Donnerstag, 8. Dezember 2016
31.01.2012
 
 

Goldene Zeiten: China kauft Goldvorräte auf

Udo Ulfkotte

Während die Europäische Schuldschein-Union immer schneller dem Ende der Gemeinschaftswährung entgegen taumelt und den Bürgern suggeriert, dass Papiergeld einen »Wert« habe, schaffen die Chinesen Fakten: Sie kaufen immer schneller die Goldvorräte auf.

Wer in diesen Tagen die Handelsstatistiken der letzten Monate aus Hongkong liest, der reibt sich verwundert die Augen. China hat allein im November 2011 in aller Stille 102.779 Kilo Gold über Hongkong importiert. Das ist eine nochmalige gewaltige Steigerung der Goldimporte gegenüber Oktober 2011, als China auch schon 86.299 Kilo Gold importierte. Im Klartext: Jeden Monat importiert China jetzt allein über Hongkong mehr Gold als ein großer Goldproduzent wie Kanada (Jahresproduktion 90 Tonnen) in einem ganzen Jahr fördert! Peking

selbst veröffentlicht keine Angaben zu Goldimporten, daher sind die Kennzahlen aus Hongkong ein guter Indikator. China hat 2011 mit rund 490 Tonnen doppelt so viel Gold wie 2010 gekauft. Die Chinesen werden in absehbarer Zeit mehr Gold am Markt aufkaufen, als in der Welt gefördert wird. Sie haben unlängst erklärt, dass sie keine Währung der Welt mehr für sicher halten – außer Gold.

 

 

Fast alle Journalisten haben in den letzten Monaten dem Gold keine Chance mehr gegeben. Und nun steigt der Goldpreis wieder. Das ärgert jene, die ihr Gold verkauft haben. Gold hat gerade ein Viermonats-Hoch. Während die Chinesen die Mittelschicht ermutigen, sich verstärkt in Gold zu engagieren, fahren die Europäer die Ersparnisse der Bürger vor die Wand. Die Chinesen werden Gold als Schutz gegen den schwachen Dollar und den Euro haben. Und auch als Inflationsschutz. Die Chinesen sehen Gold eben als Wertanlage für den Werterhalt an. Man hofft in China nicht unbedingt auf weiter steigende Kurse. Und die Europäer? Sie haben nur Berge von Schuldscheinen – aber kein Gold. Unsere Politiker geben Geld, das sie nicht haben, mit vollen Händen aus. Und sie schaffen Volkssouveränität und Demokratie ab. Die Bürger dürfen jetzt nicht mehr mitreden und sind denen, die unser Geld ausgeben, einfach nur noch lästig. Die Irren von Brüssel sind aus dieser Perspektive gesehen nichts anderes als Konkursverschlepper.

 

In Europa beruhigt man die Bürger jetzt mit angeblichen Geheimplänen zur Rettung des Euro. Dabei weiß inzwischen jedes Kind, wie viele »Geheimpläne« schon gescheitert sind. Die Wahrheit lautet: Unsere Politiker haben nun einmal keine Ahnung von Wirtschaft und Finanzen. Und im Gegensatz zu den Chinesen treffen sie für jene Bürger, die sie repräsentieren sollen, keine Vorkehrungen für den Ernstfall. Das müssen die Europäer selbst tun. Sie müssen sich jetzt fragen, warum die Chinesen so viel Gold importieren. Und warum nur sprechen die Großen der Finanzwelt nun über Staatseingriffe in Hinblick auf den Goldpreis?

 

 


 

 

Interesse an mehr Hintergrundinformationen?

 

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Macht – und erfahren Sie, was die Massenmedien Ihnen verschweigen!

 

Lesen Sie weitere brisante Informationen im neuen KOPP Exklusiv. KOPP Exklusiv wird grundsätzlich nicht an die Presse verschickt und dient ausschließlich zu Ihrer persönlichen Information. Jede Ausgabe ist gründlich recherchiert, im Klartext geschrieben und setzt Maßstäbe für einen kritischen Informationsdienst, der nur unter ausgewählten Lesern zirkuliert und nur im Abonnement zu beziehen ist.

 

In der aktuellen Ausgabe finden sie unabhängige Hintergrundinformationen unter anderem zu folgenden Themen:

  • Ärger mit Falschparkern? So wehren Sie sich
  • Die andere Apokalypse: Wann brechen die Eifelvulkane wieder aus?
  • Der Euro wackelt, ganz Europa steht am Abgrund – wann kommt der Crash?
  • Verpackung aus Pilzen statt Styropor

 

 

Das alles und viele weitere Kurzberichte im neuen KOPP Exklusiv, fordern Sie noch heute Ihr Probeabonnement an!

Ergänzende Beiträge zu diesem Thema

Argumente gegen Panikmache: Gold bleibt erste Wahl

Michael Brückner

Es ist erst ein paar Wochen her, dass die Mainstream-Medien den Goldrausch der privaten Anleger mit immer neuen, zum Teil aberwitzigen Preisprognosen befeuerten. Nun plötzlich berichten dieselben Zeitungen und Anlegermagazine von einer angeblichen Goldblase, die zu platzen drohe. Anleger sollten sich davon nicht beeindrucken lassen. Denn es gibt  mehr …

Enthüllt: Das Drehbuch für die Goldpreis-Manipulation

Michael Brückner

Verschwundene Milliarden, manipulierte Gold- und Silberpreise, eingefrorene Kundengelder – die Vorgänge rund um MF Global, den US-Pleite-Broker, werden immer bizarrer. Möglicherweise wurde die Insolvenz von interessierter Seite sogar genutzt, um über die Terminmärkte die Edelmetallpreise zu drücken.  mehr …

Goldpreis-Sturz: Was geschah in der Nacht nach dem dritten Advent?

Michael Brückner

Cui bono? Wer den deutlichen Rückgang des Goldpreises in den zurückliegenden Tagen erklären will, muss diese klassische kriminalistische Frage stellen. Wem nutzt es, wenn der Wert des gelben Edelmetalls in knapp drei Wochen um bis zu zehn Prozent sinkt? Es fördert mit Sicherheit nicht den Ruf des Goldes als »sicherer Hafen« in der anhaltenden  mehr …

Wer diesen Artikel gelesen hat, hat sich auch für diese Beiträge interessiert:

SOS Finanzamt: Wie Bürger zu »gläsernen Melkkühen« werden

Michael Brückner

In den kommenden Jahren müssen die Deutschen wahrscheinlich für mehr als eine Billion Euro haften. Die Bundesregierung – also der Steuerzahler – bürgt für die Summe. Die Finanzämter werden darauf vorbereitet, die Daumenschrauben kräftig anzuziehen.  mehr …

Die Kriegstrommeln werden geschlagen: Soll der Iran durch Provokationen zum ersten Schlag verleitet werden? – Teil 3

Prof. Michel Chossudovsky

Der Iran würde als Vergeltungsmaßnahme auf Luftangriffe mit Raketenangriffen nicht nur auf Israel, sondern auch auf amerikanische Militäreinrichtungen im Persischen Golf, dem Irak und Afghanistan antworten. Der Iran verfügt über moderne russische S-300-Luftabwehrsysteme, die mit Mittel- und Langstreckenraketen bestückt sind. Die Schahab-  mehr …

Sonnenenergie: Zeitbomben auf Hausdächern

Edgar Gärtner

Allein in Deutschland sind auf einer Million Dächern von Wohnhäusern, Scheunen, Lagerhallen und Fabriken Photovoltaikmodule verschraubt. Aus Gründen der politischen Korrektheit müssen die Genehmigungsbehörden den Erbauern die tödlichen Gefahren verschweigen.  mehr …

Griechisches Gerichtsurteil: Schulden zurückzahlen ist nicht zumutbar

Udo Ulfkotte

Jeder spricht in diesen Tagen über die Schulden der Griechen. Ein griechisches Gericht hat nun erstmals entschieden, dass die Rückzahlung von Schulden von einem gewissen Zeitpunkt an nicht mehr zumutbar ist. Die Griechen gehen nun in die Privatinsolvenz. Wir Deutschen sollten uns dieses Urteil merken. Schließlich bürgen wir ja für die Schulden  mehr …
Newsletter-
anmeldung!
Hier erhalten Sie aktuelle Nachrichten und brisante Hintergrundanalysen
(Abmeldung jederzeit möglich)

Werbung

KOPP EXKLUSIV – Jetzt bestellen

Brisante Hintergrundanalysen wöchentlich exklusiv nur bei uns.

Katalog – Jetzt kostenlos bestellen

Bestellen Sie unseren Katalog kostenlos und unverbindlich.