Saturday, 24. September 2016
04.04.2011
 
 

Enthüllt: So menschenverachtend ist US-Präsident Barack Obama

Udo Ulfkotte

Der amerikanische Präsident Obama ist selbst bei seinen ehemaligen Anhängern schon lange in Ungnade gefallen. Die anfängliche Euphorie ist der Ernüchterung gewichen. Wenn die Amerikaner in den nächsten Tagen allerdings erst einmal mitbekommen werden, wie die Obama-Regierung den Einmarsch saudischer Truppen und die brutale »chinesische Lösung« gegen die Demonstranten in Bahrain abgesegnet hat, dann dürften dem Friedensnobelpreisträger Obama wohl auch noch die letzten Sympathien abhanden kommen.

Mitte März 2011 marschierten saudische Truppen in der Golfdiktatur Bahrain ein, um die dortigen Demokratie-Demonstrationen gewaltsam niederzuschlagen. Dabei kamen viele Menschen ums Leben, viele werden heute noch immer vermisst. Jegliche Opposition wird seither in Bahrain mit brutalster Gewalt unterdrückt, eine Oppositionszeitung wurde gerade erst verboten. In Bahrain gilt jetzt das Kriegsrecht. Und gerade erst wurde ein 15 Jahre alter Junge von Sicherheitskräften erschossen.

Mitverantwortlich für das brutale Vorgehen des diktatorischen Regimes in Bahrain ist vor allem die Regierung des amerikanischen Präsidenten Obama. Wie erst jetzt bekannt wurde, hatte US-Außenministerin Hillary Clinton den Einmarsch saudischer Truppen zur militärischen Niederschlagung der Demokratiebewegung abgesegnet. Obama hat demnach einen diplomatischen Kuhhandel mit der Arabischen Liga geschlossen: Die USA segneten den saudischen Einmarsch in Bahrain und die militärische Niederschlagung der dortigen »Demokratiebewegung« ab und erhielten im Gegenzug von der Arabischen Liga die Unterstützung für die Einrichtung einer Flugverbotszone in Libyen und das dortige militärische Eingreifen der NATO zugunsten der »Demokratiebewegung«. Perverser geht es wohl kaum noch. Doch alle Details dazu finden sich in der renommierten Zeitung Asia Times. Diese nennt für ihre Angaben auch noch gleich zwei unanhängige Zeugen aus der UNO, bei einem von ihnen dürfte es sich um einen deutschen Diplomaten handeln. Deutschland hatte sich als einziger europäischer Staat bei der UN-Abstimmung über den NATO-Militäreinsatz in Libyen der Abstimmung enthalten.

Die USA hatten vor dem Einmarsch der Saudis alle Amerikaner vor Reisen nach Bahrain gewarnt. Kein Zweifel: In Libyen wird die »Demokratiebewegung« mit amerikanischer Waffengewalt unterstützt. Und in Bahrain wurde sie mit amerikanischer Unterstützung militärisch zum Schweigen gebracht. So eiskalt und menschenverachtend ist US-Präsident Barack Obama.

»Change – Yes, we can« – mit diesen Worten hatte Obama seine Amtszeit angetreten. Doch was ist von dem angeblichen Wandel im Weißen Haus eigentlich übrig geblieben? Ein Friedensnobelpreisträger, der Panzer gegen eine Demokratiebewegung aufmarschieren lässt. Obama ist wohl keinen Deut besser als jene chinesischen Führer, die in Peking auf dem Platz des Himmlischen Friedens die für Demokratie demonstrierenden Menschen mit Panzern überrollen ließen.

 

 


 

 

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