Saturday, 2. July 2016
23.09.2013
 
 

Bittere Armut in den USA: Hinter den Kulissen der Gelddruckerei

Redaktion

Am Mittwoch gab die US-Zentralbank Fed bekannt, dass sie auch künftig für 85 Milliarden Dollar monatlich Staatsanleihen aufkaufen werde. Staatsanleihen, die der Staat dringend gegen niedrige Zinsen verkaufen muss. Die Wirtschaft muss weiter geschmiert werden, lautet die Botschaft, sonst bricht bald alles zusammen. Schon jetzt verelenden mehr Menschen denn je zuvor.

Die USA stehen vor dem Kollaps. Schon bald muss der Präsident der USA die Schuldenobergrenze wieder nach oben schieben, damit der Staat zahlungsfähig bleibt. Rituell streiten sich Republikaner und der demokratische Präsident um diese Grenze und betreiben

einen Kuhhandel. Die Republikaner wollen eine neue oder alte Gesundheitsreform, da sie hinter der aktuellen Entwicklung mit einer Versorgung für alle Bürger Sozialismus wittern. Obama verteidigt sein Reformwerk – und dürfte Teile davon auf dem Altar der Neuverschuldung und der Zustimmung durch die Republikaner opfern.

 

Nebenher mehren sich aber die Anzeichen für den bevorstehenden Zusammenbruch. So hat die Zentralbank mit der Fortführung des 85-Milliarden-Dollar-Ankaufprogramms (pro Monat) den Finanzmarkt überrascht. Dies zeigen die Aktienmärkte, an denen es neue Allzeithochs gab. Eine Erleichterungsrallye, weil Aktien im Vergleich zu Anleihen mit billigem Geld noch mehr wert sein werden.

 

Fast unbekannt aber sind die neuen Armutsfakten aus den USA. So leben annähernd 50 Millionen US-Einwohner vom SNAP – dies ist ein Programm zur Nahrungsmittelversorgung. Dabei erhalten die Begünstigten Nahrungsmittelkarten, die sie gegen Waren eintauschen können. Welche Bedeutung das Programm inzwischen hat, zeigt der hohe Anteil an der Bevölkerung: Gut 20 Prozent der Bevölkerung sind betroffen – dies ist ein neues Allzeithoch auf der anderen Seite der Finanz- und Wirtschaftsmärkte.

 

Selbst dies aber können sich die USA nicht mehr leisten. Jetzt wurde ein Gesetz beschlossen, bei dem ab dem 1. November fast vier Millionen Einwohner aus dem Programm ausgeschlossen werden. Vor allem kinderlose Langzeitarbeitslose verlieren ihren Anspruch. Zusätzlich kürzt der Staat die Zuwendung um fast zehn Prozent. Unter dem Strich ergibt sich ein Sparvolumen in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar.

 

Alleine die NSA, bekannt geworden durch den jüngsten Datenschutzskandal, kommt auf ein Budget von 10,45 Milliarden US-Dollar. Für Kriegsleistungen sehen die USA im Jahr 2014 aktuell 80 Milliarden US-Dollar vor. Das gesamte Militär wird mit 670 Milliarden US-Dollar finanziert.

 

Dies erinnert an die alten sozialistischen Staaten. Das Militär wurde weiter hoch subventioniert und finanziert, während die Versorgung sich permanent reduzierte. 85 Milliarden Dollar Neukredit pro Monat und 40 Milliarden Einsparung bei den Armen belegen, dass die USA denselben Weg nehmen. Das Ende ist bekannt.

 

Ein Staatsbankrott liegt auch im Westen nicht mehr fern. Die USA würden damit ein Erdbeben auslösen. Wie Sie sich auf einen möglichen Staatsbankrott vorbereiten können, lesen Sie am besten vorab.

 

 

 

 


 

 

 

 

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