Kalifornien: ein US-Bundesstaat vor dem Untergang
Redaktion
Die folgenden 19 Tatsachen über Kalifornien werfen die Frage auf, wie lange dieser US-Bundesstaat überhaupt noch überleben wird …
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- Die kalifornische Landesregierung steht in diesem Jahr vor einem Haushaltsdefizit von 19 Milliarden Dollar. Kalifornische Staatsanleihen drohen auf »Ramschniveau« abzusinken. Auf die eine oder andere Weise werden die Steuerzahler Kaliforniens die Zeche dafür zahlen müssen.
- Kaliforniens Gouverneur Jerry Brown legte vor Kurzem einen »drakonischen« Haushaltsentwurf für 2011 vor, in dem zwöllf Milliarden Dollar durch zusätzliche Ausgabenkürzungen eingespart und ein Einnahmenanstieg in gleicher Höhe durch die jüngsten Steuererhöhungen bewirkt werden soll.

- In Kalifornien wurden 2010 mehr Anträge auf Zwangsvollstreckung gestellt als in allen anderen US-Bundesstaaten: Die Zahl von 546.699 Anträgen, die im Laufe des Jahres eingingen, bedeutet, dass für vier Prozent aller Häuser oder Wohneinheiten in Kalifornien ein Zwangsvollstreckungsverfahren eingeleitet wurde.
- Die Immobilienpreise in einigen Gegenden Kaliforniens sind ins Bodenlose gefallen. So verlor ein Durchschnittsheim in Merced in den vergangenen vier Jahren etwa 63 Prozent seines Wertes.
- Am 1. Januar des neuen Jahres traten in Kalifornien 725 neue Gesetze oder Vorschriften (die meisten von ihnen entweder völlig nutzlos oder völlig unsinnig) in Kraft.
- Jeder fünfte Einwohner des Landkreises Los Angeles bezieht derzeit Sozialhilfe der einen oder anderen Art.
- Die Zahl der Arbeitslosen in Kalifornien entspricht fast der Einwohnerzahl der US-Bundesstaaten Nevada, New Hampshire und Vermont zusammengenommen.
- In einigen Gegenden Kaliforniens hat das Ausmaß der Arbeitslosigkeit alptraumartige Höhen erreicht. So sind zum Beispiel 24,3 Prozent der Einwohner der Stadt El Centro derzeit ohne Arbeit.
- Die Strompreise in Kalifornien gehören zu den höchsten des gesamten Landes.
- In der Rangliste der Zahl der Unfallstationen pro eine Millionen Einwohner steht Kalifornien ganz unten.
- Nach einer neuen Umfrage besitzt ein Viertel aller Einwohner Kaliforniens, die jünger als 65 Jahre alt sind, keine Krankenversicherung.
- Im vergangenen Jahr, so wurde berichtet, musste eines von sechs Geschäften in Sacramento und Umgebung aufgeben.
- Ende der 1970er-Jahre wies Kalifornien die höchsten Ausgaben im Bildungsbereich aus, heute liegt es auf Platz 48.
- In einem Schulbezirk in Kalifornien werden bereits Kinder im Alter von fünf Jahren dazu gezwungen, sich Filme anzuschauen, die »alternative Lebensstile« propagieren. Den Eltern wird erklärt, die Teilnahme sei verpflichtend.
- Die Verbrechensrate im Schulsystem von San Diego gerät außer Kontrolle. Vor Kurzem erklärte der Chef der Schulpolizei des Bezirks, Don Braun, zur Lage an den Schulen: »Die Zahl von Gewaltverbrechen an Schulen sind um 31 Prozent gestiegen; bei Eigentumsdelikten sind es zwölf Prozent. Verstöße gegen das Waffengesetz haben um fast acht Prozent zugenommen.«
- Der Polizeichef von Oakland, Anthony Batts, kündigte im vergangenen Jahr an, aufgrund von Haushaltskürzungen werde seine Behörde auf bestimmte Straftaten einfach nicht mehr reagieren können. Dazu gehören schwerer Diebstahl, Einbruchdiebstahl, das Demolieren von Autos und Vandalismus.
- Im kalifornischen Stockton hat sich die Situation so zugespitzt, dass die Polizei ein Schild mit der Aufschrift aufstellte: »Willkommen in der zweitgefährlichsten Stadt in Kalifornien. Keine weiteren Entlassungen bei der Polizei.«
- In den vergangenen 23 Jahren hat Kalifornien 23 Gefängnisse, aber nur eine Universität errichtet.
- Je weiter man in die Zukunft blickt, desto schlimmer werden die kalifornischen Finanzprobleme werden. In einem Wall-Street-Journal-Artikel hieß es, Kalifornien sitze derzeit auf einem Berg unbezahlbarer Pensionsverpflichtungen mit einem Wert irgendwo zwischen 120 und 500 Milliarden Dollar.
Steht Kalifornien unmittelbar vor dem Bankrott?
In Washington bemühen sich einige Abgeordnete hinter den Kulissen derzeit sehr intensiv darum, die gesetzlichen Möglichkeiten zu schaffen, dass einzelne US-Bundesstaaten Konkurs anmelden können.
Wenn so etwas in Washington ausgearbeitet würde, wäre Kalifornien wohl der erste Bundesstaat, der diese Chance ergreifen würde.
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