Sunday, 25. September 2016
01.02.2012
 
 

Später Gaddafi-Triumph: Libyen kämpft mit Millionen Kalaschnikows für die Ehre

Redaktion

Es mag ein später Triumph für den getöteten libyschen Staatschef Muammar al-Gaddafi sein, aber er kommt dennoch nicht zu spät: Mit Millionen von Kalaschnikows, die Gaddafi kurz vor dem Tod an sein Volk verteilen ließ, kämpfen die Libyer heute nach wie vor mutig und bestimmt für ihr Land und die Ehre. Der US-Journalist Webster Tarpley berichtet in einem Filmbeitrag exklusiv über die derzeitigen Ereignisse vor Ort. Tarpley zeichnet ein düsteres Bild der  Rebellen-»Regierung«, die durch zahlreiche Misserfolge derzeit massiv an Glaubwürdigkeit verliert und immer stärker unter Druck gerät. Und er berichtet über die unrühmliche Rolle der USA, Großbritanniens und der Nato, die sich durch Lügen und Täuschungen schwer gegen die libysche Zivilbevölkerung versündigt haben.

In den westlichen Massenmedien wurde in den vergangenen Wochen nur wenig darüber informiert, dass Tausende von treuen Gaddafi-Anhängern und Bürgern die Regierungsgebäude der Rebellen gestürmt und geplündert haben. Ebenso wenig hat es sich bis hierher herumgesprochen, dass Mustafa Muhammad Abd al-Dschalil, der derzeitige Regierungschef und Vorsitzende des Übergangsrates, wegen undurchsichtiger Geschäfte schwer unter Druck geraten ist, sein Vizepräsident gar zum Rücktritt gezwungen wurde. Einzige Antwort Dschalils: Falls das libysche Volk den Rebellenrat stürzen wolle, wonach es derzeit aussieht, drohe ein Bürgerkrieg. Die Stimmung kocht.

 

Auch die geplante Wiedereinführung der Scharia sorgt für zunehmenden Unmut: Für die libyschen Frauen wäre das ein herber Rückschlag, waren sie doch vor dem Krieg in Libyen erheblich besser gestellt als dies in den anderen arabischen Ländern der Fall war.

 

Ebenso ist inzwischen klar, dass die Nato, allen voran ihr Generalsekretär Rasmussen, wie auch UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon die Unwahrheit gesagt haben, als sie behaupteten, die Nato hätte keine Gräueltaten in Libyen begangen. Tarpley nennt erschreckende Beispiele, wie erbarmungslos der Westen gegen die unschuldige libysche Zivilbevölkerung vorgegangen ist, und das alles im Angesicht der Weltöffentlichkeit und unter dem fadenscheinigen Deckmantel, die Menschen dort zu schützen.

 

Den USA und Großbritannien ist es auch heute noch gleichgültig, ob sich ein weiterer Bürgerkrieg in Libyen mit Tausenden von Toten und Verletzten anbahnt, und das ist nicht auszuschließen: Für sie zählen einzig und alleine die Umsätze des Erdöls und die wertvollen Wasserressourcen und Anlagen, die den Libyern und weiten Teilen Nordafrikas noch zu Lebzeiten Gaddafis eine fruchtbare und unbeschwerte  Zukunft versprachen. Sehen Sie den gesamten Beitrag von Webster Tarpley auf unserem Youtube-Kanal.

 

 

 

 

 


 

 

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