Tee saufen und Haschisch rauchen
Niki Vogt
Unser neuer Verteidigungsminister »Gutti« hat recht: Der Krieg in Afghanistan ist militärisch nicht zu gewinnen. Einer der Gründe liegt in der Motivation und Einsatzfähigkeit der regulären afghanischen Armee. Eine amerikanische Insider-Website veröffentlichte nun einen Videoclip amerikanischer Ausbilder direkt aus Afghanistan unter der berechtigten Frage »Is this what we’re fighting for?« – »Ist es das, wofür wir kämpfen?«
Die afghanischen Soldaten haben, was ihren Dienst anbetrifft, keine Motivation, verbringen lieber den Tag mit »Tschai«trinken und dem Rauchen von Haschisch. Wer aus den systemtragenden Familien stammt, wird in hohe Ränge befördert, vollkommen wurscht, ob er dafür geeignet ist oder nicht. Welche Motivation einen Afghanen ansonsten in die Armee führen sollte, ist auch nicht leicht zu erklären. Nach Bin Laden wird ja nun offenbar dortzulande nicht so ernsthaft gesucht, wie es gern behauptet wird. Und selbst der dümmste Afghane hat mittlerweile verstanden, dass die Heilsbotschaft der Demokratie, die die amerikanischen Besatzer so volltönend als Ideal vor sich hertragen, nichts als hohles Gewäsch ist. Präsident Karzai ist offensichtlich nichts anderes als eine Marionette der Amerikaner, was auch außerhalb Afghanistans jeder weiß. Selbst die mehr als fragwürdige Wahl dieses Mannes wurde von den westlichen Besatzern einfach durchgedrückt.
Die amerikanischen Ausbilder der afghanischen Armee verzweifeln restlos an der Aufgabe, einem Haufen höchst unmotivierter Männer soldatische Fähigkeiten und Kampfgeist einzuhauchen, weil sich allen Beteiligten die Frage stellt: Wofür? Genau diese Frage stellt sich für uns Deutsche auch.
Sehen Sie nachfolgend einige Ausschnitte aus dem Originalvideo mit deutscher Synchronisation.
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Der Originalvideobericht findet sich im Internet auf: http://www.brasschecktv.com/page/748.html
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