Tuesday, 30. August 2016
02.08.2012
 
 

Der Krieg der USA und der NATO gegen Syrien: Werden sich westliche und russische Marineverbände bald vor der syrischen Küste feindlich gegenüberstehen?

Prof. Michel Chossudovsky

Bis vor Kurzem beschränkte sich die Konfrontation zwischen Russland und dem Westen noch auf den Bereich einer zumindest von Höflichkeit geprägten internationalen Diplomatie und die Arena des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen. Derzeit aber entfaltet sich im östlichen Mittelmeer eine sehr unsichere und gefährliche Situation.

»Im November 2001 hatte eines der hochrangigen Stabsmitglieder im Pentagon Zeit für ein kurzes Gespräch. Ja, wir bereiten immer noch ein Vorgehen gegen den Irak vor, sagte er. Aber da war noch mehr. Das [Vorgehen gegen den Irak] wurde als Teil einer fünfjährigen Kriegsführung diskutiert, fuhr er fort, insgesamt gehe es gegen sieben Länder. Als erstes gegen den Irak, dann gegen Syrien, den Libanon, Libyen, den Iran, Somalia und den Sudan.«

Der frühere NATO-Oberbefehlshaber General Wesley Clark

 

»Ich wende mich an die Soldaten und Mitarbeiter der Regierung, die immer noch das syrische Regime unterstützen – das syrische Volk wird sich daran erinnern, für welche Seite Sie sich in den kommenden Tagen entscheiden.«

Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton auf der Konferenz der Freunde Syriens am 7. Juli 2012 in Paris

 

Nach dem Scheitern des UN-Friedensplans haben die westlichen Verbündeten ihre Präsenz vor Ort in Syrien – darunter Geheimdienstmitarbeiter und Spezialeinheiten – verstärkt. Parallel zu der festgefahrenen Situation bei den Vereinten Nationen entsandte Moskau einen aus zehn Kriegsschiffen und ihren Begleitfahrzeugen bestehenden Flottenverband unter Führung des U-Boot-

Abwehr-Zerstörers Admiral Tschabanenko in das Mittelmeer. Der russische Flottenverband kreuzt derzeit vor der Südküste Syriens.

 

 

Bereits im August vergangenen Jahres hatte der stellvertretende russische Ministerpräsident Dmitri Rogosin gewarnt: Die »NATO bereitet ein militärisches Eingreifen in Syrien vor, um den Sturz des Präsidenten Baschar al-Assad zu unterstützen. Dahinter steht das langfristige Ziel, einen Brückenkopf für einen Angriff auf den Iran aufzubauen…« Im Zusammenhang mit den jüngsten Entwicklungen bestätigte der russische Marinekommandeur Vizeadmiral Wiktor Tschirkow demgegenüber, an Bord der russischen Schiffe befänden sich zwar auch Marinesoldaten, der Flottenverband werde sich aber »nicht an Maßnahmen in Syrien beteiligen«. Und aus dem russischen Verteidigungsministerium hieß es: »Die Schiffe werden seit Langem geplante Manöver durchführen.«

 

Die Allianz aus USA und NATO reagierte auf die russische Präsenz mit einer weitaus massiveren Aufstockung ihrer Marinepräsenz und lässt [in der Region] eine beeindruckende westliche Armada aufmarschieren, die aus britischen, französischen und amerikanischen Kriegsschiffen besteht und im Spätsommer im östlichen Mittelmeerraum einsatzbereit sein soll. Dies könnte zu einer Konfrontation zwischen russischen und westlichen Marineeinheiten wie zu Zeiten des Kalten Krieges führen.

 

Militärplaner der USA und der NATO haben in der Zwischenzeit erklärt, vor dem Hintergrund eines zu erwartenden russisch-chinesischen Vetos im UN-Sicherheitsrat denke man über verschiedene »militärische Optionen« und »Interventionsszenarien« nach. Der geplante Marineeinsatz ist mit den alliierten Bodenoperationen zur Unterstützung der von den USA und der NATO unterstützten sogenannten »Freien Syrischen Armee« (FSA) abgestimmt. In diesem Zusammenhang haben die USA und die NATO die Rekrutierung ausländischer Kämpfer, die in der Türkei, dem Irak, Saudi-Arabien und Katar ausgebildet wurden, beschleunigt.

 

Französisch-britische Kriegsspiele: »Kanonenboot-Diplomatie«

Frankreich und England werden sich im Spätsommer dieses Jahres an Kriegsmanövern mit der Bezeichnung »Puma 12« [2012] beteiligen. Die Übungen sollen im östlichen Mittelmeer als Teil einer französisch-britischen »Response Force Task Group« stattfinden. Daran werden  das britische amphibische Landungsschiff HMS Bulwark und die französische Trägerkampfgruppe um den Flugzeugträger Charles de Gaulle beteiligt sein. Der Schwerpunkt dieses Marinemanövers wird auf amphibischen Operationen liegen. Geplant ist auch eine simulierte Landung von Truppen in »feindlichem Territorium«.

 

Vernebelung: Die vorgeschlagene Evakuierung westlicher Staatsangehöriger »unter Einsatz einer Kriegsflotte mit Massenvernichtungswaffen«

Von den etablierten Medien wurde weitgehend ausgeblendet, dass die an dem Manöver Puma 12 beteiligten Kriegsschiffe auch bei der geplanten Evakuierung britischer Staatsangehöriger aus der Nahmittelost-Region zum Einsatz kommen werden, sollte der anhaltende Konflikt in Syrien auch auf die benachbarten Länder Libanon und Jordanien übergreifen:

 

»England würde wahrscheinlich zusammen mit dem amphibischen Landungsschiff  HMS Bulwark seinen Hubschrauberträger HMS Illustrious sowie zur Verteidigung der Kampfgruppe einen modernen Zerstörer entsenden. An Bord werden sich einige Hundert Marinesoldaten der Royal Marine sowie AH-64-Angriffshubschrauber (der gleiche Typ wurde bereits im vergangenen Jahr in Libyen eingesetzt) befinden. Ein französischer Flottenverband, zu dem auch der Flugzeugträger Charles de Gaulle mit Kampfflugzeugen vom Typ Rafale an Bord gehört, wird aller Wahrscheinlichkeit nach dazu stoßen.

»Es wird damit gerechnet, dass diese Marineeinheiten vor der Küste kreuzen und dazu eingesetzt werden, zivile Schiffe zu eskortieren, die Ausländer aufnehmen sollen, die Syrien und seine Nachbarländer verlassen wollen.« (International Business Times, 24. Juli 2012)

Quellen aus dem britischen Verteidigungsministerium bestätigten zwar das »humanitäre Mandat« der britischen Kriegsmarine im Zuge der geplanten Evakuierungsmaßnahmen, dementierten aber kategorisch »jegliche Absicht einer Beteiligung britischer Kräfte an Kampfhandlungen [gegen Syrien]«.

 

Bei diesem Evakuierungsplan unter Beteiligung modernster Kriegsschiffe wie der Bulwark und des Flugzeugträgers Charles de Gaulle handelt es sich offensichtlich um ein Ablenkungsmanöver. Tatsächlich geht es um die militärische Bedrohung und Einschüchterung eines souveränen Staates in der einstigen Wiege der Zivilisation in Mesopotamien:

»Die Charles de Gaulle, ein atomgetriebener Flugzeugträger mit einem ganzen Geschwader von Kampfflugzeugen an Bord, die allen syrischen Flugzeugen weit überlegen sind, hat allein schon Spekulationen darüber ausgelöst, ob diese Soldaten an einem militärischen Vorgehen der NATO gegen syrische, loyal zu Baschar al-Assad stehende Truppen beteiligt werden könnten…

Die HMS Illustrious, die derzeit noch in der Themse mitten in London vor Anker liegt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach erst nach Ende der Olympischen Spiele in die Region verlegt werden.« (Ebenda)

Dieser beeindruckende Aufmarsch französisch-britischer Seemacht könnte noch durch den amerikanischen Flugzeugträger USS John C. Stennis verstärkt werden, der ebenfalls in die Nahmittelost-Region entsendet werden soll:

»Das Pentagon bestätigte [am 16. Juli 2012], man plane die Verlegung der USS John C. Stennis, eines atomgetriebenen Super-Flugzeugträgers, der bis zu 90 Flugzeuge aufnehmen kann, in die Nahmittelost-Region… Begleitet würde die Stennis durch einen modernen Raketenkreuzer… Es wird damit gerechnet, dass sich der Flugzeugträger USS Eisenhower zu dieser Zeit bereits in der Region aufhalten wird (zwei Flugzeugträger, die sich derzeit schon in der Region aufhalten, sollen damit freigesetzt werden und in die USA zurückkehren).

 

Man befürchtet unvorhersehbare Situationen sowohl in Syrien als auch dem Iran, die die amerikanischen Militärkräfte überdehnen und übermäßig beanspruchen würden, sollte  unter bestimmten Umständen eine starke militärische Antwort erforderlich sein.« (Ebenda, Hervorhebungen von M.C.)

 

Die Trägerkampfgruppe um die USS Stennis sollte »zu einem noch unbestimmten Zeitpunkt im Spätsommer« zurück in den Mittleren Osten beordert und in dem Bereich eingesetzt werden, der der Verantwortung des [Regionalkommandos] Central Command untersteht:

»Aus dem Verteidigungsministerium hieß es, der frühe Einsatzbefehl gehe auf eine Anfrage von General James N. Mattis vom U.S. Marine Corps (USMC), dem Kommandeur des Central Command (des militärischen Regionalkommandos, das für die Nahmittelost-Region verantwortlich ist), zurück. Dieser sei besorgt, dass es eine kurze Zeitspanne geben könnte, in der sich nur eine Trägerkampfgruppe in der Region aufhielte.« (»Strike group headed to Central Command early«, in: Stripes Central - Stripes, 16. Juli 2012)

 

USMC-General James Mattis, Chef des U.S. Central Command, »bat darum, den Einsatz [-zeitpunkt] der Trägerkampfgruppe aufgrund ›zahlreicher Faktoren‹ vorzuziehen«, und Verteidigungsminister Leon Panetta habe das bewilligt. (Ebenda)

 

Ein Pentagon-Sprecher erklärte, die veränderte Einsatzplanung der Trägerkampfgruppe der USS Stennis stehe im Zusammenhang »mit breitgefächerten amerikanischen Sicherheitsinteressen in der Region«. »Wir haben immer die Bedrohungen im Zusammenhang mit dem Iran vor Augen… Ich will es ganz deutlich sagen: Diese Entscheidung  gründet sich nicht allein auf die Bedrohung durch den Iran … Hier geht es nicht um irgendein bestimmtes Land oder eine bestimmte Bedrohung«, womit er indirekt zu verstehen gab, dass Syrien ebenfalls in den geplanten Einsatz einbezogen war. (Ebenda, Hervorhebungen von M.C.)

 

»Interventionsszenarien«

Dieser massive Aufmarsch an Kriegsmacht stellt eine Nötigung dar und zielt darauf ab, das syrische Volk einzuschüchtern und zu terrorisieren. Die Drohung mit einem militärischen Eingreifen soll Syrien als [souveränen] Nationalstaat destabilisieren und zugleich den russischen Einfluss bei der Vermittlung in diesem Konflikt schwächen.

 

Die diplomatischen Bemühungen der Vereinten Nationen  sind in eine Sackgasse geraten. Der Weltsicherheitsrat ist praktisch handlungsunfähig. Wir erleben den Übergang zu einer »Kanonenboot-Diplomatie« des 21. Jahrhunderts. Während man offiziell nicht über ein umfassendes militärisches Eingreifen gegen Syrien nachdenkt, bereiten die Militärplaner bereits verschiedene »Interventionsszenarien« vor:

»Führende westliche Politiker zeigen wenig Neigung für eine weitreichende Intervention. Aber die Geschichte lehrt uns, dass wir nicht immer entscheiden können, welche Kriege wir führen wollen – manchmal entscheiden Kriege für uns. Militärplaner tragen eine Verantwortung dafür, Optionen einer Intervention für ihre politischen Vorgesetzten vorzubereiten, sollte uns dieser Konflikt keine andere Wahl lassen. Heute gehen die Vorbereitungen in verschiedenen westlichen Hauptstädten und vor Ort in der Türkei und Syrien weiter. Bis zum Zusammenbruch des Assad-Regimes werden wir aller Wahrscheinlichkeit nach eine Fortsetzung oder Verstärkung der verdeckten Möglichkeiten finanzieller Unterstützung, Bewaffnung und Beratung der Rebellen, verdeckte Operationen und möglicherweise auch Cyberkriegsführung seitens des Westens erleben. Nach dem Sturz würden militärische Optionen allerdings in einem anderen Licht erscheinen.« (Daily Mail, 24. Juli 2012, Hervorhebungen von M.C.)

 

Schlussbemerkungen

Die Welt befindet sich an einem gefährlichen Scheideweg.

 

Die Größenordnung dieses geplanten Aufmarschs von Marineeinsatzverbänden im östlichen Mittelmeer, wobei sich Kriegsschiffe der USA und der NATO auf der einen Seite sowie russische Kriegsschiffe auf der anderen Seite gegenüberstehen, ist in der jüngeren Geschichte ohne Beispiel.

 

Die Geschichte lehrt uns, dass Kriege oft ungewollt als Folge »politischer Fehleinschätzungen« und menschlichen Versagens ausbrechen. Gerade letzteres erscheint vor dem Hintergrund der Uneinigkeit stiftenden und korrupten politischen Systeme in den USA und Westeuropa eher wahrscheinlich.

 

An der Spitze der militärischen Planungen der USA und der NATO steht eine zentralisierte Militärhierarchie. Kommando- und Führungsoperationen sind theoretisch aufeinander abgestimmt, tatsächlich aber kommt es in der Praxis oft zu fehlerhaftem Verhalten. Geheimdienstmitarbeiter arbeiten oft unabhängig von und außerhalb der politischen Verantwortung.

 

Die Militärplaner sind sich der Gefahren einer Eskalation sehr bewusst. Syrien verfügt über starke Luftverteidigung und Bodentruppen. Mit der Lieferung russischer Luftabwehrraketen vom Typ Pantsir S1 [NATO-Bezeichnung: SA-22 Greyhound] hat das Land seine Luftabwehr deutlich verbessert.

 

Jedes direkte militärische Vorgehen der USA und der NATO gegen Syrien würde die gesamte Region destabilisieren und möglicherweise zur Eskalation [der Spannungen und Konflikte] in der Großregion führen, die sich vom östlichen Mittelmeerraum bis zur afghanisch-pakistanischen Grenze zu Tadschikistan und China erstreckt.

 

Die militärische Planung schließt auch komplexe Szenarien und Kriegssimulationen beider Seiten unter Einbeziehung militärischer Optionen, die den Einsatz modernster Waffensysteme beinhalten, ein. Bereits seit Anfang 2000 beziehen Militärplaner der USA, der NATO und Israels das Szenario eines Dritten Weltkriegs in ihre Überlegungen mit ein.

 

Eskalation ist integraler Bestandteil der militärischen Ziele und Planungen. Kriegsvorbereitungen gegen Syrien und den Iran befinden sich schon seit Jahren in einem »fortgeschrittenen Stadium der Bereitschaft«.

 

Wir haben es hier mit einem komplexen Prozess politischer und strategischer Entscheidungsfindung zu tun, der auch durch die Wechselwirkung einflussreicher wirtschaftlicher Interessengruppen und das Vorgehen verdeckt arbeitender Geheimdienstmitarbeiter beeinflusst wird.

 

Dabei spielt die Kriegspropaganda eine entscheidende Rolle. Sie soll nicht nur die Öffentlichkeit dazu bewegen, Kriegspläne zu akzeptieren, sondern auch innerhalb der oberen Schichten des Entscheidungsfindungsprozesses für einen breiten Konsens sorgen. Über eine speziell auf diesen Kreis »führender Vertreter« aus Regierungsbehörden, Nachrichtendiensten, des Militärs, der Strafverfolgungsbehörden und anderen zugeschnittene Propaganda soll ein unerschütterlicher Konsens für Krieg und einen Polizeistaat herbeigeführt werden.

 

Für die erfolgreiche Umsetzung des Kriegsvorhabens muss sichergestellt werden, dass sowohl die Politiker als auch die Militärplaner fest entschlossen sind, diesen Krieg »im Namen von Gerechtigkeit und Demokratie« zu führen. Um das zu erreichen, müssen sie fest von ihrer eigenen Propaganda überzeugt sein, dass Krieg tatsächlich »ein Werkzeug des Friedens und der Demokratie« sei.

 

Die verheerenden Folgen moderner Waffensysteme, die schon routinemäßig als »Kollateralschäden« bezeichnet werden, lassen sie kalt – das gleiche gilt für das Verständnis und die Bedeutung präemptiver Kriegsführung unter Einsatz von Atomwaffen.

 

Über Krieg entscheiden ausnahmslos zivile Führungsvertreter und Interessengruppen und weniger das Militär. Krieg dient vorherrschenden wirtschaftlichen Interessen, die ihren Einfluss vor der Öffentlichkeit verborgen hinter verschlossenen Türen in den Chefetagen der Unternehmen, den Denkfabriken Washingtons und anderswo ausüben.

 

Die Wirklichkeit wird in ihr Gegenteil verkehrt. Krieg ist Frieden. Die Lüge wird zur Wahrheit. Kriegspropaganda und vor allem die Lügen der Medien bilden das wirkungsmächtigste Werkzeug der Kriegsführung.

 

Ohne die massive Desinformation durch die Medien brächen die Kriegsabsicht und -planung der USA und der NATO wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Die Legitimität der Kriegsverbrecher in hohen Funktionen wäre erschüttert.

 

Es ist daher zwingend geboten, nicht nur den etablierten Leitmedien, sondern auch dem Teil der selbsternannten »progressiven« alternativen Medien, die dem so genannten Prinzip der »Schutzverantwortung«, das die NATO für sich in Anspruch nimmt, Legitimität verliehen haben, um vor allem die Friedensbewegung zu schwächen, ihre Wirkungsmöglichkeiten zu entziehen.

 

Der Weg nach Teheran führt über Damaskus. Der erste Schritt eines von den USA und der NATO angeführten Kriegs gegen den Iran bestünde daher in der Destabilisierung Syriens als souveränem Nationalstaat. Die Militärplanungen zu Syrien sind integraler Bestandteil der Kriegspläne gegen den Iran.

 

Ein Krieg gegen Syrien könnte sich zu einem militärischen Vorgehen der USA und der NATO gegen den Iran unter direkter Beteiligung der Türkei und Israels ausweiten. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, diese Hintergründe und Informationen zu verbreiten und die Desinformation der Medien zu beenden.

 

Ein kritisches und unvoreingenommenes Verständnis der Ereignisse in Syrien ist von entscheidender Bedeutung, um dieser Welle der militärischen Eskalation, die zu einem umfassenden Krieg in der Großregion führen könnte, entgegenzutreten.

 

Unser Ziel ist es, letztendlich das Militärarsenal der USA, der NATO und Israels abzurüsten und wieder Frieden in der Welt herzustellen.

 

Daher ist die Bevölkerung in Großbritannien, Frankreich und den USA aufgerufen, den für den Spätsommer geplanten Aufmarsch von Marinekampfverbänden mit Massenvernichtungswaffen im östlichen Mittelmeer zu verhindern.

 

Das britische Verteidigungsministerium ließ verlauten, verschiedene britische Kriegsschiffe seien erforderlich, um »die Sicherheit der Olympischen Spiele zu gewährleisten. Die HMS Bulwark wurde für die Dauer der Olympischen Spiele in der Weymouth Bay stationiert. Und die HMS Illustrious ankert derzeit am Themseufer in der Londoner Innenstadt. Nach den Olympischen Spielen sollen beide Schiffe in die Nahmittelost-Region verlegt werden.

 

 

 


 

 

 

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