Wednesday, 25. May 2016
17.11.2014
 
 

Führender Kurden-Vertreter: Islamischer Staat verfügt über 200.000 Kämpfer

Redaktion

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, früher, ISIS oder ISIL) besitze eine Kampfstärke von etwa 200.000 Mann, die damit sechsmal größer sei, als bisher von der CIA angenommen, erklärte Fuad Hussein, Stabschef des kurdischen Präsidenten Masud Barzani in einem am Sonntag veröffentlichten Exklusiv-Interview mit der britischen Tageszeitung The Independent. »Ich spreche von hunderttausenden Kämpfern, da sie in der Lage sind, junge Araber in den von ihnen besetzten Gebieten zu rekrutieren«, sagte er dort. Gegenwärtig kontrolliere der IS etwa ein Drittel des Irak und Syriens. In diesem 250.000 Quadratkilometer großen Gebiet lebten etwa zehn bis zwölf Millionen Menschen, was dem IS ein erhebliches Rekrutierungspotenzial verschaffe.

 

Diese erhebliche Kampfstärke erkläre auch, wie der IS in der Lage war, im Irak und Syrien an vielen Fronten gleichzeitig erfolgreich zu sein. »Sie kämpfen in Kobane. Im Oktober griffen sie in Kurdistan an sieben verschiedenen Stellen wie in er westlich von Bagdad gelegenen Hauptstadt der irakischen Provinz Anbar Ramadi und Jalawla einer arabisch-kurdischen Stadt an der Grenze zum Iran an«, sagte er.

 

»Sie kämpfen bis zum Tode«

 

Hussein vermutet, frühere amerikanische Geheimdiensteinschätzungen, die nur von etwa 31.500 Kämpfern ausgehen, bezögen sich möglicherweise auf eine »Kerngruppe« von Kämpfern. Aber aufgrund einer ausgeklügelten Propagandakampagne mit einer massiven militärischen und ideologischen Ausrichtung war es dem IS gelungen, sich zu einer komplexen Streitmacht zu entwickeln, deren Kampfkraft westliche Regierungen völlig überraschte.

 

»Wir haben es hier mit einem Staat zu tun, der über eine militärische und ideologische Basis verfügt«, meinte Hussein weiter, »Deshalb sind sie bestrebt, jedem beizubringen, wie ein Gewehr zu bedienen sei, aber sie wollen zugleich auch, dass er sich ihrer Ideologie anschließt, sich also einer Art Gehirnwäsche unterzieht«.


Bei ihrer massiven fünfmonatigen Offensive haben die IS-Milizen im Rahmen ihrer Taktik zahlreiche Selbstmordanschläge durchgeführt, Minen gelegt sowie Scharfschützen und erbeutete Kampffahrzeuge amerikanischer Produktion eingesetzt.

 

Dass der IS in der Lage war, nach dem Fall Mosuls am 10. Juni mit solcher Schnelligkeit Tanker, schwere Geschütze und andere amerikanische Militärgüter zu erbeuten und auch einzusetzen, macht deutlich, dass die Gruppe erfolgreich frühere irakische und syrische Soldaten ansprechen und integrieren konnte. Die Kämpfer der Miliz erwiesen sich als ebenso geschickt im Umgang mit Waffen und Militärgütern russischer Herstellung, die sie in Syrien erbeutet hatten.

 

Hussein sagte gegenüber dem Telegraph, seine kurdischen Peschmerga-Kämpfer seien von dem Niveau der Kompetenz, dem Mut und der Disziplin der IS-Kämpfer sehr beeindruckt. »Sie kämpfen bis zum Tod und sind gefährlich, weil sie so gut ausgebildet sind. So verfügen sie über die besten Scharfschützen, aber um ein guter Scharfschütze zu sein, benötigt man nicht nur eine Ausbildung, wie man schießt, sondern man muss auch so diszipliniert sein, bis zu fünf Stunden auszuharren, um sein Ziel zu treffen«, meinte er weiter.

 

Die vom Krieg verheerten und verarmten Gebiete lassen jungen Männern nur wenige Möglichkeiten, sodass der Monatssold von 400 Dollar ein starker Anreiz für die Einwohner vor Ort ist, sich der Terrormiliz anzuschließen.

 

»Den Irak vom Abgrund wegzuziehen«

 

Dass Washington die Bedrohung, die der IS darstellt, so hoch bewertet, lässt sich an einer Reihe von Maßnahmen ablesen, die auf ein stärkeres Engagement der USA in der Region hindeuten.

 

Während eines Überraschungsbesuches in Bagdad am vergangenen Samstag traf der Chef des US-Generalstabs, General Dempsey, mit Vertretern der irakischen Regierung und des amerikanischen Militärs zusammen, um die Situation vor Ort einzuschätzen. Dempsey verbreitete einen gewissen Optimismus und sagte, das amerikanische Militär habe den irakischen und kurdischen Kräften dabei geholfen, »den Irak vom Abgrund wegzuziehen«, berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, deren Journalisten den General auf seiner Reise begleiteten. »Und jetzt haben wir einen Wendepunkt erreicht, gut gemacht«, erklärte Dempsey einer Gruppe Marineinfanteristen in der Botschaft in Bagdad.

 

In der vergangenen Woche sagte Dempsey vor dem Kongress, es seien Bodentruppen in der Größenordnung von 80.000 Mann erforderlich, um den IS militärisch zu besiegen. Auch wenn es gelungen war, die Stadt Baidschi, in der sich die größte Raffinerie des Landes befindet, zurückzuerobern, haben die Iraker nur wenig Hoffnung, dass ihre Armee in der Lage ist, den IS zu besiegen.

 

In der letzten Woche ordnete Präsident Barack Obama an, die Zahl der amerikanischen Bodentruppen mehr als zu verdoppeln. Derzeit sind etwa 1.400 amerikanische Soldaten im Irak stationiert. Mit Obamas Unterschrift soll diese Zahl auf 3.100 Soldaten aufgestockt werden.

 

Am Donnerstag hatte der amerikanische Verteidigungsminister Chuck Hagel vor dem Kongress erklärt, das amerikanische Militär müsse sich möglicherweise auf eine neue Rolle im Kampf gegen die Extremisten einstellen. Aber Hagel bekräftigte, Amerikaner »werden sich nicht an einem Einsatz von Bodentruppen beteiligen«.


Die amerikanischen Sicherheitsgarantien haben den kurdischen Kämpfern die dringend benötigte Atempause verschafft, nachdem der IS die Peschmerga-Kämpfer im Irak besiegt und fast die Hauptstadt der irakischen Kurdenregion, Irbil, erobert hatte.

 

Auch bei der Belagerung der syrischen Grenzstadt Kobane, die zum Epizentrum sowohl des kurdischen Widerstandes, als auch des Vorgehens Washingtons, das den IS » zerstören« soll, geworden ist, standen die Kurden kurz davor, erneut besiegt zu werden – erst die von den Amerikanern angeführten Luftangriffe brachten die Wende. Trotz der relativen Geländegewinne steht die Regionalregierung Kurdistans vor der Herkulesaufgabe, eine knapp 1.050 Kilometer lange Grenze zu verteidigen, die sich durch den gesamten Nordirak zwischen den Grenzen zum Iran und Syrien erstreckt.

 

Hussein begrüßte zwar die amerikanische Luftunterstützung, die es den Kurden ermöglicht hätte, in ihren Positionen auszuhalten, aber gegenüber dem Independent sagte er, sie benötigten dringend Kampfhubschrauber und schwere Waffen wie Panzer und Geschütze, um die Dschihadisten wirksam bekämpfen zu können.

 

Stärkere Beteiligung der CIA und der Oppositionskräfte

 

Einige Berichte deuten darauf hin, dass die USA ihre Unterstützung für die gemäßigte syrische Opposition verstärken wollen, um auf diese Weise sowohl dem IS etwas entgegenzusetzen, als auch die weniger radikale Opposition, die auf den Sturz der Regierung von Präsident Baschar al-Assad hinarbeitet, zu stärken.

 

Am vergangenen Freitag berichtete die Washington Post unter Berufung auf hochrangige Regierungsvertreter, die Regierung Obama wolle die Beteiligung der CIA im Zusammenhang mit der Bewaffnung und der Ausbildung von Kämpfern in Syrien ausweiten. Derzeit bildet die CIA 5.000 Kämpfer pro Jahr aus. Diese Zahl entspricht in etwa früheren Zielvorstellungen des Pentagons.

 

Am folgenden Tag griff die türkische Tageszeitung Hurriyet Berichte auf, nach denen sich die USA und die Türkei darauf verständigt hätten, 2.000 Kämpfer der Freien Syrischen Armee auf türkischem Territorium auszubilden.

 

Beide Seiten erzielten aber keine Einigung in Bezug auf die Frage der Ausbildung von Kämpfern der Partei der Demokratischen Union (Partiya Yekitîya Demokrat, PYD), einer mit der Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) verbündeten Organisation, die von der Türkei als Terrororganisation bezeichnet wird. Im Oktober hatte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan öffentlich erklärt: »Die PYD und die PKK sind für uns das Gleiche«.

 

 

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Leser-Kommentare (18) zu diesem Artikel

25.11.2014 | 08:53

Tommy Rasmussen

Warum haben sich Saddams Truppen 2003 plötzlich zurückgezogen, nachdem die Alliierten in den ersten zwei Wochen kaum Erfolge erzielen konnten? Mit der irakischen Führung verschwanden bisher spurlos: 100.000 bis 300.000 Soldaten (je nach Quelle) der „Republikanischen Garden”, der regulären Armee sowie der „Saddam Feddayin” - 7.000 bis 14.000 Mudschaheddin-Kämpfer, alle samt ihrer Waffen - eine unbekannte Zahl von Polizisten und Feuerwehrleuten - bis zu 2.500 irakische Panzer - 150...

Warum haben sich Saddams Truppen 2003 plötzlich zurückgezogen, nachdem die Alliierten in den ersten zwei Wochen kaum Erfolge erzielen konnten? Mit der irakischen Führung verschwanden bisher spurlos: 100.000 bis 300.000 Soldaten (je nach Quelle) der „Republikanischen Garden”, der regulären Armee sowie der „Saddam Feddayin” - 7.000 bis 14.000 Mudschaheddin-Kämpfer, alle samt ihrer Waffen - eine unbekannte Zahl von Polizisten und Feuerwehrleuten - bis zu 2.500 irakische Panzer - 150 der gefürchteten irakischen MIG-29-Maschinen sowie mehrere Staffeln MIG-21 mit neuen Triebwerken. Plant da etwa jemand seine Rückkehr? Der Krieg ist noch nicht zu Ende, und er kann sich schnell zum Nahost - Krieg unter Beteiligung mehrerer arabischer Staaten ausweiten, mit unabsehbaren Folgen für Israel. "Das Gegenteil ist wahr" - Band 2 - Johannes Jürgenson (Upload-Datum: 08.13.2009). http://de.scribd.com/doc/18527439/Johannes-Jurgenson-Das-Gegenteil-ist-wahr-Band-II . "mit unabsehbaren Folgen für Israel": . 22.11.2014 - ISIS - Das größte militärische Ziel, auf das man zur Zeit energisch hinarbeite, sei die Befreiung der Palästinenser und zwar mit Waffengewalt, weil das Zionistenregime keine andere Wahl übrig ließe. Sobald die Zeit reif sei, würde Tel Aviv genauso schnell fallen wie Mosul. http://lupocattivoblog.com/2014/11/22/startet-die-echte-arabische-revolution/ . "Sobald die Zeit reif sei, würde Tel Aviv genauso schnell fallen wie Mosul": . "Der Zweite Weltkrieg muß so gesteuert werden, daß das Nazitum zerstört wird um einen souveränen Staat Israel in Palästina einrichten zu können. Der Dritte Weltkrieg muß so gelenkt werden, daß sich der Islam und der politische Zionismus (Israel) GEGENSEITIG vernichten" - Albert Pike, 1809 - 1891, Hochgradfreimaurer. http://www.endzeitbotschaft.de/2011/02/was-sagte-albert-pike.html


18.11.2014 | 09:49

nordsee-marie

Man muss sich nicht wundern, wenn tausende Moslems aus ganz Europa, die wir als "integriert" wähnten, zur Zeit in den entsprechenden Gebieten den Ungläubigen den Kopf abschneiden und die Politik und Medien – politisch ganz korrekt - die Ursache verschweigen, nämlich das die Suren des Korans schließlich genau dieses gebieten. Wenn der „ Rechtsstaat „ nicht mehr gewillt / oder in der Lage ist, den geleisteten Eid, die Ausübung des Gewaltmonopols zum Schutz und...

Man muss sich nicht wundern, wenn tausende Moslems aus ganz Europa, die wir als "integriert" wähnten, zur Zeit in den entsprechenden Gebieten den Ungläubigen den Kopf abschneiden und die Politik und Medien – politisch ganz korrekt - die Ursache verschweigen, nämlich das die Suren des Korans schließlich genau dieses gebieten.

Wenn der „ Rechtsstaat „ nicht mehr gewillt / oder in der Lage ist, den geleisteten Eid, die Ausübung des Gewaltmonopols zum Schutz und Sicherheit der eigenen Bevölkerung, durchzusetzen, dann kann ich den Demonstrationen einer unbeliebten Gruppe und ihrer Aussage „die Salafisten dorthin zurückschicken, wo sie hingehören" nur zustimmen , da man von seiten der Politkasper absolut nichts unternimmt, um diese Terroristen aus unserem Land zubefördern. Stattdessen können sie sich hier weiterhin unbehelligt, zwangsfinanziert vom deutschen Steuerzahler, erholen , gegen unsere Rechtsform wettern und dann auch noch weitere Mitglieder werben.

Der normale Bürger traut sich doch gar nicht öffentlich etwas zu sagen, weil dieser dann direkt mit der Nazikeule erschlagen wird oder von gläubigen Immigranten angegangen wird, welche sich hier aufführen als wäre es Kolonialgebiet.


18.11.2014 | 01:30

abrahamsilberschmied

Wenn schon Waffenlieferungen, dann sollte der korrupte Barsani Clan für die Waffenlieferungen bezahlen. Die Söhne erhalten aus den USA fast 200 Millionen USD jährlich und das seit 2003. Selbst die Kurden sagen: Der Unterschied zwischen Barsani und Saddam lag in der Anzahl seiner Söhne. Jedoch war Saddam ein Sozialist, bei dem es eine funktionierende Infrastruktur gab und selbst arbeitslose Menschen Geld erhielten und nicht nur eine einseitige Linsenlieferung zum Überleben.


17.11.2014 | 20:44

Rolf

Die IS ist bereits in Deutschland und zwar in erheblicher personeller Stärke. Das Zulassen der Flüchtlingseinwanderung aus Syrien, Irak, und sonstigen Islamischen Staaten, nach Deutschland und Europa verschafft freie Fahrt für die Terrormiliz. Das wissen die deutschen Politiker, lassen es aber zu, dass den Flüchtlingen ungeprüft Einlass nach Deutschland und Europa gewährt wird. Wenn man hört, dass z.B. in Duisburg die Flüchtlinge mit Kerzenlichtern empfangen werden, dann kriegt...

Die IS ist bereits in Deutschland und zwar in erheblicher personeller Stärke. Das Zulassen der Flüchtlingseinwanderung aus Syrien, Irak, und sonstigen Islamischen Staaten, nach Deutschland und Europa verschafft freie Fahrt für die Terrormiliz. Das wissen die deutschen Politiker, lassen es aber zu, dass den Flüchtlingen ungeprüft Einlass nach Deutschland und Europa gewährt wird. Wenn man hört, dass z.B. in Duisburg die Flüchtlinge mit Kerzenlichtern empfangen werden, dann kriegt man schon das Kotzen Insbesondere die Kirchen, die weit ab vom Islamismus sind, fördern auch den Flüchtlingsstrom nach Deutschland. Solange von den Pfaffen und Politikern in Deutschland noch keiner enthauptet wurde, sind diese Wahnsinnigen nicht zu stoppen. .Die betroffenen Bürger z.B. aus Duisburg werden völlig ignoriert mit ihren begründeteten Ängsten.


17.11.2014 | 19:22

Deus ex Machina

Was würden nur die Umaiyaden davon halten? --- Allein der Ausdruck "Islamischer Staat" ist schon Propaganda pur, um Ressentiment und letztendlich weiteren Krieg und weiteres Blutvergießen zu schüren. Auch daß diese Freischärler angeblich ein "Kalifat" errichten wollen ... schon im 8. Jahrhundert gab es Nachfolgestreitigkeiten um das Kalifat; gibt es heutzutage noch einen Menschen, der seine Abstammung direkt und nachweisbar auf Mohammed zurückführen kann?...

Was würden nur die Umaiyaden davon halten? --- Allein der Ausdruck "Islamischer Staat" ist schon Propaganda pur, um Ressentiment und letztendlich weiteren Krieg und weiteres Blutvergießen zu schüren. Auch daß diese Freischärler angeblich ein "Kalifat" errichten wollen ... schon im 8. Jahrhundert gab es Nachfolgestreitigkeiten um das Kalifat; gibt es heutzutage noch einen Menschen, der seine Abstammung direkt und nachweisbar auf Mohammed zurückführen kann? Medien, die von "Kalifat" sprechen, sollten es entweder besser wissen, falls diese Journaille ordentlich recherchiert hat, oder ...


17.11.2014 | 19:17

h.v.weyde

es dauert wohl nicht mehr lange bis die isis europa einnehmen und hier in deutschland auch køpfe abschneiden bei so einer von USA gut ausgebildeten und bezahlten bande müssen wir damit rechnen! aber wenn der michel dann erst aufwacht wird es zuspæht sein,prost mahlzeit. überall ist die vernichtung unseres heiligen deutschland´s frei nach morgentau zu erkennen. møge dieser kelch durch unser rechtzeitiges erwachen von uns abgewendet werden....

es dauert wohl nicht mehr lange bis die isis europa einnehmen und hier in deutschland auch køpfe abschneiden bei so einer von USA gut ausgebildeten und bezahlten bande müssen wir damit rechnen! aber wenn der michel dann erst aufwacht wird es zuspæht sein,prost mahlzeit. überall ist die vernichtung unseres heiligen deutschland´s frei nach morgentau zu erkennen. møge dieser kelch durch unser rechtzeitiges erwachen von uns abgewendet werden. https://www.youtube.com/watch?v=z4b0yTwP24I

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