Thursday, 1. September 2016
31.01.2012
 
 

Die Kriegstrommeln werden geschlagen: Soll der Iran durch Provokationen zum ersten Schlag verleitet werden? – Teil 3

Prof. Michel Chossudovsky

Der Iran würde als Vergeltungsmaßnahme auf Luftangriffe mit Raketenangriffen nicht nur auf Israel, sondern auch auf amerikanische Militäreinrichtungen im Persischen Golf, dem Irak und Afghanistan antworten. Der Iran verfügt über moderne russische S-300-Luftabwehrsysteme, die mit Mittel- und Langstreckenraketen bestückt sind. Die Schahab- 3- und die Sajjil-Rakete verfügen über eine Reichweite von etwa 2.000 Kilometern. Damit sind auch Angriffe auf Ziele in Israel möglich. Die Kader 1 fliegt etwa 1.800 Kilometer weit (siehe dazu: Haaretz,  28. September 2009).

Eskalationsgefahr: Droht ein umfassender Regionalkrieg?

Ein Krieg gegen den Iran bliebe aber nicht auf Luftangriffe begrenzt. Bei einem sich möglicherweise anschließenden Bodenkrieg käme der Türkei eine strategische militärische Rolle auf der Seite der von den USA und Israel geführten Koalition zu. Die türkischen Bodentruppen zählen etwa 500.000

Soldaten. Der Iran erreicht mit 465.000 regulären Soldaten eine vergleichbare Stärke. Die türkischen Streitkräfte würden im Grenzgebiet zum Iran und in Nordsyrien eingesetzt.

 

Die Stärke der iranischen Luftwaffe und der Marine liegt bei 57.000 beziehungsweise 28.000 Mann. Die Revolutionsgarden, die Eliteeinheiten des Iran, verfügen etwa über 120.000 Soldaten. Darüber hinaus kann der Iran auf erhebliche paramilitärische Einheiten von einigen Millionen Männern und Frauen, den sogenannten Basidsch-e Mostaz'afin, zurückgreifen.

 

Der Krieg würde auch auf Syrien, einen Verbündeten des Iran, Palästina, den Libanon und Jordanien übergreifen. Neben syrischen Bodentruppen wäre auch die Hisbollah, die die israelische Invasion 2006 wirksam bekämpfte, beteiligt. In der jüngsten Zeit baute der Iran seine Militärhilfe an Syrien und den Libanon aus.

 

Russland wiederum verfügt über eine Marinebasis in Südsyrien und hat Vereinbarungen über militärische Zusammenarbeit sowohl mit Syrien als auch mit dem Iran abgeschlossen. In beiden Ländern sind russische Militärberater präsent.

 

Zu den Schiffen, die Russland in seine Marinebasis in Tartus verlegte, gehört auch der Flugzeugträger und Raketenkreuzer [russische Bezeichnung: »Schwerer Flugdeckkreuzer«] Admiral Kusnezow. »Die Verlegung (…) erfolgte, nachdem die USA die Trägerkampfgruppe USS George H.W. Bush vor der syrischen Küste positioniert hatte.« (Siehe dazu M. K. Badrakumar, »Russia deploying warships in Syria«, Indian Punchline, 21. November 2011.)

 

Mit der Resolution 1929 des UN-Sicherheitsrates vom Juni 2010 wurden Sanktionen gegen den Iran verhängt, was zu einer zeitweisen Einfrierung der militärischen Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Russland beziehungsweise China führte. Die jüngsten Entwicklungen zeigen, dass die militärische Zusammenarbeit allem Anschein nach praktisch wieder aufgenommen wurde, nachdem China und Russland gegen erneute und verschärfte Wirtschaftssanktionen ihr Veto eingelegt hatten.

 

Sollte es zu einer militärischen Eskalation kommen, würden reguläre iranische Streitkräfte oder Spezialeinheiten die Grenzen nach Afghanistan und dem Irak überschreiten. Der Beginn eines Krieges gegen den Iran würde die drei schon vorhandenen Kriegsschauplätze – Afghanistan/Pakistan (Af-Pak), den Irak und Palästina – zu einem integrierten, großregionalen Kriegsschauplatz machen. Die gesamte Großregion Naher und Mittlerer Osten sowie Zentralasien, die sich vom östlichen Mittelmeerraum bis an Chinas Westgrenze in Afghanistan und Pakistan erstreckte, würde von der Südspitze der Arabischen Halbinsel bis zum Kaspischen Meer in Flammen aufgehen.

 

Der Kaukasus und Zentralasien: konkurrierende Militärbündnisse

Wie gestaltete sich die Beteiligung der amerikanischen »Partner« im Kaukasus, insbesondere Georgiens und Aserbaidschans? (Siehe dazu: Michel Chossudovsky, »The Iran War Theater's ›Northern Front‹: Azerbaijan and the US Sponsored War on Iran«, in: Global Research, 9. April 2007.)

 

Die Regierung Aserbaidschans ist vor kurzem auf Distanz zu Washington gegangen und hat die Beteiligung an gemeinsamen Militärmanövern mit den USA eingestellt. Auch das beiderseitige strategische Einvernehmen zwischen den USA und Aserbaidschan scheint zu bröckeln:

 

»Bakus ist bestrebt, Moskau nicht zu verärgern. Damit scheint es keine Chancen mehr für die Errichtung einer amerikanischen Militäreinrichtung in Aserbaidschan zu geben…« (»Azerbaijan: US Military Ties with Baku Are Stagnating - Experts | EurasiaNet.org, 25. April 2011).

 

Im Gegensatz dazu unterstützt Georgien die amerikanischen Kriegsvorbereitungen gegen den Iran direkt. Vor kurzem unterstützte das Pentagon den Bau provisorischer amerikanischer Militärkrankenhäuser in Georgien, das im Falle eines Krieges mit dem Iran genutzt würde. (»Readies for War On Iran: US Builds Military Hospitals in Georgia«, in: Global Research, 10. Januar 2012)

 

»›Es handelt sich um Krankenhäuser mit 20 Betten (…) Es ist ein amerikanisches Vorhaben. Ein großer Krieg zwischen den USA und dem Iran zeichnet sich im Persischen Golf ab. Fünf Milliarden Dollar wurden für den Bau dieser 20-Betten-Militärkrankenhäuser bereitgestellt‹, erklärte [der georgische Oppositionspolitiker Elizbar] Javelidze gegenüber der georgischen Zeitung Kviris Kronika. Der Bau wird fast ganz von den Amerikanern bezahlt. Zusätzlich werden in aller Eile Flughäfen in Georgien angelegt.« (ebenda)

 

Das Projekt dieses Militärkrankenhauses macht deutlich, dass das Pentagon bereits detaillierte logistische Vorbereitungen für die Versorgung und Transport verwundeter amerikanischer Soldaten vom Schlachtfeld im Iran in die nahegelegenen Militärkrankenhäuser in Georgien getroffen hat. Diese fortgeschrittenen Vorbereitungen deuten darauf hin, dass die Kriegsplanungen und -vorbereitungen schon sehr weit gediehen sind und auch schon Szenarien zur Versorgung der militärischen Opfer ausgearbeitet wurden.

 

Militärbündnisse: die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) und die CSTO

Das militärische Gegenstück zur Achse USA-NATO-Israel ist die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SCO) sowie die sich mit ihr teilweise überlappende »Organisation des Vertrages über kollektive Sicherheit« (CSTO). Der SCO gehören Kasachstan, die Volksrepublik China, Kirgisistan, die russische Föderation, Tadschikistan und Usbekistan an. Die CSTO setzt sich aus sieben früheren sowjetischen Republiken zusammen: Russland, Armenien, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Weißrussland und Usbekistan. Der Iran besitzt Beobachterstatus in der SCO.

 

Usbekistan hatte sich 2005 aus der von der NATO unterstützten Sicherheitsallianz GUAM zurückgezogen (Die Bezeichnung »GUAM« – früher »GUUAM« – ergibt sich aus den Anfangsbuchstaben der Mitgliedsländer Georgien, Ukraine, Aserbaidschan und Moldawien.) Im gleichen Jahr wies es die USA aus dem Luftwaffenstützpunkt Karshi-Khanabad, auch bekannt als K2, aus (»U.S. Evicted From Air Base In Uzbekistan«, in: Washington Post, 30. Juli 2005).

 

Vor diesem Hintergrund ist auch bedeutsam, dass der neu gewählte kirgisische Präsident Almasbek Atambajew (November 2011) erklärte, er beabsichtige die Schließung der amerikanischen Militärbasis bei Manas, wenn der Pachtvertrag auslaufe  (»Kyrgyzstan Says United States’ Manas Air Base Will Close«, NYTimes.com, 1. November 2011)

 

Diese Entwicklungen deuten darauf hin, dass die früheren zentralasiatischen Sowjetrepubliken ihre Beziehungen zu Moskau wieder verstärkt haben, was wiederum den SCO-CSTO-Militärblock konsolidiert.

 

Weltweite militärische Vormachtstellung der USA – Russland und China

Auf der Grundlage der gültigen militärischen Kooperationsabkommen ist davon auszugehen, dass Russland und China in diesem Konflikt auf der Seite des Iran stehen. Diese Sicht wird durch die Lieferung von Waffensystemen und -technologien an den Iran und die Präsenz russischer Militärberater und -ausbilder sowohl in Syrien wie auch im Iran unterstützt. Von besonderer Bedeutung ist auch der Beobachterstatus, den der Iran in der SCO besitzt.

 

Russland und China sind sich darüber im Klaren, dass ein Krieg gegen den Iran nur einen weiteren Schritt in Richtung eines umfassenden Krieges darstellt. Die Politik der USA und der NATO ist gegen diese beiden Länder gerichtet. Russland wird an seinen Grenzen von der Europäischen Union bedroht, in deren Mitgliedsstaaten Atomwaffen gegen russische Städte gerichtet sind. Mit Ausnahme seiner Nordgrenze ist China von der koreanischen Halbinsel bis zum Südchinesischen Meer von amerikanischen Militärstützpunkten eingekreist.

 

Russland und China werden von Washington als »weltweite Bedrohung« eingestuft. Präsident Obama und seine Außenministerin Hillary Clinton haben kaum verhüllte Drohungen gegen China ausgesprochen. In dem jüngsten Bericht zur Sicherheitslage der USA, dem National Defense Review, geht Verteidigungsminister Leon Panetta von erhöhten Verteidigungsausgaben aus, die auch dazu dienen sollen, Russland und China einzudämmen.

 

Angesichts der jüngsten Entwicklungen warnte der stellvertretende russische Ministerpräsident Dimitrij Rogosin Washington und Brüssel: »Sollte dem Iran irgendetwas widerfahren, sollte der Iran in irgendeiner Weise in politische oder militärische Bedrängnis geraten, wird dies als direkte Bedrohung unserer nationalen Sicherheit verstanden«.

 

Ausufernde amerikanische Militärausgaben: Die Pentagon-Ideologie der Drohgebärden

Washington strebt eine weltweite militärische Vormachtstellung an. Noch immer sind der »Krieg gegen den Terror« und die Eindämmung der »Schurkenstaaten« die offizielle Rechtfertigung und treibende Kraft, aber auch China und Russland werden in offiziellen Dokumenten, die Fragen des Militärs und der nationalen Sicherheit betreffen, als »potenzielle Gegner« bezeichnet:

»… das amerikanische Militär versucht, aufstrebende Großmächte wie China davon abzuhalten, die amerikanische militärische Vormachtstellung in Frage zu stellen.« (Siehe dazu: Greg Jaffe, »Rumsfeld details big military shift in new document«, in: The Wall Street Journal, 11. März 2005.)

 

Wie will Washington sein Ziel einer weltweiten militärischen Vormachtstellung erreichen? Durch immer höher steigende Militärausgaben und ein anhaltendes Wachstum der amerikanischen Rüstungsindustrie, was im Gegenzug massive Ausgabenkürzungen in allen anderen Bereichen erzwingt.

 

Der aktuelle Anstieg der Verteidigungsausgaben erfolgt zu einer Zeit, in der sich Amerika in der schwersten Wirtschaftskrise seiner Geschichte befindet, und treibt das unausgesprochene Wettrüsten mit China und Russland voran, wobei den amerikanischen Rüstungskonzernen Unsummen amerikanischer Steuergelder zufließen werden.

 

»Dahinter steht die erklärte Absicht, die Entwicklung modernster Waffensysteme ›so teuer zu machen‹, dass keine andere Großmacht weltweit wie China und Russland da mithalten oder die Vormachtstellung der USA gefährden könnte, ohne seine zivile Wirtschaft zu gefährden.« (Michel Chossudovsky, »New Undeclared Arms Race«, in: Global Research, 17. März 2005)

 

Diese Ideologie brutaler, unangreifbarer Machtentfaltung – das Pentagon prägte dafür den Begriff »Big Dog« – ist eine der Voraussetzungen für die »Globalisierung des Krieges«. Diese Pläne, die amerikanische Tötungsmaschinerie durch Kürzungen bei den Sozialausgaben und die Verarmung der Menschen in den gesamten USA zu vergrößern und zu verstärken, kann man nur als bösartig oder sogar teuflisch bezeichnen.

 

»Im Zentrum dieser Strategie steht die Überzeugung, dass die USA in den entscheidenden Bereichen der [Rüstungs-] Technologie einen so großen Vorsprung haben müssen, dass aufstrebende Mächte [Russland, China, der Iran] zu dem Schluss kommen, dass es für diese Länder zu kostspielig wäre, auch nur darüber nachzudenken, es mit der Nummer Eins aufnehmen zu wollen. Sie werden begreifen müssen, dass es sich nicht lohnt, dafür ihr Wirtschaftswachstum zu opfern, erklärte ein Berater des Verteidigungsministeriums, der den Entwurf zu einigen Teilen des Dokuments verfasst hatte.« (Greg Jaffe, »Rumsfeld details big military shift in new document«, in: The Wall Street Journal, 11. März 2005)

 

 

Anhang

Die Streitkräfte der Islamischen Republik Iran:

Gesamtbevölkerung: 77.891.220 [2011]

Verfügbare Kräfte: 46.247.556 [2011]

Tauglich für den Militärdienst: 39.556.497 [2011]

Im dienstfähigen Alter: 1.392.483 [2011]

Soldaten im aktiven Dienst: 545.000 [2011]

Aktive Reserve: 650.000 [2011]

 

Heer

Landgestützte Waffen: 12.393

Panzer: 1.793 [2011]

Gepanzerte Truppentransporter / Schützenpanzer: 1.560 [2011]

Bewegliche Geschütze (mit Zugmaschine): 1.575 [2011]

Selbstfahrlafetten: 865 [2011]

Mehrfachraketenwerfer: 200 [2011]

Mörser (Granatwerfer): 5.000 [2011]

Panzerabwehrwaffen: 1.400 [2011]

Luftabwehr: 1.701 [2011]

Geländegängige, mehrachsige Vielzweckfahrzeuge: 12.000

 

Luftwaffe

Gesamtzahl Flugzeuge: 1.030 [2011]

Hubschrauber: 357 [2011]

Einsatzfähige Flughäfen: 319 [2011]

 

Marine

Gesamtzahl Schiffe: 261

Handelsmarine: 74 [2011]

Großhäfen und Terminals: 3

Flugzeugträger: 0 [2011]

Zerstörer: 3 [2011]

Unterseeboote: 19 [2011]

Fregatten: 5 [2011]

Patrouillenboote: 198 [2011]

Minenleger/-räumer: 7 [2011]

Amphibische Angriffsschiffe: 26 [2011]

(Quellen: Iranian Defence und GlobalFirepower.com)

 

 


 

 

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