Sonntag, 4. Dezember 2016
08.09.2014
 
 

Die grundlegende saudische Wandlung

Thierry Meyssan

Saudi-Arabien unterstützt seit 35 Jahren alle Dschihad-Bewegungen, selbst die extremistischen, scheint aber plötzlich eine Richtlinienänderung unternehmen zu wollen. In seiner Existenz durch einen möglichen Angriff des Islamischen Emirats bedroht, hat Saudi-Arabien nun das Signal zur Zerstörung der Organisation gegeben. Aber anders als es scheint bleibt das IE von der Türkei und Israel, die sein geplündertes Erdöl hehlen, unterstützt.

 

Vorrunde: Das IE ist eine Schöpfung des Westens

 

Die Einstimmigkeit gegen das Islamische Emirat (IE) im Sicherheitsrat und die Abstimmung für die Resolution 2170 sind nur eine Fassade. Sie können uns die staatliche Unterstützung, die das IE genoss und noch immer genießt, nicht vergessen machen.

 

Um nur die jüngsten Ereignisse im Irak zu erwähnen: Jeder konnte beobachten, dass seine Kämpfer an Bord von nagelneuen, direkt von der American Motors Corporation gelieferten Humvee-Kolonnen, und auch mit neuen ukrainischen Waffen ausgestattet, in das Land eingefallen sind. Mit dieser Ausstattung haben sie die amerikanischen Waffen der irakischen Armee beschlagnahmt.

 

Ebenso war jeder erstaunt, dass das IE zivile Verwalter besaß, die sofort die Verwaltung der eroberten Gebiete in die Hand nehmen konnten, und dass es über Kommunikationsspezialisten verfügte, die in der Lage waren, seine Aktion über das Internet und Fernsehen zu fördern; offensichtlich ein in Fort Bragg geschultes Personal.

 

 

Obwohl die US-Zensur dazu jegliche Überprüfung verboten hatte, wissen wir von der britischen Agentur Reuters, dass eine geheime Sitzung des Kongresses im Januar 2014 für die Finanzierung und Bewaffnung der Freien Syrischen Armee, der Islamischen Front, der Al-Nusra-Front und des Islamischen Emirats bis 30. September 2014 gestimmt hat. Ein paar Tage später prahlte Al-Arabiya, dass Prinz Abdul Rahman der wahre Führer des Islamischen Emirats sei.

 

Dann versammelte am 6. Februar der US-Heimatschutzminister die europäischen Innenminister in Polen, um sie zu bitten, die europäischen Dschihadisten in der Levante zu lassen, indem sie ihnen die Rückkehr in ihr Herkunftsland verbieten sollten, damit das IE genügend Kämpfer hat, um den Irak anzugreifen. Schließlich brachte Mitte Februar ein zweitägiges Seminar im nationalen US-Sicherheitsrat alle Chefs der in Syrien involvierten alliierten Geheimdienste zusammen, sicherlich um die Offensive des IE im Irak vorzubereiten.

 

Es ist extrem schockierend zu sehen, wie die internationalen Medien plötzlich die Verbrechen der Dschihadisten verurteilen, obwohl sich diese ohne Unterbrechung schon seit drei Jahren abspielen. Es gibt nichts Neues in dem öffentlichen Köpfen und den Kreuzigungen: Z. B. hatte das Islamische Emirat von Baba Amr im Februar 2012 ein »religiöses Gericht« gegründet, das mehr als 150 Menschen durch Erwürgen zum Tode verurteilte, ohne die geringste Reaktion der westlichen Welt oder der Vereinten Nationen zu erwecken.

 

Im Mai 2013 stellte der Kommandeur der Al-Faruq-Brigade der Freien Syrischen Armee (die berühmten »Moderaten«) ein Video ein, auf dem er einen syrischen Soldaten aufschnitt und sein Herz aß. Zu dieser Zeit bestanden die Westler darauf, diese Dschihadisten als »moderate«, aber verzweifelte Gegner zu beschreiben, die für Demokratie kämpften. Die BBC gab sogar dem Kannibalen das Wort, damit er sich rechtfertigte.

 

Es besteht kein Zweifel, dass der von Laurent Fabius hergestellte Unterschied zwischen »moderaten« Dschihadisten (Freie Syrische Armee [FSA] und Al-Nusra-Front, d. h. al-Qaida – bis Anfang 2013) und den »extremistischen« Dschihadisten (Al-Nusra-Front ab 2013 und das IE) ein reiner Kunstgriff der Kommunikation ist. Der Fall von Kalif Ibrahim ist aufschlussreich: Im Mai 2013, während des Besuchs von John McCain bei der FSA, war er zugleich der »moderate« Generalstabsmitarbeiter und Anführer der »extremistischen« Fraktion. Auf gleiche Weise bezeugt ein vom 17. Januar 2014 datierter Brief von General Salim Idriss, Chef des Stabes der ASL, dass Frankreich und die Türkei Munition für ein Drittel der FSA und für zwei Drittel der al-Qaida über die FSA lieferten. Die Echtheit dieses von dem syrischen Botschafter Baschar Jaafari im Sicherheitsrat präsentierten Dokuments wurde durch die französische Delegation nicht angefochten.

 

John McCain und der Generalstab der Freien Syrischen Armee. Im Vordergrund links Ibrahim al-Badri, mit dem der Senator diskutiert. Gleich dahinter Brigadegeneral Salim Idriss (mit Brille).

 

Somit ist es klar, dass sich die Haltung mancher Mächte der NATO und des Golfkooperationsrates im Laufe des Monats August 2014 geändert hat, um von einer geheimen, massiven und permanenten Unterstützung zu einer offenen Feindseligkeit zu werden. Warum?

 

Die Brzeziński-Lehre über Dschihadismus

 

Man muss hier wieder 35 Jahre zurückgreifen, um die Bedeutung des derzeitigen Schachzuges Saudi-Arabiens – und vielleicht auch der USA – zu verstehen. Seit 1979 hat Washington auf Veranlassung des nationalen Sicherheitsberaters Zbigniew Brzeziński beschlossen, den politischen Islam gegen den sowjetischen Einfluss zu unterstützen, in Anlehnung an die Politik Ägyptens, nämlich die Unterstützung der Muslimbruderschaft gegen Gamal Abdel Nasser.

 

Brzeziński beschloss, eine große islamische Revolution zu starten von Afghanistan her (damals unter der Herrschaft des kommunistischen Regimes von Muhammad Taraki) und dem Iran (wo er selbst die Rückkehr des Imam Ruhollah Khomeini organisierte). Anschließend sollte sich diese islamische Revolution in der arabischen Welt verbreiten und die nationalistischen mit der Sowjetunion verbundenen Bewegungen hinwegfegen.

 

Die Operation in Afghanistan war ein unerwarteter Erfolg: Die in der Muslimbruderschaft rekrutierten und von dem antikommunistischen Milliardär Osama bin Laden geführten Dschihadisten der World Anti-Communist League (WACL) begannen eine terroristische Kampagne, die die Regierung dazu führte, die Sowjets zu Hilfe zu rufen. Die Rote Armee kam nach Afghanistan und versandete dort während fünf Jahren, was den Zusammenbruch der UdSSR beschleunigte.

 

Die Operation im Iran wurde stattdessen eine Katastrophe: Brzeziński war verblüfft zu sehen, dass Khomeini nicht der Mann war, den man ihm beschrieben hatte – ein alter Ajatollah, der versuchte, seine durch den Schah enteigneten Ländereien wiederzubekommen –, sondern ein echter Antiimperialist. Er entdeckte ein bisschen spät, dass das Wort »islamistisch« nicht ganz die gleiche Bedeutung für jedermann hatte, und er beschloss, zwischen den guten Sunniten (Mitarbeitern) und den schlechten Schiiten (Antiimperialisten) zu unterscheiden und die Führung der Ersteren Saudi-Arabien anzuvertrauen.

 

In Anbetracht der Erneuerung des Bündnisses zwischen Washington und der Saud-Dynastie hat Präsident Carter schließlich in seiner Rede über den Stand der Union am 23. Januar 1980 angekündigt, dass von nun an der Zugriff auf das Öl vom Golf ein nationales US-Sicherheitsziel sei.

 

Seit dieser Zeit wurden die Dschihadisten für alle schlechten Taten gegen die Sowjets (und dann gegen die Russen) und gegen arabische nationalistische oder widerspenstige Regime eingesetzt. Die Zeitspanne zwischen der Anklage der Dschihadisten, die Anschläge des 11. September organisiert zu haben, bis zur Ankündigung des sogenannten Todes von Osama bin Laden in Pakistan (2001 bis 2011) hat die Dinge kompliziert gemacht. Es ging darum, jegliche Beziehung mit den Dschihadisten zu leugnen und sie als Vorwand für Interventionen zu verwenden. Die Dinge sind wieder mit der formellen Zusammenarbeit zwischen den Dschihadisten und der NATO in Libyen und Syrien im Jahr 2011 klar geworden.

 

Die saudische Wende von August 2014

 

35 Jahre lang hat Saudi-Arabien alle muslimischen politischen Strömungen finanziert und bewaffnet, (1) wenn sie nur Sunniten waren, (2) wenn sie nur behaupteten, dass das US-Wirtschaftsmodell mit dem Islam kompatibel sei, und (3) wenn ihr Land ein Abkommen mit Israel unterzeichnet hatte.

 

35 Jahre lang hat die überwiegende Mehrheit der Sunniten die Augen über die Absprachen zwischen den Dschihadisten und dem Imperialismus geschlossen. Sie bekundete ihre Solidarität mit allem, was sie gemacht haben, und mit allem, was man ihnen zugeschrieben hat. Schließlich legitimierte sie auch den Wahhabismus als eine Form des authentischen Islams, trotz der Zerstörung der Heiligen Stätten in Saudi-Arabien.

 

Als Saudi-Arabien mit Überraschung den »Arabischen Frühling« beobachtete, zu dem es nicht eingeladen worden war, machte es sich Sorgen über die Rolle, die Washington dem Emirat Katar und der Muslimbruderschaft zuteilte. Riad sollte bald mit Doha in Wettstreit geraten, um die Dschihadisten in Libyen und vor allem in Syrien zu fördern.

 

Also rettete König Abdullah die ägyptische Wirtschaft, als General Abdel Fattah al-Sissi als Staatspräsident von Ägypten ihm, sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten, die vollständige Kopie der Aufzeichnungen der Polizei über die Muslimbruderschaft überreichte. Im Rahmen des Kampfes gegen die Bruderschaft entdeckte General al-Sissi im Februar 2014 den detaillierten Plan der Machtergreifung der Brüder in Riad und Abu Dhabi. In wenigen Tagen wurden die Verschwörer verhaftet und sie gestanden auch, während Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate Katar, dem Sponsor der Brüder, drohten, es zu zerstören, wenn es nicht sofort die Bruderschaft fallen lassen sollte.

 

Riad brauchte nicht lange, um zu entdecken, dass das Islamische Emirat auch ein Geschwür war und dass es nach der Einnahme eines Drittels des Irak bereit war, Saudi-Arabien anzugreifen. Die geduldig aufgebaute ideologische Sperre seit 35 Jahren wurde von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Ägypten zu Staub gemacht. Am 11. August verurteilte der große Imam der Al-Azhar-Universität, Ahmad al-Tayeb, das Islamische Emirat und al-Qaida heftigst. Ihm folgte am nächsten Tag der Großmufti von Ägypten, Shawki Allam.

 

Am 18. August und nochmals am 22. August hat Abu Dhabi mithilfe von Kairo Terroristen in Tripolis (Libyen) bombardiert. Zum ersten Mal haben zwei sunnitische Staaten zusammen in einem sunnitischen Drittstaat sunnitische Extremisten angegriffen. Ihr Ziel war nichts anderes als das Bündnis, das Abdelhakim Belhaj, ehemalige Nummer drei von al-Qaida einschloss, der durch die NATO zum militärischen Gouverneur von Tripolis berufen worden war. Es scheint, dass diese Maßnahmen getroffen wurden, ohne Washington zuvor zu informieren.

 

Am 19. August entschloss sich der Großmufti von Saudi-Arabien, Sheich Abdul-Aziz al-Sheikh – endlich –, die Dschihadisten des Islamischen Emirats und von al-Qaida als »Feind Nummer eins des Islam« zu qualifizieren.

 

Die Folgen des saudischen Umschwungs

 

Der Umschwung von Saudi-Arabien war so schnell erfolgt, dass die regionalen Akteure nicht Zeit hatten, sich anzupassen, und sich nun in widersprüchlichen Positionen zu den Aktionen befinden. Generell verurteilen die Verbündeten von Washington das Islamische Emirat im Irak, aber noch nicht in Syrien.

 

Noch überraschender: Während der Sicherheitsrat das Islamische Emirat in seiner Präsidenten-Anweisung vom 28. Juli und mit seiner Resolution 2170 vom 15. August verurteilt hat, ist es jetzt klar, dass die Dschihad-Organisation noch immer über staatliche Unterstützung verfügt: In Verletzung der erwähnten oder von diesen Texten hervorgehobenen Grundsätzen fließt das irakische, vom IE geplünderte Öl noch durch die Türkei. Es wird im Hafen Ceyhan auf Tankschiffe geladen, die einen Zwischenstopp in Israel machen und dann nach Europa fahren. Derzeit sind die Namen der Sponsoren nicht bekannt, aber die Verantwortung der Türkei und von Israel liegt auf der Hand. Katar seinerseits, das weiterhin viele Persönlichkeiten der Muslimbruderschaft beherbergt, streitet ab, das Islamische Emirat noch zu unterstützen.

 

In koordinierten Pressekonferenzen haben der russische und der syrische Außenminister, Sergei Lawrow und Walid Moallem, dazu aufgerufen, eine internationale Koalition gegen den Terrorismus zu bilden. Aber die Vereinigten Staaten weigerten sich, als sie Bodenoperationen auf syrischem Gebiet mit den Briten organisierten (die »schwarze Task Force«), sich mit der Arabischen Republik Syrien zu verbünden, und fordern weiterhin den Rücktritt des gewählten Präsidenten Baschar al-Assad.

 

Der Krach, der 35 Jahren saudischer Politik ein Ende machte, verwandelt sich in eine Konfrontation zwischen Riad und Ankara. Die türkische und syrische Kurden-Partei, die PKK, die immer noch von Washington und Brüssel als Terrororganisation angesehen wird, wird bereits durch das Pentagon gegen das Islamische Emirat unterstützt. In der Tat, und im Gegensatz zu den zweideutigen Darstellungen der atlantischen Presse, sind es die türkischen und syrischen PKK-Kämpfer und nicht die Peschmergas der irakischen lokalen Regierung von Kurdistan, die das Islamische Emirat in den letzten Tagen mithilfe der US-Luftwaffe zurückgeschlagen haben.

 

Vorläufige Schlussfolgerung

 

Es ist schwer zu wissen, ob die derzeitige Situation inszeniert oder eine Realität ist. Wollen die USA tatsächlich das Islamische Emirat zerstören, das sie gegründet haben und das ihnen entglitten wäre, oder werden sie es nur schwächen und es als regionales politisches Instrument behalten? Unterstützen Ankara und Tel Aviv das IE im Namen von Washington oder gegen Washington, oder nutzen sie sogar interne Spaltungen in den Vereinigten Staaten? Werden die Saud, um die Monarchie zu retten, so weit gehen, sich mit Syrien und dem Iran zu verbünden, oder werden sie eine Einigung mit Washington über das Schicksal des IE erreichen?

 

Übersetzung
Horst Frohlich

 

 

 

.

Leser-Kommentare (7) zu diesem Artikel

10.09.2014 | 21:54

Ulrich

Wenn ich heute lese, dass die USA nun massiv in Syrien(!!!) militärisch intervenieren wollen, um IS zu bekämpfen, aber dabei auch nur die "Opposition" und eine "neue syrische Einheitsregierung" unterstützen wollen, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Hier kann es sich doch nur um eine völkerrechtswidrige Besetzung von Syrien und einen Putsch gegen die jetzige, gewählte Regierung handeln! Insofern ist jetzt auch verstehbar, weshalb sich Saudi-Arabien vom...

Wenn ich heute lese, dass die USA nun massiv in Syrien(!!!) militärisch intervenieren wollen, um IS zu bekämpfen, aber dabei auch nur die "Opposition" und eine "neue syrische Einheitsregierung" unterstützen wollen, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Hier kann es sich doch nur um eine völkerrechtswidrige Besetzung von Syrien und einen Putsch gegen die jetzige, gewählte Regierung handeln! Insofern ist jetzt auch verstehbar, weshalb sich Saudi-Arabien vom gemeinsamen Kind IS abwendet, zumindest vorläufig.
Während sich die ganze Welt Sorgen um die Situation in der Ukraine macht, greifen die USA und ihre Vasallen demnächst, einfach so, nochmals, und nun auch mit offiziellem Militär, Syrien an! Unglaublich, aber wahr.


09.09.2014 | 14:47

Michael Koch

Ich lese hier laufend von einem "IE" ("Islamisches Emirat") . Welches "Emirat" soll damit gemeint sein? Ein Emir ist ein Fürst. Ein Emirat ist ein Fürstentum. Die "ISIS" bzw. "IS" streben aber kein Emirat, sondern ein KALIFAT an. Ein Kalifat ist etwas vollkommen anderes! Ein Kalif ist angeblich ein rechtmäßiger Nachfolger des "Propheten". Somit ist nach Vorstellung islamischer Kreise ein Kalifat das Herrschaftsgebiet...

Ich lese hier laufend von einem "IE" ("Islamisches Emirat") . Welches "Emirat" soll damit gemeint sein? Ein Emir ist ein Fürst. Ein Emirat ist ein Fürstentum. Die "ISIS" bzw. "IS" streben aber kein Emirat, sondern ein KALIFAT an. Ein Kalifat ist etwas vollkommen anderes! Ein Kalif ist angeblich ein rechtmäßiger Nachfolger des "Propheten". Somit ist nach Vorstellung islamischer Kreise ein Kalifat das Herrschaftsgebiet eines rechtmäßigen Nachfolgers Mohammeds. Ein Emirat dagegen ist nur ein Herrschaftsgebiet irgendeines "normalen" Fürsten, der eben nicht als rechtmäßiger Nachfolger des Propheten gilt. Für mich ist dies ohnehin alles ein ziemlicher Quark (ähnlich [un]-wichtig wie des Papstes Eier), aber man kann solche Dinge natürlich weidlich ausnutzen, um Verwirrung zu stiften und die Leute auf´s Glatteis zu führen. Wer nutzt es aus und schafft sich seine kleinen und großen Möchtegern-Kalifen? - USA - CIA - Israel - Mossad und der ganze Rest des profitierenden Rattenschwanzes. Tritt man auf diesen Rattenschwanz, dann quiekt die Riesen-Ratte, aber sie stirbt daran nicht! - Man muß ihr den Schädel zerquetschen damit sie verreckt! Und dieser Schädel sitzt ganz oben, verdeckt in grauen Wolken hinter einem "rot(h)en Schild"!


09.09.2014 | 12:52

Silke Anne

"Es ist schwer zu wissen, ob die derzeitige Situation inszeniert oder eine Realität ist." Hier wird eine grundrichtige Aussage getroffen, die so schwer zu begreifen ist. @ Denker sagt: "Blickt man in der Geschichte zurück, soweit es geht, hat der "Glaube" - also die Religion fast nur Unheil gebracht." Da werden die ungebildeten Massen zu Kämpfern der NWO ausgebildet ,zusammen mit korrupten Mullahs und das soll dann begründen , dass im...

"Es ist schwer zu wissen, ob die derzeitige Situation inszeniert oder eine Realität ist." Hier wird eine grundrichtige Aussage getroffen, die so schwer zu begreifen ist. @ Denker sagt: "Blickt man in der Geschichte zurück, soweit es geht, hat der "Glaube" - also die Religion fast nur Unheil gebracht." Da werden die ungebildeten Massen zu Kämpfern der NWO ausgebildet ,zusammen mit korrupten Mullahs und das soll dann begründen , dass im christlichen Europa ,das die Wissenschaften hervorgebracht hat , alles schlecht war? Der politische Islam von heute ist ein Geheimdienstgezücht und im Kern ist der Islam abgekupfertes und verfälschtes Christentum,der den Ländern Armut gebracht hat .Der Urkoran war ein Kommentar zur Bibel und Mohammed ist Persisch und bedeutet " der Gepriesene" = Jesus. Der Islam ist nicht lebbar, er verleugnet seine Quellen und seine Traditionen sind ein Ansammlung von Gegensätzlichem und Skurilen,nur wenig Originelles ist dabei.(Die Perser sind eine sehr interessantes Volk der Orients und haben nicht den Fundamentalismus,wie ihre Glaubensbrüder und sind sehr sanfte Menschen.)Das Christentum wird im Gegensatz zum Islam nicht zu den Gesetzesreligionen gezählt (ausgenommen der esoterische Sufismus,vom Christentum stark beeinflußt) und gründet im Judentum, dessen gefährlichster Arm der rassistische Zionismus ist, der mit Judentum nichts aber auch gar nichts zu tun hat und in Israel regiert.Hinter dem Zionismus steht der industrielle-militärische Komplex, der sich der Religion bedient. Die Petrodollarreligion als die Teufelsreligion regiert uns.Der Salafismus wäre ohne Petrodollars auch nie entstanden.


09.09.2014 | 12:19

joe bildstein

Ich empfehlte das Buch von Brzeziński " The Grand Chessboard" sowie die BBC docu "Why We Fight" (auf YouTube), danach keine Fragen mehr.
Ein blutiges u grausames Spiel


08.09.2014 | 23:11

Denker

Blickt man in der Geschichte zurück, soweit es geht, hat der "Glaube" - also die Religion fast nur Unheil gebracht. Denkt man logisch, hauen sich die Leute den Schädel ein, für etwas, daß sie noch nie gesehen haben und auch nicht sehen werden. Nur was gepredigt wird. Der Glaube hat sich zu einer Industrie entwickelt, deren Ur-Ur-Ursprung vermutlich in der Verschmelzung liegt.


08.09.2014 | 16:25

Tobias

Wer bitteschön ist denn jetzt wieder IE? Etwa die Orgnisation, die vor kurzem von ISIS in IS umgetauft wurde? Woher kommt jetzt schon wieder der neue Name? Den habe ich bisher noch nirgendwo anders gesehen. Allenfalls als Bezeichnung für Afghanistan.

Red: Der Autor benutzt dieses Kürzel, worum es geht dürfte wohl klar sein.

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Die Terrorarmee »Islamischer Staat« wird von drei der wichtigsten Verbündeten der USA im Nahen und Mittleren Osten finanziert

Paul Joseph Watson

Da US-Präsident Obama nun Luftangriffe auf Ziele des »Islamischen Staates« (IS) im Irak angeordnet hat, sollte man sich noch einmal in Erinnerung rufen, welche Länder eigentlich die mordende und brandschatzende Terrorgruppe finanzieren. Die Antwort: Saudi-Arabien, Kuwait und Katar – drei der wichtigsten und engsten Verbündeten der USA in der  mehr …

Nach dem Rausschmiss des saudi-arabischen Spionagechefs Bandar Bush: Was nun?….

F. William Engdahl

Offizielle saudi-arabische Medien haben bestätigt, was Gerüchte schon seit Monaten besagten: Prinz Bandar bin Sultan, von 1983 bis 2005 Botschafter in Washington, ist als Chef des Geheimdienstes von Saudi-Arabien, dem Gegenstück zur CIA, abgelöst worden. Bandar hatte so enge Beziehungen zum US-Präsidenten aufgebaut, dass ihm George W. Bush den  mehr …

Saudische Rache an Obama: Al-Qaida-Offensive im Irak

F. William Engdahl

Vor wenigen Tagen fiel die strategisch wichtige irakische Stadt Falludscha an einen Ableger der al-Qaida, der sich selbst Islamischer Staat in Irak und Syrien (ISIS) nennt. Die Gruppe wird hauptsächlich von Saudi-Arabien finanziert, sie operiert vor allem im sunnitischen Teil des Irak nahe der Grenze zu Syrien. Die Einnahme von Falludscha  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

Sensationelle Messungen in der Arktis: Ist der Klimawandel abgesagt?

Markus Gärtner

Schwere Watsche für Nobelpreisträger Al Gore. Als der ehemalige Vizepräsident von Bill Clinton vor sieben Jahren seine Ehrung entgegennahm, sagte er das Abschmelzen des Polar-Eises bis in diesem Jahrzehnt vorher. Doch jetzt zeigt sich: Das Gegenteil passiert. Die Eiskappen in der Arktis schmelzen nicht völlig ab. Im Gegenteil: Sie legen  mehr …

Da haben wir den Phtalat.. : Phthalate in Plastikprodukten senken den Testosteronspiegel bei Männern, Frauen und Kindern

L. J. Devon

Testosteron ist die »treibende Kraft« bei Männern, es bestimmt über Körperbau, Gehirnfunktion und Fortpflanzungsgesundheit. Bei fast allen Bevölkerungen wird heute beobachtet, dass der Spiegel des Hormons zurückgeht, sodass Krankheiten wie Unfruchtbarkeit, schlechtere Samenqualität und Missbildung von Geschlechtsorganen bei Neugeborenen häufiger  mehr …

Synthetische Telepathie: Forschern gelingt Gedankenfernübertragung

Andreas von Rétyi

Eine internationale Expertengruppe überträgt in einem grundlegenden Experiment Wörter nichtverbal offiziell erstmalig von Hirn zu Hirn – zwischen zwei rund 8.000 Kilometer entfernten Orten. Wohin führt die Forschung?  mehr …

Nach dem Rausschmiss des saudi-arabischen Spionagechefs Bandar Bush: Was nun?….

F. William Engdahl

Offizielle saudi-arabische Medien haben bestätigt, was Gerüchte schon seit Monaten besagten: Prinz Bandar bin Sultan, von 1983 bis 2005 Botschafter in Washington, ist als Chef des Geheimdienstes von Saudi-Arabien, dem Gegenstück zur CIA, abgelöst worden. Bandar hatte so enge Beziehungen zum US-Präsidenten aufgebaut, dass ihm George W. Bush den  mehr …

Werbung

Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.