Dienstag, 6. Dezember 2016
26.08.2013
 
 

Zahlreiche Hinweise deuten darauf hin, dass die syrische Regierung ihre eigene Bevölkerung nicht mit Chemiewaffen angegriffen hat

Redaktion

Wie die amerikanische Nachrichtensendung CBS News berichtet, sind die USA dabei, ihre Planungen für einen Krieg gegen Syrien abzuschließen – so werden etwa Kriegsschiffe in der Region an Positionen verlegt, von wo aus sie Marschflugkörper gegen die syrische Regierung abfeuern können. Als Rechtfertigung dient die Behauptung, die syrische Regierung habe Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung eingesetzt.

Als die USA das letzte Mal den gleichen Vorwurf gegen die syrische Regierung erhoben, wurde dieser als unzutreffend entlarvt. Aber könnten die Vorwürfe dieses Mal nicht doch stimmen? Es überrascht nicht, dass Russland als Syriens engster Verbündeter Zweifel äußert. Die französische Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) berichtete:

 

»Russland, das bereits bei früheren Vorwürfen erklärte, es verfüge über Beweise für den Chemiewaffeneinsatz syrischer Rebellen, gab seiner tiefen Skepsis über die Behauptungen der Rebellen Ausdruck.

 

Das Außenministerium erklärte, der Zeitpunkt der Vorwürfe – die UN-Inspekteure hatten gerade ihre Arbeit aufgenommen – ›lässt uns vermuten, dass wir es wieder einmal mit einer vorsätzlichen Provokation zu tun haben‹.«

Aber Russland steht mit seinen Zweifeln längst nicht allein. AFP berichtet weiter:

»›Im Moment bin ich keineswegs völlig überzeugt, denn die Menschen, die den Betroffenen helfen, tragen keinerlei Schutzkleidung oder Atemgeräte‹, sagte Paula Vaninnen, Direktorin von VERIFIN, des finnischen Instituts zur Überprüfung der Einhaltung der Chemiewaffenkonvention. ›Im Falle eines wirklichen Angriffs würden sie dadurch auch kontaminiert und müssten entsprechende Symptome aufweisen.‹«

Der Leiter des Projekts für chemische und biologische Sicherheit des renommierten Stockholm International Peace Research Institute (SIPRI, »Stockholmer Internationales Institut für Friedensforschung«), John Hart, erklärte, er habe in den Augen der Opfer nicht die  zu erwartenden Anzeichen erkennen können, die überzeugende Beweise für den Einsatz chemischer Waffen wären. »In den Videos, die ich mir in den letzten Stunden angesehen habe, wies keines der Opfer extrem verkleinerte Pupillen auf…, die überzeugend belegten, das die betreffenden Personen phosphororganischen Nervenkampfstoffen ausgesetzt waren«, sagte er.

 

Und Gwyn Winfield, Herausgeber des britischen Magazins CBRNe World, das sich auf Themen im Zusammenhang mit chemischen Waffen spezialisiert hat, erklärte, die bisher vorliegenden Hinweise deuteten nicht darauf hin, dass die eingesetzten chemischen Stoffe den waffenfähigen Substanzen entsprächen, über die die syrische Armee in ihren Waffenlagern verfüge. »Uns liegen keine Berichte darüber vor, dass das medizinische Personal und das Pflegepersonal … ebenfalls zu den Todesopfern gehören. Dies würde nahelegen, dass die Giftigkeit der eingesetzten Kampfstoffe nicht von der Art ist, die wir als militärisches Sarin ansehen. Es könnte sich durchaus um ein weniger starkes Nervengas handeln«, erklärte Winfield gegenüber AFP.

 

Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtet:

»Westliche Chemiewaffenexperten, die zumindest Teile der Berichterstattung untersuchten, äußern Zweifel daran, dass waffenfähige chemische Substanzen eingesetzt wurden, betonen allerdings auch, dass begründete Schlussfolgerungen erst nach genauen Untersuchungen vor Ort gezogen werden könnten.

Dan Kaszeta, ein früherer Offizier des Chemical Corps der amerikanischen Armee, das für die Verteidigung gegen chemische, biologische, radiologische und atomare Kriegführung zuständig ist und ein führender privatwirtschaftlich tätiger Berater, verwies darauf, dass auf den Fotos und in den Videos einige wichtige Details fehlten. ›Keine der Personen, die die Opfer behandeln oder sie fotografieren, tragen irgendwelche Chemiewaffen-Schutzanzüge‹, sagte er, ›und dennoch scheint niemand von ihnen in irgendeiner Weise geschädigt zu sein‹. Damit müssten praktisch die meisten waffenfähigen Chemiewaffen ausgeschlossen werden. Dies gelte auch für die Mehrzahl der Nervengase, da diese Substanzen nicht so einfach verfliegen. Vor allem dann nicht, wenn sie in einer so hohen Menge freigesetzt wurden, die zum Tod von Hunderten von Menschen führe. In einem solchen Fall wären auch die Oberflächen der Körper und die Kleidung kontaminiert, und jeder, der ungeschützt auch noch Stunden nach dem Angriff mit ihnen in Kontakt käme, würde geschädigt. Darüber hinaus, fuhr er fort, ›finden sich auch keine der anderen Anzeichen, mit denen man im Falle eines Chemiewaffenangriffs rechnen muss, wie etwa Opferzahlen im mittleren Bereich, schwere Sehprobleme, Erbrechen und unkontrollierte Darmentleerungen‹.

Steve Johnson, ein führender Experte für die Folgen von Belastungen mit gefährlichen Stoffen an der Universität Cranfield, der mit dem britischen Verteidigungsministerium in Fragen der chemischen Kriegführung zusammenarbeitete, meinte, ›aus den uns bisher vorliegenden Einzelheiten bedeutete eine hohe Zahl von Opfern in einem ausgedehnten Bereich eine ziemlich massive Ausbringung. Und bei dieser Stärke der chemischen Kampfstoffe müsste man erwarten, bei den eintreffenden Opfern eine hohe Kontamination festzustellen, und dies würde auch die helfenden und behandelnden Personen schädigen, die nicht angemessen geschützt sind. Aber dies ist hier nicht der Fall‹.

Auch viele andere Fragen bleiben unbeantwortet. Einige betreffen den Zeitpunkt des Angriffs, der zu genau der Zeit erfolgte, als sich UN-Inspekteure in Damaskus aufhielten, um früheren angeblichen Chemiewaffeneinsätzen nachzugehen. Unklar bleibt auch, welche vermeintlichen taktischen Ziele die syrische Armee mit einem solchen Angriff verfolgen sollte, wo es ihr doch in den vergangenen Wochen gelungen war, die Aufständischen, die in zentrale Gebiete im unmittelbaren Umfeld der Hauptstadt eingedrungen waren, wieder zurückzudrängen. Aber wenn es sich nicht um einen Angriff mit Chemiewaffen handelt, was hat dann den Tod so vieler Menschen ohne äußerlich sichtbare Verletzungen ausgelöst?...

Die syrischen Rebellen (und vielleicht andere beteiligte Akteure in der Region) haben ein deutliches Interesse daran, dieses tragische Ereignis als den bisher schwersten Chemiewaffenangriff der dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad gegenüber loyalen Streitkräfte darzustellen, auch wenn dies nicht der Fall ist. Dies gilt insbesondere dann, wenn sich gerade ganz in der Nähe UN-Inspekteure im Land aufhalten. Und sie haben auch Interesse daran, so vorzugehen, solange sich der amerikanische Präsident Barack Obama hinsichtlich der militärischen Unterstützung der Aufständischen zurückhaltend verhält und nur das Überschreiten einer ›roten Linie‹ [eben ein Chemiewaffeneinsatz der Regierung] ihn zu einer Änderung seiner Politik bewegen könnte.

Die Rebellen und die Ärzte vor Ort sind vielleicht tatsächlich überzeugt, dass chemische Waffen eingesetzt wurden, da sie einen solchen Angriff fürchten. Aber sie verfügen möglicherweise nicht über das erforderliche Wissen und die entsprechenden Geräte, eine solche Diagnose zu stellen. Die Europäische Union forderte am Mittwoch, die UN-Inspekteure vor Ort sollten Zugang zu den mutmaßlichen neuen Orten eines Chemiewaffeneinsatzes erhalten, aber da dies das Mandat der Inspekteure übersteigt, ist es eher unwahrscheinlich, dass die syrische Regierung dem zustimmen wird.«

Stephen Johnson, Experte für Waffen und chemische Kampfstoffe am Forensischen Institut in Cranfield, meinte, die Videobilder seien »verdächtig«:

»In einigen dieser Videos finden sich Szenen, die einen ein wenig ›hyperrealen‹ Eindruck machen und gestellt wirken. Ich will damit nicht sagen, dass sie gefälscht sind, aber sie wecken einen gewissen Argwohn. Bei einigen der gezeigten Personen, die Schaum vor dem Mund haben, wirkt dieser Schaum ein wenig zu weiß, zu rein und scheint nicht von der Art innerer Verletzungen herzurühren, die man erwarten würde. In einem solchen Fall würde man mit einem blutigeren oder gelberen Schaum rechnen.«

Und der Experte für chemische und biologische Waffen Jean Pascal Zanders erklärte, die Bilder zeigten möglicherweise Erstickungsopfer, und das lasse sich nicht mit dem Einsatz von Senfgas oder dem Nervengas VX oder Sarin in Einklang bringen:

»›Ich verwende in diesem Fall bewusst nicht den Begriff Chemiewaffen‹, sagte er und fügte hinzu, der Einsatz von Industriegiften liefere eine wahrscheinlichere Erklärung.«

Und Michael Rivero fragt:

»Warum sollte Syriens Machthaber Assad die UN-Chemiewaffen-Inspekteure nach Syrien einladen und dann einen Chemiewaffenangriff gegen Frauen und Kinder an genau dem Tag durchführen, an dem diese in Syrien eintreffen, und noch dazu in einer Region, die nur wenige Kilometer vom Aufenthaltsort der Inspekteure entfernt liegt?

Noch während ich diese Zeilen schreibe, sind von den USA ausgebildete und ausgerüstete Einheiten bereits dabei, die Grenze nach Syrien zu überschreiten, und die Kriegsmarine der USA begibt sich auf Positionen, von denen sie einen massiven Angriff mit Marschflugkörpern auf Syrien beginnen kann, der mit Sicherheit mehr Syrer das Leben kosten würde, als bei diesem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff gestorben sind.«

Wenn Assad tatsächlich Chemiewaffen einsetzte, würde er sie nicht eher gegen die angeheuerten Söldner richten, die versuchen, ihn zu stürzen? Warum sollte er Frauen und Kinder angreifen? Nein, allein die amerikanische Regierung, die sich verzweifelt bemüht, ihre Kriegsagenda durchzusetzen, profitiert davon.

Beim letzten Chemiewaffenangriff in Syrien erklärte Oberst Lawrence Wilkerson, der frühere Stabschef des damaligen amerikanischen Außenministers Colin Powell, er sei der Ansicht, Israel habe den syrischen Rebellen Chemiewaffen zur Verfügung gestellt, um die syrische Regierung in Misskredit zu bringen. Der britische Abgeordnete George Galloway vermutet in Zusammenhang mit dem jüngsten Chemiewaffenangriff das gleiche.

 

Wir müssen ganz klar feststellen: Wir wissen nicht, wer den Angriff durchgeführt hat, und welche Waffen dabei zum Einsatz kamen.

 

Aber angesichts der gut dokumentierten Tatsache, dass die USA seit 20 Jahren auf einen Regimewechsel in Syrien hinwirken – und seit 50 Jahren mit inszenierten Täuschungsmanövern arbeiten –, sollte man sich eine gesunde Skepsis bewahren, bis alle Beweise ausgewertet sind.

 

Denn viele stellen sich die Frage, ob es sich hier um eine ähnliche Inszenierung wie im Vorfeld des Irakkriegs mit den angeblichen dortigen Massenvernichtungswaffen, also ein Irak 2.0 handelt. So schreibt die britische Tageszeitung The Independent:

»Bilder, die zeigen, dass die syrische Armee Chemiewaffen gegen die von den Rebellen gehaltene Region Ghuta im Osten von Damaskus einsetzte … müssen mit Skepsis betrachtet werden, da die Behauptungen sehr an ähnliche Beschuldigungen erinnern, die gegen Saddam Hussein im Vorfeld der Invasion des Iraks durch Amerikaner und Briten 2003 erhoben wurden. Damals hatte man ihm vorgeworfen, über Massenvernichtungswaffen (WMD) zu verfügen…

Ähnlich wie im Irak, wo die Opposition die meisten Hinweise auf WMDs lieferte, hat auch die syrische Opposition ein Interesse daran, der syrischen Regierung den Einsatz von Chemiewaffen anzulasten, um auf diese Weise eine ausländische militärische Intervention auszulösen…

Aber die augenfällige Tatsache, dass ein Einsatz von Chemiewaffen gegen das ausdrückliche Interesse der syrischen Machthaber verstieße, ist für sich genommen kein Beweis dafür, dass er nicht geschehen ist. Regierungen und Armeen verhalten sich nicht immer vernünftig. Aber man kann sich nur schwer einen überzeugenden Grund dafür vorstellen, warum sie so handeln sollten, verfügen sie doch über zahlreiche andere Mittel und Möglichkeiten, Menschen im Osten Ghutas zu töten – wie etwa schwere Artillerie oder Kleinwaffen, die sie regelmäßig einsetzen…

Die bisherigen Beweise für den Einsatz von Chemiewaffen stammen aus zweiter Hand und aus nicht unparteiischen Quellen.«

 

 

 


 

 

 

 

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