Samstag, 10. Dezember 2016
10.01.2012
 
 

Gerald Celente: Politik ist Showbusiness für die Hässlichen

Redaktion

Der amerikanische Zukunftsforscher Gerald Celente rechnet im April 2012 mit dem Zusammenbruch Europas. Alle Mahner, die bis dahin vor einer hohen Gefahr für die soziale Sicherheit in Europa und auch in Deutschland warnten, werden dann Recht bekommen, so der Analyst. In einem exklusiven KOPP-Interview macht Celente für die düstere Weltsituation vor allem gierige Banker und raffgierige Politiker verantwortlich.

Gerald Celente ist überhaupt nicht gut auf die Banker zu sprechen. Doch noch schlimmer sind für ihn die derzeitigen Politiker. Während auch in Deutschland das Ansehen dieser Berufsspezies inzwischen die letzten Ränge der Umfragelisten belegt, sieht Celente diese Vertreter als »so ziemlich die niedrigste Stufe der menschlichen Existenz, die ich je getroffen habe«. In einem exklusiven Beitrag für den KOPP Verlag lässt Celente seinem Ärger freien Lauf:
»Als ich noch für die Politik gearbeitet habe, war das der schlimmste Job meines Lebens. Ich habe

erwachsene Männer gesehen, die sich für nichts zu schade waren, nur um nach oben zu kommen.  Politiker sind schlechte Menschen und stehen nur ganz vorne, wenn es um ihre finanziellen Interessen geht. Eine billige Masche, aber gegen Geld sind sie für alles zu haben. Wer sind denn diese Politiker? Das sind genau dieselben, die wir schon in der Schule oder auf der Uni nicht leiden konnten. Die, die immer Klassensprecher sein wollten oder Studentenführer . Die, die wir nie mochten, erzählen uns jetzt, was wir zu tun haben. Für sie werden rote Teppiche ausgerollt, sie stehen im Blitzlichtgewitter der Paparazzi und jeder hebt sie in den Himmel und applaudiert ihnen. Politik ist Showbusiness für die Hässlichen. Es ist alles eine wahre Lüge und eine riesige schlechte Show. Also: Was sind Politiker? Es sind Prostituierte, die nichts bringen«.

Celente vergleicht die aktuellen Probleme der Euro-Zone mit denen der Vereinigten Staaten: Beide stehen vor riesigen Schuldenbergen und haben keine Chance, sie je zurückzuzahlen. Und die EZB mache jetzt genau das Gleiche wie vorher die Fed: »Sie schaufelt Geld zu ihren Freunden und in die Banken. Damit haben die Banker die Macht in allen wichtigen Hauptstädten der Welt übernommen. Es gilt der einfache Slogan: Banker haben die Kontrolle«.

Eine explosive Mischung für unseren Globus: Raffgierige Banker, die die Macht übernommen haben und größenwahnsinnige Politiker, die den Bankern in die Hände spielen. Celente ist aufs Höchste alarmiert: »Psychopathen und Soziopathen sind es, die die Welt bestimmen. Sie wollen uns jede Woche in einen anderen Krieg führen. Und das sind Leute, die keinen einzigen Tag in ihrem Leben gekämpft haben. Trotzdem sind sie gewillt, andere Leute in den Tod zu schicken und Unschuldige umzubringen«.

Kriege, Krisen, Armut, das sind die weltweiten Zukunftsaussichten, die wir auch unseren Kindern auf die Schultern laden. Gnadenlose Analysten wie Gerald Celente warnen schon seit vielen Jahren, doch zuhören wollen nur wenige. Auch die globalen Anti-Bewegungen, die sich nun zunehmend formieren gegen das Machtkartell von Raffgier und  Skrupellosigkeit, sah Celente schon seit Jahren voraus:

»Wir haben darüber geschrieben, bevor es passiert ist – bereits 1995. Ich habe es damals nicht »Occupy Wall Street«, sondern den »Marsch über die Wall Street« genannt. Ich habe vorausgesagt, dass die Jungen, die Arbeitslosen und die nicht Arbeitsfähigen über die Wall Street marschieren würden. Als Grund dafür habe ich die große Lücke zwischen Reich und Arm genannt. Ich habe auch vorausgesagt, dass sich das auf die ganze Welt ausbreiten würde. Und – was ist passiert? Was war der Auslöser für die Revolution in Tunesien? Wir sehen viele junge Leute mit Universitätsabschluss und Ausbildung. Sie bekommen keine Jobs – das Volksvermögen wird von ganz oben geraubt. Das geht weiter nach Ägypten, weiter in den Jemen, nach Bahrein, Syrien… Aufstände und Proteste in Griechenland, Proteste in Italien, Proteste und Aufstände in England, »Occupy« ist überall. Das ist der Beginn des ersten großen Krieges im 21. Jahrhundert. Das ist so alt wie die Geschichte. Wir erleben gerade eine Wiederholung der 20er und 30er Jahre. Den Crash von 1929, die große Depression, Währungskriege, Handelskriege, Weltkriege. Genau dasselbe heute: Währungskriege, Handelskriege und in letzter Konsequenz ein Weltkrieg. Unterm Strich ist es der Klassenkampf, der immer wieder passiert. Viel zu wenige haben viel zu viel und viel zu viele haben viel zu wenig. Wenn nicht das Geld von oben auf den kleinen Mann auf der Straße fällt, beginnt das Blut durch die Straßen zu fließen«.


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