Samstag, 10. Dezember 2016
07.09.2013
 
 

Neues Video belegt Brutalität der Rebellen

Redaktion

In einem Video, das von einem ehemaligen Rebellen über die syrische Grenze geschmuggelt wurde, ist die Massenhinrichtung von Soldaten der Streitkräfte der Regierung durch die gegen Assad kämpfende Rebellengruppe Dschund al-Scham (»Soldaten von Damaskus«) zu sehen. Dieses Video wurde der New York Times (NYT) zugespielt und hat sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreitet. Es handelt sich um eine Handyaufzeichnung einer Hinrichtung, die bereits im April stattfand.

Sieben Regierungssoldaten werden mit angezogenen Knien auf dem Boden liegend ohne Hemd in einer Art Fötusstellung gezeigt. Ihr Gesicht ist dem Boden zugewandt, und den meisten wurden die Hände auf dem Rücken gefesselt. Die Rebellen stehen hinter den verurteilten Männern.

 

 

Mit den Fingern am Abzug zielen sie auf sie und hören zu, während ihr Anführer das Todesurteil verkündet. »Seit 50 Jahren sind sie an Korruption beteiligt. Wir schwören dem Herrn des Throns diesen Eid: Wir werden Rache üben«, erklärt der Anführer. Danach schießt er dem ihm am nächsten liegenden Soldaten in den Kopf; die anderen erschießen die restlichen Soldaten. Die Leichen werden dann in einen Schacht geworfen.

 

Der Mann, der das Video aus Syrien herausgeschmuggelt hat, war früher der Stellvertreter des Anführers. Er erklärte, er habe die Gruppe verlassen, weil er die Grausamkeiten nicht länger habe ertragen können, die von seinen Waffenbrüdern verübt wurden, berichtete die NYT. Der Mann, dessen Identität aus Sicherheitsgründen geheim gehalten wird, berichtete, die sieben Soldaten seien hingerichtet worden, nachdem auf ihren Handys Videos gefunden wurden, die sie bei Vergewaltigungen und Plünderungen zeigten.

 

Die Gruppe, der er angehörte, ist wenig bekannt und besteht aus maximal 300 Kämpfern. Sie bezeichnet sich selbst als »Dschund al-Scham« – ein Name, den sie mit zwei weiteren internationalen Terrorgruppen teilt.

 

Der Anführer der Rebellengruppe ist der erst 37-jährige Abdul Samad Issa, der auch als »der Onkel« bekannt ist, da es sich bei zwei seiner Stellvertreter um seine Neffen handelt. Nach Angaben des abtrünnigen Stellvertreters ist Issa überzeugt, sein Vater sei 1982 umgebracht worden, als die syrische Regierung, damals noch unter Hafiz al-Assad, dem Vater des jetzigen Präsidenten, 27 Tage lang massiv gegen die Moslembrüder vorging. Der Kampf gegen die jetzige Regierung ist so gesehen teilweise sicher auch ein persönlicher Rachefeldzug.

 

Das Video kommt zu einer ganzen Reihe weiterer Berichte hinzu, die einige Fragen zu dem Vorgehen der Rebellen, von denen einige über enge Verbindungen zu Terroristen verfügen, aufwerfen. Eine der Rebellengruppen, die sich selbst al-Qaida zurechnet, griff am Mittwoch ein von Christen bewohntes Dorf an.

 

Im Juni wurde Berichten zufolge ein junger Mann angeblich von einer mit al-Qaida verbundenen Oppositionsgruppe wegen Gotteslästerung hingerichtet. Und im Mai reagierte die Weltöffentlichkeit schockiert, als ein Video auftauchte, in dem ein syrischer Rebell anscheinend das Herz eines getöteten Regierungssoldaten verzehrte.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

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