Friday, 28. November 2014
09.09.2013
 
 

Syrien begrüßt russischen Vorschlag, seine Chemiewaffen internationaler Kontrolle zu unterstellen

Redaktion

Damaskus begrüße den russischen Vorschlag, die Kontrolle seiner Chemiewaffen der internationalen Gemeinschaft zu unterstellen, erklärte der syrische Außenminister Walid al-Muallim in einer Reaktion auf die Erklärung des russischen Außenministers Sergei Lawrow nach einem Treffen der beiden Minister in der russischen Hauptstadt.

»Die Syrische Republik begrüßt die russische Initiative vor dem Hintergrund der Sorge der syrischen Regierung um das Leben unserer Bürger und die Sicherheit unseres Landes«, sagte der syrische Außenminister in einer Entgegnung zu der Erklärung seines russischen Amtskollegen.

»Wir fordern die syrische Regierung auf, nicht nur zuzustimmen, die Chemiewaffen unter internationale Kontrolle zu stellen, sondern auch ihre spätere Zerstörung zu befürworten und dann der internationalen Chemiewaffenkonvention beizutreten«, hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow zuvor erklärt.

 

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon hatte dazu aufgerufen, Maßnahmen zu ergreifen, um die sichere Lagerung und spätere Zerstörung des syrischen Chemiewaffenarsenals zu ermöglichen. »Ich bin überzeugt, dass die internationale Gemeinschaft rasch Schritte einleiten wird, um sicherzustellen, dass diese Chemiewaffenvorräte an sicheren Plätzen gelagert und später vernichtet werden«, sagte Ban Ki-moon.

 

Großbritannien reagierte auf die russisch-syrischen Gespräche mit der Bemerkung, der Vorschlag, die Chemiewaffen internationaler Kontrolle zu unterstellen, sollte nicht als »Ablenkungstaktik« eingesetzt werden.

 

»Wenn Syrien tatsächlich seine Chemiewaffen internationaler Aufsicht unterstellen würde, wäre dies sicherlich ein wichtiger Schritt nach vorne«, erklärte der britische Premierminister vor dem Unterhaus. »Aber wir müssen Zurückhaltung üben und sicherstellen, dass es sich nicht um eine Ablenkungstaktik handelt, um die Diskussion auf andere Dinge zu lenken als die, die jetzt zur Entscheidung anstehen.«

 

Zugleich betonte Cameron aber, der Konflikt in Syrien könne nur »politisch« gelöst werden. Den einzigen Weg zu einer Beendigung des Konflikts in Syrien sieht der Premierminister in einer friedlichen, politischen Lösung, durch die Syrien dann auch Stabilität und Demokratie erlangen würde.

 

 


 

 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

 

  • Wissenschaft: Gibt es einen Schöpfer?
  • Skrupellos und verlogen: die USA und Giftgas
  • Deutschland vor der Wahl: grüne Verbotsorgien
  • Panikmache und Realität: Die Temperatur richtet sich
    nicht nach Klimamodellen

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Großbritannien lieferte Syrien einen »Sechs-Jahres-Vorrat« an Chemikalien für Sarin-Produktion

Redaktion

Zwischen 2004 und 2010 verkauften und lieferten britische Firmen Natriumfluorid, einen wichtigen Grundstoff bei der Herstellung des tödlichen Nervengases Sarin, an syrische Unternehmen, wie britische Medien enthüllten. Nach dem Chemiewaffenangriff in einem Außenbezirk der syrischen Hauptstadt Damaskus werden diese Geschäfte heute als »verstörend«  mehr …

Putins Antwort an Cameron: Russland liegen keine Beweise für einen Chemiewaffenangriff in Syrien vor

Redaktion

Wie auf David Camerons offizieller Internetseite zu lesen ist, machte der russische Präsident Wladimir Putin in einem Telefongespräch mit dem britischen Premierminister am Montag deutlich, Russland lägen keine Beweise für einen Chemiewaffenangriff in Syrien vor. Die beiden Politiker hatten die Krise in Syrien erörtert, nachdem außerhalb von  mehr …

Russland übergibt UN Untersuchungsergebnisse: Die Rebellen und nicht die syrische Armee sind für Sarin-Angriff in Aleppo verantwortlich

Redaktion

Wie der russische UN-Botschafter Witali Tschurkin erklärte, geht aus Proben, die in der heißumkämpften Region um die syrische Stadt Aleppo herum gesammelt wurden, in der angeblich Chemiewaffen eingesetzt worden waren, hervor, dass die Rebellen und nicht die syrische Armee für den Angriff verantwortlich sind.  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Tausende gentechnisch veränderter Insekten sollen bald freigelassen werden

Anthony Gucciardi

Gerade als man dachte, mit gentechnisch veränderten Mücken und mutierten Vorspeisen sei jetzt der Gipfel des Strebens biotechnischer Unternehmen nach Manipulation des Erbguts der Erde erreicht, wurde jetzt berichtet, Wissenschaftler planten die Entlassung einiger Tausend »Frankenstein-Insekten« in die freie Natur, um auf diese Weise  mehr …

Statistik-Ramsch zur EU: Spanien in Not

Janne Jörg Kipp

Je schlimmer die Lage, desto größer die Lügen. Nach diesem Motto verfährt die EU, wenn es nach den Kritikern der zahllosen Krisenerklärungen geht. Dazu zählen Haushaltsdefizite, Wirtschaftsdaten für die Konjunktur, aber auch die Arbeitslosenstatistik. Spanien erlebt das nächste Beispiel.  mehr …

Wer wird weiterhin unsere Staatsanleihen kaufen, wenn dieser Krieg China, Russland und die restliche Welt dazu veranlasst, sich gegen uns zu stellen?

Michael Snyder

Können es sich die USA tatsächlich leisten, den Rest der Welt vor den Kopf zu stoßen, wenn diese Länder es doch sind, die unsere Rechnungen bezahlen? Was würde geschehen, wenn China, Russland und viele andere Länder aufhören, unsere Staatsanleihen und andere Schulden zu kaufen und damit beginnen, amerikanische Anleihen, die sich in ihrem Besitz  mehr …

Großbritannien lieferte Syrien einen »Sechs-Jahres-Vorrat« an Chemikalien für Sarin-Produktion

Redaktion

Zwischen 2004 und 2010 verkauften und lieferten britische Firmen Natriumfluorid, einen wichtigen Grundstoff bei der Herstellung des tödlichen Nervengases Sarin, an syrische Unternehmen, wie britische Medien enthüllten. Nach dem Chemiewaffenangriff in einem Außenbezirk der syrischen Hauptstadt Damaskus werden diese Geschäfte heute als »verstörend«  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.