Saturday, 1. October 2016
08.06.2011
 
 

Militärische Eskalation: »Phase Zwei« des Krieges gegen Libyen

Prof. Michel Chossudovsky

Dieser Krieg tritt in eine neue Phase ein, die zu einer weiteren militärischen Eskalation und möglicherweise sogar zu einer Landung amerikanischer und NATO-Kommandoeinheiten an der libyschen Küste führen könnte. Derzeit werden im Mittelmeer beispiellose Marineeinheiten zusammengezogen.

Am 1. Juni beschlossen die Mitgliedsstaaten des Atlantischen Bündnisses (NATO) in Brüssel eine »Verlängerung der Mission« , d. h. also eine Intensivierung des Krieges gegen Libyen, »um weitere 90 Tage bis Ende September«.

In der Zwischenzeit ist auch die USS George H.W. Bush, der modernste Flugzeugträger der amerikanischen Kriegsmarine, mitsamt seiner Trägerkampfgruppe im Mittelmeer eingetroffen, um sich dort mit der Sechsten Flotte in Neapel zu vereinigen. Der Flugzeugträger USS George H.W. Bush (CVN-77) ist der weltweit größte Träger: »Sein Flugdeck misst 1,82 ha und bietet 90 Kampfflugzeugen und Hubschraubern Platz. Seine Mannschaft umfasst 5.500 Personen«. Der Fluzeugträger ist mit den modernsten Mitteln der elektronischen Kriegsführung ausgestattet und er ist der »weltweit größte mobile Militärstützpunkt« (Manlio Dinucci, »Boots on the Ground«: Sarkozy and Cameron Prepare to Land in Libya, in: Global Research, 31. Mai 2011).

Die USS George H.W. Bush wurde auf ihrer »Jungfernfahrt« in das Operationsgebiet der Sechsten Flotte, dem Mittelmeer, entsandt. Etwa einen Monat vor Ausbruch der Krieges gegen Libyen wurde das Schiff als »einsatzfähig in Kampfhandlungen« eingestuft (USS George H.W. Bush Strike GroupCombat Ready, 21. Februar 2011).

 

Gegner soll zur vollständigen Unterwerfung gezwungen werden

Die schiere Größe des amerikanischen Superflugzeugträgers USS George H.W. Bush, seine modernen Waffensysteme, seine Kampf- und Zerstörungskraft, ganz zu schweigen einmal von den Kosten, verdeutlichen, wie sehr der imperiale Ehrgeiz Amerikas aus den Fugen geraten ist.  Unter der Doktrin Schockieren und Einschüchtern soll die USS George H.W. Bush Schrecken verbreiten und zur vollständigen Unterwerfung zwingen.

 

Militärische Eskalation

Seit Beginn des Krieges am 19. März wurden schätzungsweise 10.000 Luftangriffe geflogen. Die NATO spricht von einer Gesamtzahl von 9.036 Luftangriffen, wobei allein in den zwei Monaten vom 31. März bis zum 31. Mai 3443 Angriffe geflogen wurden. Mit dem Eintreffen der USS George H.W. Bush und ihrer Trägerkampfgruppe in ihrem »Einsatzgebiet«, die die dort schon operierenden alliierten Marineeinheiten erheblich erweitert, hat eine neue Phase des Krieges begonnen. Das militärische Vorgehen ist jetzt nicht länger auf Luftangriffe aus großer Höhe beschränkt, bei denen die Ziele »im Voraus genehmigt« und geplant wurden. Nun werden auch der Einsatz von Hubschraubern und Tiefflug-Lufteinsätze ins Auge gefasst. Gerade Letzteres soll den Einsatz von US-NATO-Kommandoeinheiten und Rebellenkräften unterstützen.

Bei dem britischen Kriegsschiff HMS Ocean, das von Zypern aus eingesetzt wird, handelt es sich um einen Hubschrauberträger, der mit AH64-Apache-Kampfhubschraubern ausgerüstet ist. Mitte Mai fanden vor Zypern Marinemanöver statt, an denen britische und holländische Kriegsschiffe beteiligt waren und die HMS Ocean als Hubschrauberträger eine zentrale Rolle spielte. »Bei diesen Manövern wurden die Verteidigung gegen Angriffe aus der Luft und Scharfschießen im Rahmen amphibischer Übungen in Küstengewässern geübt.« Frankreich bestätigte, es werde seine Kampfhubschrauber vom Typ Eurocopter Tiger einsetzen.

In den kommenden Wochen ist daher mit einer grundlegenden Wende im militärischen Vorgehen zu rechnen: Die Entsendung von Kommandotruppen zur Unterstützung von Bodeneinsätzen mit entsprechender Luftunterstützung durch Hubschrauber und Tiefflugeinsätze wird dabei eine wichtige Rolle spielen. (Diese Tiefflüge wären nicht allein auf die sogenannten Predator-Drohnen beschränkt.)

Die Luftoperationen werden sich daher entsprechend des erklärten Ziels, die »Luftangriffe näher an den Boden zu bringen«, taktisch neu ausrichten. Die Trägerkampfgruppe um die USS George H.W. Bush wird beim Übergang in die neue Phase des Krieges eine Schlüsselrolle einnehmen.

 

Manöver Saxon Warrior simuliert Kriegsschauplatz im Mittelmeer

In der Woche vor seiner Jungfernfahrt ins Mittelmeer nahm die USS George H.W. Bush (CVN77) zusammen mit ihrer Trägerkampfgruppe 2 unter Leitung der britischen Royal Navy an umfassenden Manövern vor der Küste Cornwalls teil (19.-26. Mai 2011). Unter der Bezeichnung »Exercise Saxon Warrior« wurden dieses Manöver unter Beteiligung britischer, amerikanischer, französischer, schwedischer und spanischer Schiffe auf See und an Land durchgeführt (Exercise Saxon Warrior, in: EFGE Movements). Diese Manöver gehören zu den umfangreichsten, die die britische Kriegsmarine in enger Abstimmung mit der amerikanischen Kriegsmarine, der NATO und dem Pentagon bisher durchgeführt hat:

»[Sie] dienen dazu, die Fähigkeiten der Bush-Trägerkampfgruppe zu verbessern, […] sodass sie reibungslos mit europäischen Einheiten während ihrer jetzigen Einsätze zusammenarbeiten kann [im Mittelmeer gegen Libyen, M.C.].

›Die Trägerkampfgruppe der USS George H.W. Bush ist auf diesen Einsatz gut vorbereitet‹, sagte Konteradmiralin Nora Tyson, die die Kampfgruppe befehligt – und die erste weibliche Admiralin einer amerikanischen Trägerkampfgruppe überhaupt ist.

›Wir sind erfreut, an Saxon Warrior teilzunehmen. Es bietet allen Schiffe der Gruppe die ideale Gelegenheit, unsere Fähigkeit zu verbessern, reibungslos und effektiv mit anderen NATO-Einheiten zusammenzuarbeiten.‹« ( George Bush bound for Portsmouth after war games with Royal Navy, in: navynews.co.uk, Hervorhebungen vom Verfasser)

Diese Manöver standen in einem direkten Zusammenhang zum »wirklichen« Krieg. In Saxon Warrior wurden sowohl die multinationalen Kommandostrukturen als auch der Aufbau und das Zusammenwirken der Marinekräfte des von der NATO geführten Krieges im Mittelmeer, d. h. in Bezug auf den Einsatz von Marineeinheiten, der Luftwaffe, der Hubschrauber und möglicher Einsätze von Bodentruppen, simuliert. Die 5.500 Soldaten und Marineangehörigen auf der USS George H.W. Bush sollen im Falle der Landung von Kommandoeinheiten in feindlichem Gebiet zum Einsatz kommen:

»[Beim Manöver Saxon Warrior] handelt es sich um eine Übung, die die speziell auf den Kriegsschauplatz zugeschnittenen Kampffähigkeiten trainieren sowie die Zusammenarbeit zwischen multinationalen Einheiten und Regierungsbehörden verbessern soll. […] Saxon Warrior stellt die multinationalen und plattformübergreifenden Einheiten vor immense Herausforderungen, indem man eine vielfältige und unvorhersehbare Kriegsumgebung auf der Grundlage fiktiver geopolitischer und militärischer Szenarien errichtete.« (George H.W. Bush Strike Group Participates in Saxon Warrior, unter: http://www.navy.mil/search/display.asp?story_id=60543, Hervorhebungen vom Verfasser)

Zeitgleich zu diesem Manöver unter Leitung der Royal Navy fanden Tiefflugmanöver und Hubschraubermanöver im Südwesten Englands und Teilen von Wales statt, in denen die Bedingungen in einem feindlichen Land simuliert wurden. Die Konzentration auf Hubschrauber und Tiefflugoperationen stimmt voll und ganz mit der nächsten Phase des Krieges gegen Libyen überein.

Das Manöver Saxon Warrior wird vom amerikanischen Militär als Möglichkeit gesehen, unter Einsatzbedingungen »die Koalitionspartner in unsere Kommandostruktur zu integrieren. Und das geschieht zum ersten Mal.« (Kapitän Patrick O. Shea, kommandierender Offizier der USS Gettysburg, in: Military News: Gettysburg Participates in Saxon Warrior, 24. Mai 2011) Auch wenn die Royal Navy das Manöver koordinierte, spielten die amerikanischen Marineeinheiten, was die Militäreinsätze und die »simulierten Kommandostrukturen« anging, bei Weitem die gewichtigere Rolle.

Zu dem achttägigen Manöver gehörten »Einzelmissionen«, in denen anhand verschiedener Szenarien das eigenständige Operieren geübt werden sollte und die »Boden-, U-Boot- und Luftkampf umfassten«. Am letzten Tag, dem 26. Mai, stand als Höhepunkt ein »simulierter Krieg« in einer maritimen Umgebung auf dem Programm.

Auch wenn es um »fiktive« geopolitische und militärische Szenarien ging, war den Teilnehmern an Saxon Warrior durchaus bewusst, dass sie sich auf den Kriegseinsatz in Libyen vorbereiteten:

»›Wir übten im Rahmen einer einsatzorientierten Operation, damit verbesserten wir unsere Bereitschaft, sollten wir in eine reale Operation einbezogen werden. (Hervorhebungen vom Verfasser)

Saxon Warrior ermöglicht es, sich einer Vielzahl geopolitischer Situationen zu stellen, die sich von Tag zu Tag ändern […].

Saxon Warrior liefert uns eine Umgebung, die uns herausfordert und in der wir unsere Fähigkeiten zur Kriegführung einsetzen können‹, ›Wir müssen rasch unkonventionelle Wege beschreiten. Je beweglicher wir sind, desto besser sind wir auf jede denkbare Mission vorbereitet, die während unseres Einsatzes auf uns zukommt.‹ Das macht die Schönheit von Saxon Warrior aus.‹

›Es ist schön, mit Koalitionspartnern zusammen zu operieren, weil wir gemeinsam mit ihnen üben, ihre Stärken kennenlernen und dann diese Stärken zur mächtigstmöglichen Koalitionsstreitmacht vereinigen.‹« (George H.W. Bush Strike Group participates in Saxon Warrior 11, in: norfolknavyflagship.com, 26. Mai 2011, Hervorhebungen vom Verfasser)

 

Die anglo-amerikanische Achse

Diese Manöver sind Teil einer umfassenden und fortgeschrittenen militärischen Zusammenarbeit zwischen London und Washington, die auch die praktische Verflechtung der britischen und amerikanischen Kommandostrukturen miteinschließt. Die Manöver waren terminlich so abgestimmt, dass sie mit dem Staatsbesuch des amerikanischen Präsidenten Barack Obama in Großbritannien zusammenfielen, der als ein Höhepunkt der »Sonderbeziehungen« zwischen England und Amerika herausgestellt wurde.

Dabei ist von besonderer Bedeutung, dass die hochrangigen Gespräche zwischen Präsident Barack Obama und dem britischen Premierminister David Cameron in die formelle Einrichtung eines gemeinsamen Nationalen Sicherheitsausschusses mündeten, der die militärische Entscheidungsfindung sowie die Außenpolitik koordinieren soll. An der Spitze dieses Gremiums, das die anglo-amerikanische Militärachse stärken soll, stehen die jeweiligen amerikanischen und britischen Nationalen Sicherheitsberater.

 

Krieg in Libyen tritt in neue Phase

In der nächsten Zeit ist mit einer Eskalation des militärischen Vorgehens zu rechnen, die durchaus zu einem lang anhaltenden Krieg führen könnte. Diese Wende in der Ausrichtung der Militäroperationen mit dem Schwerpunkt auf  Unterstützung von Kommandoeinheiten am Boden aus der Luft und durch Hubschrauber muss, zumindest in absehbarer Zukunft, nicht zwangsläufig zu einer vollen Invasion führen.

Die USS George H.W. Bush und ihre Trägerkampfgruppe werden bei der Unterstützung der Bodenoperationen über Hubschrauber und Tiefflugangriffe eine Schlüsselrolle einnehmen.

»Der Flugzeugträger USS George H.W. Bush wird von einer Trägerkampfgruppe begleitet, die aus den Lenkwaffenzerstörern Truxtun und Mitscher, den Lenkwaffenkreuzern Gettysburg und Anzio sowie acht Kampfflugzeug-Geschwadern besteht. Diese Kampfgruppe soll die Sechste Flotte verstärken, die in Neapel stationiert ist. Auch noch andere Einheiten stoßen dazu, darunter die Atom-U-Boote Providence, Florida und Scranton. Weiter verstärkt wird die Sechste Flotte auch durch eine der stärksten amphibischen Kampfgruppen mit der USS Bataan an der Spitze, auf der sich allein 2.000 Marinesoldaten befinden, die mit Hubschraubern und Senkrechtstartern, Geschützen und Panzern ausgerüstet sind. Hinzu kommen noch zwei weitere amphibische Angriffsschiffe, die USS Mesa Verde und die USS Whidbey Island, die zwischen dem 13.-18. Mai das süditalienische Tarent besuchten. Die USS Whidbey Island verfügt über vier große Luftkissen-Landungsboote (LCAC) mit einer Reichweite von 480 Kilometern, die 200 Soldaten samt Gerät sehr schnell an der Küste eines Landes absetzen können, ohne dass das Mutterschiff von Land aus zu sehen wäre.« (Manlio Dinucci, »Boots on the Ground«: Sarkozy and Cameron Prepare to Land in Libya, in : Global Research, 31. May 2011)

Sondereinsatzkräfte befinden sich seit Beginn der Luftangriffe bereits vor Ort am Boden. Zudem kommen auch Söldnereinheiten, die von der NATO verpflichtet wurden, zum Einsatz. (Siehe dazu:  Manlio Dinucci, A Secret Army of Mercenaries for the Middle East and North Africa, in: Global Research, 24. Mai 2011).

 

»Schockieren und Einschüchtern«

Als Teil der Strategie des »Schockierens und Einschüchterns« sollen auch bunkerbrechende Waffen wie die BLU 109 (907-Kilogramm-Bomben mit gehärteten Penetrationsgefechtsköpfen) in Libyen eingesetzt werden, die von Tornado-Kampfflugzeugen der britischen RAF abgeworfen werden sollen. »Schockieren und Einschüchtern« ist Bestandteil der »Doktrin schneller Überlegenheit« oder »entscheidender Kraft«, die den Gegner durch [Militäreinsätze mit] Schockwirkung einschüchtern und zur Aufgabe zwingen soll, gleichzeitig aber auch unter der Zivilbevölkerung Angst und Schrecken verbreitet.

 

Atomwaffen gegen Libyen

Der Einsatz der Taktik des »Schockierens und Einschüchterns« bezieht bemerkenswerterweise auch den möglichen Einsatz taktischer Kernwaffen gegen Libyen als Teil dieses »Krieges aus humanitären Erwägungen« ein. Bereits 1996 war Libyen als Zielland im Nahen und Mittleren Osten sowie Nordafrikas für einen Angriff mit einer taktischen Nuklearwaffe vom Typ B61-11 »ausgewählt« worden. Bei der B61-11 handelt es sich um eine bunkerbrechende Waffe, die mit einem nuklearen Sprengkopf ausgestattet ist.

Die Pläne, Libyen nuklear anzugreifen, wurden niemals ganz aus dem Auge verloren. Besonders bedeutsam ist dabei, dass das Pentagon bereits kurz nach Beginn der Bombardierungen am 19. März eine Überprüfung der Funktions- und Einsatzfähigkeit der B61-11 anordnete. Diese Tests wurden unter Einsatz der gleichen B2-Tarnkappen-Bomber vom gleichen Luftwaffenstützpunkt in Missouri aus durchgeführt, von dem aus seit Kriegsbeginn auch die Einsätze der B2-Tarnkappenbomber gegen Libyen koordiniert werden (Siehe dazu: Michel Chossudovsky, Gefährlicher Scheideweg: Erwägt Amerika den Einsatz von Atomwaffen gegen Libyen?, in: Global Research, 13. April 2011).

Diese verschiedenen Entwicklungen beschwören die Gefahr einer gefährlichen militärischen Eskalation mit weitreichenden wirtschaftlichen und geostrategischen Auswirkungen herauf, die potenziell über die Grenzen Libyens hinausreichen könnte.

 

 


 

 

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