Monday, 25. July 2016
11.01.2012
 
 

Gerald Celente über geplante Gefechte und neue Gesetze: »Die können mir jetzt einfach das Hirn rausblasen«

Redaktion

Gestern berichtete der amerikanische Zukunftsforscher Gerald Celente über den bevorstehenden Zusammenbruch Europas im Frühjahr 2012 und über die bedenkliche Rolle der Bankster und Politiker. Heute untersucht der zeitkritische Autor die laufenden Kriegsvorbereitungen auf den Iran und die möglichen Folgen für die ganze Welt. Und wieder spricht er über größenwahnsinnige Politiker, die nicht nur unser gesamtes Finanzsystem sprengen, sondern nun auch durch gefährliche Kriege und neue »Anti-Terror-Gesetze« den Globus in Brand setzen werden.

 

Auch wenn man es kaum noch hören mag, so geht doch nichts von der Brisanz verloren: Seit längerer Zeit laufen die hochgefährlichen Kriegsvorbereitungen der westlichen Kräfte gegen den Iran auf Hochtouren. Kurz vor Weihnachten ließ ein General der US-Armee, Dempsey, verlauten, Teheran »solle die Entschlossenheit der USA nicht unterschätzen«. Man werde »den Bau einer

iranischen Nuklearwaffe nicht zulassen«. Dempsey hatte entsprechende Angriffsplanungen des Pentagon auf iranische Atomobjekte bestätigt.

Der renommierte Zukunftsforscher  Gerald Celente ist wütend und warnt vor ausgerasteten, machthungrigen Politikern, die die ganze Welt  offenbar in Flammen setzen wollen: Kriege sind grausam und kosten zahlreiche Leben unschuldiger Menschen. Celente begreift nicht, dass Milliarden von Menschen auf der Erde diesen Leuten weiterhin freie Hand lassen: »Hört auf die Präsidentendebatten in diesen Tagen. Die reden über nichts anderes, als den Iran anzugreifen. Die sind alle nicht ganz dicht. Die USA haben eine Billion Dollar auf einen verlorenen Krieg im Irak verschwendet – aus vorgetäuschten Gründen. Dabei sind wahrscheinlich eine Million Menschen ums Leben gekommen, darunter 4.500 US-Soldaten, weitere Hunderttausende sind physisch oder psychisch bis an ihr Lebensende geschädigt, das ganze Land ist zerstört. Und schon sind sie bereit, in den nächsten Krieg zu ziehen.


Noch einmal: Die sind alle verrückt! Und niemand kommt auf die Idee, sie zurück zu rufen. Alle verneigen sich vor diesen niederen Existenzen namens Politiker. Es scheint, als ob die Menschen ihre Selbstachtung verloren hätten. Es gibt immer noch genügend Leute, die Obama anbeten, als wäre er der Heiland oder der Messias. Und diese Leute starten jetzt Kriege gegen Syrien und den Iran, wie sie auch schon in Libyen und dem Irak wüteten. Nun haben sie auch noch weitere Mittel für Afghanistan abgenickt«.

Dass US-Präsident Obama vor kurzem, praktisch ohne öffentliche oder mediale Diskussion, das »Gesetz zur Genehmigung des Verteidigungshaushalts 2012«, NDAA, mit seiner Unterschrift in Kraft setzte, macht Trendforscher Celente fassungslos. Denn dieses Gesetz verstößt seiner Ansicht nach massiv gegen die Verfassung der USA. Er befindet sich damit auf derselben Linie wie der kanadische Wirtschaftswissenschaftler Michel Chossudovsky, der kürzlich erst in diesem Zusammenhang gewarnt hatte: »Während mit Unterstützung der Medien eine demokratische Fassade aufrechterhalten werden soll, wurde die amerikanische Republik, ohnehin schon angeschlagen, erneut in ihren Grundfesten erschüttert. Die Entwicklung zielt auf die Errichtung eines totalitären Staates, auf die Einsetzung einer Militärregierung, die auf Uniformen verzichtet«.

Die Inkraftsetzung des NDAA stehe in engem Zusammenhang mit den weltweiten militärischen Plänen Washingtons, so Chossudovsky. Dieses militärische Ziel einer Weltherrschaft setze auch die »Militarisierung« der USA selbst und vor allem den Untergang der amerikanischen Republik als Verkörperung des republikanischen Systems voraus. Der Globalisierungskritiker unterstrich: »Die ›wichtigsten Traditionen und Werte‹ wie etwa die ›Erklärung der Bürgerrechte‹ und die Aamerikanische Verfassung wurden tatsächlich mit Wirkung vom Neujahrstag 2012 außer Acht gelassen und praktisch aufgehoben, denn das NDAA erlaubt die willkürliche und unbegrenzte Inhaftierung amerikanischer Bürger in Militärgefängnissen«.

Gerald Celente erläutert, wie sich dieses Gesetz praktisch auf die Bürger auswirken wird: »Künftig ist es der Armee erlaubt, Leute wie mich anzurufen, als erklärtem Staatsfeind. Die können kommen und mich abholen und mich irgendwohin bringen auf dieser Welt, um mir das Hirn rauszublasen oder sonst etwas mit mir anzustellen. Ich kann mich nicht dagegen wehren. Kein Kläger, kein Richter, kein Prozess, kein Anwalt! Keine Chance, etwas dagegen zu unternehmen. Das kommt dabei raus, wenn Politiker, Banker und Technokraten an einem Strang ziehen. Das ist Faschismus. Kapiert?«

 

 

 


 

 

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