Monday, 29. August 2016
04.12.2014
 
 

»Weißes Privileg«: USA droht Rasse-Bürgerkrieg

Redaktion

In den USA macht ein neues Wort Karriere. Es heißt »weißes Privileg« und stellt dem Land ein schlimmes Zeugnis für seine Rassenpolitik aus. Die Sprengkraft des Wortes wächst gewaltig, seit am Mittwoch in New York eine mehrheitlich von Weißen besetzte Jury einen weißen Polizisten freisprach. Dieser hatte im Juli einen schwarzen Straßenhändler erwürgt.

 

Der Polizist Daniel Pantaleo hatte bei einer Festnahme den schwarzen Eric Garner, der auf dem Gehweg illegal Zigaretten verkaufte, so stark in den Schwitzkasten genommen, dass er erstickte. Garner rief mehrmals, während er am Boden lag, »ich kann nicht atmen, ich kann nicht atmen«. Mindestens vier, phasenweise sechs weiße Polizisten hielten Garner fest.

 

Die Festnahme wurde mit einem Smartphone gefilmt und löste im Internet weltweit Entsetzen aus. Selbst der zuständige New Yorker Gerichtsmediziner stufte Garners Tod als Mord ein. Mehrere New Yorker Stadträte zeigten sich erschüttert über das Vorgehen von Pantaleo.

 

Schon vor einer Woche hatte in Ferguson eine ebenfalls von Weißen dominierte Jury den weißen Polizisten Darren Wilson von einer Anklage freigesprochen. Wilson hatte bekanntlich im August den unbewaffneten schwarzen Teenager Michael Brown mit mindestens sechs Schüssen getötet.

 

Die Jury in New York bestand aus 23 Personen, darunter 14 Weiße und fünf Schwarze. Die Jury hörte mehrere Zeugen an, begutachtete Videos und befragte Pantaleo. Dieser erklärte, es sei nicht seine Absicht gewesen, Garner zu erwürgen, er habe den Schwarzen zu keinem Zeitpunkt in Gefahr gewähnt. Den Würgegriff habe er auf der Polizei-Akademie gelernt.

 

Die Jury entschied nach weniger als einem Tag Beratung, dass es nicht genügend Beweise gebe, um den Polizisten vor Gericht zu stellen. Eine Jury wie diese wird in den USA von Staatsanwälten eingesetzt, um zu entscheiden, ob Beschuldigte − wie in diesem Fall der Polizist Pantaleo − vor Gericht gestellt werden sollen.

 

In mehreren US-Städten gingen gestern Nacht Menschen auf die Straßen, um gegen die Entscheidung der New Yorker Jury zu protestieren. Es kam aber nur vereinzelt zu Festnahmen. Einige Abgeordnete forderten das Justizministerium auf, in diesem Fall zu intervenieren. Die Behörde sagte noch am Abend eine eigene Untersuchung zu.

 

Barack Obama erklärte in Washington, die Fälle in Ferguson und New York zeigten die Frustration vieler Afroamerikaner über die amerikanische Justiz. Diese wird schon lange der Diskriminierung gegen Schwarze bezichtigt.

 

Auf Twitter hagelte es in der Nacht heftige Kritik über das »weiße Privileg« in einem Amerika, das sein Rassenproblem nicht abschütteln kann. Doch einige Kommentatoren fordern, sich nicht zu sehr auf das »weiße Privileg« zu konzentrieren und stattdessen die wachsende Hochrüstung und Brutalität der Sicherheitsbehörden gegenüber ALLEN Amerikanern zu beklagen.

 

 

 

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Leser-Kommentare (14) zu diesem Artikel

22.06.2015 | 19:55

Karin

Weisses Privileg.... so was gibt es nicht. So viele weisse verarmen momentan, bekommen als letztes Hilfe in Housing, Krankenvorsorge, Stipendien, Jobs... Es gab ein Privileg als die Weissen die Mehrheit in den USA hatten was natürlich war denn man war sich selber der Nächste. Wenn die Weissen sich selber nicht mehr helfen wollen, dann werden sie zum Abschuss frei gege en in den USA... was bedeutet das? es ist gewollt und wer steckt hinter der Erfinding dieses Privilegs......

Weisses Privileg.... so was gibt es nicht. So viele weisse verarmen momentan, bekommen als letztes Hilfe in Housing, Krankenvorsorge, Stipendien, Jobs... Es gab ein Privileg als die Weissen die Mehrheit in den USA hatten was natürlich war denn man war sich selber der Nächste. Wenn die Weissen sich selber nicht mehr helfen wollen, dann werden sie zum Abschuss frei gege en in den USA... was bedeutet das? es ist gewollt und wer steckt hinter der Erfinding dieses Privilegs... jemand der alles was geschichtlich geschaf den Weissen anhaften will. Man will die Weissen los werden um eine neue verlogenen NWO Geschichte der Menschheit aufzuzwingen. Ansonsten könnten ja schwarze Richter über Schwarze in den USA richten und weisse über Weisse... das wäre ganz leicht zu regeln.... es sei denn Schwarze Richter gibt es nicht, was ich mir niht vorstellen kann. Jeder sollte sich um seinesgleichen kümmern - denn es wird noch lange dauern bis wir alle nur noch eine Hautfarbe haben.


05.12.2014 | 14:48

alma5

Tja, es wird nahezu alles getan, damit´s wirklich zu einem Bürgerkrieg kommt. Doch da es durchaus sein kann, daß diese Lunte viel zu langsam abbrennt, bevor es zur erwünschten Explosion kommt, wird gleichzeitig an einem Krieg mit Rußland gebastelt, denn die Resolution 758, die gestern im US-Repräsentantenhaus bei nur zehn NEIN-Stimmen angenommen wurde, spricht davon, daß die virtuelle, nur in der westlichen Propaganda vorhandene, Militärintervention von Rußland in der...

Tja, es wird nahezu alles getan, damit´s wirklich zu einem Bürgerkrieg kommt. Doch da es durchaus sein kann, daß diese Lunte viel zu langsam abbrennt, bevor es zur erwünschten Explosion kommt, wird gleichzeitig an einem Krieg mit Rußland gebastelt, denn die Resolution 758, die gestern im US-Repräsentantenhaus bei nur zehn NEIN-Stimmen angenommen wurde, spricht davon, daß die virtuelle, nur in der westlichen Propaganda vorhandene, Militärintervention von Rußland in der Ukraine eine Bedrohung des internationalen Friedens und der Sicherheit darstelle. ( http://n8waechter.info/2014/12/unverantwortlich-us-kongress-erklaert-krieg-gegen-russland/ )


05.12.2014 | 13:06

Tomentella

Hallo Obama, wir warten schon sieben Jahre auf die Schliessung und Freilassung der Guantanomo-Häftlinge. Wann wachen die Bürger auf und rebellieren gegen diese Schweine? Die Senatorin Elizabeth Warren ist eine die sich für "kleinen Leute" einsetzen würde. Sie wurde nicht gewählt. Der ganze Wahlzirkus hat 4 Milliarden $ gekostet. Es ist klar wer da gewählt wurde: Die Vertreter der Wall Street und des AIPAC.


05.12.2014 | 10:05

Helmut Sch.

Was mich am meisten an diesem Artikel geschockt hat ist das nach der Würgeattacke untätige, hilflose herumfingern an dem Opfer seitens der muskelbepackten Polizisten (Zombies?) wie im YouTube Film zu sehen (habe eine Sanitätsausbildung vor einem halben Leben hinter mir). Verstehe ich nicht, haben die Polizisten keinen erste Hilfe Kurs absolviert? Sollte ich einem Menschen in solch einer Notlage nicht helfen, z.B. ich überfahre jemanden mit meinem Auto (Gott möge es verhindern),...

Was mich am meisten an diesem Artikel geschockt hat ist das nach der Würgeattacke untätige, hilflose herumfingern an dem Opfer seitens der muskelbepackten Polizisten (Zombies?) wie im YouTube Film zu sehen (habe eine Sanitätsausbildung vor einem halben Leben hinter mir). Verstehe ich nicht, haben die Polizisten keinen erste Hilfe Kurs absolviert? Sollte ich einem Menschen in solch einer Notlage nicht helfen, z.B. ich überfahre jemanden mit meinem Auto (Gott möge es verhindern), per Wiederbelebungsmaßnahmen? Würde ich nur blöd herumstehen und auch noch gefilmt werden, wäre mir mit Sicherheit "ein Prozess" anhängig! Quintessenz des ganzen: Leserbriefe von Jabberwoqui und Esistsogewollt 4.12.2014


05.12.2014 | 09:37

Albert Magnus

In Amerika tobt ein Rassenkrieg GEGEN Weiße, welche dieses Land ja überhaupt erst aufgebaut haben. Von den brutalst ermordeten Opfern wie Shannon Christian und Christopher Newson, Jonathan Foster (12 Jahre, ermordet mit einem Schweißbrenner) oder dem "knocking game" haben hier viele sicherlich noch nie etwas gehört. Das erklärt sich dadurch, wenn man analysiert, wem die MSM-Presse gehört.


05.12.2014 | 08:57

Kuhnhäuser

Ich bin immer wieder erschrocken darüber, wie viele der Pläne der NWO inzwischen schon verwirklicht wurden. Da mir auch die weiteren Vorhaben bekannt sind, (begrenzter Nuklearkrieg, dann kurzfristiger Waffenstillstand, dann die Zerstörung Europas, Asiens, Afrikas und einem Großteil der USA, 6 Milliarden Tote durch Krieg, Hungersnöte, Chemie- und Biowaffen usw.) bin ich eigentlich froh, dass ich schon älter bin. Doch meine Kinder, Enkelkinder und Urenkel werden darunter leiden...

Ich bin immer wieder erschrocken darüber, wie viele der Pläne der NWO inzwischen schon verwirklicht wurden. Da mir auch die weiteren Vorhaben bekannt sind, (begrenzter Nuklearkrieg, dann kurzfristiger Waffenstillstand, dann die Zerstörung Europas, Asiens, Afrikas und einem Großteil der USA, 6 Milliarden Tote durch Krieg, Hungersnöte, Chemie- und Biowaffen usw.) bin ich eigentlich froh, dass ich schon älter bin. Doch meine Kinder, Enkelkinder und Urenkel werden darunter leiden müssen. Deshalb kann ich nur immer wieder dazu aufrufen, bekämpft Euch nicht gegenseitig selber, sondern geht gemeinsam gegen das Vorhaben NWO vor. Bekämpft diese Leute, die das größte Verbrechen der Menschheit in die Wege leiten wollen und dabei Regie führen. Es wird nicht nur die Minderheit in den Entwicklungsländer treffen, sondern ganz besonders auch uns. Die Vorgehensweise der Polizei und Militärs sind ein Teil dieser Pläne.

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