Sonntag, 23. Juli 2017
23.07.2016
 
 

Auf frischer Tat ertappt: Test der US-Marine vermutlich für ein »Erdbeben« der Stärke 3,7 vor der Küste Floridas verantwortlich

Redaktion

Für das Erdbeben der Stärke 3,7 auf der nach oben offenen Richter-Skala vor der Küste des amerikanischen Bundesstaates Florida am 16. Juli ist vermutlich eine Unterwasserexplosion verantwortlich, die von der amerikanischen Kriegsmarine ausgelöst wurde, um die Seetüchtigkeit eines neuen Kriegsschiffes zu erproben. Auf Nachfrage erklärte ein Pressesprecher des Sea Command Systems der US Navy in Washington, man arbeite an einer Stellungnahme, die vermutlich noch in dieser Woche veröffentlicht werde.

 

Wie die britische Tageszeitung Daily Mail berichtete, wurde das »Erdbeben« vermutlich von einem 4,5-Tonnen-Unterwassersprengsatz ausgelöst, mit dem die Seetüchtigkeit der »USS Jackson« getestet werden sollte. Bei der »USS Jackson« handelt es sich um ein Kriegsschiff eines neuartigen Typs, der sogenannten »Littoral Combat Ships« (»Schiffe für küstennahe Gefechtsführung«).

 

Nach Angaben der US Navy soll die »USS Jackson« weltweit zur U-Boot-Bekämpfung und zu Gegenmaßnahmen gegen Seeminen eingesetzt werden. »Diese Schiffe sind so konzipiert, dass sie gegen Bedrohungen in Küstengewässern vorgehen können, in denen zunehmend Unterseeboote, Minen und ausschwärmende Kleinboote operativ eingesetzt werden«, erläuterte die US Navy.

 

Die US-Bundesbehörde US Geological Survey (USGS), die für die Kartografie, Geologie, aber auch Ressourcen und Naturkatastrophen zuständig ist, meldete, das Beben der Stärke 3,7 sei am Samstag, dem 16. Juli, von Seismografen aufgezeichnet worden, als seine Ausläufer die Küste Floridas etwa 167 Kilometer nordwestlich von Daytona Beach erreichten. Auch Seismografen aus so weit entfernten Bundesstaaten wie Minnesota, Texas und Oklahoma sowie andere Einrichtungen entlang der Küsten von Florida, Georgia und North Carolina schlugen an.

 

Ein »Erdbeben« gleicher Stärke wurde bereits am 10. Juni gemeldet. Zur selben Zeit führte die US-Marine nach eigenen Angaben einen Stoßtest an der »USS Jackson« durch, wie das Daytona Beach News-Journal berichtete. Mit derartigen Tests soll ermittelt werden, ob das Schiff die Auswirkungen von Unterwasserexplosionen bei voller Seetüchtigkeit verkraftet.

 

Nach Recherchen des News-Journal hatte die US-Marine bereits den National Marine Fisherie Service (NMFS), eine Bundesbehörde, die für die Fischerei und den Naturschutz in der sogenannten Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) zuständig ist und der Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA untersteht, darüber in Kenntnis gesetzt, dass zwischen dem 16. und 20. Juli ein weiterer Stoßtest erfolgen würde.

 

Nach Begutachtung des Fotos des Stoßtestes, das auf der Internetseite des News-Journal veröffentlicht wurde, erklärte der Geophysiker und Schichtleiter des USGS in Kalifornien, Bruce Pesgrave: »Da wurde jemand wohl auf frischer Tat ertappt.« Pesgrave will sich nun mit der US-Marine in Verbindung setzen, um mehr über die Sprengsätze zu erfahren, die unter Wasser zur Explosion gebracht wurden. Nach seinen Worten würde eine schwere Unterwasserexplosion »mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Erdbeben erfasst«.

 

Aufgrund einer Versuchsgenehmigung des NMFS für die US-Marine, die für Manöver der US-Marine im Zeitraum zwischen 2012 und 2018 erteilt wurde, können Stoßtests in den Küstengewässern östlich von Jacksonville in Florida durchgeführt werden. Dabei wurde jeweils ein Sprengsatz mit der Stärke von 4,5 Tonnen und 18,2 Tonnen zugelassen. In der Genehmigung wird das Schiff verpflichtet, während des Tests mindestens zehn Experten für Meeressäugetiere an Bord zu haben, die mögliche Verletzungen und Tötungen von Meeressäugetieren sowie eventuelle Strandungen dieser Tiere beobachten.

 

Am vergangenen Freitag hatte das Bundesberufungsgericht des neunten Gerichtsbezirks in San Francisco in einem Urteil entschieden, die Stärke der Sonarsignale der US-Marine könnte Wale und andere Meeressäugetiere in den Weltmeeren schädigen und müsste daher verringert werden. In dem Urteil heißt es, die amerikanische Regierung habe fälschlicherweise der US-Marine den Einsatz von Sonargeräten mit einer Stärke erlaubt, der Meeressäugetieren erheblichen Schaden zufüge.

 

Die US-Marine müsse daher die Signalstärke der Niedrigfrequenzsonargeräte im Atlantik, dem Pazifik sowie dem Indischen Ozean und dem Mittelmeer entsprechend der Genehmigung aus dem Jahr 2012 verringern. Die US-Marine setzt Sonargeräte ein, um feindliche Unterseeboote aufzuspüren, und beharrt auf dem Standpunkt, kein anderes Sonar sei in der Lage, diese Aufgabe zu erfüllen.

 

2012 hatten verschiedene Umwelt- und Tierschutzorganisationen mit dem National Resource Defense Council an der Spitze einen Prozess gegen die Regierung Obama angestrengt. Sie argumentierten, die Regierung habe Sonarsignale und andere Geräuschemissionen in einer Stärke und einem Umfang zugelassen, die das 1972 verabschiedete Gesetz zum Schutze von Meeressäugetieren verletzten. Demgegenüber genehmigte der NMFS ein Programm der US-Marine, über einen Zeitraum von fünf Jahren 18 Tiefsee-Lautsprecher zu installieren.

 

Seit Längerem verweisen Umwelt- und Tierschutzorganisationen darauf, dass die Sonarsignale das hochentwickelte Gehör der Meeressäuger in vielfältiger Weise beeinflussen: »Verhaltensänderungen, gestörte Kommunikation, Vertreiben aus Nahrungs- und Fortpflanzungsgebieten bis hin zu körperlichen Schädigungen (v. a. das Gehör), Stranden von Walen und deren Tod« seien die Folge. In einem Artikel aus dem Jahr 2001 verweist auch das Wissenschaftsmagazin Bild der Wissenschaft auf den Zusammenhang zwischen Sonargeräten und der Schädigung insbesondere von Walen und anderen Meerestieren, die sich mit Sonar orientieren.

 

Die niedrigfrequenten Sonarsignale der Kriegsschiffe breiten sich im Wasser über eine Fläche von 800 000 Quadratkilometern aus. In dem Artikel heißt es: »Die Sonargeräte der amerikanischen Marine könnten Walen stärker und direkter schaden, als bisher angenommen.

 

Dies vermutet Ken Balcomb, Leiter des Center for Whale Research, San Juan Islands. Er befürchtet, dass der Schall die Meeressäuger sogar tötet.

 

Vor allem die neuen Sonargeräte der Navy, die mit sehr niedrigen Frequenzen arbeiten, könnten über die Luftkammern in den Schädeln der Wale einen ungeheuren Lärm verursachen, berichtet der Walforscher in einem Interview mit der Sun of Bremerton, Washington. ›Die Tiere sterben größtenteils an den Resonanzeffekten in ihren Schädelkammern, die die empfindlichen Gewebe von Hirn und Ohren trennen‹, sagt Balcomb.«

 

 

 

 

 

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