Tuesday, 29. July 2014
08.05.2011
 
 

Hello, Mr. President! – Glauben Sie eigentlich selbst, was Sie in Bezug auf Osama bin Laden erzählen?

Thomas Mehner

Manche Leute sterben zweimal – vor allem dann, wenn sie Osama bin Laden heißen. Schon im Dezember 2001 meldeten einige Medien, der »Top-Terrorist« und »böseste Mensch der Welt« sei dahingeschieden. Doch scheinbar extistierte er, für Untote typisch, weiter. Nun wurde er, der von einigen Totgesagte – wohl zur Sicherheit – nochmals erschossen und seine Leiche gleich im Meer versenkt. Man weiß ja nie, vielleicht hätte sich der Herr sonst noch ein drittes Mal bemüht. Die amerikanische Killerkommandoaktion, auf die Mr. President Barack Obama so stolz ist, weil er ja sonst nichts vorzuweisen hat, beendete das Schicksal des Terrorfürsten endgültig (?) am 2. Mai.

Ist schon einmal jemandem aufgefallen, dass der Zeitabschnitt Ende April/Anfang Mai eine Phase von außergewöhnlicher weltgeschichtlicher Bedeutung ist, wenn man sich die Entwicklung seit 1945 anschaut? Diese wenigen Tage scheinen für bestimmte unfreundliche Persönlichkeiten verhängnisvolle Folgen zu haben. Am 30. April 1945 schied (angeblich) Adolf Hitler, seines Zeichens Führer des Großdeutschen Reiches, durch Selbstmord aus dem Leben – und nun wurde aktuell Osama bin Laden aus dem Leben geschieden. Bei Ersterem dauerte es einige Zeit, bis »bewiesen« werden konnte, dass er »wirklich tot« war. Um solche Probleme zu vermeiden, beseitigten die Amerikaner bei Zweiterem lieber gleich die angeblich echte Leiche, indem sie diese auf See bestatteten.

Mal ehrlich, die Geschichte, die uns da die Amerikaner aufzutischen versuchen, beleidigt doch die menschliche Intelligenz. Irgendetwas stimmt da nicht, wobei die Widersprüche reich an Zahl sind und schon vor Jahren begannen. Hier nur kurz einige Gedankensplitter:

Osama bin Laden war der Initiator der Anschläge auf das World Trade Center und das Pentagon am 11. September 2001. Diese offizielle Geschichtslüge wird verbreitet, seitdem die beiden Zwillingstürme in sich zusammenstürzten. Ich habe über die Jahre mit zahlreichen Statikern und Bauexperten gesprochen, die allesamt ausschlossen, dass diese beiden Wolkenkratzer durch einen Flugzeugeinschlag letztlich pulverisiert werden konnten. Es gibt jede Menge Ungereimtheiten in Bezug auf diesen Anschlag, die unter anderem mein Kollege Andreas von Rétyi in seinem gut recherchierten Buch Die Terror(f)lüge dokumentiert hat und die Gegenstand zahlloser Artikel und Publikationen waren, zumal die Tower so in sich zusammenfielen, wie man das bei einer professionellen Sprengung erwarten würde. Schließlich wurde sogar Nanothermit gefunden, was die Hypothese, dass bei diesem Desaster nachgeholfen wurde, verstärkte. Offiziellerseits wurden natürlich alle Zweifel zurückgewiesen, indem man die Personen, die diese äußerten, einfach als »Verschwörungstheoretiker« bezeichnete. Nun ja, schon anhand dieser Methodik ist zu erkennen, dass die viel gefährlicheren Verschwörungspraktiker (US-Regierung und deren Geheimdienste inklusive der in Verbeugungshaltung harrenden Vasallen) von vornherein jeder Sachdiskussion aus dem Wege gehen wollten, denn diese hätten sie mit absoluter Sicherheit nicht zu ihren Gunsten entscheiden können. Immerhin: Wie sollte es zum Beispel möglich sein, dass ein großes Passagierflugzeug in einem vergleichsweise kleinen Loch im Pentagon verschwand und dabei nicht einmal ein geheimes Papierchen des Kriegsministeriums ins Freie flatterte? Die Amerikaner deformierten die Gesetze der Physik und die Wahrheit derart, dass man sich fragte, ob der Teufel aus der Hölle geklettert sei und das Kommando über die (Establishment-) Medienberichterstattung übernommen habe.

Im Übrigen: Eine solche Operation, wie sie die Anschläge vom 11. September darstellten, bedurfte eines hohen logistischen Aufwandes und konnte, wenn sie denn erfolgreich zu Ende geführt werden sollte, nicht von irgendwelchen dahergelaufenen Flugzeugentführern mit Teppichmessern realisiert werden (bei Letzteren handelte es sich nur um die später der Öffentlichkeit präsentierten Vorzeigefiguren, während die eigentlichen Strippenzieher mit den Einrichtungen, um die entführten Flugzeuge fernzusteuern, im Dunkel blieben.) Und nicht zu vergessen: Wem nutzte das Ganze? Augenscheinlich doch nur den Amerikanern und ihren hilfswilligen Vasallen, denn seit dem 11. September konnte der Weltpolizist seinen Knüppel auf jeden herniedersausen lassen, der ihm in den Weg kam. Besser konnte doch jahrzehntelang gewachsenes (internationales) Recht gar nicht ausgehebelt werden, um das sogenannte Amerikanische Jahrhundert (zudem es letztlich nicht kommen wird, weil stattdessen die Todesglocke des US-Imperiums bereits geschlagen hat) einzuläuten. Bürgerrechte wurden eingeschränkt, souveräne Staaten überfallen, Hunderttausende seither getötet und Millionen in Angst und Schrecken versetzt. Und als schöner Nebenbei-Effekt erfolgte gleich mal die Sicherung wertvoller Rohstoffquellen. Welch ein unglaublich schöner »Zufall«!

Merkwürdig auch, dass Osama bin Laden, wie sich kurz nach 9/11 herausstellte, beste Beziehungen zur Familie Bush hatte. Und dass er nach den Anschlägen einfach nicht zu fassen war, sondern sich phantomgleich in Luft aufgelöst hatte. Die Amerikaner behaupten von sich, die Welt und die Lage in ihr im Großen und Ganzen unter Kontrolle zu haben. Milliardenbeträge werden in die Geheimdienste gepumpt, hochentwickelte Technologien genutzt, um jede Maus, die ein Häufchen hinter einen Grashalm setzt, zu beobachten. Und dann will man uns erzählen, dass der kranke Osama bin Laden, der sich regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen musste, einfach nicht zu fassen war! Wer glaubt denn so etwas? (Antwort: Nur diejenigen gehirngewaschenen Amis, die, als die vom zweiten Tod des Oberterroristen erfuhren, freudig auf die Straße rannten und »USA! USA« skandierten. Intelligente Menschen glauben solche Baron-von-Münchhausen-Geschichten jedenfalls nicht.)

Merkwürdig auch, dass es dann jahrelang still war um bin Laden. Sicherlich: Hin und wieder tauchten ein paar Videobotschaften von ihm auf, um der Welt klarzumachen, dass es ihn noch gab und dass die Bedrohung eine massive war. Seltsam nur, dass der Herr Terrorfürst schon rein optisch auf diesen Bildern manchmal ganz anders aussah als der, den man eigentlich von den Fahnungsfotos her kannte, was unter anderem der bereits genannte Autor Andreas von Rétyi in seinem Buch dokumentierte. Das war ungefähr so, als hätte man Oliver Hardy (Dick) und Stan Laurel (Doof) für ein und dieselbe Person gehalten. Nun ja, vielleicht hatten die Amerikaner von Anfang an ja vor, uns eine Slapstick-Komödie zu präsentieren? Vieles deutet darauf hin, denn wenn bin Laden wirklich sein Anlitz mal so und mal so präsentierte, dann hätte er sich ja gleich einer richtigen, ihn komplett verändernden Gesichts-OP unterziehen können. Das Geld hatte er dazu. Und danach hätte ihn nicht mal mehr, wenn professionell ausgeführt, seine Mutter erkannt. Den Gesichtschirurgen hätte man anschließend verschwinden lassen können und alles wäre bestens gewesen. (Hitler hat, das hier nur am Rande, übrigens während der Aktion ›Der Führer stirbt am 30. April 1945‹ sich anschließend einer solchen unterzogen, sonst wäre er in Spanien, wo er später lebte, aufgefallen.* Wer das nicht glauben möchte, soll sich einmal die Frage durch den Kopf gehen lassen, ob der von einigen Autoren als Mystiker bezeichnete Hitler sich während eines solch bedeutsamen Tages wie dem 30. April, Stichwort Walpurgisnacht, ins Jenseits befördert hätte. Sicherlich an jedem anderen Tag, aber bestimmt nicht an diesem!)

Das Beste aber sollte noch kommen: Gerade rechtzeitig vor der US-Präsidentschaftswahl – Obamas Umfragwerte waren schon lange im Keller, aufgrund seiner »Leistungen« kein Wunder – wurde Osama bin Laden erledigt, woraufhin Obamas Akzeptanz im amerikanischen Volk jetzt eine deutliche Verbesserung erfuhr. Welch ein »Zufall«! Oder sollte man besser von »Timing« sprechen? Was in den vergangenen Tagen geschah, ist in seiner Gesamtheit betrachtet so grotesk, dass es eigentlich nur die Amerikaner zustande bringen können. Ihre absolute Selbstüberschätzung und ihr Glaube, die anderen wären nur Deppen, verleitet sie immer öfter dazu, Dinge zu tun, die jeder außerhalb der Nation »der Freien« (frei von was?) nur noch mit Stirnrunzeln und einem Fingerzeig an den Kopf zur Kenntnis nehmen kann. (Aus diesem Grund konnte ich diesen Artikel auch nur mit einem spöttisch-sarkistischen Unterton verfassen.)

Interessant auch die Sprüche, die nach bin Ladens Ableben geklopft wurden. Mit dem Tod des Top-Terroristen sei eine große Bedrohung der globalen Sicherheit verschwunden. Und: Der Gerechtigkeit sei Genüge getan worden. Frau Merkel freute sich gar. (Und so was nennt sich Christin! In welcher christlichen Tradition steht die Dame eigentlich? In der der Inquisition?)

Vergessen wird dabei allerdings, dass der Terrorismus kein Selbstläufer ist, sondern es auch hier Ursache und Wirkung gibt. Die größte Bedrohung für die internationale Sicherheit stellt nach meinem Dafürhalten der höchst aggressive US-Imperialismus, der eigentlich schon die wesentlichen Merkmale des Faschismus erfüllt, wenn man die Verquickungen von Finanzmacht, Wirtschaft (besonders dem Militärisch-Industriellen Komplex), den Geheimdiensten und der Politik betrachtet, dar. Der Terrorismus, in welcher Form auch immer, ob angeblich global oder auch nur lokal vorhanden, ist die Antwort auf die US-Außenpolitik, sozusagen der Krieg der kleinen Nationen bzw. Leute gegen das US-Imperium. (Wobei einschränkend hinzuzufügen ist, dass es heute extrem schwierig ist zu beurteilen, welche Aktionen wirkliche Terroristen realisieren und welche mittels sogenannter False-Flag-Aktionen westlicher Geheimdienste gesteuert werden, um den weltweiten, ewigen »Krieg gegen den Terror« aufrechtzuerhalten.) Natürlich will das niemand zur Kenntnis nehmen, denn vor der Wahrheit werden vor allem im Westen, der ja angeblich so zivilisiert ist, tapfer die Augen verschlossen. Die USA sind nur an Vasallen interessiert, wer sich in den Weg stellt, wird auf Teufel komm raus diffamiert, überfallen und schließlich vernichtet. Fragt sich nur, wie weit der Tag entfernt ist, an dem ein Gegner auftaucht, der den Amerikanern das Fürchten lehrt. Der Tag wird kommen, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Und mit etwas Glück werde ich das auch noch erleben.

Was im Gesamtzusammenhang noch zu hinterfragen ist, ist der Faktor der terroristischen Effienz. Sie wissen nicht, was das ist? Nun, ganz einfach: Ein wirklicher Terrorist wird stets versuchen (vor allem, wenn er wie Osama bin Laden über die finanziellen Mittel verfügt), seine Handlungen nach dem Prinzip der Effienz auszurichten. Alles, was bisher im Normalfall zu beobachten war, ist doch Stümperwerk und deutet eher auf das früher oft zu beobachtende Verhalten von sogenannten Freischärlern hin. Bombenanschläge auf fahrende Züge? Sinnlos, weil viel zu uneffektiv. Flugzeugentführungen? Hohes Risiko in Bezug auf das eigene Überleben (ein wirklicher Terrorist weiß, dass Flugzeugentführungen selten gut ausgehen). Attentate mit Lkw, die auf der Ladefläche Sprengstoff transportieren? Wirkung begrenzt. Und man fliegt in der Regel selbst in die Luft. Überfälle auf Militärcamps der Amerikaner und ihrer Alliierten in Afghanistan? Nichts weiter als eine Übung, damit die Gewehrläufe nicht einrosten und die Treibsätze der Raketen nicht erodieren. Zudem haben sich die Alliierten gut eingegraben, weil sie Angst vor allem und jedem haben.

Wirklich effiziente Anschläge laufen anders ab, betreffen andere Methoden und andere Mittel, um ein Maximum an Schaden anzurichten. Dazu bedarf es keiner Nuklearwaffen, sondern nur einer Kenntnis der Infrastruktursysteme der westlichen Nationen. Ich möchte hier im Moment nicht deutlicher werden.

Bleibt eigentlich noch die Frage zu klären, ob man sich freuen darf, wenn ein Feind ins Jenseits befördert wird. Ich bin kein Moralapostel, aber eines ist wohl klar: Man kann Genugtuung empfinden, aber wer Freude empfindet, wenn ein unbewaffneter (!) Mensch exekutiert wird, der ist wohl auf dem Niveau des Neandertalers stehengeblieben. Und die Zeichen, dass Osama bin Laden (der echte, der falsche oder der untote) regelrecht exekutiert wurde, mehren sich und sind ziemlich eindeutiger Natur. Allerdings: Anders konnte es ja auch gar nicht ablaufen, denn wenn der ins Jenseits Beförderte lebend gefangengesetzt worden wäre, hätte er wahrscheinlich später einige sehr erhellende Informationen ausgeplaudert – egal, ob er nun der echte bin Laden war oder nicht. Und dies musste um jeden Preis verhindert werden. So schlug der amerikanische Staatsterrorismus zu, schickte seine willigen Vollstrecker und beseitigte letztlich alle Spuren. Fein ausgedacht, aber trotzdem stümperhaft gemacht, weil so leicht durchschaubar. Dass die Amerikaner zu allem fähig sind, verwundert nicht. Dass aber die Europäer mit in dasselbe Horn der manipulativen Berichterstattung und Massenverdummung blasen, sorgt bei manchen Zeitgenossen schon für Verwunderung. Indes: Wundern Sie sich bitte nicht. Wie sagte der Nationalökonom Joseph Alois Schumpeter, der in den 1920er-Jahren österreichischer Finanzminister war und später in den USA lebte, im Jahr 1936 so schön: »Demokratie ist Herrschaft durch Lüge.« Dem ist nichts mehr hinzufügen.

 

__________

* Mittlerweile konnte ermittelt werden, an welchem Ort A. H. lebte. Sein Flugzeug tauchte zwar später in Südamerika auf, dies diente aber einzig und allein dem Zweck, seine Verfolger in die Irre zu führen. Auch der Name des SS-Zahnarztes, der dem Doppelgänger Hitlers das Gebiss so veränderte, dass es inklusive Brücken und Kronen dem des Originals gleichkam, wurde offenbar. Ausführlichere Informationen hierzu werden 2012 veröffentlicht.

 

 


 

 

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