Wednesday, 23. April 2014
14.06.2011
 

Teheran bereitet unterirdischen Atomwaffentest vor

Udo Ulfkotte

Über Jahre hin hat Teheran die Entwicklung von Atomwaffen abgestritten. Die Massenmedien berichteten groß darüber. Nun gesteht das iranische Regime in aller Öffentlichkeit indirekt die Entwicklung von Atomwaffen ein und kündigt sogar einen unterirdischen Atomwaffentest an. Und keiner nimmt es zur Kenntnis.

Es gibt Zeiten, da sind die deutschsprachigen Journalisten der großen Medien so sehr mit dem Abschreiben vorformulierter Agenturmeldungen beschäftigt, dass ihnen die wichtigsten Nachrichten schlicht entgehen. In Zeiten von Euro-Krise, EHEC, Libyen-Krieg, ständig neuen Anschlägen auf deutsche Soldaten in Afghanistan und Atomausstieg muss man dafür wohl Verständnis haben. Vor wenigen Monaten noch waren die Spekulationen über ein mögliches iranisches Atomprogramm Tag für Tag aus den Nachrichtensendungen nicht wegzudenken. Stets beteuerten die über gewaltige Erdölreserven verfügenden Iraner, dass ihr Nuklearprogramm einzig der Energiesicherheit diene. Vor wenigen Tagen veröffentlichten die Revolutionären Garden des Iran auf ihrer Nachrichtenseite die Ankündigung, dass Teheran einen Atombombentest vorbereite. Die Revolutionären Garden sind die iranische Elitetruppe. Sie besteht aus 120.000 Mann, die unabhängig vom regulären Militär über eigenes Heer, Luftwaffe und Marine verfügt. Es ist die dem Regime ergebenste Gruppe. Im Volksmund werden die einst von Revolutionsführer Ajatollah Chomeini gegründeten Revolutionären Garden nur Pasdaran genannt. Sie hören heute nicht etwa auf das Kommando des Verteidigungsministers, sondern des obersten geistigen iranischen Führers Ajatollah Chamenei. Was sie veröffentlichen oder ankündigen, das ist in jedem Falle mit den wichtigsten Führern der islamischen Republik Iran abgesprochen. Ihre jüngste Veröffentlichung erfolgte in persischer Sprache. Die Nachricht ist explosiv.

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  • Teheran bereitet unterirdischen Atomwaffentest vor
  • Keine Zukunft: Jugendliche fliehen aus den EU-Krisenstaaten
  • Deutschland: Freie Fahrt für Straftäter?


 

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