Sunday, 26. June 2016
08.09.2014
 
 

OSZE-Bericht überführt Obama als Lügner: Keine russischen Soldaten und Panzer in Ukraine

Prof. Michel Chossudovsky

Der folgende Bericht ist eine schallende Ohrfeige für US-Präsident Barack Obama und seine NATO-Partner, die vom 4. bis 5. September in Newport in Wales zu einem Gipfeltreffen zusammenkamen. Am 3. September hatte Obama erklärt, »russische Kampftruppen mit russischen Waffen in russischen Panzern« seien in der Ostukraine eingesetzt. Das ist nicht nur eine Lüge, sondern Lügen wie diese könnten die Menschheit kopflos in einen Dritten Weltkrieg stürzen.

 

Beobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hätten, so berichtete die Nachrichtenagentur Itar-Tass, »in den vergangenen zwei Wochen keine die Grenze zwischen Russland und der Ukraine überscheitenden Bewegungen von Soldaten, Munition oder Waffen festgestellt«.

 

In dem OSZE-Bericht, der den Zeitraum vom 28. August bis zum 3. September abdeckt, heißt es: »Im Verlauf der gesamten Woche registrierte die Beobachtergruppe einen Nettoanstieg des grenzüberschreitenden Verkehrs durch junge Menschen (sowohl Männer als auch Frauen), die militärähnliche Kleidung trugen, in beiden Richtungen. Es wurden aber keine Waffen bei diesen Gruppen wahrgenommen.«

 

Weiter berichten die Beobachter, sie stünden in regelmäßigem Kontakt mit Unterstützern der selbstausgerufenen Republiken. »Einige von ihnen diskutierten offen mit den OSZE-Vertretern, während andere ihrem völligen Misstrauen gegenüber der OSZE Ausdruck verliehen. An beiden Grenzübergängen Gukowo und Donezk erklärten einige Unterstützer der selbst ausgerufenen Republiken, es sei ihnen nicht erlaubt, die Grenze mit Waffen zu überschreiten«, heißt es in dem Bericht weiter.

Zudem bemerkt der Bericht gegenüber der Vorwoche eine Abnahme der Sichtungen von Hubschraubern, die aber dennoch an den Grenzübergängen beobachtet wurden, wie sie im Niedrigflug die Grenze entlang flogen. »Auf jeden Fall verletzten die Luftfahrzeuge unserem Eindruck zufolge nicht den ukrainischen Luftraum.«

 

Die OSZE-Beobachtermission ist an den russischen Grenzübergängen Gukowo [in der Region Rostow] und Donezk auf Betreiben der russischen Regierung eingesetzt. Diese Entscheidung wurde in einer einvernehmlichen Vereinbarung aller 57 OSZE-Staaten, von denen viele auf dem NATO-Gipfel an diesem Wochenende in Wales vertreten sein werden, getroffen.

 

Der OSZE-Bericht widerspricht den Behauptungen des Regimes in Kiew und seiner NATO-Unterstützer und bestätigt die Einschätzung, dass die Beschuldigungen der NATO zum angeblichen »Einmarsch« russischer Panzer eine unverblümte Erfindung sind.

 

Die NATO hatte zuvor am 28. August versucht, die Erklärung Obamas mit einigen unscharfen »Satellitenbildern« zu untermauern, auf denen angeblich russische Kampftruppen zu sehen sein sollten, die an Militäroperationen auf dem souveränen Territorium der Ukraine beteiligt seien. Diese Stellungnahmen werden von dem detaillierten Bericht der OSZE-Beobachtergruppe an der russisch-ukrainischen Grenze widerlegt. Die NATO-Berichte einschließlich der Satellitenbilder basieren auf manipulierten »Beweisen«.

 

Die OSZE listet in ihrem Bericht sorgfältig verschiedene Kategorien von Grenzgängern auf, die zum Großteil aus Flüchtlingen bestehen:

»An beiden Grenzübergängen auftretende grenzüberschreitenden Bewegungen

Die Profile der Menschen, die die Grenze überschreiten, bleiben im Wesentlichen unverändert und lassen sich in folgende Gruppen einteilen:

  1. Familien zu Fuß oder mit dem Fahrzeug mit viel Gepäck;

  2. ältere Menschen mit nur wenigen Taschen;

  3. Erwachsene (in der Regel im jüngeren Alter) ohne Gepäck oder in ansonsten leeren Fahrzeugen;

  4. Personen, die militärähnliche Kleidung tragen, mit oder ohne Rucksäcke(n).

Mit durchschnittlich 6523 Grenzüberschreitungen pro Tag an den beiden Grenzübergängen blieb die Gesamtzahl der Grenzüberschreitungen in beiden Richtungen stabil, dennoch stellte die Beobachtergruppe eine Umkehr der Richtung des Menschenstroms beim Grenzübertritt fest. Seit dem 26. August kehrte die Mehrzahl der Grenzgänger in die Ukraine zurück, wobei sich diese Zahl täglich netto um durchschnittlich 429 Personen an beiden Grenzübergängen verringerte. Seit diesem Datum kehrten 3857 Menschen an beiden Grenzübergängen in die Ukraine zurück. Die Zahlen zeigen darüber hinaus, dass der Grenzverkehr am Grenzübergang Donezk überwiegend stärker als der Grenzverkehr am Grenzübergang Gukowo ausfällt. Die an diesen beiden Grenzübergängen festgestellte Zahl von Grenzgängern macht etwa 43 Prozent des gesamten Grenzverkehrs an den Grenzübergängen in der Region Rostow aus.


Die Beobachtermission stellte fest, dass sich der grenzüberschreitende Verkehr in den Nachtstunden im Allgemeinen erheblich verringerte. Bei Sonnenaufgang erhöhte sich die Zahl der Grenzgänger dann langsam bis zum Spätvormittag. Danach nahm der Grenzverkehr bis zum späten Nachmittag und Abend wieder ab. Die Mehrzahl der Fahrzeuge, die die Grenze überquerten, trug Nummernschilder aus der Region Lugansk.

  • Allgemeine Beobachtungen an den Grenzübergängen

Im Allgemeinen ist die Lage an den beiden Grenzübergängen ruhig. Die die Grenze überquerenden Menschen sprechen regelmäßig mit den Mitgliedern der Beobachtergruppen (BG) und beschreiben die Lage in Lugansk als katastrophal. Den BG wird weiterhin vielfach von schweren Zerstörungen durch Artilleriefeuer berichtet, die zum Ausfall der Versorgung mit Wasser, Gas und Strom führen. Gerade Strom ist offenbar seit mehr als fünf Wochen in einigen Regionen, einschließlich der Stadt Lugansk selbst, nicht verfügbar.


Während der gesamten Woche bemerkte die BG einen Nettoanstieg der Zahl junger Menschen (sowohl Männer als auch Frauen), die in militärähnlicher Kleidung die Grenze in beiden Richtungen überschreiten. Es wurden aber keine Waffen bei diesen Gruppen beobachtet. Es kam zu regelmäßigen Zusammentreffen und Gesprächen mit Unterstützern der selbsternannten Republiken. Einige von ihnen diskutierten offen mit den OSZE-Vertretern, während andere ihrem völligen Misstrauen gegenüber der OSZE Ausdruck verliehen. An beiden Grenzübergängen erklärten einige Unterstützer der selbsternannten Republiken, es sei ihnen nicht erlaubt, die Grenze mit Waffen zu überschreiten. Andererseits aber gibt es festgelegte Plätze, wo sie Waffen, Munition und Ausrüstungsgegenstände erhalten und dann in die ihnen zugewiesenen Gebiete auf ukrainischer Seite entsandt werden. Bei ihrer Rückkehr übergeben sie Waffen, Munition und andere militärische Ausrüstung wieder und überschreiten die Grenze in Richtung der Russischen Föderation. In Gukowo gibt es sogar einen Schießplatz, an dem die neu ausgegebenen Waffen justiert werden, bevor es weiter an die Front geht. Wie bereits in früheren Berichten beschrieben, sind die Geräusche der Schießübungen auf ukrainischem Territorium täglich aus nur kurzer Entfernung vom Grenzübergang Gukowo zu hören.


Die BG beobachteten eine wachsende Zahl von Personen, die schwarze T-Shirts mit der Aufschrift »Noworossija« (»Neurussland«) oder »Volksrepublik Lugansk« mit entsprechenden Flaggen tragen. In einigen Fällen wurde diese Flagge auch schon auf den Windschutzscheiben verschiedener ziviler Fahrzeuge und deren Fahrzeugkennzeichen gesehen.


Zivilisten, die anhalten, um mit Vertretern der BG zu diskutieren, fordern die OSZE oft auf, den Konflikt zu stoppen, ihre Aussagen aufzuzeichnen und Berichte darüber weiterzuleiten, sodass sich jeder ein Bild der Lage machen könne.

  • Militärische Bewegungen

Während der gesamten Woche hörten die BG in der Umgebung des Grenzübergangs das Geräusch von Propellerflugzeugen. Bei Tageslicht und unter günstigen Wetterbedingungen beobachteten die BG die gleichen kleinen grauen Fluggeräte, die als Drohnen identifiziert wurden. An beiden Grenzübergängen wurden die gleichen Flugmuster beobachtet. Die Drohnen flogen regelmäßig in Abständen zwischen 18 und 25 Minuten vermutlich entlang einer Flugroute nahe der ukrainischen Grenze. Verschiedentlich wurden bis zu zwei Drohnen zur gleichen Zeit im gleichen Gebiet beobachtet.


Die Zahl der Hubschraubersichtungen sank im Vergleich zur Vorwoche, aber es wurden immer wieder [Hubschrauber] bei beiden Grenzübergängen gesichtet, die in niedriger Höhe an der Grenze entlang flogen.


Soweit feststellbar verletzten diese Luftfahrzeuge in der Nähe der Grenzübergänge den ukrainischen Luftraum nicht.

  • Beobachtung an dem Grenzübergang Gukowo

Der Grenzverkehr am Grenzübergang Gukowo blieb verglichen mit der letzten Woche konstant. Lediglich in den letzten beiden Tagen war ein leichter Anstieg festzustellen. Durchschnittlich wurden am Tag 2940 Grenzüberschreitungen in beiden Richtungen erfasst, was einem Anteil von 19 Prozent aller Grenzüberschreitungen in der Region um Rostow entspricht. Die Durchschnittszahl der Personen, die die Grenze in Richtung russischer Föderation überschreiten, hat sich während des Berichtszeitraums stetig verringert. Der Nettostrom war mit einem Minuswert von 262 seit dem 26. August negativ. Diese Zahlen spiegeln deutlich eine Rückkehrbewegung in die Ukraine wider. In der vergangenen Woche kehrten täglich etwa 2000 Personen über den Grenzübergang Gukowo in die Ukraine zurück.


Während der ganzen Woche war immer wieder Gewehrfeuer in der Nähe des Grenzübergangs auf ukrainischer Seite zu hören. Wie bereits berichtet, stand dieses Gewehrfeuer nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen, sondern stammte Berichten zufolge von einem nahegelegenen improvisierten Schießstand, der unter der Kontrolle der Unterstützer der selbsternannten Republiken stand.

  • Berichte von Passanten am Grenzübergang Gukowo

Die BG erhielten Berichte von Menschen aus Swerdlowsk (17 km westlich vom Grenzübergang Gukowo gelegen) über die Lage in der Stadt. Sie berichteten, dass es in der Stadt bisher noch nicht zu direkten Kampfhandlungen gekommen sei, aber fünf Häuser zerstört worden seien. Der öffentliche Personennahverkehr und das einzige Krankenhaus am Ort funktionieren noch, aber in den vergangenen zweieinhalb Monaten gab es kein Wasser mehr. Ihren Berichten zufolge wurden Renten und Sozialleistungen nicht ausgezahlt, und die Menschen hatten keinen Zugriff auf Geld. Die Preise für Güter des alltäglichen Bedarfs sind deutlich angestiegen, und daher machten sich viele Menschen alle drei bis vier Tage auf den Weg in die Russische Föderation, um dort an Geldautomaten oder bei Banken Bargeld abzuheben. Weiter berichteten die Menschen, das Schuljahr habe eigentlich am 1. September beginnen sollen, aber sie wollten nicht, dass ihre Kinder nach ukrainischen Lehrplänen unterrichtet werden.

  • Beobachtungen an dem Grenzübergang Donezk

Im Berichtszeitraum hat die Aktivität am Grenzübergang Donezk im Vergleich mit der Vorwoche leicht zugenommen. Die Gesamtzahl der Grenzübertritte liegt durchgehend über den Zahlen vom Grenzübergang Gukowo. In Tagesdurchschnitt wurden 3627 Grenzübertritte in beiden Richtungen gezählt, was einem Anteil von 24 Prozent an der Gesamtzahl aller Grenzübertritte in der Region Rostow entspricht. Die Anzahl der Personen, die in die Russische Föderation einreisen, hat sich im Berichtszeitraum beständig verringert. Der Nettozustrom war mit einem Durchschnittsminus von 410 Personen seit dem 29. August negativ. Wie im Falle des Grenzübergangs Gukowo spiegeln auch diese Zahlen deutlich eine Rückkehrbewegung in die Ukraine wider. In der vergangenen Woche sind annähernd 1900 Menschen täglich über den Grenzübergang Donezk in die Ukraine zurückgekehrt.


Während der gesamten Woche waren Schüsse, Explosionen und Artilleriedetonationen zu verschiedenen Zeiten des Tages und in der Nacht und aus verschiedenen Entfernungen und Richtungen um den Grenzübergang Donezk herum zu hören. Die Artilleriedetonationen waren vor allem während des Wochenendes aus der Richtung nördlich von Krasnodon besonders intensiv. Während der ganzen Nacht vom 30. zum 31. August waren von einer BG Dutzende sehr lauter Artilleriedetonationen zu hören und zu spüren. Die Explosionen stammten aus nordwestlicher Richtung und lagen sehr nahe.


In den vergangenen Wochen waren Artillerieexplosionen und Schusswechsel nur aus westlicher und nördlicher Richtung zu hören gewesen. Aber in dieser ganzen Woche berichteten die BG zum ersten Mal über leicht- und schwerkalibrige Schüsse aus östlich und südöstlich gelegenen Gebieten, die ebenfalls an die Ukraine grenzen.


Während der ganzen Woche beobachteten die BG einen Nettoanstieg an Aktivitäten junger Menschen in militärähnlicher Kleidung, die die Grenze in beiden Richtungen an den Grenzübergängen überschritten. Die BG beobachteten darüber hinaus, dass einige dieser Personen sichtbar verwundet waren und mit weißen Bandagen und/oder mit Krücken die Grenze in Richtung der Russischen Föderation überschritten. Darüber hinaus beobachteten die BG den Transport schwerer verwundeter Personen im Krankenwagen. Einige Personen in einer Art militärischer Kleidung begleiteten die Verwundeten. Sie waren besonders gut ausgerüstet und trugen Holster, in denen sich aber keine Waffen befanden.


In einem Fall beobachtete eine BG acht junge Männer in militärisch anmutender Kleidung, die zwei schwere Tragen schleppten, auf denen sich Kisten befanden. Diese Tragen waren schwer, wie deutlich zu erkennen war (mehr als 100 Kilogramm schwer), da die Gruppe ihre Last alle 30 bis 50 Meter absetzte, um sich kurz auszuruhen. Die BG beobachtete, dass die Grenzbeamten die Kisten mit Metalldetektoren untersuchten. Die BG befragte die Grenzbeamten zum Inhalt der Kisten. Man sagte ihnen, es habe sich um Lebensmittel gehandelt.

  • Berichte von Passanten am Grenzübergang Donezk

Die BG erhielten Berichte von Menschen aus Molodohwardijsk (15 Kilometer südöstlich von Lugansk gelegen) und anderen Orten aus der Umgebung von Lugansk. Sie alle berichteten von heftigen Kämpfen und massiven Schäden an der Infrastruktur und forderten die OSZE auf, sich für ein Ende der Kampfhandlungen einzusetzen.

  • Der russische Hilfskonvoi

Die Beobachtermission besitzt keine Informationen dazu, ob ein zweiter russischer Hilfskonvoi über den Grenzübergang Donezk fahren wird. In der vergangenen Woche besuchten Vertreter des Internationalen Komitees des Roten Kreuzes (IKRC) den Grenzübergang Donezk, wo sie mit russischen und ukrainischen Grenzbeamten und Zollbeamten zusammentrafen. Bis zum heutigen Tag halten sich ukrainische Grenzbeamte und Zollbeamte noch in der Nähe des Grenzübergangs Donezk auf. Zusätzlich kamen Vertreter des russischen Ministeriums für Katastrophenhilfe an den Grenzübergang, um sich mit den Grenzbeamten dort abzusprechen.«

 

Ein Haufen Lügen

 

In seiner Rede in Estland erklärte Obama kategorisch:

»Wenn wir uns hier heute versammeln, wissen wir, dass diese Vision [eines geeinten, freien und friedlichen Europas] durch die Aggression Russlands gegen die Ukraine bedroht ist. Hier geht es um einen dreisten Angriff auf die territoriale Integrität der Ukraine, einer souveränen und unabhängigen europäischen Nation… Darum geht es im Falle der Ukraine. Und deshalb stehen wir heute an der Seite der Ukraine.«

Am 28. August veröffentlichte die NATO neue Satellitenbilder, die angeblich zeigen sollten, dass

»russische Kampftruppen an Militäroperationen auf dem souveränen Territorium der Ukraine beteiligt sind. Die Bilder wurden Ende Augst aufgenommen und zeigen Einheiten russischer Selbstfahrlafetten, die sich in einem Konvoi auf ukrainischem Boden bewegen und sich dann daran machen, Schusspositionen in dem Gebiet um Krasnodon in der Ukraine einzunehmen… ›In den vergangenen zwei Wochen haben wir eine deutliche Eskalation sowohl was das Ausmaß als auch, was das professionelle Niveau der russischen militärischen Einmischung in der Ukraine angeht, erlebt‹, sagte Brigadegeneral Tak. ›Die heute vorgelegten Satellitenbilder liefern zusätzliche Beweise dafür, dass russische Kampfsoldaten, ausgestattet mit modernster, schwerer Ausrüstung auf dem souveränen Territorium der Ukraine operieren.‹« (OSCE)

Während USA und NATO in Richtung eines Krieges gegen Russland drängen, überwacht die OSZE den Sieben-Punkte-Friedensplan, der am 5. September in Minsk diskutiert wurde.

 

 

.

Leser-Kommentare (52) zu diesem Artikel

14.09.2014 | 09:52

Elisa

Bravo, die OSZE scheint eine bewusste Kehrtwende zu vollziehen. Weiter so! Auch sie bringt neuerdings ans Licht, dass der oberste Amerikaner immer plumper die Öffentlichkeit anlügt, man kann dazu nur noch den Kopf schütteln. Und mit ihm im Gefolge die europäischen Politgrössen Merkel, Schäuble, Gabriel, Draghi, Barroso, Cameron und Hollande. Ach ja, Rasmussen ist auch noch dabei, der liest - wie aus den Medien zu erfahren war -angeblich die Reden ab, die ihm das Pentagon oder der...

Bravo, die OSZE scheint eine bewusste Kehrtwende zu vollziehen. Weiter so! Auch sie bringt neuerdings ans Licht, dass der oberste Amerikaner immer plumper die Öffentlichkeit anlügt, man kann dazu nur noch den Kopf schütteln. Und mit ihm im Gefolge die europäischen Politgrössen Merkel, Schäuble, Gabriel, Draghi, Barroso, Cameron und Hollande. Ach ja, Rasmussen ist auch noch dabei, der liest - wie aus den Medien zu erfahren war -angeblich die Reden ab, die ihm das Pentagon oder der CIA geschrieben hat. Und von solchen Menschen werden wir regiert. Nicht zu fassen!!!

Die Mainstream-Medien werden noch ihr blaues Wunder erleben.


13.09.2014 | 19:35

Wandale

@Fuchs > lesen und verstehen ist für Sie nicht einfach. Zeigen Sie mal wo es steht, dass Kreml sagt dass russische Soldaten in der Ukraine kämpfen. Hat Sie wer beauftragt diesen Unsinn zu schreiben?


13.09.2014 | 02:27

Klüger

Fuchs: Blöd nur, dass der Kreml zugegeben hat, dass russische Soldaten in der Ukraine kämpfen. Im ernst? Woher weißt du das du Fuchs? Aus den deutschen Medien? Schaut hier jemand überhaupt unabhängige Medien? Wenn ein bitte ich euch nichts zu sagen, danke! Kindergarten ... Kriegstreiber


12.09.2014 | 21:51

Faustus

@Christian J. - das sehen Sie etwas zu eng, "Truppen" ist zwar ein militärischer Begriff, aber auch in der mititärischen Terminologie nicht zwangsläufig mit einer bestimmten Einheitsgröße, organisatorischen Zuordnung oder mit einem spezifischem Auftrag verbunden. "Russische Truppen" ist im normalen - durchaus auch beim Militär - Sprachgebrauch ohne eine weitere Konnotation eine von der organistorischen Zuweisung unspezifizierte Mengenangabe mit Hinweis auf...

@Christian J. - das sehen Sie etwas zu eng, "Truppen" ist zwar ein militärischer Begriff, aber auch in der mititärischen Terminologie nicht zwangsläufig mit einer bestimmten Einheitsgröße, organisatorischen Zuordnung oder mit einem spezifischem Auftrag verbunden. "Russische Truppen" ist im normalen - durchaus auch beim Militär - Sprachgebrauch ohne eine weitere Konnotation eine von der organistorischen Zuweisung unspezifizierte Mengenangabe mit Hinweis auf die nationale Zugehörigkeit von militärischen Einheiten (wobei auch hier nicht die Organisationsform "Einheit" gemeint ist). Das trifft auf die in der Ostukraine kämpfenden russischen Soldaten zu, soweit sie jetzt noch im Lande agieren. Recht haben Sie mit einer Bemerkung: "Eine Anzahl zusammenkämpfender Männer aus verschiedenen Ländern ist nicht automatisch eine "russische Truppe" ". Ich hoffe, ich habe Ihnen helfen können :-).


12.09.2014 | 17:08

Christian J.

zu Faustus Bitte etwas vorsichtiger mit solchen Beurteilungen. Differenziert betrachtet: "russische Truppen" ist ein militärischer Begriff und beinhaltet einen offiziellen Auftrag des Landes, dem die Truppen angehören. Eine Anzahl zusammenkämpfender Männer aus verschiedenen Ländern ist nicht automatisch eine "russische Truppe". Weder gibt es einen Auftrag Russlands, noch gibt es russische Truppen als militärische Vertreter Russlands in der Ukraine....

zu Faustus Bitte etwas vorsichtiger mit solchen Beurteilungen. Differenziert betrachtet: "russische Truppen" ist ein militärischer Begriff und beinhaltet einen offiziellen Auftrag des Landes, dem die Truppen angehören. Eine Anzahl zusammenkämpfender Männer aus verschiedenen Ländern ist nicht automatisch eine "russische Truppe". Weder gibt es einen Auftrag Russlands, noch gibt es russische Truppen als militärische Vertreter Russlands in der Ukraine. Vielleicht kann ich damit beitragen, Ihre Ansicht etwas zu ändern.


11.09.2014 | 23:48

Faustus

Wieder einmal macht sich der Kopp-Verlag absolut lächerlich - sowohl russische Stellen als auch russlandfreundliche Putschisten haben doch die Präsenz russischer Truppen in der Ostukraine zugegeben. Heute wird vom Rückzug russischer Truppen gesprochen - 70% von nichts (keine Truppen) ziehen sich zurück?

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Strategischer Propagandatrick der NATO: »Russland marschiert in die Ukraine ein« − Aber wo sind die Panzer?

Prof. Michel Chossudovsky

In Boulevardzeitungen liest man, Russland habe eine »offene Invasion« begonnen. Eine gigantische Propagandakampagne nahm ihren Lauf. Aber wo bleiben die Beweise für diese Behauptungen? In der Woche vor dem NATO-Gipfeltreffen in Wales verbreiten die Medien »gefälschte Meldungen«. Russland soll als Aggressor gebrandmarkt werden. Hier handelt es sich  mehr …

Washington begräbt die Wahrheit unter Lügen

Dr. Paul Craig Roberts

Die jüngste Absurdität seitens der Ukraine, der Europäischen Union (EU) und Washingtons ist die Behauptung, bei der humanitären Hilfslieferung, die Russland und das Internationale Komitee des Roten Kreuzes (IKRK) in die früheren russischen Gebiete bringen, aus denen die heutige Ukraine besteht, handele es sich um einen fiesen Trick, eine Täuschung  mehr …

Amerikanische Geheimdienste: Es gibt keine Beweise dafür, dass Russland hinter dem Abschuss steht

Dr. Paul Craig Roberts

Nachdem das Weiße Haus in den Tagen nach dem Abschuss des malaysischen Flugzeugs auf sehr feindselige Weise Russland die Schuld für die Katastrophe gegeben hatte, ließ es nun zu, dass amerikanische Geheimdienstvertreter gegenüber Journalisten erklärten, es gebe keine Hinweise auf eine Beteiligung der russischen Regierung. Offensichtlich  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Die grundlegende saudische Wandlung

Thierry Meyssan

Saudi-Arabien unterstützt seit 35 Jahren alle Dschihad-Bewegungen, selbst die extremistischen, scheint aber plötzlich eine Richtlinienänderung unternehmen zu wollen. In seiner Existenz durch einen möglichen Angriff des Islamischen Emirats bedroht, hat Saudi-Arabien nun das Signal zur Zerstörung der Organisation gegeben. Aber anders als es scheint  mehr …

Sensationelle Messungen in der Arktis: Ist der Klimawandel abgesagt?

Markus Gärtner

Schwere Watsche für Nobelpreisträger Al Gore. Als der ehemalige Vizepräsident von Bill Clinton vor sieben Jahren seine Ehrung entgegennahm, sagte er das Abschmelzen des Polar-Eises bis in diesem Jahrzehnt vorher. Doch jetzt zeigt sich: Das Gegenteil passiert. Die Eiskappen in der Arktis schmelzen nicht völlig ab. Im Gegenteil: Sie legen  mehr …

Bricht die ISIS-Sekte der CIA im Irak bereits zusammen?

F. William Engdahl

Anfang der 1950er Jahre erkannte der CIA-Resident in München, wie wirksam das frühere Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete (kurz: Ostministerium) während des Zweiten Weltkrieges radikale dschihadistische sunnitische Muslime aus der Sowjetunion eingesetzt hatte. Seit dieser Zeit bemühten sich die amerikanischen Geheimdienste darum, den  mehr …

Roboter-Revolution: Die Gegenwart der Zukunftstechnologien

Andreas von Rétyi

Wir erleben gerade eine Revolution. Roboter übernehmen immer schneller immer mehr Aufgaben – und machen uns arbeitslos. Obwohl die Entwicklung sich beschleunigt, nehmen viele Menschen das noch gar nicht wahr.  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.