USA: Dank Obama sehen Schwarze jetzt schwarz für ihre Zukunft
Udo Ulfkotte
Vor seinem Amtsantritt hatte US-Präsident Obama den schwarzen Amerikanern versprochen, dass die Zahl der schwarzen Arbeitslosen während seiner Regierungszeit zurückgehen werde. Das Gegenteil ist der Fall. Die Zahl der schwarzen Arbeitslosen hat sich seit dem Wahlversprechen verdoppelt.
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Im Juli 2007 hielt Obama vor Schwarzen eine denkwürdige Rede. Er versprach den Schwarzen Arbeitsplätze. Dafür müssten sie ihn einfach wählen. Zu jenem Zeitpunkt betrug die Arbeitslosenrate in den USA statistisch gesehen landesweit 4,7 Prozent. Von den weißen Amerikanern waren damals 4,2 Prozent arbeitslos, bei den Schwarzen waren es 8,1 Prozent. Heute sind 15,5 Prozent der schwarzen Amerikaner arbeitslos – das ist fast eine Verdoppelung seit 2007 und genau das Gegenteil von dem, was der Politiker Obama seinen Wählern versprochen hatte.
2007 versprach Obama seinen schwarzen Wählern, dass die Reichen nicht mehr reicher werden
dürften und dass er als Präsident die Kriegsausgaben drastisch zurückfahren werde. Heute behauptet Obama, er habe einfach kein Geld dafür, um gegen die Arbeitslosigkeit unter den Schwarzen in den USA anzukämpfen. Der gleiche Herr Obama hat allerdings kein Problem damit, das Geld für einen neuen Krieg im fernen Libyen aufzutreiben – allein in den ersten Kriegstagen 608 Millionen Dollar. Gerade erst haben zwei der wichtigsten amerikanischen Militärs Präsident Obama darum gebeten, weniger Geld für die Kriegsführung auszugeben und mehr in die Bildung amerikanischer Kinder und die Förderung benachteiligter Gruppen zu investieren. Sie heben hervor, Obama setze völlig falsche Prioritäten.
Schon im Dezember 2009 hatte Obama als Präsident öffentlich in einem USA-Today-Interview erklärt, er werde nichts dafür tun, um die Arbeitslosigkeit unter schwarzen Amerikanern zu
bekämpfen. Er hat all jenen, die noch 2007 große Hoffnungen in ihn setzten, ins Gesicht gespuckt. Im April 2011 bekommt er nun die Quittung für sein skrupelloses Vorgehen – nie waren seine Umfragewerte schlechter. Ausgerechnet der Präsident, der angetreten war, den Schwarzen zu helfen und mehr Geld in Bildung für benachteiligte Bevölkerungsgruppen zu investieren, kürzt diese Gelder nun und weitet die Zahl der von den USA geführten Kriege aus; aber er will trotzdem wiedergewählt werden.
95 Prozent der wahlberechtigten Schwarzen, die 2008 zur Wahl gingen, haben damals für Obama gestimmt. Seither hat sich vieles geändert. Von den Weißen, die Obama damals gewählt haben, wird wohl kaum einer noch einmal den Mann wählen. Nun gilt es, die Schwarzen für den Wahlkampf zu mobilisieren. Da macht es sich allerdings nicht wirklich gut, dass der schwarze Präsident sein wichtigstes Wahlversprechen ihnen gegenüber gebrochen und tatenlos zugeschaut hat, wie sich die Zahl der schwarzen Arbeitslosen verdoppelte. Und die Zahl der arbeitslosen Schwarzen steigt weiter. Und zwar rasant. Obama hat vielleicht schon eine neue Aufgabe für sie: als Kanonenfutter in den neuen Kriegen der USA. Klar ist zudem: Obama wird der erste amerikanische Präsident sein, der, wie amerikanische Kommentatoren behaupten, jetzt den ersten rassistischen Wahlkampf in der Geschichte der USA führen wird.
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