurch der Kopf abgeschlagen würde.« (Defense News, 8. Dezember 2003; Hervorhebung M. C.)

»Alle Optionen liegen auf dem Tisch« … Heller Wahnsinn. Atomwaffen, um einen »Regimewechsel« zu erreichen … Was Rumsfeld als Bestandteil eines »humanitären Mandats« vorgeschlagen hatte, war der Einsatz einer Atombombe, um den Präsidenten eines anderen Landes zu »beseitigen«.

(Hinweis des Autors: Es gibt keinen belastbaren Beweis dafür, dass die B61-11 gegen den Irak zum Einsatz gekommen ist.)

 

Laufen beim Pentagon noch immer Planungen für einen atomaren Angriff auf Libyen?

»Die Koalition der Willigen« beteiligt sich gegenwärtig unter dem Mandat von USA und NATO an einem »humanitären Krieg« gegen Libyen, »um das Leben unschuldiger Zivilisten zu schützen«.

Ist der Einsatz einer Atombombe unter der R2P- oder Responsibility-to-Protect-Doktrin (Verantwortung zum Schutz) der Allianz ausgeschlossen?

Die Nukleardoktrin der Bush-Regierung von 2001 enthielt besondere »Richtlinien« bezüglich »präemptiver« Atomschläge gegen mehrere Länder in der Region Naher und Mittlerer Osten / Zentralasien, unter denen Libyen ausdrücklich aufgeführt war.

Wie William Arkin Anfang 2002 enthüllt hat, hatte »die Bush-Regierung das Pentagon in einem Geheimpapier […] angewiesen, Alternativpläne für den Einsatz von Atomwaffen [2001 Nuclear Posture Review, 2002 vom Senat genehmigt] gegen mindestens sieben Länder zu entwerfen, wobei nicht nur Russland und die ›Achse des Bösen‹ – Irak, Iran und Nordkorea – sondern auch China, Libyen und Syrien genannt wurden.« (Siehe William Arkin, »Thinking the Unthinkable«, Los Angeles Times, 9. März 2002)

Darüber hinaus wurde das US-Verteidigungsministerium angewiesen, Vorbereitungen für den Fall zu treffen, dass in einer zukünftigen arabisch-israelischen Krise Atomwaffen erforderlich sein könnten. Außerdem sollen Pläne zum Einsatz von Nuklearwaffen sowohl als Antwort auf Angriffe mit chemischen und biologischen Waffen als auch für den Fall »überraschender militärischer Entwicklungen« von nicht näher bezeichneter Natur erarbeitet werden. Diese und eine ganze Reihe weiterer Direktiven, darunter die Forderung nach Entwicklung bunkerbrechender mini-nukes und Atomwaffen, welche Kollateralschäden minimieren, finden sich in einem noch immer unter Verschluss gehaltenen Dokument mit dem Namen Nuclear Posture Review (NPR), das dem Kongress am 8. Januar übermittelt wurde. (Ebenda)

Die präventive Nukleardoktrin (DJNO) – die von der Regierung Obama bestätigt worden ist – erlaubt den präventiven Einsatz von »mini-nukes« auf konventionellen Kriegsschauplätzen gegen »Schurkenstaaten«. Während die »Richtlinien« andere (tödlichere) Kategorien von Atomwaffen im Arsenal von USA und NATO nicht ausschließen, beschränken sich die »Szenarien« des Pentagons im Nahen Osten und Nordafrika derzeit auf den Einsatz taktischer Atomwaffen einschließlich der bunkerbrechenden Bombe B61-11.

Dass Libyen vom Pentagon für einen möglichen nuklearen »Testlauf« im Jahr 1997 ausgewählt wurde, war ein wichtiges Element bei der Formulierung der 2001 Nuclear Posture Review (NPR).

Es sei darauf hingewiesen, dass die taktischen B61-Atomwaffen auch bei Amerikas NATO-Partnern stationiert worden sind: fünf europäische »Nicht-Atomstaaten«, darunter Belgien, die Niederlande und Italien, die direkt an der Bombardierung in Libyen beteiligt sind, haben auf ihren jeweiligen Militärstützpunkten B61-mini-nukes gelagert und stationiert, die der nationalen Befehlsgewalt unterliegen. (Michel Chossudovsky, »Europe’s Five ›Undeclared Nuclear Weapon States‹«, 10. Februar 2010)

Diese in Europa stationierten mini-nukes sind für Ziele im Nahen und Mittleren Osten vorgesehen. Zwar wird Libyen nicht erwähnt, doch laut »NATO Strike Plans« könnten die in Europa stationierten atomaren Bunkerbrecher B61 »gegen Ziele in Russland oder Ländern im Nahen und Mittleren Osten wie Syrien oder Iran« eingesetzt werden. (Zitiert in National Resources Defense Council, »Nuclear Weapons in Europe«, Februar 2005)

Im Zusammenhang mit dem laufenden Krieg gegen Libyen »liegen alle Optionen«, darunter auch die eines präventiven Nuklearschlags, als Teil eines »humanitären Mandats« zum Schutz des Lebens unschuldiger Zivilisten »auf dem Tisch«.

2007 kam ein Geheimplan von STRATCOM aus dem Jahr 2003 ans Licht, der Washingtons Entschlossenheit bestätigte, präventive atomare Angriffe gegen den Iran, Syrien und Libyen zu richten. Während Konzepte und Annahmen dieses Dokuments vom 2001 NPR hergeleitet waren, konzentrierte sich der vom zentralen Strategic Command (USSTRATCOM) formulierte Plan konkret auf Fragen der Umsetzung.

Der Einsatz von Atomwaffen einschließlich der B61-11 gegen Libyen im Verlauf des gegenwärtigen Militärfeldzugs, wie er bereits 1997 vom US-Verteidigungsministerium ins Auge gefasst worden war und später als 2001 Nuclear Posture Review (NPR) konkrete Gestalt erhalten hatte, kann deshalb nicht ausgeschlossen werden.

 

 


 

 

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