Monday, 27. June 2016
13.04.2011
 
 

Gefährlicher Scheideweg: Erwägt Amerika den Einsatz von Atomwaffen gegen Libyen?

Prof. Michel Chossudovsky

In einem früheren Artikel mit dem Titel »Amerikas geplanter atomarer Angriff auf Libyen« habe ich Einzelheiten des Plans der Clinton-Regierung für einen Atomangriff auf Libyen beschrieben. Das Pentagon hatte den Einsatz der Atombombe B61 Mod 11 gegen Libyen ins Auge gefasst. Die B61, die als mini-nuke (Mini-Atombombe) kategorisiert wird, ist eine 10-Kilotonnen-Bombe mit einer Sprengkraft von zwei Dritteln der einer Hiroshimabombe.

Simulierter Abwurf einer Atombombe B61-11 von einem Tarnkappenbomber B-2 Spirit


Bei einer Pressekonferenz hatte Pentagon-Staatssekretär Harold P. Smith den Plan des Pentagon von 1996 für einen atomaren Angriff gegen Libyen unmissverständlich bekannt gegeben:

die Air Force werde die [Atomwaffe] B61-11 gegen Libyens mutmaßliche unterirdische Chemiefabrik in Tarhunah einsetzen, wenn der Präsident zu dem Schluss käme, dass die Anlage zerstört werden müsse. »Wir könnten [Tarhunah] mit rein konventionellen Waffen nicht außer Gefecht setzen«, erklärte Smith gegenüber Associated Press. In Jane’s Defense Weekly bezeichnete er die B61-11 als »die Atomwaffe der Wahl«. (The Nuclear Information Project: the B61-11)

Clintons Verteidigungsminister William Perry – der bei besagter Pressekonferenz anwesend war – hatte bereits früher vor dem Auswärtigen Ausschuss des US-Senats erklärt, dass sich die USA die Option offenhielten, Atomwaffen gegen Länder einzusetzen, die über chemische und biologische Waffen verfügten. (Ebenda; siehe auch Greg Mello,»The Birth of a New Bomb; Shades of Dr. Strangelove! Will We Learn to Love the B61-11?« The Washington Post, 1. Juni 1997)

Das Ziel des US-Verteidigungsministeriums bestand darin, die »Erprobung« der Atombombe B61 in einem realen Land zu beschleunigen, und dieses Land war Libyen:

»Schon bevor die B61 hergestellt wurde, war Libyen als mögliches Ziel ausgemacht.« (Bulletin of the Atomic Scientists – September/Oktober 1997, S. 27) (Weitere Einzelheiten siehe: Michel Chossudovsky: »Amerikas geplanter atomarer Angriff auf Libyen«, KOPP Online)

Während der Plan von 1966, Libyen unter Einsatz taktischer Atomwaffen zu bombardieren, später auf Eis gelegt wurde, blieb Libyen auch weiterhin auf der »Schwarzen Liste«: Bis heute ist »das Gaddafi-Regime« ein Zielland für einen präventiven (defensiven) Atomangriff.

Wie William Arkin Anfang 2002 enthüllt hat, hatte »die Bush-Regierung das Pentagon in einem Geheimpapier […] angewiesen, Alternativpläne für den Einsatz von Atomwaffen [2001 Nuclear Posture Review, 2002 vom Senat genehmigt] gegen mindestens sieben Länder zu entwerfen, wobei nicht nur Russland und die ›Achse des Bösen‹ – Irak, Iran und Nordkorea – sondern auch China, Libyen und Syrien genannt wurden.« (Siehe William Arkin, »Thinking the Unthinkable«, Los Angeles Times, 9. März 2002)

Laut der [US-Nukleardoktrin] 2001 Nuclear Posture Review, die 2002 vom Senat angenommen wurde, steht Libyen auf der »Liste des Pentagon«. Darüber hinaus ist es wichtig zu betonen, dass Libyen das erste Land war, das (bei einem Pentagon-Pressebriefing) ausdrücklich als mögliches Ziel für einen von den USA unterstützten Angriff unter Einsatz der Atombombe B61 Mod 11 genannt wurde. Diese Ankündigung erfolgte 1996, fünf Jahre bevor unter der Regierung Bush die präventive Nukleardoktrin formuliert wurde (d.h. die 2001 Nuclear Posture Review).

 

Der Test der Atombombe B61-11 (bekanntgegeben am 4. April 2011)

Inwiefern ist die Geschichte der Atombombe B61-11 und früherer Drohungen, die die Clinton-Regierung gegen Libyen gerichtet hat, relevant?

Ist das Projekt, Libyen mit Atomwaffen anzugreifen, ad acta gelegt, oder wird Libyen noch immer als mögliches Ziel für einen atomaren Angriff in Betracht gezogen?

Es gibt zwar keine belastbaren Beweise dafür, dass die USA den Einsatz von Atomwaffen gegen Libyen planen, doch es ist – vorsichtig formuliert – beunruhigend, dass das US-Verteidigungsministerium kurz nach Beginn der Bombardierung gegen Libyen am 19. März einen Test der Atombombe B61-11 anordnete. Die Tests bezogen sich auf die installierte Ausstattung und Waffenkomponenten der Atombombe.

Die Tests wurden am 4. April öffentlich bekanntgegeben; das genaue Datum wurde dabei nicht genannt, man kann jedoch davon ausgehen, dass sie in den Tagen vor der Veröffentlichung der Presseerklärung der National Nuclear Security Administration stattgefunden haben. (NNSA, Presseerklärung, NNSA Conducts Successful B61-11 JTA Flight Test, 4. April 2011)

Der Tarnkappenbomber B-2 Spirit wurde von der US Air Force als »Transporteur« für den Abwurf der Atombombe B61 Mod 11 ausgewählt. Ende März oder Anfang April (vor dem 4. April) kam der Tarnkappenbomber B-2 Spirit vom 509. Bombergeschwader vom Luftwaffenstützpunkt Whiteman Air Force Base beim Funktionstest, dem so genannten »Joint Test Assembly« (JTA) der Atombombe B61-11 zum Einsatz.

Mit anderen Worten: Die B61-11 wurde unter Einsatz derselben Tarnkappenbomber B-2 Spirit von der Air Force Basis Whiteman  getestet, die zu Beginn der Luftangriffe auf Libyen eingesetzt wurden.

 

Der Joint Test Assembly (JTA) der B61-11

Dieser JTA-Test wurde von der National Nuclear Security Administration (NNSA) gemeinsam mit dem Global Strike Command der US Air Force durchgeführt, das gleichzeitig auch für die Koordinierung von US-Luftangriffen gegen Libyen sowie laufende Operationen im Irak und in Afghanistan zuständig ist.

»Der JTA wurde von der NNSA zur Untermauerung des Joint Surveillance Flight Test Program gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium und der NNSA entwickelt«. (Presseerklärung, a.a.O.)

Im Fall der Atombombe B61 Mod 11 erfordert der JTA die Erprobung der technischen Ausstattung der B61-11, wobei jedoch anstelle eines atomaren Sprengkopfs nur ein konventioneller nicht-atomarer Sprengkopf verwendet wird. Im Wesentlichen geht es darum, alle installierten Anlagen in der Atombombe zu testen und deren Funktionsfähigkeit sicherzustellen, jedoch ohne eine tatsächliche nukleare Explosion. Der JTA-Test »war so aufgebaut, dass die tatsächliche Konfiguration der B61-11 simuliert wurde, wobei so viel Reserve-Hardware wie machbar genutzt wurde. Er wurde bei Pantex in Amarillo, Texas, zusammengestellt, jedoch ohne atomare Sprengkraft, da kein besonderes nukleares Material beteiligt war.« (Presseerklärung, NNSA Conducts Successful B61-11 JTA Flight Test, 4. April 2011)

»Durch JTA-Tests [soll gewährleistet werden,] dass sämtliche Waffensysteme [z. B. die Atombombe B61-11] wie geplant funktionieren, und dass alle Systeme sicher, zuverlässig und effektiv ausgelegt sind« Eine JTA umfasst Messausrüstung und Sensoren, welche das Funktionieren zahlreicher Waffenkomponenten [z.B. der B61-11] während der Flugerprobung überwachen, um zu ermitteln, ob die Waffe wie geplant funktioniert. Zu dieser JTA gehörte auch ein Flugrekorder, der die Funktionsdaten der Bombe über den gesamten Testzeitraum aufzeichnete. Die Daten gehen in ein von den Sandia National Laboratories entwickeltes Zuverlässigkeitsmodell ein, mit dem die Zuverlässigkeit der Bombe bewertet wird. (Ebenda)

Der Tarnkappenbomber B-2 Spirit, der von der Whiteman Air Force Base aus operiert, soll die B61-11 JTA auf dem Tonopah-Testgelände in Nevada abgeworfen (»delivered and released«) haben; das Gelände wird regelmäßig für die Erprobung atomarer Waffen benutzt. (Siehe Presseerklärung, a.a.O.)

Das Tonopah-Testgelände gehört zwar dem amerikanischen Energieministerium, wird jedoch von Sandia National Laboratories betrieben, einer Abteilung von Amerikas größtem Rüstungsproduzenten Lockheed-Martin (mit Konzession der NNSA). (Siehe http://prod.sandia.gov/techlib/access-control.cgi/2004/042812.pdf)

 

Luftbild des Tonopah-Testgeländes, auf dem die B61-11 unter Verwendung eines B-2-Spirit-Tarnkappenbombers getestet wurde. Quelle NASA.

 

 

Der Einsatz der B-2-Tarnkappenbomber in Libyen

Warum wurden diese JTA-Tests der Ausstattung und Funktionsfähigkeit einer taktischen Atomwaffe so kurz nach dem Beginn der Bombardierung in Libyen angesetzt?

Warum jetzt?

Ist das Timing dieser Tests zufällig oder stehen sie in irgendeiner Weise mit dem zeitlichen Ablauf der Bombardierung in Libyen in Verbindung?

Es sei betont, dass das US Air Force Global Strike Force Command sowohl für die JTA-Tests der B61-11 als auch für den Einsatz der drei B-2 Spirit Tarnkappenbomber in Libyen am 19. März zuständig war.

»Drei B-2-Spirit-Tarnkappenbomber mit jeweils zwei Mann Besatzung kehrten nach einem Flug von 11.418 Meilen von der Whiteman Air Force Base in Missouri – wo sie in besonderen Hangars untergebracht sind – nach Libyen, wo sie erfolgreich Ziele der Streitkräfte Oberst Gaddafis ausgeschaltet hatten, zum Stützpunkt zurück.« (Libya-crisis-B2-stealth-bombers-25-hour-flight-Missouri-Tripoli, Daily Mail, 21. März 2011)

Mit anderen Worten: Sowohl der Einsatz der B-2s auf dem Kriegsschauplatz Libyen und der JTA-Test (bei dem der B2 eingesetzt wurde) wurden von der Whiteman Air Force Base aus koordiniert.

Ein »humanitärer Krieg« wird als Blitzkrieg unter dem Motto »Shock and Awe« (»Angst und Schrecken«) durchgeführt. Drei B-2-Spirit-Tarnkappenbomber wurden zu Beginn des Bombenfeldzugs gegen Libyen auf eine Bombenmission geschickt. Laut den genannten Berichten sind sie am 21. März zur Whiteman Air Force Base zurückgekehrt. Die Berichte lassen darauf schließen, dass die drei B-2s bunkerbrechende Bomben mit konventionellen Sprengköpfen an Bord hatten.

Außerdem seien laut diesem Bericht von den B2-Tarnkappenbombern 45 satellitengelenkte Ein-Tonnen-Raketen auf Libyen abgeworfen worden – eine enorme Menge Waffenmaterial: »Mit 2,1 Milliarden Dollar sind sie die teuersten Kampfflugzeuge der Welt, die nur selten ihre klimatisierten Hangars verlassen. Doch wenn der B-2-Bomber eingesetzt wird, dann sorgt er für einen sensationell effektiven Beginn eines Krieges – wie bei den Luftangriffen auf die libysche Flugabwehr an diesem Wochenende. (Daily Mail, 21. März 2011, a.a.O.)

Auch wenn wir den Wahrheitsgehalt dieser Berichte nicht bestätigen können; die 45 Ein-Tonnen-Bomben entsprechen aber grob den technischen Daten für den B-2; jedes dieser Flugzeuge kann 16 2.000-[amerikanische]Pfund-Bomben (entspricht 900 kg) tragen.

 

Rückkehr zur Whiteman Air Force Base am 21. März

 

 

Abschließende Bemerkungen: Die Entscheidung zum Einsatz von Atomwaffen

Mithilfe eines Propagandafeldzugs, in den auch »maßgebliche« Atomwissenschaftler mit einbezogen wurden, wird die »Mini-Atombombe« B61-11 als Werkzeug nicht des Krieges, sondern des Friedens dargestellt.

In völlig verdrehter Logik werden Atomwaffen geringer Sprengkraft als Mittel zum Aufbau des Friedens und zur Verhinderung von »Kollateralschäden« dargestellt.

In dieser Hinsicht steht die US-Militärdoktrin mit der Auffassung in Verbindung, der Krieg von USA und NATO in der Operation Odyssey Dawn sei ein humanitäres Unterfangen.

Die wichtige Frage, der dieser Artikel nachgeht, lautet: Ist der kürzlich durchgeführte Test einer B61-11 »Routine« oder wurde er vom Verteidigungsministerium direkt oder indirekt im Hinblick auf Operation Odyssee Dawn durchgeführt, was den möglichen Einsatz von mini-nukes im weiteren Verlauf der Bombardierung in Libyen bedeuten würde. Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort.

Es sei jedoch betont, dass unter der Doktrin eines »präventiven Nuklearkrieges« Mini-Atombomben stets stationiert und »in Einsatzbereitschaft« gehalten bleiben (selbst in Friedenszeiten). Libyen war der erste »Schurkenstaat«, der 1997 für einen atomaren Angriff ausersehen wurde, bevor der Einsatz von Mini-Atombomben für den Kampfeinsatz vom US-Kongress genehmigt wurde.

Laut Pentagon sind Zivilisten durch »mini-nukes« nicht gefährdet, da »die Explosionen unterirdisch stattfinden«. Nicht nur die Aussage über eine unterirdische Explosion ist falsch, jede dieser »Mini-Atombomben« entspricht – hinsichtlich Sprengkraft und potenziellem radioaktiven Fallout – zwei Dritteln der Atombombe, die 1945 auf Hiroshima abgeworfen wurde …

Wir stehen an einem gefährlichen Scheideweg: Die Regeln und Bestimmungen über den Einsatz von Atomwaffen sind »liberalisiert« worden (d. h. »dereguliert« im Vergleich zu den in der Zeit des Kalten Krieges geltenden Bestimmungen). Die Entscheidung für den Einsatz von Atomwaffen geringer Sprengkraft (z.B. gegen Libyen) hängt nicht mehr vom Obersten Befehlshaber, also Präsident Barack Obama, ab. Es ist eine strikt militärische Entscheidung. Laut der neuen Doktrin sollen Command, Control and Coordination (CCC, Kommando, Kontrolle und Koordination) »flexibel« sein, wonach es den Kommandeuren in bestimmten geografischen Regionen gestattet ist, zu entscheiden, ob und wann Atomwaffen eingesetzt werden:

Im offiziellen Washington als »Joint Publication 3-12« bekannt, fordert die neue Nukleardoktrin (Doctrine for Joint Nuclear Operations, DJNO, März 2005) die »Integration konventioneller und nuklearer Angriffe« unter einem einheitlichen »integrierten« Command and Control (C2).

Die Doktrin beschreibt Kriegsplanung im Wesentlichen als Prozess von Managemententscheidungen, bei dem militärische und strategische Ziele durch einen Mix von Instrumenten erreicht werden sollen; die resultierenden Opferzahlen spielen dabei kaum eine Rolle.

Die militärische Planung konzentriert sich auf »den effizientesten Gewalteinsatz«, d.h. eine optimale Anordnung unterschiedlicher Waffensysteme, um erklärte militärische Ziele zu erreichen. In diesem Zusammenhang gelten nukleare und konventionelle Waffen als »Teil des Werkzeugkastens«, aus dem sich militärische Kommandeure bedienen und je nach »sich entfaltender Lage« auf dem »Kriegsschauplatz« die benötigten Werkzeuge auswählen können. (Keine dieser Waffen im »Werkzeugkasten« des Pentagon, einschließlich konventioneller bunkerbrechender Waffen, Splitterbomben, mini-nukes, chemischer und biologischer Waffen, wird als »Massenvernichtungswaffe« bezeichnet, wenn sie von den Vereinigten Staaten von Amerika und ihren »Koalitions«-Partnern eingesetzt werden). (Michel Chossudovsky, »Is the Bush Administration Planning a Nuclear Holocaust?« Global Research, 22. Februar 2006)

 

 

ANHANG: Der Tarnkappenbomber B-2 Spirit

Der B-2 Spirit Bomber wird als »tödlich und effektiv« beschrieben; gleichzeitig hält man jedoch daran fest, er sei ein Instrument »humanitärer Kriegsführung«. Der Bomber, der zu Beginn der Operation Odyssey Dawn zum Einsatz kam, besitzt gemäß Resolution 1973 des UN-Sicherheitsrats das Mandat, »das Leben von Zivilisten zu schützen«.

Eine von den US Air Force veröffentlichte Einschätzung hat ergeben, dass zwei mit Präzisionswaffen bestückte B-2s die Aufgaben von 75 konventionellen Flugzeugen übernehmen können. Damit wird der B-2 zu einer mächtigen Waffe gegen Ziele wie Bunker, Kommandozentralen, Radaranlagen, Flugplätze, Luftabwehr. (Ebenda) Bei der Mission sollen insgesamt 45 satellitengelenkte Ein-Tonnen-Bomben abgeworfen worden sein, was grob 15 der oben erwähnten 16 2.000-[US-]Pfund-Bomben entspricht. (Ebenda)

Der B-2-Spirit als Träger der bunkerbrechenden Waffe B61 Mod 11 kann 16 B61-11 mini-nukes von rund 1.200 (amerikanischen) Pfund (540 kg) transportieren.

 

 

Siehe auch folgende Videos:

 


 

 

Der B-2-Bomber wurde 1999 vom jugoslawischen Luftabwehrsystem abgeschossen, was im Video nicht erwähnt wird.

 

 


 

 

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